Kulturpartner des Monats

Die Schmiere Kabarett & Satire
Das Traditionskabarett DIE SCHMIERE (seit 1959 in Frankfurt) hat schon lange Kult-Status in Frankfurts Stadtmitte.
Mit eigenem Ensemble und einem großen Repertoire an satirischen und komödiantischen Stücken spielt DIE SCHMIERE knapp 200 Vorstellungen pro Spielzeit.
Der renovierte Schmierekeller im Karmeliterkloster ist unverwechselbar und hat seinen ganz eigenen Charme, seit Jahresanfang ergänzt mit wechselnden Ausstellungen Frankfurter Künstler.
DIE SCHMIERE bringt viele kurze Szenen und Sketche mit in denen der Alltag betrachtet und beleuchtet wird, mal munter schmunzelnd, mal satirisch blinzelnd und manchmal ganz schön schräg.
Die Vollblut-Kabarettisten schlüpfen von Szene zu Szene in andere Rollen, nehmen kein Blatt vor den Mund und sich selbst auf den Arm.
KulturpassinhaberInnen:
an allen Veranstaltungsabenden ab 15 Minuten vor Beginn (außer montags und bei Gastspielen) ist der Kauf von Restkarten für 1,00 Euro direkt an der Abendkasse möglich.
DIE SCHMIERE
(im Karmeliterkloster)
Seckbächer Gasse 4
60311 Frankfurt
www.die-schmiere.de



Brahms-Sinfonien-Zyklus
- 04. Juni 2013, 20:00 Uhr
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 - 06. Juni 2013, 20:00 Uhr
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73, Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Chamber Orchestra of Europe
Bernard Haitink Leitung
Zwischen Tradition und Fortschritt: Als Bewahrer der etablierten Form und zugleich Wegbereiter der Moderne nimmt Johannes Brahms mit seinen insgesamt vier Sinfonien eine Sonderstellung in der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ein. Mit Brahms’ Rückbesinnung auf die Wiener Klassik, aber auch mit seiner wegweisenden Neukonzeption der Sinfonie auf der Basis von thematischen Kernen beschäftigt sich im Rahmen eines zweifachen Exklusivgastspiels in der Alten Oper Frankfurt das Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Bernard Haitink. Am Dienstag, 4. Juni 2013, und am Donnerstag, 6. Juni 2013, bringen das Orchester und der niederländische Dirigent jeweils von 20.00 Uhr an im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt die gesamten vier Sinfonien zur Aufführung. Die Alte Oper Frankfurt leistet mit diesem Zyklus einen Beitrag zum derzeitigen Romantik-Schwerpunkt des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Mit dem sinfonischen Schaffen Johannes Brahms’ hat sich Bernard Haitink im Verlauf seiner langjährigen Dirigentenkarriere immer wieder intensiv auseinandergesetzt, davon zeugen auch seine drei Gesamtaufnahmen des Zyklus’ mit dem Concertgebouworkest , dem Boston Symphony Orchestra und dem London Symphony Orchestra. Auch gemeinsam mit dem Chamber Orchestra of Europe hat Haitink sich bereits den kompletten Brahms-Sinfonien gewidmet und vor anderthalb Jahren für seinen Brahms-Zyklus beim Lucerne-Festival große Anerkennung erhalten. Angesprochen auf die für die Aufführung von Brahms-Werken ungewohnt schlanke Besetzung durch das Chamber Orchestra of Europe erläuterte der Dirigent seine Entscheidung für das Klangideal: „Diese Besetzung lässt sich historisch rechtfertigen. Brahms’ bevorzugtes Orchester, die damals führende Meininger Hofkapelle, hat ungefähr gleich viele Mitglieder umfasst. Mit der kleineren Besetzung lässt sich beispielsweise die reiche Polyphonie der Brahms’schen Musik leichter verdeutlichen, Strukturen werden klarer hörbar, das Klangbild transparenter.“
Und so geht’s:
Abholung: (keine Reservierung möglich) ab sofort bis 03.06.13, 18.30 Uhr, persönlich und unter Vorlage des Kulturpasses mit Personalausweis an der Kasse der Alten Oper Frankfurt (Öffnungszeiten Mo. – Fr. 10.00 – 18.30 Uhr, Sa. 10.00 – 14.00 Uhr).
Wir bitten, bei Einlass am Konzertabend mit dem Konzertticket den Kulturpass vorzuzeigen.

Franz Schubert Die schöne Müllerin
09. Juni 2013, 20:00 Uhr
Matthias Goerne Bariton
Christoph Eschenbach Klavier
Großprojekt Schubert: Seit vielen Jahren schon beschäftigt sich Matthias Goerne intensiv mit dem umfangreichen Œuvre des Liedkomponisten. Auch mit seiner auf zehn Folgen angelegten Schubert-Lied-Edition (die mittlerweile bei der siebten CD angelangt ist) hat der international renommierte Bariton endgültig seinen Ruf als herausragender Schubert-Interpret unserer Zeit gefestigt. Die Presse rühmt einhellig die Legato-Technik des Sängers, seinen konsequenten Verzicht auf jegliche äußeren Effekte, seine unmittelbare Ausdruckskunst, die Vielfalt seiner Schattierungen und Stimmfarben und das Gespür für die bei Schubert wesentlichen Momente der Melancholie.
Liedkunst Franz Schuberts steht auch auf dem Programm, wenn Matthias Goerne am Sonntag, 9. Juni 2013, 20.00 Uhr, der Einladung der Alten Oper Frankfurt im Rahmen des gemeinsam mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain realisierten Romantik-Schwerpunkts folgt und Schuberts Zyklus „Die schöne Müllerin“ interpretiert.
An seiner Seite hat er dabei einen mehr als ebenbürtigen Musizierpartner: Christoph Eschenbach, nicht nur einer der renommiertesten Dirigenten unserer Zeit, sondern zugleich auch ein ausgewiesener Pianist und in Goernes Worten ein „wunderbarer, sensibler Universalist, der dem Singen an sich nachspürt.“ Zu welchen Ergebnissen die musikalische Zusammenarbeit der beiden Künstler führen kann, demonstrierte bereits die 2009 als dritte CD der Schubert-Edition Goernes erschienene gefeierte Aufnahme der „Schönen Müllerin“, bei der Christoph Eschenbach den Klavierpart übernahm.
Matthias Goernes Sicht auf den berühmten Liederzyklus kennt, so erläutert es der Sänger selbst, keine Biedermeier-Seligkeit und keine naive Wanderer-Romantik. Wesentlich für seinen Zugang ist das „Sturm-und-Drang-Lebensgefühl, das zu dem Werk gehört“: „Dramatischer, als vom Leben in den Tod zu gehen, kann doch überhaupt nichts sein“, erläuterte der Sänger einmal in einem Interview gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung. „Ich interpretiere den Müllersburschen als Figur, die mit ihren absoluten Ansprüchen scheitern muss. Wenn man die Welt so sieht, dass alle Schuld bei den anderen liegt und dass man selbst nicht anders handeln kann, weil man immer nur projiziert, dann läuft das auf einen Selbstmord hinaus. … Eine am Ende vollkommen hoffnungslose Figur.“
Und so geht’s:
Abholung: (keine Reservierung möglich) ab sofort bis 08.06.13, 14 Uhr, persönlich und unter Vorlage des Kulturpasses mit Personalausweis an der Kasse der Alten Oper Frankfurt (Öffnungszeiten Mo. – Fr. 10.00 – 18.30 Uhr, Sa. 10.00 – 14.00 Uhr).
Wir bitten, bei Einlass am Konzertabend mit dem Konzertticket den Kulturpass vorzuzeigen.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen.
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt
www.alteoper.de



hr-Sinfoniekonzert
24. Mai 2013, 20:00 Uhr
Konzerteinführung »Musik im Gespräch« , 19:00 Uhr
Erin Wall | Sopran
Michaela Kaune | Sopran
Mari Eriksmoen | Sopran
Karen Cargill | Mezzosopran
Charlotte Hellekant | Mezzosopran
Nikolai Schukoff | Tenor
Michael Nagy | Bariton
Ain Anger | Bass
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Limburger Domsingknaben
Paavo Järvi | Dirigent
Gustav Mahler | 8. Sinfonie (»Sinfonie der Tausend«)
Gustav Mahlers 8. Sinfonie, bei deren Uraufführung 1910 in München mehr als tausend Musiker und Sänger beteiligt waren, ist schon allein aufgrund ihres enormen personellen Aufwands ein außerordentliches musikalisches Ereignis. Annähernd 20 Jahre war sie in Frankfurt nicht mehr zu erleben.
Das hr-Sinfonieorchester und Paavo Järvi ermöglichen im Rahmen des Projekts »Impuls Romantik« des Kulturfonds Frankfurt RheinMain eine Wiederbegegnung mit diesem kolossalen Werk, das mit enormer instrumentaler und vokaler Wucht ein letztes Mal Mahlers großes Thema inszeniert: die Erlösung des Menschen durch die Kraft einer überirdischen Liebe. Grundlage der Sinfonie bildet der gregorianische Pfingsthymnus »Veni creator spiritus« und die Schlussszene aus Goethes »Faust. Zweiter Teil« – jenem epochalen Weltgedicht, in dem der große Frankfurter Dichterfürst die Unerlöstheit des modernen Menschen verhandelt, um am Ende als Lösung die universale Einheit der Liebe zu proklamieren.
Goethes »Faust. Zweiter Teil« musikalisch und szenisch
Eine einzigartige Gelegenheit bietet im Rahmen von Mahlers 8. Sinfonie eine Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt: Vor bzw. nach den Konzerten kann man am 25. Mai 2013 um 15 Uhr in einer Sonderaufführung die aktuelle Inszenierung von Goethes »Faust. Zweiter Teil« (Regie: Günter Krämer) erleben – eine einmalige musikalisch-szenische Begegnung, für die es eigens auch ein Kombi-Angebot gibt. Rabattierte Karten für Goethes »Faust. Zweiter Teil« bei Vorlage der Konzertkarte. Verkaufsstart: Frühjahr 2013, Ermäßigung für Schüler, Studierende, Auszubildende.
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen.


