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Kulturpass - Kultur für alle



Das Mariinsky-Theater St. Petersburg


Sonntag, 05. Februar 2012, 15:00 Uhr

Valery Gergiev | Leitung

RODION SCHTSCHEDRIN | DER VERZAUBERTE PILGER (DEA)

„Ein Theater, ein Mythos, ein blühendes Unternehmen“ – drei Schlagworte, die laut „Tagesspiegel“ das legendäre Mariinsky in St. Petersburg charakterisieren. Gemeinsam mit seinem Chefdirigenten Valery Gergiev hat das Ensemble des Hauses seinen Ruhm in alle Welt getragen und ist dabei zu einem Botschafter der russischen Musik im heutigen Konzertleben geworden.

Erstmals in seiner Geschichte ist das Mariinsky-Theater im Februar 2012 als vollständiges Ensemble in der Rhein-Main-Region zu Gast. Im Rahmen einer fünftägigen Residenz zeigen Chor, Orchester und Ballett des traditionsreichen Hauses dem Publikum im Rhein-Main-Gebiet ein umfassendes Bild ihrer Fähigkeiten.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro (Kinder die Hälfte) Eintritt.

Und so geht’s:
Abholung: nur ohne vorherige Reservierung bis 04.02.2012 persönlich an der Kasse der Alten Oper Frankfurt (Öffnungszeiten: Mo–Fr. 10.00–18.30 Uhr, Sa. 10.00–14.00 Uhr)

Alte Oper
Opernplatz
60313 Frankfurt
www.alteoper.de



The Forsythe Company


Ein Gemischter Abend von William Forsythe


04. – 06. und 09. – 12. Februar 2012, 20:00 Uhr

Seit das Ballett Frankfurt 2005 zur Forsythe Company umgeformt wurde, hat William Forsythe dem Frankfurter Publikum eine Reihe vielgestaltiger neuer Arbeiten geboten. Aus der kontinuierlichen Forschung des Ensembles zur Choreografie als Konzept und Praxis entstanden abendfüllende Werke wie »Three Atmospheric Studies«, »Heterotopia«, »Yes we can’t«, »I don’t believe in outer space«, »The Defenders« und »Theatrical Arsenal II« sowie die Performance-Installationen »You made me a monster«, »Human Writes« und »Nowhere and Everywhere at the Same Time«.

The Forsythe Company stellt stellt KulturpassinhaberInnen je 2 Karten pro Vorastellung zum Preis von einem Euro zur Verfügung.

Die Karten sind ab sofort an der Vorverkaufskasse von Oper und Schauspiel Frankfurt , Willy-Brandt-Platz erhältlich; geöffnet Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 14:00 Uhr oder an der Abendkasse zu den genannten Vorstellungen jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Pro Kulturpass wird eine Karte abgegeben. Das Ticket enthält die RMV-Fahrberechtigung zum Bockenheimer Depot und zurück auf allen vom RMV angebotenen Verbindungen und gilt 5 Stunden vor Beginn einer Vorstellung und danach bis Betriebsschluss.

The Forsythe Company
Bockenheimer Depot
60325 Frankfurt
www.theforsythecompany.com



Hommage an Thad Jones


26./ 27. Januar 2012, 20:00 Uhr

Jim McNeely, Leitung

Die improvisatorische Freiheit einer kleinen Jazzformation mit den Klangmöglichkeiten einer Bigband zu verbinden, dafür stand Thad Jones. Und genau das faszinierte den jugendlichen Jim McNeely, als er im Radio zum ersten Mal die Thad-Jones-Mel-Lewis-Bigband hörte. 1978 stieß er selbst als Pianist zu der richtungsweisenden Formation, erlebte noch persönlich den Leitungsstil des Trompeters und Arrangeurs, bevor Jones nach Dänemark übersiedelte. Mel Lewis führte die Band alleine weiter, die seit seinem Tod als Vanguard Jazz Orchestra firmiert und bis heute zu den führenden Bigbands zählt. Als »Composer in Residence« dieses VJO hat Jim McNeely drei Grammy-Nominierungen erhalten. Als Chefdirigent der hr-Bigband wird er in diesem Programm Originalpartituren von Thad Jones kombinieren mit seinen eigenen von Jones inspirierten Arbeiten.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt.

