Kultur
Kultur durchdringt alle Lebensbereiche.
Kultur ist Motor für gesellschaftliche Entwicklungen.
Kultur setzt Impulse für Veränderungen.
Kultur lässt Menschen teilhaben, fordert sie heraus und ermutigt.
Kultur ist nicht exklusiv, Kultur ist inklusiv.

Kulturpass
Kultur für ALLE e.V. gibt den Kulturpass an Interessierte aus.
Der Kulturpass kostet symbolisch für Erwachsene und Jugendliche € 1,00, (für Kinder bis 13 Jahre die Hälfte).
Der Kulturpass ist ein Jahr gültig und muss dann erneut beantragt werden.
Kultur für ALLE e.V. prüft und dokumentiert, ob die AntragstellerInnen berechtigt sind.
- Kulturpass-Flyer - 2 MB
Ich bekomme einen Kulturpass, weil…
- Ich habe einen Frankfurt-Pass
- Ich beziehe Leistungen vom Job-Center// ALG II
- Ich beziehe Hilfe zum Lebensunterhalt // ALG XII
- Ich bin Rentnerin / Rentner und beziehe Grundsicherung // ALG XII
- Ich beziehe Hilfe nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetzgesetz // ALG XII)
- Die in meinem Haushalt lebenden Kinder unter 25 Jahren leben unter einer der vorgenannten Bedingungen // (ALG II/ALG (XII)
- Ich bin wohnsitzlos
Der Kulturpass kann nur persönlich bei den unten gelisteten Antragstellen beantragt werden.
- Antrag Kulturpass - 82 KB
- Vorstand und Beirat - 11 KB
Wo bekomme ich einen Kulturpass?
i-Punkt Katholischer Kirchenladen
Liebfrauenstraße 2 (Nähe Zeil)
60313 Frankfurt am Main
www.kirchenladen-frankfurt.de
Montag bis Freitag von 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag von 10:00 – 16:00 Uhr
und
Frankfurter Arbeitslosen Zentrum (FALZ) e.V.
Friedberger Anlage 24
60316 Frankfurt am Main
www.falz.org
(U 4, Station Merianplatz am Park zwischen unterer Berger Straße/Zoo)
Montag – Donnerstag von 10:00 – 16:00 Uhr
Ökumenischer Familienmarkt von Caritas und Diakonie in Bornheim
Freiligrathstr. 37 – 39
60385 Frankfurt am Main
www.familienmarkt-frankfurt.de
(mit der U 4 bis Bornheim Mitte)
Montag bis Mittwoch von 13:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag von 13:00 – 18:00 Uhr
Lazarus Wohnsitzlosenhilfe e.V.
Affentorplatz 2 (Sachsenhausen)
60594 Frankfurt am Main
www.lazarus-frankfurt.de
(Bus Linie 36 – Haltestelle Affentorplatz)
Mittwoch von 13:00 – 16:00 Uhr
Sozialmarkt der GFFB
Mainzer Landstrasse 349 (Gallus)
60326 Frankfurt am Main
(Trambahn Linie 11 – Haltestelle Schwalbacher Straße)
Montag bis Donnerstag von 09:00 – 16:00 Uhr
Diakonisches Werk
Rotteckstraße 16 (Frankfurt-Nordend)
60316 Frankfurt am Main
(Bus Linie 30, Tram-Bahn 12)
Montag und Donnerstag von 13:00 – 16:00 Uhr
Dienstag und Freitag von 09:00 – 12:00 Uhr
Caritasverband Frankfurt e.V.
Quartiersmanagement Gallus
Stadtteilbüro Soziale Stadt
Frankenallee 166 – 168
60326 Frankfurt am Main
(Trambahn Linie 11 & 21 – Haltestelle Rebstöcker Straße)
Montag von 10:00 – 15:00 Uhr
Bürgerinstitut e.V.
Oberlindau 20 (Westend/Rothschildpark)
60323 Frankfurt am Main
www.buergerinstitut-ffm.de
(mit der U-Bahn U6 / U7 bis Alte Oper)
Montag – Freitag 09:00 – 16:00 Uhr
Nachbarschaftszentrum Ostend e.V.
Uhlandstr. 50 (Hinterhaus)
60314 Frankfurt am Main
www.nbz-ostend.de
(U-Bahn U6/U7 bis Zoo / S-Bahn Alle bis Ostendstr./Trambahn 11/14 Ostendstr.)