Gary Burton
25. Mai 2013, 20:00 Uhr
Gary Burton, Vibrafon • Jim McNeely, Leitung
Jim McNeely orchestriert Gary Burtons Musik für diese Begegnung des gefeierten Vibrafonvirtuosen mit der hr-Bigband.
Als der 17-jährige Gary Burton die Szene betrat, veränderte er die Welt des Vibrafonspiels für immer. Er entdeckte das harmonische Potenzial der bis dahin nur melodisch und perkussiv genutzten Metallstäbe, indem er sie mit vier Schlegeln bearbeitete anstatt mit nur zwei wie bis dahin üblich. Burton gehört damit zu den ganz wenigen Musikern, die ihr Instrument neu definiert haben. Und auch als Bandleader setzte er früh Standards, als er bereits Mitte der 60er Jahre die Fusion von Jazz und Rock vorexerzierte. Weit über 60 Platten unter eigenem Namen, davon sechs mit einem Grammy ausgezeichnet und 15 dafür nominiert, sind die bisherige Ausbeute eines erfüllten Künstlerlebens. Zu seinem 70. Geburtstag schenkt die hr-Bigband dem immer noch jugendlich agil wirkenden, umtriebigen Musiker ein Programm, das Jim McNeely eigens für diesen Anlass schreiben wird.
hr-Sendesaal
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen.

Kaminski ON AIR – DER RING DES NIBELUNGEN
- Zyklus 2 – 25./26./31. Mai 2013, 21:00Uhr
Stefan Kaminski ist Schauspieler, Sprecher und Autor, der Mikrofone, Kassetten und Geräusche für sich entdeckt hat – und seine Stimme, die aus vielen zu bestehen schien! Seit 2001 spielt er am Deutschen Theater Berlin, wo 2005 sein Live-Hörspielformat Kaminski ON AIR entstand. Filmklassiker, Theaterstoffe und Opernlibretti sind hier Gegenstand freier Bearbeitung. Sein “Stimmen-Morphing” führt ihn dabei von einer Figur zur nächsten und lässt bekannte Geschichten neu entstehen. Eine erfolgreiche Mischung aus Theater, Hörspiel und Entertainment, die jetzt auch an der Oper Frankfurt zu erleben ist – mit seiner Version von Wagners Der Ring des Nibelungen!
Ort:
Bockenheimer Depot
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt
Oper Frankfurt
Mai 2013
Für die Oper Frankfurt gilt folgendes Vorstellungsangebot:
La fanciulla del West
24./30. Mai 2013, 19:30 Uhr
Dido and Aeneas / Herzog Blaubarts Burg
25./31. Mai 2013, 19:30 Uhr
Ein Maskenball
26. Mai 2013, 19:30 Uhr
Die Karten sind ab sofort an der Vorverkaufskasse von Oper und Schauspiel Frankfurt , Willy-Brandt-Platz erhältlich; geöffnet Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 14:00 Uhr oder an der Abendkasse zu den genannten Vorstellungen jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Der Preis von 3,00 Euro pro Karte gilt für die Preisgruppen 5 – 7 nach Maßgabe vorhandener Karten.
Pro Kulturpass und Aufführungstermin wird eine Karte abgegeben. Das Ticket enthält die RMV-Fahrberechtigung zum Willy-Brandt-Platz und zurück auf allen vom RMV angebotenen Verbindungen und gilt 5 Stunden vor Beginn einer Vorstellung und danach bis Betriebsschluss.
Oper Frankfurt am Main
Willy-Brandt-Platz
60311 Frankfurt
www.oper-frankfurt.de

Schauspiel Frankfurt
Mai 2013
Für das Schauspiel Frankfurt gilt folgendes Vorstellungsangebot:
Lenz
03./27./31. Mai 2013, 19:30 Uhr
DER BLAUE ENGEL
04./29. Mai 2013, 19:30 Uhr
John Gabriel Borkman
05./19./20./24. Mai 2013, 16:00/19:30/18:00/19:30 Uhr
Werthers Leiden
07./26. Mai 2013, 20:00/18:00 Uhr
FAUSTiN AND OUT
08./26. Mai 2013, 19:30/18:00 Uhr
Maria Stuart
09./23. Mai 2013, 18:00/19:30 Uhr
Was zu sagen wäre warum
09./24./30./31. Mai 2013, 20:00 Uhr
KIEBICH UND DUTZ
19./28./29. Mai 2013, 12:00/10:00/10:00 Uhr
Die Frau die gegen Türen rannte
23. Mai 2013, 20:00 Uhr
ES WAR WIE EIN RAUSCH OFT GEWESEN
25. Mai 2013, 20:00 Uhr
Faust Zweiter Teil
25. Mai 2013, 15:00 Uhr
Phädra
25. Mai 2013, 20:00 Uhr
Betty
26. Mai 2013, 20:00 Uhr
ALT IS DER DEIWEL – ICH NET!
27. Mai 2013, 20:00 Uhr
Genannt Gospodin
27. Mai 2013, 21:00 Uhr
Die Karten sind ab sofort an der Vorverkaufskasse von Oper und Schauspiel Frankfurt , Willy-Brandt-Platz erhältlich; geöffnet Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 14:00 Uhr oder an der Abendkasse zu den genannten Vorstellungen jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Der Preis von 3 Euro pro Karte gilt für die Preisgruppen 3 – 5 nach Maßgabe vorhandener Karten.
Pro Kulturpass und Aufführungstermin wird eine Karte abgegeben. Das Ticket enthält die RMV-Fahrberechtigung zum Willy-Brandt-Platz und zurück auf allen vom RMV angebotenen Verbindungen und gilt 5 Stunden vor Beginn einer Vorstellung und danach bis Betriebsschluss.
Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt
www.schauspielfrankfurt.de
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Tonkünstlerkonzert
22. Mai 2013, 19:30 Uhr
Eintritt: frei!
Das Konzert des Frankfurter Tonkünstlerbundes mit dem Titel „Winterstürme wichen dem Wonnemond“ fällt genau auf den 200. Geburtstag Richard Wagners. Grund genug, ihn wenigstens in kurzen Zügen in Wort und Ton zu würdigen. Die Sopranistin Leah Frey-Rabine, die alle großen Partien ihres Faches zwischen Senta und Brünnhilde gesungen hat, wird im Gespräch mit Gerhard Schroth vom Frankfurter Tonkünstlerbund erläutern, worauf es beim Wagner-Gesang ankommt. Umrahmt wird dieses Gespräch von zwei Solostücken.
Natürlich kommen auch die jungen Künstler an diesem Abend nicht zu kurz, sie präsentieren die Komponisten Bach, Beethoven, Brahms, Heller, Mozart und Schumann in Werken für Violine, Klarinette und Klavier. Es erwartet Sie ein außergewöhnlich reizvoller Abend.
Kundenzentrum der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt

DAS BETT
JIM KROFT Lunatic Lullabies Tour 2013
29. Mai 2013, 20:00 Uhr
Jim Kroft ist ein famoser Komponist, der seine Lieder toll in Szene setzt (…) Von den schottischen Pop-Romantikern über David Bowie bis Nick Kershaw kann man alle möglichen Parallelen ziehen” (Rolling Stone).
Jim Kroft ist ein schottischer Solo-Künstler, der sein Projekt seit 2010 eigenständig vorantreibt. Seit 2007 in Berlin zu Hause etablierte sich der Singer/Songwriter schnell in der lokalen Musikszene und schaffte es mit Leidenschaft und Herzblut die Leute für sich zu begeistern. Sein zweites Album “The Hermit & The Hedonist” wurde eigens im Herbst 2011 veröffentlicht und überzeugte mit musikalischer Finesse und ausdrucksstarken Texten. Als einziger Künstler ohne Plattenvertrag schaffte Kroft es mit seiner Debüt-Single in die Top 100 Mainstream-Airplay Charts, wo sich “Memoirs From The Afterlife” zwei Monate lang halten konnte.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
DAS BETT
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt
www.bett-club.de


Trio Hecker – Müseler – Birringer
02. Juni 2013, 19:30 Uhr
Thomas Hecker, Oboe
Peter Müseler, Horn
Esther Birringer, Klavier
- Robert Schumann (1810 – 1856)
Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94
Adagio und Allegro für Horn und Klavier As-Dur op. 70 - Carl Reinecke (1824 – 1910)
Trio für Oboe, Horn und Klavier a-Moll op. 188 - Heinrich von Herzogenberg (1843 – 1900)
Trio für Oboe, Horn und Klavier D-Dur op. 61 - Richard Strauss (1864 – 1949)
Andante für Horn und Klavier C-Dur op. posth.
Bei diesem vom Deutschen Musikrat geförderten Konzert besticht die ungewöhnliche Besetzung Oboe, Horn, Klavier. Neben Trios zweier weniger bekannter Komponisten hören wir bei Strauss und Schumann Zwiegespräche zwischen Klavier und Oboe bzw. Horn.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Bitte vorher anrufen (Telefon: 069 – 95 41 01 62) oder mailen willkommen@festeburgkonzerte.de und reservieren.
Ev. Festeburgkirche
An der Wolfsweide 54
60435 Frankfurt am Main.
www.festeburgkonzerte.de