Musiklokal Südbahnhof
Hedderichstraße 51
60594 Frankfurt



hr-Sinfonieorchester


Freitag, 03. Februar 2012, 20:00 Uhr – hr-Sendesaal

Guillaume Vincent | Klavier
Joshua Weilerstein | Dirigent

Felix Mendelssohn Bartholdy | Ein Sommernachtstraum – Ouvertüre
Maurice Ravel | Klavierkonzert G-Dur
Richard Wagner | Siegfried-Idyll
Peter Tschaikowsky | Francesca da Rimini

Der 1987 geborene amerikanische Dirigent und Geiger Joshua Weilerstein ist ein Schüler des langjährigen hr-Chefdirigenten Hugh Wolff und Bruder von Alisa Weilerstein, der »Artist in Residence« dieser Spielzeit. Er debütiert in diesem Konzert gemeinsam mit dem jungen französischen Pianisten Guillaume Vincent.

Für sein Debüt beim hr-Sinfonieorchester hat der Gewinner des renommierten Nikolai-Malko-Dirigentenwettbewerbs in Kopenhagen ein facettenreiches romantisches Programm zusammen-gestellt: Mendelssohns »Sommernachtstraum-Ouvertüre«, Wagners »Siegfried-Idyll« und Tschaikowskys Sinfonische Dichtung »Francesca da Rimini« nach einer Episode aus Dantes »Göttlicher Komödie«. Als zweiten Debütant des Abends kann man den gerade erst 20-jährigen, ebenfalls bereits preisgekrönten Franzosen Guillaume Vincent erleben, der zum Auftakt des Ravel-Jahres das im Geiste Mozarts und Saint-Saëns’ geschriebene, zugleich reizvoll mit Jazzelementen spielende Klavierkonzert von Ravel interpretiert.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt.

hr-Sendesaal
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt


Oper Frankfurt


Januar – Februar 2012

Für die Oper Frankfurt gilt folgendes Vorstellungsangebot:


Oper für Kinder nach “Bastien und Bastienne”
31. Januar 2012, 16:00 Uhr mehr?

Arabella
04./12./17./25. Februar, 19:00 Uhr mehr?

Ariane et Barbe-Bleue
11./19./24. Februar, 19:30 Uhr mehr?

Liederabend mit Christoph und Julian Prégardien
28. Februar, 20:00 Uhr

Vorschau Vorstellungsangebot 2012


Die Karten sind ab sofort an der Vorverkaufskasse von Oper und Schauspiel Frankfurt , Willy-Brandt-Platz erhältlich; geöffnet Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 14:00 Uhr oder an der Abendkasse zu den genannten Vorstellungen jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Der Preis von 3,00 Euro pro Karte gilt für die Preisgruppen 3 – 5 nach Maßgabe vorhandener Karten.

Pro Kulturpass und Aufführungstermin wird eine Karte abgegeben. Das Ticket enthält die RMV-Fahrberechtigung zum Willy-Brandt-Platz und zurück auf allen vom RMV angebotenen Verbindungen und gilt 5 Stunden vor Beginn einer Vorstellung und danach bis Betriebsschluss.

Oper Frankfurt am Main
Willy-Brandt-Platz
60311 Frankfurt
www.oper-frankfurt.de


Schauspiel Frankfurt


Januar 2012

Für das Schauspiel Frankfurt gilt folgendes Vorstellungsangebot:

Die Legende vom heiligen Trinker
27. Januar 2012, 19:30 Uhr mehr?

Romeo und Julia
28. Januar 2012, 19:30 Uhr

Die Marquise von O.
29. Januar 2012, 18:00 Uhr mehr?

Die Bürgschaft
30. Januar 2012, 20:30 Uhr mehr?

Reise! Reiser!
31. Januar 2012, 20:00 Uhr mehr?

Liebesspiel
01. Februar 2012, 20:00 Uhr

Der grosse Gatsby
02. Februar 2012, 20:00 Uhr mehr?