Mo,Mi,Fr 10:00 – 13:00 Uhr
Di,Do 14:00 – 17:30 Uhr
S.O.S. Alltag e.V.
Schwarzburgstr. 10
60318 Frankfurt am Main
www.sos-alltag.de
(Bus 30/ Trambahn 12 Haltestelle Rohrbachstr.)
Montag – Freitag 09:00 – 12:30 Uhr, 14:30 – 17:00 Uhr
Zusammen e.V.
Alt-Rödelheim 12
60489 Frankfurt
www.zusammen-ev.de
Montag – Freitag 12:00 – 19:00 Uhr
Café Anschluss – Frankfurter Verband
Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main
www.cafe-anschluss.de
(U 1/2/3 Haltestelle Dornbusch / Bus 34/64 Haltestelle Dornbusch)
Donnerstags 10:00 – 13:00 Uhr
Streetwork Innenstadt
Für Jugendliche und junge Erwachsene von 12 bis 27 Jahren
An der Staufenmauer 3
60311 Frankfurt am Main
www.frankfurt.de
Montag 10:00 – 12:00 Uhr, Dienstag 15:00 – 16:00 Uhr, Donnerstag 16:00 – 17:00 Uhr
Aliyah e.V.
Franz Werfel Str. 37
60431 Frankfurt am Main
www.aliyah-verein.de
Montag und Donnerstag 09:00 – 14:00 Uhr
Werkstatt Frankfurt e.V.
Mainzer Landstraße 405
60326 Frankfurt am Main
www.werkstatt-frankfurt.de
Montag – Freitag 09:00 – 15:00 Uhr
SAALBAU GmbH
Eschersheimer Landstr. 23 (Westend-Süd)
60323 Frankfurt am Main
www.saalbau.com
(U – Bahn 1/2/3/8 bis Grüneburgweg)
Dienstag und Donnerstag 14:00 – 16:00 Uhr
Forum Traumfabrik
ev. Sankt Nicolai Gemeinde
Waldschmidtstraße 116 (Nordend-Ost)
60314 Frankfurt am Main
www.forum-traumfabrik.tk
Dienstag 14:00 – 16:30 Uhr
Christliches Zentrum Frankfurt e.V.
Salzschirfer Straße 15 (Fechenheim-Nord)
60386 Frankfurt
www.czf.de
Mittwoch 14:00 – 17:00 Uhr
Caritas e.V.
Königsteiner Straße 8
65929 Frankfurt (Höchst)
(S-Bahne S1/S2 bis Höchster Bahnhof / Trambahn 11 / Buss 51/ 53/ 54/ 55/ 57/ 59 bis Zuckschwerdtstraße)
Montag : 09:00 – 12:30 Uhr
Ev. Festeburggemeinde
An der Wolfsweide 48 – 52
60435 Frankfurt (Preungesheim)
www.festeburggemeinde.de
Donnerstag 16:00 – 17:00 Uhr
Perspektiven e.V.
Alberusstr. 5
61440 Oberursel
www.perspektivenev.de
Dienstag 14:00 – 16:00 Uhr
Interkulturelle Bildung und Beratung e.V.
Friedrich Ebert Str. 48
63179 Obertshausen
Mittwoch 14:00 – 16:00 Uhr, Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
und bald an vielen weiteren Ausgabestellen.
Wir kooperieren auch mit :
Henry-und-Emma-Budge-Stiftung
Alle Bewohner dieses Seniorenstifts, die von Grundsicherung leben, erhalten einen Kulturpass.
www.budge-stiftung.de
Perspektivwechsel e.V.
Der Verein hilft Haftentlassenen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft.
www.perspektivwechsel.org
CASA 21
Diese Institution ist für Wohnsitzlose in Frankfurt am Main da.
www.caritas-frankfurt.de
Kinderbüro Frankfurt am Main
Das Kinderbüro ist der städtische Ansprechpartner für Kinder (nicht nur in sozialen Notlagen).
www.kinderbuero-ffm.de
Aids-Hilfe e.V.
Die Aids-Hilfe vermittelt den Kulturpass an Menschen im Betreuten Wohnen.
www.aidshilfe.de
Perspektiven e.V.