Meditation mit Neuer Musik
22. Mai 2013, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Zeitgenössische Orgelimprovisationen zur Ausstellung [zustand: in der schwebe] von Corinna Krebber.
Nekyia
24. Mai 2013, 20:00 Uhr
Zeitgenössische Musik für Orgel und Oboe
Klang-Echo-Traum-Augenblick-Ewigkeit. Erlebtes Leben in stetig pulsierendem Rhythmus sich berührender, sich ablösender Musikereignisse. Lauschen und Eintauchen in die Klänge der Erzählungen von Oboe (Englischhorn) und Orgel.
Nora-Gudrun Spitz-Zipper und Johannes von Erdmann spielen in und mit der faszinierenden Akustik der KunstKulturKirche Allerheiligen „Nekyia“ von Norbert J. Schneider, „Pieskarieni“ von Peteris Vasks, „Laudate Dominum“ von Jan Welmers und „Fünf biblische Szenen“ von Bertold Hummel.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
KunstKulturKirche Allerheiligen
Thüringer Straße 35
60316 Frankfurt
www.kunstkulturkirche.de


Die Romantik in den Künsten von heute
25./26. Mai 2013
Unendliche Annäherung. Ein Festivalkongress im Frankfurter Kunstverein
Zweihundert Jahre ist es her, seit Dichter und Philosophen ein universales Projekt namens Romantik erfanden. Diese reflexionstiefe und hochspekulative Denkfabrik hat wesentliche Positionen der Moderne antizipiert. Mit einer ungeheuren intellektuellen Energie wurden Ideen und Werke entwickelt, die der Kunst die reine Schönheit und dem Menschen die pure Vernunft ausgetrieben haben. Doch trotz ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Künste weckt kaum eine Epoche derart schillernde, dem Klischee nahe Vorstellungen wie die Romantik. Der Bruch zwischen ihrer ästhetischen Radikalität und ihrem Image im Hier und Jetzt könnte nicht größer sein. Woran ließe sich das besser zeigen als an der romantischen Liebe, die heute von Markt und Medien in kaum zu übertreffendem Maße ausgenutzt wird? So gilt die Romantik selbst reflektierten Positionen als schwärmerisch, phantasmagorisch und kryptoreligiös, kurz als anti-modern. Auch in Gegenwartskünsten sind emphatische Bekenntnisse zu ihr eher selten. Die Distanz zwischen dem romantischen und dem heutigen künstlerischen Schaffen ist nicht nur der Zeit geschuldet.
Was, wann und wo finden Sie hier!
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt


a critical mass – alles tanzt
Im Rahmen des Programmschwerpunkts a critical mass – alles tanzt präsentiert und koproduziert der Mousonturm in Kooperation mit dem Tanzlabor_21 dieses Frühjahr herausragende Tanzprojekte und choreografische Performances. Die Aufführungen thematisieren gesellschaftliche und künstlerische Prozesse, in denen sich Material, Handlung und Kommunikation so verdichten, dass sie sich plötzlich eigendynamisch und hoch energetisch weiterentwickeln. Wirkung und Intensität vervielfachen sich, sie überschreiten die ursprünglich kalkulierten Absichten. a critical mass – alles tanzt setzt auf jenen Moment, in dem aus dem Vorhaben Einzelner heraus ein Kollektiv erfasst und zu einer gemeinschaftlichen Bewegung wird.

Sidney Leoni
24. – 26. Mai 2013, 19:00/19:00/22:00/17:00/20:00 Uhr
Undertone findet nicht vor Ihnen auf der Bühne statt. Die Aufführung umgibt Sie, sie befindet sich hinter Ihnen und neben Ihnen, sie ist unter Ihren Füßen und durch Ihre Kleidung hindurch zu spüren, achtsam, aber eindeutig vorhanden. Sie besteht aus Bewegungen und Gerüchen, Temperaturen und Soundlandschaften. Vor allem aber findet Undertone größtenteils im Dunklen und in Ihrer Vorstellung statt. Die Zeit spielt hier keine Rolle, und Sie werden am Ende nicht sagen können, wann der Sturm losbrach, wann ein mysteriöses Tier um Ihre Beine strich und wann der enge Raum um Sie herum plötzlich unendlich weit wurde. Sie werden sehen, dass Sie nicht allein sind. Und dann werden die Menschen um Sie herum wieder verschwinden, so unmerklich, wie sie aufgetaucht sind. Sidney Leoni bringt mit Undertone konventionelle Auffassungen von Zuschauen und Mitmachen spielerisch ins Wanken und erschafft eine Performance, an der alle fünf Sinne gleichermaßen beteiligt sind.

ZuKT tanzt!
24. – 26. Mai 2013, 20:00/20:00/18:00 Uhr
ZuKT bewegt, macht Tanz und experimentiert mit Bewegungslust. ZuKT lässt sich auf keinen Stil festlegen, steht für ein breites Tanzverständnis, ein Spektrum zwischen Tradition und Innovation und ist immer für Überraschungen gut. Das aktuelle Programm ist von sehr verschiedenen choreografischen Handschriften geprägt und fordert permanent das Bewegungs- und Gestaltungsvermögen der jungen Tänzerinnen und Tänzer heraus.

Swans
27. Mai 2013, 21:00 Uhr
Die Schwäne sind am Leben und es wird laut werden, infernalisch laut, wenn die New Yorker Klangextremisten um den Musikbeschwörer Michael Gira im Mousonturm Station machen. Mehr als zehn Jahre nach der Auflösung seiner legendären, die Post-Punk und New Wave Szene der 80er und frühen 90er Jahre maßgeblich prägenden Band Swans, hatte er vor drei Jahren die Swans reanimiert. Im vergangenen Jahr haben sie The Seer aufgenommen – ein zweistündiges Mammutwerk, die Essenz ihres 30-jährigen Schaffens und laut Kritik ein Opus magnum: 120 Minuten fiese Dissonanzen, majestätische Sounds, rhythmische Wucht, hämmernde Tribal-Beats und Apopkalyptik-Folk, Gospel und Trance. Erleben Sie die wiedervereinigten Swans bei einem von nur fünf Deutschland-Konzerten im Mai im Turm: gewaltig, verstörend, laut. Hörschutz empfohlen!

Paula Rosolen
31. Mai & 01. Juni 2013, 20:00 Uhr
Libretto Zum Abschluss von a critical mass präsentiert Paula Rosolen die Königin der Unterhaltungskünste: das Musical. Auf unterhaltsame Weise durchforstet die Frankfurter Choreografin die Geschichte des Genres vom Broadway bis Hollywood, versammelt Bilder, Videos und Interviews mit den Größen des Fachs. Inspiriert von historischen Choreografien verknüpft Paula Rosolen das Material ihrer Recherchen zu einer Erzählung, ihrem eigenen Libretto, mit dem sie den legendären, wohl kalkulierten wie konstruierten Glamour jenes Genre-Giganten gleichermaßen zerlegt wie zelebriert.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen!
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
Waldschmidtstr. 4
60316 Frankfurt
www.mousonturm.de

La dépense
Elli Ferriol / Barak Reiser
06. März - 22. Mai 2013
In der Reihe der Commerzbank zeigen Elli Ferriol und Barak Reiser ihre installative Gemeinschaftsarbeit "La dépense". Die Ausstellung besteht aus inem Parcours, der durch den Eingangsbereich des Hochhauses am Kaiserplatz führt. Im Mittelpunkt steht hierbei Georges Batailles ökonomisches Werk „La dépense" (Die Verausgabung).
An verschiedenen Plattformen, die mit Inventar der Bank bestückt sind, beziehen sich Texte oder Textfragmente auf Batailles „Theorie der Verschwendung". Die Künstler nutzen hierzu Buchstaben, Wörter und Sätze, die als Verweissystem zwischen den einzelnen Stationen fungieren. Neben Möbeln und Bürogeräten werden ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung der Bank präsentiert. Eine Projektpublikation mit Skizzen und ergänzendem Bild- und Textmaterial refl ektiert das Zusammenspiel zwischen den verwendeten Gegenständen und dem Text.
Commerzbank-Hochhaus Lobby
Kaiserplatz
60311 Frankfurt

»Muse des Exils« - Das Leben der Malerin Eva Herrmann
Buchvorstellung und Lesung mit dem Autor Manfred Flügge
28. Mai 2013, 19:00 Uhr
Eva Herrmann wurde mit ihren Schriftsteller-Karikaturen berühmt. Gemeinsam mit der Familie Mann bündelte die Künstlerin das Netzwerk im kalifornischen Exil. Der spätere DDR-Kulturminister Johannes R. Becher und Lion Feuchtwanger zählten zu ihren Liebhabern. Der Schriftsteller und
Experte des deutschsprachigen Exils in Südfrankreich Manfred Flügge liest aus seiner gerade erschienen Biografie über Eva Herrmann. Im Rahmen der Veranstaltung werden Skizzen und Karikaturen der Künstlerin von Thomas Mann, Heinrich Mann, Erika und Klaus Mann, Bertolt Brecht, Arnold Zweig und Egon Erwin Kisch aus dem Bestand des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 präsentiert.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter ausstellungen-frankfurt@dnb.de oder Tel.: 069 – 1525 1905
Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1
60322 Frankfurt am Main
www.dnb.de

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Angebote
- Vortragsabend Barockcello, 29. Mai 2013, 19:30 Uhr
- Vortragsabend Violine, 31. Mai 2013, 19:30 Uhr
- Antrittskonzert Prof. Oliver Kern, 31. Mai 2013, 19:30 Uhr
Eintritt: frei!
- Klavierabend, 22. Mai 2013, 19:30 Uhr
- Konzert der Klavierklassen, 23. Mai 2013, 19:30 Uhr
- Percussion Plus, 24. Mai 2013, 19:30 Uhr
- Orchesterkonzert, 24. Mai 2013, 19:30 Uhr
- Fagottabend, 26. Mai 2013, 18:00 Uhr
- Flötenabend, 27. Mai 2013, 19:30 Uhr
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen.
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Eschersheimer Landstraße 29-39
60322 Frankfurt
www.hfmdk-frankfurt.de