Der nackte Wahnsinn
03. Februar 2012, 19:30 Uhr

Alice im Wunderland
04. Februar 2012, 20:00 Uhr mehr?

Die Physiker
04. Februar 2012, 19:30 Uhr

Die Hamletmaschine
05. Februar 2012, 20:00 Uhr mehr?

Liliom
05. Februar 2012, 20:00 Uhr mehr?

Die Karten sind ab sofort an der Vorverkaufskasse von Oper und Schauspiel Frankfurt , Willy-Brandt-Platz erhältlich; geöffnet Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 14:00 Uhr oder an der Abendkasse zu den genannten Vorstellungen jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Der Preis von 3,00 Euro pro Karte gilt für die Preisgruppen 3 – 5 nach Maßgabe vorhandener Karten.

Pro Kulturpass und Aufführungstermin wird eine Karte abgegeben. Das Ticket enthält die RMV-Fahrberechtigung zum Willy-Brandt-Platz und zurück auf allen vom RMV angebotenen Verbindungen und gilt 5 Stunden vor Beginn einer Vorstellung und danach bis Betriebsschluss.

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt
www.schauspielfrankfurt.de


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haymatlos – EIN LIEDERABEND


21. Februar 2012, 20:40 Uhr

Kennen Sie Sossenheim? Oder das erste reinafrikanische Baby aus der Stadt eines berühmten Weißbieres? Wissen Sie, wem Saddam Hussein ähnlich sieht? Oder wo Dorsten liegt?

Abend für Abend treffen sich dieselben Menschen an demselben Ort und geben sich gegenseitig Halt. Ihre unterschiedlichen Schicksale haben sie aus allen Teilen der Erde dort zusammengeführt. Doch wie kann die Gemeinschaft sich nach außen öffnen, ohne dass sie und das kleine Stück Heimat zu zerbrechen drohen?

KulturpassinhaberInnen zahlen 1,00 Euro Eintritt.

Frankfurt Art Bar
Ziegelhüttenstr. 32
60528 Frankfurt


Woyzeck und Marie


16. Februar 2012, 19:30 Uhr

Woyzeck und Marie leben in der sozialen Kälte unserer Gegenwart. Woyzeck kann nur mit entwürdigenden Jobs genügend Geld verdienen, um seine Familie vor dem sozialen Abstieg zu bewahren. Er verkauft sich an einen dubiosen Doktor, der im Dienst der Pharmaindustrie steht und ihn für seine wissenschaftlichen Experimente missbraucht. Er pflegt einen ehemaligen Hauptmann, der durch den Afghanistan Krieg zum physischen und psychischen Krüppel geworden ist. Es bleibt kaum Zeit für seine Familie und die Regeneration seiner Arbeitskraft. Seine Wahrnehmungen beginnen, sich zu verschieben. Bei Marie meint er Spuren der Untreue zu entdecken. Bilder der Eifersucht treten die Herrschaft über seinen Verstand an, Stimmen setzen ihm zu, Wahn bemächtigt sich seiner. Vertrauen verwandelt sich in Misstrauen, Nähe in Einsamkeit, Liebe in Hass. In panischer Angst, das Liebste in seinem Leben zu verlieren, ersticht er das Liebste, was er hat: seine Frau Marie. Oder ist diese Tat auch nur eine Wahnvorstellung?

KulturpassinhaberInnen zahlen 1,00 Euro Eintritt.

Titania
Basaltstr. 23
60487 Frankfurt
www.theaterperipherie.de


“Friede den Hütten! Krieg den Palästen!”


01./15. Februar 2012, 19:30 Uhr

„Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ ist die konsequente Fortsetzung unserer Beschäftigung mit dem Autor Georg Büchner. „Woyzeck und Marie“ zeigte die entmenschlichten Verhältnisse, in denen Woyzeck und Marie zum Überleben verdammt sind. Aber hat Büchners politisches Pamphlet – sein Aufruf zur Revolution – überhaupt noch eine Relevanz für Deutschland im Jahr 2012?

KulturpassinhaberInnen zahlen 1,00 Euro Eintritt.

