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Kulturpass - Kultur für alle

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  19 - Max Hollein schrieb am 28. Aug. 2009 - 11:04, , Städel Museum, Schirn Kunsthalle Frankfurt und Liebieghaus Skulpturensammlung
  Als Johann Friedrich Städel der Nachwelt seine Kunstsammlung als Stiftung zugänglich machte, legte er den Grundstein für eine der ältesten Kunstinstitutionen Frankfurts. Seine Begeisterung für die bildenden Künste verknüpfte der Frankfurter Bankier und Handelsmann mit dem Wunsch, „dass diese[s] von mir gestiftete Städelsche Kunstinstitut der hiesigen Stadt zu einer wahren Zierde gereichen und zugleich deren Bürgerschaft nützlich werden möge.“

Dem beispielhaften bürgerschaftlichen Engagement Johann Friedrich Städels fühlen wir uns in unserer täglichen Museumsarbeit im Städel und Liebieghaus bis heute verpflichtet. Und auch die von der Stadt Frankfurt unter dem Motto des damaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann „Kultur für alle“ gegründete Schirn Kunsthalle hat sich zum Ziel gesetzt, vielfältige Brücken zwischen der Kunst und dem Publikum zu errichten. Das Städel Museum, die Schirn Kunsthalle Frankfurt und die Liebieghaus Skulpturensammlung eröffnen mit ihren weit beachteten Ausstellungen und Vermittlungsprogrammen anregende Begegnungen mit der Kunst. Dabei ist es uns besonders wichtig, unsere Ausstellungen einem breiten Publikum zu erschließen und auch sozial benachteiligten Kunstinteressierten ein Angebot zu machen. Insbesondere mit Ferienprogrammen, die Kindern und Jugendlichen bei Bedarf eine kostenlose Teilnahme ermöglichen, oder mit der Unterstützung für die Bürgerinitiative „Kulturpass Frankfurt“ möchten wir zum Besuch unserer Sammlungen und Ausstellungen einladen und somit allen Bürgerinnen und Bürger die aktive Teilhabe am Kulturangebot unserer Stadt bieten.

Daher freuen wir uns, die Bürgerinitiative um ihren Initiator Götz Wörner unterstützen zu können und wünschen ihr ein erfolgreiches Wirken in unserer Stadt.

Max Hollein

Direktor Städel Museum, Schirn Kunsthalle Frankfurt und Liebieghaus Skulpturensammlung
 
  18 - Adrienne Schneider schrieb am 07. Aug. 2009 - 12:08, Frankfurt,
  Die Initiative und Beharrlichkeit in der Durchsetzung von Götz Wörner ist großartig. Eine Idee, der andere Städte folgen sollten. Zudem muß ich mich persönlich, bzw. im Namen der Eltern sozusagen herzlich bedanken. Die Stadtschreiberseite, der Artikel über unseren Vater ist hervorragend. Persönlich gehalten und inhaltlich endlich einmal in allem richtig. Freut mich ganz einfach.
Und – hoffentlich! - Glückwunsch zum Preis der TAZ!
Adrienne Schneider

 
  17 - Thomas Feicht schrieb am 19. Jul. 2009 - 22:04, Frankfurt, INSTANT Corporate Culture
  Kultur muss man sich leisten auch wenn man kein Geld hat. Oder anders gesagt - wer Kultur hat, der hat Kultur. Oder noch einmal anders gesagt - Kultur braucht Kultur.
Freut mich einen kleinen formalen Beitrag geleistet zu haben.
Thomas Feicht, Instant, Frankfurt
 
  16 - Lydia Ried schrieb am 14. Jul. 2009 - 21:57, Frankfurt am Main,
  Um ein wahrhaft reiches Leben zu führen, riet einst der Geheimrat Goethe, „sollte man alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, ein vernünftiges Wort sprechen“.
Das Projekt „Kultur für alle“ verhilft Frankfurter Bürgern mit viel Kultursinn und wenig Geld, das reichhaltige kulturelle Angebot in Frankfurt zu erleben. Eine wunderbare Idee, die einfach überall in Deutschland Schule machen sollte.
Ein, zwei Euro für einen Abend mit Kunst, Theater, Musik, Tanz oder Philosophie? Ein unwiderstehliches Angebot! Dem Geheimrat hätte es sicher gefallen. Genau wie mir.
 
  15 - Joachim Netz schrieb am 13. Jul. 2009 - 16:40, Oberursel, Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim
  Wir waren von der Idee "Kultur für Alle" sofort begeistert. Eine solche Initiative hat in Frankfurt am Main gefehlt. Gerade Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, haben es verdient, bei Interesse, am kulturellen Leben teilnehmen zu können. Deshalb haben wir uns auch entschieden, hier im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen.
 

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