PLANET 3.0 - Klima.Leben.Zukunft
15. März - 15. September 2013
Die Erde - der wohl erstaunlichste Himmelskörper in unserem Sonnensystem bietet dank seiner Position als dritter Planet einen perfekten Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Doch das Klima wandelt sich schneller als je zuvor in der Erdgeschichte. In der neuen Sonderausstellung "PLANET 3.0 - Klima.Leben.Zukunft" geht Senckenberg mit Ihnen auf Spurensuche: Wie sieht unsere Zukunft auf der Erde aus? Was verrät uns die Vergangenheit darüber? Wie funktioniert das System Erde? Und welche Antworten gibt die aktuelle Klima- und Biodiversitätsforschung?
Auf 700 Quadratmetern zeigt eine Reise durch die Jahrmillionen alten Klimaarchive des Planeten, wie alles begann; eine interaktive Kugelprojektion lässt das komplexe System Erde besser verstehen, und an Forschertischen wird die Klima- und Biodiversitätsforschung erlebbar. Die außergewöhnlichen Exponate der Ausstellung sind Zeugen der Entwicklung unseres einzigartigen Planeten und seines heutigen Klimas.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt
www.senckenberg.de

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Tischlers Auftritt -Joachim Geil liest
23. Mai 2013, 20:00 Uhr
Dass der Roman von Joachim Geil die große Frage behandelt, ob nicht doch auch das richtige Leben im falschen möglich ist, scheint zwangsläufig: Denn seine Hauptfigur, der "Edelpenner" Ernst Ewald Tischler, mittlerweile intellektueller Kochbuchautor, studierte einst bei Adorno. Auf dem Weg zu einer Fernsehsendung blickt der todkranke Tischler auf seine 68er-Vergangenheit in Frankfurt zurück, in die er einst aus Liebe zur Aktivistin Uschi hineinrutschte und in der er doch stets bloß der Revolutionstheoretiker blieb - gerade seine Passivität ist es aber auch, die ihm schließlich einen differenzierten und unverklärten Umgang mit der Studentenbewegung ermöglicht. In einer Hinsicht ist Tischler sich aber treu geblieben: Wie schon in den 1960er Jahren ist ihm der unkritische materielle und mediale Konsum seiner Mitmenschen zuwider. Und so will er seinen Fernsehauftritt zu einem letzten grandiosen Rundumschlag nutzen.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen.
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt
hlfm.de


The Filoblues Band
24. Mai 2013, 20:00 Uhr
Ein Abend voller Funk, Soul und Blues erwartet die Gäste der FABRIK mit „The Filoblues Band". Das Repertoire der Künstler besteht aus Klassikern und Standardwerken des Blues und Soul, die von den Künstlern mit ausgefallenen Funk- und Jazzelementen angereichert werden und die Stücke in ein neues Jahrtausend heben. Die Combo mit der Sängerin Elizabeth Pillolo, Antonello Abbattista an der Harfe und im Gesang, Massimo Bosi an der Gitarre, Davide Radice am Bass und Fabrizio Bosi am Schlagzeug spielt ausgewählte Stücke von Robben Ford, Stevie Ray Vaughn, den Blues Brothers, Aretha Franklin, Otis Redding und Ray Charles.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
DIE FABRIK
Mittlerer Hasenpfad 5
60598 Frankfurt
www.die-fabrik-frankfurt.de


AUSSTELLUNG “Apasionados”
20. März – 03. Juni 2013
Eintritt: frei!
Sammelausstellung von fünf iberoamerikanischen Künstlern in Frankfurt: Clelia Esteves Apostel, Robert Phillips, Marc Remus, Lia Thomas und Teresita Serra Durán kreieren ihr künstlerisches Dasein in der Auseinandersetzung mit einem multikulturellen Kontext. So entsteht ein Prozess, der ihre Identität und ihr Werk kontinuierlich transformiert.
In dieser Sammelausstellung stehen Farben und Formen im Vordergrund, mit denen die Künstler/innen im Rahmen der eigenen Persönlichkeit die Entwicklung ihrer Identität zum Ausdruck bringen.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Junge Deutsche Philharmonie - Streichquartett
25. Mai 2013, 20:30 Uhr
Die Junge Deutsche Philharmonie, die in Frankfurt ansässige Talentschmiede für Orchestermusiker der Zukunft, hat aus ihrem Ensemble ein junges Streichquartett aufgestellt, das wiederholt für hohe Aufmerksamkeit sorgte. Hoang Nguyen studiert Cello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart; Robin Porta studiert Bratsche an der Hochschule für Musik Detmold; Miriam Schmaderer studiert Violine an der Hochschule für Musik und Theater Hannover; Kathrin Wipfler studierte Violine an den Musikhochschulen Stuttgart und Hannover. Für den Abschluß der neuen Romanfabrikreihe „Musikalische Dialoge" haben sie folgende Werke ausgewählt: von Peter Tschaikowsky das Streichquartett Nr. 1, D-Dur, op. 11 (1871), von Igor Strawinsky Trois pièces pour quatuor à cordes (1914) und von Volker Blumenthaler die Jason Studie (1991). Der Gast-Komponist der Saison 2012/2013, Volker Blumenthaler, wird selbst in sein Werk einführen. Die Junge Deutsche Philharmonie ist Partner der Romanfabrik-Reihe „Musikalische Dialoge".
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Romanfabrik e.V.
Hanauer Landstraße 186
60314 Frankfurt
www.romanfabrik.de

Literaturland Hessen – Ein Tag für die Literatur am 26. Mai 2013

www.kulturpass.net – Literatur
www.kulturpass.net – Stadtschreiber
www.kulturpass.net – Hörbücher

LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT
- EVENT – Monolog von mit und über das Theater.
16./17./24. Mai 2013, 20:00 Uhr
“Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm ein Anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.” Sagt Peter Brook. Noch zuviele sprachliche Poesie? Geht auch einfacher: “A verkörpert B, während C zuschaut”. Sagt Eric Bentley.
Aber was heißt das jetzt bitte im schauspielerischen Alltag? Im Stadttheater JWD? Der Darsteller: nur Nachahmer. Sein Lächeln: könnte Regie sein. Seine Gedanken: sind ausgeliehen. Sein Handwerk: Text reden und aufs nächste Stichwort warten. Aber wer gibt bei einem Solo das Stichwort? Was machen Sie eigentlich tagsüber? Und der Zuschauer: Durch Zufall und Werbung hergeführt. Wenn überhaupt.
- girlsnightout – oder: Mein Musical – Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs
23./26. Mai 2013, 20:00 Uhr
Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Jung, frech, sie nehmen kein Blatt vor den Mund – drei Frauen in Aufbruchstimmung: Auf der Suche nach der Weiblichkeit, dem Körper und der Identität einer Frau im medialen Zeitalter. Leben, wie geht denn das? Sie reden: über Männer, über den Job, über die kleinen Dinge des Lebens, über die wilden Sachen im Kopf und die Gefühle im Bauch, über Klamotten, Schuhe, den persönlichen Stil.
- FRÄULEIN JULIE – Liebe. Macht. Angst. Eine Mittsommernachtstragödie.
30./31 Mai 2013, 20:00 Uhr
Fräulein Julie: Tochter des Grafen. Handelt und denkt wie ein Mann. Eine sehr verwirrte Person, die weiß, wie sie alles bekommt was sie verlangt, aber gar nicht weiß, was sie eigentlich haben möchte.
Jean: Diener des Grafen. Gebildet, weitgereist, männlich-manipulativ. Sein Ziel: Der gesellschaftliche Aufstieg. Im Weg: Sein Verlangen nach Julie.
Kristin: Köchin des Grafen. Spielt die Rolle, die eine Frau eigentlich spielen sollte. Ist mit Jean verlobt.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Landungsbrücken Frankfurt
Gutleutstraße 294
60327 Frankfurt
www.landungsbruecken.org

Frankfurter Bürger-Universität im Sommersemester 2013
- Frank Elstner – Der Chronist des Samstagabends
27. Mai, 19:30 Uhr / Melanie Mühl
Frank Elstner zählt zu den beliebtesten Fernsehmoderatoren des Nachkriegsdeutschlands. Seine Karriere, die im Radio beginnt und in verschiedenen Unterhaltungssendungen des deutschen Fernsehens eine Fortsetzung findet, wird durch den beispiellosen Erfolg der Sendung „Wetten dass…?“ gekrönt. Elstner, 1942 in Österreich als Kind einer Schauspielerfamilie geboren, versteht es in seiner Moderation wie im Umgang mit den Gästen einen unprätentiösen Begriff von Unterhaltung zu kultivieren, der anstrengungslose und gediegene ebenso wie eigenwillige wie humorvolle Selbstdarstellungen ermuntert. Mit seiner Person verbindet sich die Kunst, traditionelle Stereotypien der deutschen Mentalität hinter sich lassen zu können und den Eigenwert von Lebensentwürfen auch jenseits der Medienprominenz zu respektieren. Der Vortrag widmet sich den biografischen Voraussetzungen des legendären Fernsehstars, der dem zurückgewonnenen nationalen Selbstwert der Deutschen eine neue Sprache verliehen hat.
Veranstaltungsort:
Stadtbücherei Frankfurt
Hasengasse 4
60311 Frankfurt
Zur Programm-Broschüre Sommersemester 2013 geht es hier!


Rineke Dijkstra – The Krazy House
23. Februar – 26. Mai 2013
Mit “The Krazy House” präsentiert das MMK die bisher umfassendste Ausstellung von Rineke Dijkstra in Deutschland. Die Schau der niederländischen Künstlerin, die heute weltweit zu den bekanntesten Foto- und Videokünstlerinnen zählt, versammelt erstmals alle ihre Video-Installationen seit 1996, darunter zwei Weltpremieren.
Rineke Dijkstra wählte für die Ausstellung, die sich über alle Ebenen des Museums erstreckt, zudem rund 100 Werke von Künstlern aus der Sammlung des MMK aus, die sie in Bezug zu ihren eigenen Werken setzt. Mit Arbeiten von Künstlern wie Andy Warhol, Douglas Gordon und Tobias Rehberger gibt Dijkstra persönliche Einblicke in ihre Inspirationsquellen sowie in zentrale Aspekte zeitgenössischen künstlerischen Schaffens.