Titania
Basaltstr. 23
60487 Frankfurt
www.theaterperipherie.de



„Im Trüben der Selbstverständlichkeit“?


31. Januar 2012, 19:30 Uhr
Priv. Doz. Friederike Wißmann (Goethe-Universität)

Selbstredend ist bei Theodor W. Adorno leichte Musik auch schlechte Musik. Dennoch hat er in seiner Einleitung in die Musiksoziologie der leichten Musik ein ganzes Kapitel gewidmet. Zunächst geht es ihm um die Klärung, wie „leichte“ Musik zu definieren sei. Deshalb charakterisiert Adorno
die Operette, die Revue, den Schlager und auch die Jazzmusik anhand ihrer schlechten Eigenschaften: Während bis ins 19. Jahrhundert ein gewisser Unterhaltungsanspruch in der Musik noch mit Niveau vertreten worden sei, sei die leichte Musik des 20. Jahrhunderts untrennbar an
den Begriff des Verfalls gekoppelt.

Nicht nur im Bereich der Popmusikforschung ist Adornos Position vielfach diskutiert worden. Gleichwohl lohnt es, seine gewichtige Position als historisch spezifische aufzuzeigen: Gemeinsam mit dem Komponisten Hanns Eisler machte sich Adorno bereits im amerikanischen Exil Gedanken
über die üblen Eigenschaften der leichten (Film-) Musik und über die Auswirkungen ihrer massenhaften Produktionsweise. Im Rahmen des Vortrags soll Adornos Lesart der leichten Musik in Abgrenzung zu Eislers Position diskutiert werden.

Eintritt: frei!

Campus Westend
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt



Filmzyklus


Celda 211

06. Februar 2012, 19:00 Uhr

Juan besucht am Tag vor seinem Amtsantritt als Gefängniswärter seinen zukünftigen Arbeitsplatz, als er bei einem Unfall verletzt wird. Seine Kollegen legen ihn in die leere Zelle 211, als kurz darauf eine Gefängnisrevolte losbricht. Als Juan wieder erwacht, sind seine Kameraden geflohen. Notgedrungen gibt er sich als einer der Meuterer aus, ohne zu wissen, welche paradoxe Falle das Schicksal damit für ihn bereit hält.

von Daniel Monzón, Spanien 2009, 110 Min., OmeU


El juego del ahorcado

13. Februar 2012, 19:00 Uhr

Sandra und David sind seit ihrer Kindheit befreundet. Während ihrer Jugend machen beide getrennt voneinander eine brutale Erfahrung, die sie voreinander geheim halten. Sie verlieben sich unsterblich ineinander und leben ihre Liebe ohne Grenzen, bis Sandra eines Tages Davids Geheimnis entdeckt, das furchtbare Konsequenzen für ihre Liebe nach sich ziehen wird.

von Manuel Gómez Pereira, Spanien 2008, 110 Min., OmeU


Lesung – Rosa Ribas: Falsche Freundin.


31. Januar 2012, 19:00 Uhr

Ein deutsch-spanischer Frankfurtkrimi

Mit dem Krimi „Falsche Freundin“ veröffentlicht die in Frankfurt ansässige spanische Autorin Rosa Ribas bereits den dritten Fall der deutsch-spanischen Komissarin Cornelia Weber-Tejedor. Diesmal gerät die Ermittlerin nach einem tödlichen Unfall am Frankfurter Flughafen in die brutalen Machenschaften des organisierten Drogenhandels. Was den Erfolg ihrer Krimiserie ausmacht und wie sich ihre schriftstellerische Tätigkeit im Spagat zwischen deutscher und spanischer Kultur ausüben lässt, verrät Rosa Ribas im Gespräch mit der Lektorin des Romans Corinna Santa Cruz.

Moderation: Corinna Santa Cruz


KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt.


INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


Filmreihe “Du sollst nicht lieben.”


DU SOLLST NICHT LIEBEN

DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2012, 19.30 Uhr

Haim Tabakmans erster Spielfilm berührt ein Tabu – Homosexualität im ultraorthodoxen Judentum.