Ein Verein, der im Hochtaunuskreis und in Frankfurt am Main ambulante und teilstationäre Dienste für Menschen in schwierigen Lebenslagen erbringt.
www.perspektivenev.de
LEBENSRÄUME gGmbH
ist ein gemeinnütziger Träger der freien Wohlfahrtspflege, der sich auf psychosoziale Hilfeleistungen spezialisiert hat.
www.lebensraeume-ggmbh.de
CALLA e.V.
Verein zur Förderung der Lebensqualität von Frauen mit Suchtproblemen.
www.calla-ev.de
Basis e.V. Frankfurt am Main
arbeitet in der Hilfe und Unterstützung von drogengebrauchenden Personen und deren Angehörigen
basis-frankfurt.de
Joblinge gAG
bringt schwer vermittelbare Jugendliche in Ausbildungsplätze.
www.joblinge.de

Menschenrechte in Deutschland
am Beispiel der kulturellen Teilhabe von Prof. Dr. Max Fuchs
Direktor der Akademie Remscheid, Präsident des Deutschen Kulturrates, Ehrenvorsitzender der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Vorsitzender des Instituts für Bildung und Kultur.
Wie komme ich wo hin? Mit Bus und Bahn.
Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unseren Kulturpassausgabestellen oder zu den Veranstaltungen, die Sie unter “Angebote” finden, fahren möchten, können Sie hier die beste Verbindung suchen.
Natürlich können Sie diese Funktion auch für Ihre sonstigen privaten Fahrplanauskünfte nutzen.
Noch ein Grund unsere Homepage zu besuchen!
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“Commedia dell’Arte” – das Bild auf unserem Kulturpass ist von dem Maler Marc Chagall
Marc Chagall und Deutschland – das ist die komplizierte, ein Leben lang andauernde Wechselbeziehung zwischen einem der bedeutendsten Künstler der Moderne und einem Land, das zu Anfang des 20. Jahrhunderts einen ungeheuren künstlerischen Aufbruch erlebt hatte, der jedoch durch den Nationalsozialismus abrupt beendet wurde. Der Zweite Weltkrieg und der Zivilisationsbruch von bis dahin ungekanntem Ausmaß erschütterten die deutsche Identität nachhaltig und erzwangen eine geistige Neuorientierung nach 1945. Die Rezeption Chagalls in Deutschland von 1913 bis heute spiegelt seismographisch all diese Erschütterungen. Heute sind seine Werke sowohl zu Zeugnissen dieses Zivilisationsbruches geworden als auch zu Sinnbildern eines universalen, Länder und Kulturen übergreifenden Humanismus.
Chagall wurde ähnlich wie Van Gogh als bedeutender Künstler der Moderne bereits vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland entdeckt. Zu den Käufern seiner Werke gehörten deutsche jüdische und nichtjüdische Sammler, die sich für Avantgarde-Kunst interessierten. Eine zentrale Rolle der Vermittlung spielt dabei der Kunstkritiker und Galerist Herwarth Walden. 1912/1913 lernte er Chagall in Paris kennen und stellte von da an seine Werke regelmäßig in der Berliner Galerie “Der Sturm” aus. Durch die kontinuierliche Ausstellungstätigkeit Herwarth Waldens wurde Chagall, der während des Ersten Weltkrieges wieder in Russland lebte, ein berühmter, aber gleichwohl als Person unbekannter Künstler, dessen Werke nicht nur in Privatsammlungen hingen, sondern auch in den Museen von Frankfurt, Mannheim, Essen und Dresden. In deutschen Sammlungen befanden sich Gemälde, die heute zu den absoluten Meisterwerken Chagalls zählen, wie etwa “Ich und das Dorf” 1911, “Golgotha” 1912 (heute beide MOMA New York), “Der Fuhrmann” 1912, “Die Prise” ca. 1921 (heute beide Kunstmuseum Basel), “Der Soldat trinkt’ 1912/1913, “Paris durch das Fenster gesehen” 1913 (heute beide in der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York) und “Russland, den Eseln und anderen”, 1911 (heute Musée National d’Art Moderne, Paris).
Text (Auszug) mit freundlicher Genehmigung des Jüdischen Museums, Frankfurt am Main, © 2004
www.juedischesmuseum.de
Marc Chagall starb 1985 und ruht in Frieden auf dem wunderschönen kleinen Friedhof in St. Paul de Vence in der französischen Provence. Dort war auch sein Atelier, in dem “Commedia dell´Arte” entstand.
www.saint-pauldevence.com
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Marc Chagall in der Kultur für ALLE Online-Buchhandlung