23. Februar - 26. Mai 2013
„Die Weinende Frau" ist der erste Picasso, der im MMK gezeigt wird. Für die neue Schau „Rineke Dijkstra - The Krazy House" wurde es extra von der britischen Tate Gallery ausgeliehen.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de


Gwenneth Boelens – Events Unwitnessed
19. April – 09. Juni 2013
Eintritt: frei!
Die niederländische Künstlerin Gwenneth Boelens setzt sich in ihren installativen, fotografischen und filmischen Arbeiten mit den Strukturen unserer Wahrnehmung auseinander. Dabei wird das Zusammenführen von Sinneseindrücken in ihren konzeptuellen Arbeiten als konstruktives Element von Wahrnehmungsprozessen sichtbar und erfahrbar. Durch eine minutiöse und zugleich stille Beobachtung macht sich Boelens ihre Umwelt zueigen und verdichtet sie zu ephemeren Bildern der Erinnerung, die sich in einem Schwebezustand zwischen Präsenz und Absenz befinden.
basis e.V.
Gutleutstraße 8-12
60329 Frankfurt
basis-frankfurt.de

Von Kaschemmen und Nobelherbergen Gastronomie in Alt-Frankfurt
05. Februar - 23. Juni 2013
Eintritt: frei!
Vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gehörte Frankfurt zu den deutschen Tourismusmagneten; nur Berlin und München verzeichneten mehr Besucher. Die Ausstellung lädt nach einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung seit dem Mittelalter zu einem Rundgang durch die enorm vielfältige Hotel- und Gaststättenszene Frankfurts bis 1943/44: Glitzerwelt und Hektik der modernen Großstadt in mondänen Vergnügungsetablissements und reichsstädtische Fachwerkidylle mit beschaulichen Apfelweinwirtschaften lagen hier dicht beieinander.
Institut für Stadtgeschichte
Karmeliterkloster
Münzgasse 9
60311 Frankfurt
www.stadtgeschichte-ffm.de


Farben der Heiligkeit. Meisterwerke der Ikonenkunst
05. März - 11. August 2013
Die im Ikonen-Museum präsentierten Ikonen des 15. bis 18. Jhs. eigen einerseits russische Heilige mit Schilderungen ihres Leben nd ihrer Bedeutung, andererseits Ikonen, die als Kostbarkeiten des oskauer Museums gelten. Im Dommuseum sieht der Besucher eitere Preziosen der Moskauer Sammlung, darunter einige esonders großformatige Ikonen. Bei den Ikonen mit russischen eiligen dominieren hier die weiblichen Heiligen.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt
Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Brückenstraße 3-7
60594 Frankfurt
www.ikonenmuseumfrankfurt.de


Faszination Fremde – Bilder aus Europa, dem Orient und der neuen Welt
17. März – 14. Juli 2013
Eindrucksvolle Naturlandschaften und exotische Kulturen lockten Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet in zahlreiche europäische Länder, in den Orient und sogar bis nach Amerika. Die Ausstellung thematisiert die Faszination dieser Künstler für fremde Bildwelten vom späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Ihre künstlerischen Interessen an den fremden Orten waren sehr vielfältig: Sie suchten nach exotischen Bildmotiven, dokumentierten wissenschaftliche Expeditionen oder experimentierten mit fremden Lichtverhältnissen.
Die gesammelten Reiseeindrücke hielten die Künstler in Bleistiftskizzen, Aquarellen, Ölstudien und Photographien fest. Diese dienten nach der Rückkehr zumeist als Bildvorlagen für aufwändigere Ölgemälde. Angesichts einer steigenden Nachfrage spezialisierten sich einige Künstler auf bestimmte Bildsujets und trugen so teilweise zur Verbreitung stereotyper Vorstellungen von der Fremde bei. Ausgewählte Werke werden in den kulturhistorischen Kontext des 19. Jahrhundert gestellt, als sich ein breites Publikum zunehmend für fremdartige Themen interessierte.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
MUSEUM GIERSCH
Schaumainkai 83
60596 Frankfurt
www.museum-giersch.de


Schönheit und Revolution
20. Februar – 26. Mai 2013
In einer umfassenden Sonderausstellung widmet sich das Frankfurter Städel Museum vom 20. Februar bis 26. Mai 2013 dem Klassizismus und dessen Impulsen für die Romantik. Die in Zusammenarbeit mit der Liebieghaus Skulpturensammlung entstandene Ausstellung “Schönheit und Revolution” versammelt rund 100 Werke aus der Zeit von 1770 bis 1820, darunter Arbeiten von Anton Raphael Mengs, Thomas Banks, Antonio Canova, Jacques-Louis David, Bertel Thorvaldsen, Johann Gottfried Schadow und Jean-August-Dominique Ingres. Die große Überblicksausstellung zum Klassizismus gewährt erstmals in Deutschland einen umfassenden Einblick in die Vielfalt der unterschiedlichen und zuweilen sogar widersprüchlichen Facetten dieses Stils und zeigt die Verbindungen und Impulse zur Kunst der Romantik auf.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen. Für Kinder bis 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt
www.staedelmuseum.de


Frankfurter Sammler und Stifter
Frankfurt war und ist eine Stadt der Sammler und Stifter. Hier stammen die ältesten erhaltenen Sammlungen von Bürgerinnen und Bürgern. Durch ihre Globen, wissenschaftlichen Instrumente, Bücher, Gemälde, Münzen, Waffen, Möbel etc. deuteten sie ihre Welt und gründeten Netzwerke des Wissens und Geschmacks. Die neue große Dauerausstellung des historischen museums zeigt diese Tradition des bürgerschaftlichen Engagements!
Frankfurter Sammler schenkten ihre Schätze seit dem 16. Jahrhundert der Stadt und seit 1878 bevorzugt ihrem historischen museum. Diese bürgerlichen Sammlungen präsentieren wir anhand von zwölf Frankfurter Sammlerinnen und Sammlern: Aus ihren Vorlieben, Neigungen und Eigenarten erschließen sich die Hintergründe für diese faszinierenden Konvolute ungewöhnlicher Dinge. In jedem Sammlerraum liegen kleine „Sammlerbücher” bereit, die über die Sammler und ihre Leidenschaften informieren. Eine Kinderspur mit Sammelalbum macht den Besuch der Ausstellung auch für Kinder und Eltern zum Erlebnis.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
Historisches Museum Frankfurt
Fahrtor 2 (Römerberg)
60311 Frankfurt
www.historisches-museum.frankfurt.de


F.W. Bernstein
14. März – 07. Juli 2013
Fritz Weigle, alias F.W. Bernstein, wird am 04. März 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass zeigt das cmf eine Auswahl aus dem künstlerischen Schaffen Bernsteins, der als Mitglied der Neuen Frankfurter Schule mit seinen Zeichnungen fester Bestandteil in der Dauerausstellung des Museums ist.
1962 kam der in Göppingen geborene Weigle nach seinem Kunststudium zum neugegründeten Satiremagazin Pardon nach Frankfurt. Seine satirische Tätigkeit hinderte ihn nicht daran, als Lehrer in den Schuldienst zu gehen und später als Akademischer Rat an die Universität Göttingen. 1984 wurde er auf die weltweit einzige Professur für Karikatur und Bildgeschichte nach Berlin berufen. Von dort aus versorgte er das 1979 gegründete endgültige Satiremagazin Titanic mit seinen genialen Zeichnungen und Reimen.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
www.caricatura-museum.de


LETZTE BILDER. VON MANET BIS KIPPENBERGER
28. Februar – 02. Juni 2013
Die Ausstellung in der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT widmet sich herausragenden Werken und Werkgruppen, die Künstler in der allerletzten Phase ihres Schaffens hervorgebracht haben und die – auf jeweils ganz unterschiedliche Weise – das Ende eines künstlerischen Lebenswerks markieren. Die Frage nach dem möglichen Abschluss eines Œuvres wird dabei anhand einer konzentrierten Auswahl von 14 künstlerischen Positionen vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart beleuchtet. Die Ausstellung präsentiert u. a. Werke von Manet, Matisse bis hin zu Kippenberger in poetischen Konstellationen, bei denen jeweils zwei Künstler in einen spannungsvollen, meist unerwarteten Dialog treten.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de


John Knight
04. Mai – 30. Juni 2013
Eintritt: frei!
John Knights Ausstellung im Portikus könnte kaum aktueller sein. Denn erst vor wenigen Wochen wurde im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin, im Rahmen der Einzelausstellung eines anderen Künstlers widerrechtlich eine Skulptur auf Knights Werk The Right to Be Lazy (2008) installiert. Wie bei all seinen Werken handelt es sich auch bei dieser Arbeit, die Bestandteil der Sammlung des Museums ist, um eine Intervention in das architektonische, soziale und politische Gefüge des Orts: Laut dem zwischen Künstler und Museum abgeschlossenen Vertrag besteht die Arbeit von John Knight darin, dass das Rasenrondell vor dem Eingang des Gebäudes nicht gemäht wird, sondern dem natürlichen Wachstum im Wechsel der Jahreszeiten überlassen werden soll. Die Platzierung einer Skulptur an eben diesem Ort erfolgte, ohne den Künstler zu informieren und mit ihm über die vorübergehende “Entfernung” seines Werks zu sprechen. In einem Brief an den Museumsleiter schreibt John Knight: “Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um ein typisches Kunstobjekt, das man mal eben so bewegen kann, sondern um ein Werk in situ, das vollständig an seinen Ort und im weiteren an den Kreislauf der Jahreszeiten gebunden ist, Jahr für Jahr, wie bei der Konzeption und Umsetzung eindeutig vereinbart.“ Dieser Vorfall verdeutlicht die inhärente Komplexität kontextgebundener Kunstwerke, zeigt aber auch, dass ein Dialog über den Umgang heutiger Institutionen mit solchen künstlerischen Praktiken dringend geboten ist.
Portikus
Alte Brücke 2 / Maininsel
60594 Frankfurt
www.portikus.de