Regie Haim Tabakman, Israel / Frankreich / Deutschland 2009, Farbe, 90 Min., Vorführformat BluRay, OF mit dt. UT


KulturpassinhaberInnen bezahlen pro Veranstaltung 1,00 Euro (Kinder die Hälfte).

RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt
www.roemer9.de


Vortragsreihe 2012 I der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main


Was wäre wenn? Alternativen zur europäischen Geschichte


28. Januar 2012, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Alexander Demandt Ehem. Lehrstuhl für Alte Geschichte, Friedrich Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin

Geschichte beruht auf einer Folge von Entscheidungs situationen, in denen aus einem Spektrum
von Möglichkeiten eine einzige realisiert wurde. Strenge Wissenschaft konzentriert sich auf die
Frage nach dem wirklichen Geschehen, doch auch mögliches Geschehen lässt sich argumentativ
ermitteln. So gestattet historische Sachkenntnis Überlegungen zu Fragen wie der, was nach einer Niederlage des Arminius im Teutoburger Wald, was nach einem Freispruch Jesu durch Pilatus zu
erwarten war. Es gab Heiratspläne zwischen Karl dem Großen und Irene von Byzanz, zwischen Friedrich dem Großen und Maria Theresia. Das Attentat von Sarajewo hätte misslingen, ein Attentat auf Hitler glücken können. Die ver mutlichen Folgen sind, wie der Historiker Alexander Demandt zeigen wird, des Nach d enkens wert.

Der Eintritt ist frei.


Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt


Carl Clements Quartet


Freitag, 27. Januar 2012, 20:30 Uhr

Carl Clements ist ein aktives Mitglied der Jazz- und Weltmusik- Szene in New York und Boston. Er spielt seit 37 Jahren Saxophon und studiert seit 1989 Nordindische Musik auf der Bansuri. Im Lauf seiner Karriere hat er ein breites Spektrum an Stilistiken sowohl spielerisch, als auch kompositorisch abgedeckt.
Clements hat Komposition und Arrangement am Berklee College of Music in Boston und Jazz-Saxophon am California Institute of the Arts studiert. Anschließend promovierte er über Nordindische Musik an der Columbia University in the City of New York, wo er heute lehrt. In seinen Kompositionen verbinden sich diese Elemente zu einer spannenden und ausdrucksstarken Musik, unterstrichen durch seine Partner-Musiker, dem Real Jazz Trio.

Es spielen:
Carl Clements (s, Bansuri) , Thomas Langer (g) , Johannes Schaedlich (b) , Jens Biehl (dr)

KulturpassinhaberInnen zahlen 1,00 Euro Eintritt.

Club Voltaire
Kleine Hochstraße 5
60313 Frankfurt
www.club-voltaire.de


Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main


Vortragsabend Klavier
27./30. Januar 2012, 19:30 Uhr

Eintritt: frei!


Fagottabend
28. Januar 2012, 18:00 Uhr

Klavierkonzerte
31. Januar 2012, 19:30 Uhr

HfMDK Jazzfest 2012
31. Januar 2012, 20:00 Uhr


KulturpassinhaberInnen zahlen 1,00 Euro (Kinder die Hälfte) Eintritt.


Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Eschersheimer Landstraße 29-39
60322 Frankfurt
www.hfmdk-frankfurt.de


Dr. Hoch’s Konservatorium


Neujahrskonzert
27. Januar 2012,, 19:30 Uhr

Klavierabend
30. Januar 2012, 18:00 Uhr

Bratschenabend
02. Februar 2012, 19:30 Uhr

Sonaten und Partiten von J.S. Bach
22. Februar 2012, 19:00 Uhr

Eintritt: frei!

Dr. Hoch’s Konservatorium – Musikakademie Frankfurt am Main
Sonnemannstr. 16
60314 Frankfurt
www.dr-hochs.de


LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT


SPASSGEWALT 2 – vielleicht sind wir einfach so?!
27./28. Januar 2012, 20:00 Uhr

Heiner Müller: QUARTETT – Je t’aime … moi non plus.
04./05./08./09./18./19. Februar 2012, 20:00 Uhr

SPAßGEWALT 2 – vielleicht sind wir einfach so?!
10./11. Februar 2012, 20:00 Uhr

DIE ASCHENPUTTLER
15./16./17. Februar 2012, 20:00/19:00/11:00 Uhr

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt (Kinder die Hälfte).