![Corinna Krebber: [zustand: in der schwebe]](index.php?rex_resize=250w__353h__corinna_krebber_zustand_in_der_schwebe.jpg)
Corinna Krebber: [zustand: in der schwebe]
03. Mai – 07. Juli 2013
Eintritt: frei!
Corinna Krebber arbeitet in ihren oftmals raumgreifenden Installationen mit Sprache, mit Text, mit dem, was sich aus der Welt der Gedanken in eine Sichtbarkeit auskristallisiert, sich aber gleichzeitig auch der leichten Lesbarkeit entzieht. Mit ihrer Text-Rauminstallation fügt die Künstlerin dem kargen und strengen Kirchenraum der KunstKulturKirche Allerheiligen die Dimension der Leichtigkeit, des Sphärischen hinzu. Die Schwerkraft scheint aufgehoben, Anziehung (vom Himmlischen) und Ablösung (vom Irdischen) halten sich die Waage. Der Betrachter ist aufgefordert, genau hinzuschauen, den Gedanken im Raum zu folgen und so in Bewegung zu kommen, innerlich wie äußerlich.
KunstKulturKirche Allerheiligen
Thüringer Straße 35
60316 Frankfurt
www.kunstkulturkirche.de

Inklusion – betrifft alle!
15. April – 22. August 2013
Vom 15. April bis 22. August 2013 ist im Familienrestaurant des Mehrgenerationenhauses, Kinder im Zentrum Gallus e.V., Idsteiner Straße 91, 60326 Frankfurt am Main die Ausstellung “Inklusion – betrifft alle!” zu sehen.
Die Öffnungszeiten sind: Montags bis Freitags von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr.
Zu der Ausstellung gibt es ein Programm:
- 17. April 2013 15:00 – 18:00 Uhr Eltern-Info-Veranstaltung mit LAG/Gemeinsam Leben Frankfurt e.V. Thema: “Mein Kind kommt in die Schule. Inklusion – auch für mein Kind mit besonderen Bedürfnissen?” Für Eltern von Kindern mit: – Behinderung – Lernschwierigkeiten.
- 25. April 2013 18:00 – 21:00 Uhr Auftakt-Veranstaltung Gesprächsrunde: World Café Musik mit Band “Blind Foundation” Start der “Wandernden Bücher”.
- 05. Mai 2013 13:00 – 17:00 Uhr Sinnes-Parcours zum Thema “Inklusion” Ort: Grünstreifen in der Schneidhainer Straße, Ecke Frankenallee.
- 22. August 2013 Abschluss-Veranstaltung Autoren-Lesung Rückkehr der “Wandernden Bücher”.
Brauchen Sie eine Kinder-Betreuung? Melden Sie sich bitte an. Schreiben Sie eine Woche vor der Veranstaltung eine eMail an: inklusion@kiz-gallus.de.
Veranstalter: Projektteam XENOS “Gemeinsam stark – Inklusion und Vielfalt rund um das Mehrgenerationenhaus”
Mehrgenerationenhauses
Kinder im Zentrum Gallus e.V.,
Idsteiner Straße 91
60326 Frankfurt


Jewyo Rhii. Walls To Talk To
05. Juli – 01. September 2013
Die Einzelausstellung stellt das Werk der koreanischen Künstlerin Jewyo Rhii (*1971) erstmals einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland vor. Jewyo Rhii studierte in Seoul, Pennsylvania und London. 2010 wurde sie mit dem international renommierten Yanghyun Kunstpreis ausgezeichnet. Ihr Werk ist sowohl von ihrem nomadisierenden Lebensstil zwischen Asien, Amerika und Europa geprägt wie von der poetischen und humorvollen Beobachtung des Menschen und seiner Fähigkeit, sich in seinem Leben und seiner Umgebung einzurichten.
Rhiis Werke haben oft skulpturalen Charakter, können aber auch als Interventionen im privaten und öffentlichen Raum und in Form von Zeichnungen oder Videos in Erscheinung treten. Jewyo Rhii reagiert auf ihre Umwelt und schafft Werke, die um die Verletzlichkeit menschlicher Existenz kreisen. In einer mehrwöchigen Residency entwickelt Rhii im MMK Zollamt eine raumgreifende Installation, die Werke aus allen Phasen ihres künstlerischen Schaffens vereint.

Danica Dakić – Safe Frame
08. Mai – 29. September 2013
Zwischen September 2012 und Mai 2013 entwickelt die Künstlerin Danica Dakić (*1962) gemeinsam mit 23 Stipendiatinnen der Crespo Foundation die Arbeit “Safe Frame”, die sich in Form einer Video- und Klanginstallation mit Fragen von Identität und Geschichte, von Sicherheit und Freiheit auseinandersetzt. Den Ausgangspunkt bildet Paul Almásys Louvre von 1942 aus der Sammlung des MMK. Das Foto zeigt einen Museumsraum mit leeren Rahmen ohne Bilder. In einem offenen künstlerischen Prozess setzen sich die Teilnehmerinnen mit der Institution Museum und seiner Sammlung auseinander. Die Kunstwerke werden damit zum Gegenstand sowie zum Raum der Entfaltung unterschiedlicher Perspektiven und Stimmen. Die Stipendiatinnen erleben auf diese Weise die Entstehung eines Kunstwerks von der Konzeption bis zur Ausstellung. In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und der Kunstvermittlung des MMK erhalten sie weitere Gelegenheiten zur intensiven Auseinandersetzung mit der Ausstellung und ihrer Vermittlung.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.
MMK Zollamt
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de


Friederike Walter
BETRACHTUNG VON ALLEN SEITEN
28. Mai – 06. Juli 2013
Friederike Walter ist eine Frankfurter Malerin, die Viele noch entdecken können. Seit etwa einem Jahrzehnt arbeitet die HfG ‐ Absolventin im Verborgenen an ihrem unvergleichlichen, geheimnisvollen Werk – und jetzt gibt es in der Fahrgasse wieder Gelegenheit, einen schönen neuen Ausschnitt ihres Schaffens zu sehen. In der mit Betrachtungen von allen Seiten überschriebenen Soloschau bleibt sie ihrem Thema treu, nämlich architektonisch ‐ phantastische Malerei von Innenräumen, erweitert es aber in besonderer Weise. Schon immer ist die Farbauswahl ihrer Innenraumansichten bemerkenswert, und im Laufe der Jahre hat es die Künstlerin auch zu einer besonderen Meisterschaft der Lichtregie in ihrem Bildern gebracht. Die Künstlerin schafft es mit ihrer intensiven, fast hypnotischen Malerei, die auf Fotovorlagen basiert und die sie doch vollständig hinter sich lässt, dass der Betrachter immer tiefer in die Bilder eindringt.
1822-Forum
Fahrgasse 9
60311 Frankfurt


»BLUMEN FÜR VAN GOGH«
03. – 26. Mai 2013
Eintritt: frei!
Bilder, Installation und Filme von Mariola Brillowska
Seit sie Künstlerin ist, fragt sich Mariola Brillowska immer, warum sich van Gogh das Ohr abgehackt hatte: »Der hat das doch nicht für sich gemacht. Er hat das für uns gemacht, damit wir endlich mal kapieren, dass seine Sonnenblumen Kunst und nicht gewöhnliche Blumen waren. Er malte sie deswegen so hässlich – wie das damalige Publikum empfand–, weil Kunst weder mit Schönheit noch mit Natur was zu tun hat. Kunst ist einfach unabhängig vom Gefallen.«
ausstellungsraum und atelierhaus EULENGASSE
Seckbacher Landstraße 16
60389 Frankfurt
www.eulengasse.de

Korea Power - Design und Identität
27. April - 25. August 2013
Südkorea ist heute eines der führenden Industrieländer mit einer enormen Produktion von Konsumgütern. Als erste umfangreiche Ausstellung in Deutschland nimmt „Korea Power" zeitgenössisches koreanisches Produkt- und Grafikdesign in den Fokus. Die Schau zielt darauf ab, eine „koreanische Identität" herauszuarbeiten, wie sie sich im Zuge der Entstehung eines modernen Staates nach dem Zusammenbruch der Joseon-Dynastie, der japanischen Besatzung und dem Koreakrieg herausgebildet hat. Dazu werden u.a. Bilder des legendären koreanischen Werbefotografen Kim Han-Yong aus den Aufbaujahren nach dem Koreakrieg gezeigt, ebenso Aufnahmen des deutschen Architekturfotografen Dieter Leistner aus Seoul und Pjöngjang, die das heutige geteilte Land eindrucksvoll porträtieren.
Weniger, aber besser
27. April - 20. Oktober 2013 
Frankfurt kann auf eine profilierte Gestaltungstradition zurückblicken, die stets das Nützliche und eine eher strenge Ästhetik in den Mittelpunkt stellte. Zeitlich setzt die Ausstellungsreihe "Weniger, aber besser" mit dem Projekt des „Neuen Frankfurt" der 1920er Jahre ein, das nicht nur im Bereich Architektur, sondern auch im Produktdesign und in der Typografie wegweisend war. In Frankfurt wurden in dieser Zeit zahlreiche Gegenstände für den modernen Haushalt entworfen. Die Adlerwerke waren einer der größten Automobilhersteller, die Bauer'sche Gießerei veröffentlichte mit der „Futura" die wichtigste Reformschrift der Zeit, und das Team um Hans Leistikow gestaltete das gesamte öffentliche Grafikdesign. Die Zeitschrift „Das Neue Frankfurt" wurde zu einem der wichtigsten Diskursorte für die neue Gestaltung.
Das pralle Leben. Ukiyoe aus den Sammlungen Johann Georg Geyger und Otto Riese
27. April - 27. Oktober 2013
Grell geschminkte Bühnenstars, zarte Schönheiten in den Teehäusern oder erhabene Landschaften entlang der großen Handelsstraßen - die Holzschnitte des ukiyoe zeigen ein faszinierendes Spiegelbild des Lebens im Japan des 17. bis 19. Jahrhunderts. Die im Auftrag umtriebiger Verleger von Zeichnern entworfen und arbeitsteilig von unterschiedlichen Spezialisten in einem aufwendigen Verfahren in Serie produzierten Drucke erfreuten sich in breiten Schichten des bürgerlich geprägten Japan der Edo-Zeit (1603-1868) großer Beliebtheit. Mit den seltenen frühen ukiyoe-Drucken der Sammlung Johann Georg Geyger und den jüngst für das Museum gesicherten 180 4/5 Meisterwerken der Sammlung Otto Riese besitzt das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt heute eine der kostbarsten Sammlungen dieser großen japanischen Kunst in Europa. Aus konservatorischen Gründen werden die kostbaren Blätter im Turnus von drei Monaten wechselnd im Original präsentiert.
1607. Aus den frühen Tagen der Globalisierung
27. April 2013 - 27. April 2014
Es ist die Zeit Galileo Galileis und Johannes Keplers, die Zeit der geografischen Entdeckungen und des technischen Fortschritts, der religiösen Konflikte und der europäischen Expansionen, der neuen Vorstellungen in Philosophie und Wissenschaft. Es herrscht Umbruchstimmung, die internationalen Handelsbeziehungen blühen auf, der Kulturaustausch intensiviert sich rasant und mit den Produkten aus allen Teilen der Erde verbreiten sich neue, exotische Bräuche und Sitten über den gesamten Globus.
Mit über 250 Objekten aus der Sammlung des Museums Angewandte Kunst und Leihgaben wird diese Epoche vom Ende des 16. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts rekonstruiert und als eine imaginäre Welt- und Zeitreise präsentiert, wobei Historie und Fantasie miteinander verknüpft werden. Die Objekte aus verschiedenen Ländern - Porzellane der Ming-Dynastie, Prunkgläser aus Venedig, Silberpokale aus Nürnberg, oder persische Weinflaschen - gilt es zu vereinen, ihnen ihre Geschichte(n) zu entlocken und durch sie die Globalisierung unserer Welt um das Jahr 1607 lebendig werden zu lassen.
KulturpassinhaberInnen sind zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen.
Museum Angewandte Kunst
Schaumankai 17
60594 Frankfurt
www.museumangewandtekunst.de


hr-Sinfoniekonzert
13. Juni 2013, 20:00 Uhr
Konzerteinführung »Musik im Gespräch« , 19:00 Uhr
Stewart Goodyear | Klavier
Cynthia Millar | Ondes Martenot
Paavo Järvi | Dirigent
Olivier Messiaen | Turangalîla-Sinfonie

Oper Frankfurt
Juni 2013
Für die Oper Frankfurt gilt folgendes Vorstellungsangebot:
Teseo Im Bockenheimer Depot
04. Juni 2013, 19:30 Uhr
Dido and Aeneas / Herzog Blaubarts Burg
08./20. Juni 2013, 19:30 Uhr
La fanciulla del West
12. Juni 2013, 19:30 Uhr
Ein Maskenball
23./28. Juni 2013, 19:30 Uhr
Don Carlo
26. Juni 2013, 18:30 Uhr
Die sizilianische Vesper
27. Juni 2013, 19:00 Uhr
Juli 2013
Für die Oper Frankfurt gilt folgendes Vorstellungsangebot:
Das Spiel von Seele und Körper Im Bockenheimer Depot
01./03. Juli 2013, 19:30 Uhr
Die sizilianische Vesper
03./06. Juli 2013, 19:00 Uhr
Otello
04./07. Juli 2013, 19:30 Uhr
Don Carlo
05. Juli 2013, 18:30 Uhr
Die Karten sind ab sofort an der Vorverkaufskasse von Oper und Schauspiel Frankfurt , Willy-Brandt-Platz erhältlich; geöffnet Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 14:00 Uhr oder an der Abendkasse zu den genannten Vorstellungen jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Der Preis von 3,00 Euro pro Karte gilt für die Preisgruppen 5 – 7 nach Maßgabe vorhandener Karten.
Pro Kulturpass und Aufführungstermin wird eine Karte abgegeben. Das Ticket enthält die RMV-Fahrberechtigung zum Willy-Brandt-Platz und zurück auf allen vom RMV angebotenen Verbindungen und gilt 5 Stunden vor Beginn einer Vorstellung und danach bis Betriebsschluss.
Oper Frankfurt am Main
Willy-Brandt-Platz
60311 Frankfurt
www.oper-frankfurt.de

Schauspiel Frankfurt
Juni 2013
Für das Schauspiel Frankfurt gilt folgendes Vorstellungsangebot:
KIEBICH UND DUTZ
01./06. Juni 2013, 14:00/16:00 Uhr
Lenz
01. Juni 2013, 19:30 Uhr
Wir lieben und wissen nichts
01./06. Juni 2013, 20:00/18:00 Uhr
Die Karten sind ab sofort an der Vorverkaufskasse von Oper und Schauspiel Frankfurt , Willy-Brandt-Platz erhältlich; geöffnet Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 14:00 Uhr oder an der Abendkasse zu den genannten Vorstellungen jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Der Preis von 3 Euro pro Karte gilt für die Preisgruppen 3 – 5 nach Maßgabe vorhandener Karten.
Pro Kulturpass und Aufführungstermin wird eine Karte abgegeben. Das Ticket enthält die RMV-Fahrberechtigung zum Willy-Brandt-Platz und zurück auf allen vom RMV angebotenen Verbindungen und gilt 5 Stunden vor Beginn einer Vorstellung und danach bis Betriebsschluss.
Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt
www.schauspielfrankfurt.de

COMOEDIA MUNDI
22. Juni – 06. August 2013
Veranstaltungsort ist das Theaterzelt am Museumsufer, Schaumainkai mit bestem Blick auf die Frankfurter Skyline. Der romantische Café-Wagen mit Gartenbetrieb rundet mit einer klassischen Auswahl an Kaffee, Säften, Bieren und feinen Weinen das Gebotene gastronomisch ab. Think global, drink local: Unser Espresso Delicato wird in Frankfurt geröstet, unser Apfelwein stammt von den Streuobstwiesen Nordhessens, gekeltert von der Kelterei Matsch & Brei.
Einige Programmpunkte stehen bereits fest.
- ULENSPIEGEL – COMOEDIA MUNDI ensemble: 26. Juni – 29. Juni
- FRAU SONNTAGS WOCHE – COMOEDIA MUNDI & Theater Kopfüber: 30. Juni
- ALLIGATORS OF SWING – Swing & Blues & Boogie Konzert: 24./25. Juli
- CHANSONS MIT LOES SNIJDERS – begleitet vom Norbert Emminger Jazzquartett: 26./27. Juli
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis (Restkarten) von einem Euro (Kinder die Hälfte) willkommen.

Summer in the City Frankfurt
In den Sommerferienmonaten gestaltet der Mousonturm in Frankfurt jedes Jahr ein internationales, Open-Air Sommermusikprogramm und lädt zusammen mit seinen Partnern ein: sonntags zu den Jazzkonzerten im Garten des Liebighauses und dienstags zu Weltmusik im Palmengarten.
Jazz im Museumspark
21. Juli – 18. August 2013
Christof Lauer (D), Dieter Ilg (D), Patrice Héral (FR)
21. Juli, 11:00 Uhr
Christof Lauer ist in den vergangenen Jahren auf allen Kontinenten und Festivals von Montreux bis Havanna in den unterschiedlichsten Formationen aufgetreten. Bereits in jungen Jahren galt er als einer der wichtigsten Jazz-Musiker Deutschlands, war Mitglied des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks und wurde u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritk, dem SWR-Jazzpeis und dem Jazzpreis des Landes Hessen ausgezeichnet. Gemäß seiner Überzeugung: „Jazz ist Kommunikation“ hat Lauer zwei hervorragende Mitspieler gefunden: den durch seine Zusammenarbeit mit vielen internationalen Künstlern in unterschiedlichen Kunstformen mit großer Kreativität und Flexibilität ausgestatteten Patrice Héral, und Dieter Ilg, der es wie kein anderer versteht in den Möglichkeiten seines Instrumentes zu denken.
Schneeweiss & Rosenrot
28. Juli, 11:00 Uhr
Das international besetzte Quartett lernte sich vor sieben Jahren in Kopenhagen kennen, hat dort übereinander, nebeneinander und miteinander gewohnt und schließlich Scheeweiss & Rosenrot gegründet. Mittlerweile wohnen die vier in Berlin, haben ihr drittes Album aufgenommen und 2012 den Neuen Deutschen Jazzpreis gewonnen: Die Kritiker sprechen von „Jazz jenseits jeglicher Schubladen. Frei von allen Grenzen. Multikulturell“ Schneeweiss & Rosenrot sind also nie „nur“ Klavier, Drums, Bass und Gesang, sondern auch Synthesizer, elektronische Effekte und Samples, welche die Instrumentierung zu einem überraschenden, wendigen Sound verdichten. „Zwischen Schalk und Melancholie verliert man hier den sicheren Boden unter den Füssen und stürzt zuweilen kopfüber ins Delirium.“ NZZ. Ein hochkreativer Mix! Großer Spaß!
Marius Neset
04. August, 11:00 Uhr
Bis vor kurzem nur Eingeweihten bekannt, gilt der 25-jährige Musiker und Komponist nun als der Shooting Star des europäischen Jazz. Norwegens Dagbladet hat ihn als „begabtesten norwegischen Saxofonisten seit Jan Gabarek“ bezeichnet. Und der Guardian schreibt, dass hier einer auf dem besten Wege sei, einer der größten Neuen im (Jazz) Zirkel zu werden: Marius Neset. Seine Hörer zieht er mit labyrinthischen Kompositionen und Elementen von Stravinsky, Bach, Schostakowitsch, Charles Ives, Steve Reich oder Django Bates in den Bann und mit seiner energiegeladenen Kreativität und seiner atemberaubenden Technik – wenn er zum Beispiel drei Melodien gleichzeitig intoniert – hinterlässt er ungläubig staunende Gesichter. Unterhaltsam und anspruchsvoll, traditionsbewusst und respektlos, voll hintergründigem Humor – zwischen diesen Charakteristika bewegen sich seine Konzerte, immer unter Hochdruck.
Andy Emler MegaOctet
11. August, 11:00 Uhr
Eine Mini Bigband, die nahezu die komplette Creme der französischen Jazzmusiker umfasst: Seit mehr als 20 Jahren ist das neunköpfige Ensemble eines der erstaunlichsten der französischen Jazzszene – als Formel 1 des französischen Jazz wird Andy Emlers MegaOctet von der Presse bezeichnet, bekannt für seine unbändige Spiellust und seinen provozierenden Freigeist. „Ein Laboratorium für eine Musik, die zur schönsten, wagemutigsten und einfallsreichsten der Gegenwart zählt.“ Musikalisch erkennbar sind Einflüsse von Musikern wie Frank Zappa, Weather Report, Miles Davis, Claude Debussy, Prince, Steve Reich und Duke Ellington. Der Komponist, Arrangeur und Pianist Emler selbst definiert seine Musik als „eine quicklebendige europäische Musik für das frühe 21. Jahrhundert.“
Nils Petter Molvaer
18. August, 11:00 Uhr
Es gibt nur wenige Musiker, die so vorurteilsfrei und souverän mit den unterschiedlichsten musikalischen Stilelementen experimentieren, wie es der norwegische Trompeter, Komponist und Produzent Nils Petter Molvaer tut. Souverän jongliert er zwischen Musikstilen wie Jazz, Ambient, Hous, elektronischer Musik, Dub, HipHop, Rock und Pop, um mit dieser Mischung Soundscapes von unglaublicher Intensität und Tiefe zu schaffen. Bis heute sucht er nach neuen Wegen im Jazz und sein ätherisches Spiel, sein fiebriger und heiserer Trompetenton, die Mischung aus nordischer Klangweite und clubbiger Coolness haben bereits eine ganze Generation junger Nachfolger inspiriert. Und seine Auftritte sind ein visuelles Gesamtkunstwerk, bei dem ein ausgeklügeltes Lichtdesign mit den sphärischen Klängen der Trompete zu einer nahezu hypnotischen Einheit verschmilzt.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen. Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre.
ORT
Park des Museums für Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60549 Frankfurt
Weltmusik im Palmengarten
23. Juli – 20. August 2013
Ondatrópica
23. Juli, 19:30 Uhr
Ondatrópica, die kolumbianische All-Star-Band mit jungen Nachwuchstalenten und alteingesessenen Salsa- und Cumbia-Legenden aus den Sechziger- und Siebzigern, ist das Projekt des kolumbianischen Musikers Mario Galeano, Kopf der in Kolumbien Kultstatus genießenden Band Frente Cumbiero und des englischen Produzenten Holland aka Quantik. Sie haben rund 35 Musiker zusammengeführt und in die legendären Fuentes-Studios in Medellin eingeladen, um klassisch kolumbianische Stile wie Cumbia, Porr, Gaita oder Champeta Clash mit Elementen von Boogaloo, Ska, HipHop, Dub und Funk zu vereinen – eine Hommage an die Musik Kolumbiens, eine faszinierende tropisch-wilde Mixtur.
Kroke & Anna Maria Jopek
30. Juli, 19:30 Uhr
Anna Maria Jopek & Kroke – das jiddische Wort für Krakau – zählen zu den bekanntesten Musikern in Polen, die seit Jahren erfolgreich durch die Welt touren. Nun kommen sie gemeinsam zu einem exklusiven Konzert in den Palmengarten und bringen ein eigens für diesen Abend zusammen gestelltes Programm mit. Und so trifft die Krakauer Truppe Kroke, deren musikalische Identität in der jiddischen Folklore-Tradition liegt, die aber auch Jazz- und Klassik-Elemente in ihre Musik integriert, auf die polnische Star-Sängerin, die mit ihrer zauberhaften Stimme die Freiheit und Ausdrucksstärke des Jazz mit der Herzlichkeit polnischer Traditionen vereint.
Bratsch
06. August, 19:30 Uhr
„Bratsch sind die wohl beste Band, die je Jazz, Klezmer, südosteuropäische und Romamusik vermischte“ urteilt die Presse über die Band, die ihren Klangkosmos selber als imaginäre Folklore bezeichnet. Sie verbinden in ihrer Musik zahlreiche Stile der Weltmusik wie Balkan, Gipsey, jiddische Musik, Klezmer, Musette, Rembetiko, französisches Chanson und formen sie virtuos in neue, mit Free Jazz angereicherte Varianten um. Kreiert wird „eine neue akustische Musik, in der die Nostalgie Osteuropas, die Farben des Mittelmeeres, die Fingerfertigkeit der Zigeuner und jiddische Ironier aufgehen – eine Musik ohne Grenzen“ so Le Monde. Und Gustav Mahlers Satz „Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche“ könnte als Überschrift über dem ganzen musikalischen Schaffen der fünf Musiker stehen.
Kobo Town
06. August, 19:30 Uhr
Die nach der Geburtsstätte des Calypso benannte Band aus Toronto hat die Musik der westindischen Inseln in den Norden des amerikanischen Kontinents geholt, um sie dort gehörig aufzufrischen. Songwriter und Bandleader Drew Gonsalves hat zusammen mit Kobo Town den klassischen Calypso durch eine Art Gegenwartsfilter gezogen und ihn mit Roots Reggae und Dub angereichert. Ihre Stücke handeln von Obdachlosigkeit, Globalisierung, Krieg und häuslicher Gewalt, Themen, die für Trinidads Volksmusik von zentraler Bedeutung sind. Entstanden ist so eine einzigartige transnationale Komposition von Rhythmus, Poetik und sozialem Kommentar.
Mit dem Kulturpass sind Sie zum Eintrittspreis von einem Euro willkommen. Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre.
ORT
Palmengarten
Siesmayerstraße 61
60323 Frankfurt

Stoffel im Günthersburgpark
Stalburg Theater offen Luft im Günthersburgpark 2013
12. Juli – 11. August 2013
Wer mit an dieLuft geht steht noch nicht fest.
Günthersburgpark
60389 Frankfurt
stalburg.de

Frankfurter Bürger-Universität im Sommersemester 2013
Deutsche Biografien III – Wie wir wurden, wer wir sind
- Alice Schwarzer – Kampf gegen die weibliche Ohnmacht
10. Juni, 19:30 Uhr / Prof. Tilman Allert
Kaum jemand hat derart nachhaltig die Emanzipationsgeschichte der Frauen vorangetrieben und publizistisch begleitet wie Alice Schwarzer. Ihr Lebensweg beginnt in protestantischer Umgebung im Bergischen Land, als Journalistin schließt sie sich dem politischen Aufbruch der 60ger und 70ger Jahre an und bietet mit der Zeitschrift „Emma“ ein Forum für die Diskussion von Themen der Frauenbewegung. Welches sind die biografischen und milieugeschichtlichen Weichenstellungen dieser legendären Karriere, die Alice Schwarzer zu einer Ikone ihrer Generation werden?
- Gerhard Richter – „Meine Bilder sind klüger als ich“
24. Juni, 19:30 Uhr / Prof. Regine Prange
Gerhard Richter ist oft als der international erfolgreichste Maler der Gegenwart bezeichnet worden. Seine Karriere begann 1961, im Jahr des Mauerbaus. Der erfolgreiche Meisterschüler an der Dresdener Akademie flüchtete nach Westdeutschland und setzte an der Akademie in Düsseldorf sein Kunststudium fort. Mit Künstlerkollegen erfand er dort den Kapitalistischen Realismus, an die amerikanische Pop Art und ihre künstlerische Würdigung des Trivialen anknüpfend. Berühmt wurde seine Fotomalerei nach Vorlagen aus Zeitungen, Illustrierten, Pressefotos und Fotoalben. Familiäre wie politische Sujets scheinen ihn heute auch zu einem Chronisten deutscher Geschichte zu machen. Richter malte jedoch mit gleicher Intensität abstrakt und realisierte den Auftrag zur Gestaltung eines Glasfensters im Kölner Dom auf der Grundlage seiner digital errechneten Farbquadratkompositionen. Der Vortrag präsentiert Hauptaspekte des künstlerischen Werks und geht der Frage nach, inwiefern Richters Bilder die Malerei als eine Form des Denkens einsetzen.
- Loriot – „Sagen Sie jetzt bitte nichts“
08. Juli, 19:30 Uhr / Stefan Lukschy
Vicco von Bülow hat sich mit seinen Texten, Zeichnungen und Fernsehsendungen in das Kollektivgedächtnis der Deutschen eingeschrieben als jemand, der den alltäglichen Formen angestrengter menschlicher Selbstdarstellung den Spiegel vorhält. Unter dem Künstlernamen Loriot entwirft der im Jahr 1923 geborene Sohn aus einer brandenburgischen Offiziersfamilie ein Panorama von kleinen und großen Katastrophen im Auftritt der Person und von Stolpersteinen in den zwischenmenschlichen Beziehungen. In seinen Beiträgen entsteht eine Chronik der Entgleisungen, die humorvoll gebrochen und in sorgfältig inszenierter Trivialität als Bestandteil einer humanen Lebensführung gewürdigt werden. Der Vortrag wirft einen Blick in die Werkstatt des Humoristen und geht der Frage nach, wie das Gespür für die Zwischenräume des sozialen Miteinanders entstanden ist.
Veranstaltungsort:
Stadtbücherei Frankfurt
Hasengasse 4
60311 Frankfurt
Zur Programm-Broschüre Sommersemester 2013 geht es hier!