Landungsbrücken Frankfurt
Gutleutstraße 294
60327 Frankfurt
www.landungsbruecken.org


DAS BETT


BALKAN BALLROOM feat. ABSINTO ORKESTRA


28. Januar 2012, 20:30 Uhr

Mit Höchstgeschwindigkeit taumeln triumphierende Melodien übereinander. Wenn der Klangkörper dann doch einmal kurz Luft schnappen muss, dann wird mit Sicherheit irgendwo im Hintergrund ein perkussiver Zwischenruf hörbar, der das Ganze noch einmal anfeuert. Warum die Gitarrensaiten sanft zupfen, wenn man sie auch energiegeladen schnarren lassen kann? Manchmal schmachtet die Geige, sägt sich tief ins melancholische Herz – manchmal fliegt der Bogen über die Saiten, sprühen die Töne vor Lebenslust, schwingen von der Bühne herunter in die Beine und Hüften der Zuhörer. Heute wird gefeiert, so scheint diese Musik rufen zu wollen, und nichts ande

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt.

DAS BETT
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt
www.bett-club.de



Angela Glajcar: “the light within”


31. Oktober 2011 – 11. Februar 2012
Eintritt: frei!

Die Inistu-Installation “the light within” wurde speziell für die KunstKulturKirche Allerheiligen konzipiert. Es handelt sich um die dritte Großinstallation aus Glasgewebe von Angela Glajcar.
Zwischen der Lichtkuppel über dem Altar und dem zentralen Gang der Kirche werden mehrere Bahnen übereinander verspannt sein. Die Bahnen sind 1,5 Meter breit und zwischen 12–18 Metern lang. Das einfallende Licht der Kuppel wird durch das Material reflektiert. Die unterschiedlichen Lichtstimmungen des Tages bestimmen die Atmosphäre im Raum. Die Bahnen geben von unten einen höhlenartigen Einblick frei. Der/die Betrachter können von allen Blickwinkeln andere räumliche Eindrücke gewinnen. Leichtigkeit und Offenheit wechseln sich mit geschlossenen Innenräumen ab.
Erstmals werden die Bahnen waagerecht gehängt, so ergeben sich ganz neue Einblicke, die die vorherigen Installationen unter dem Titel CURALIUM konsequent weiterentwickeln. Es ist die große Leichtigkeit und Transluzenz des Materials, die im lichtdurchfluteten Kirchenraum von Allerheiligen eine ganz eigene räumliche Poesie entstehen lassen wird.


KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt.

KunstKulturKirche Allerheiligen
Thüringer Straße 35
60316 Frankfurt
www.kunstkulturkirche.de



Flügel-Benefiz-Konzert
Christoph Ulrich, Georgi Mundrov & Bob Degen


Samstag, 04. Februar 2012, 20:30 Uhr

Die Romanfabrik wird älter, erfahrener und wächst, folglich muß auch ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Romanfabrik wachsen: Statt eines Stutzflügels besitzt sie seit diesem Jahr einen Konzertflügel, 200 cm lang. Die klassischen Konzertpianisten Christoph Ulrich und Georgi Mundrov haben schon ihrer Freude Ausdruck verliehen und zugesagt, Proben ihres großen Könnens an diesem Klavier vorzuführen. Und auch ein Vertreter des Jazz-Faches hat voller Vorfreude zugesagt: der welterfahrene Frankfurter US-Jazzer Bob Degen. Alle Freunde der Klavierkunst sind aufgerufen, durch ihren Beitrag die Finanzierung dieses wundervollen Instruments zu leisten.


Christoph Hein – Weiskerns Nachlass


Dienstag, 07. Februar 2012, 20:30 Uhr

Rüdiger Stolzenburg hat eine halbe Stelle als Kulturwissenschaftler an einer Universität. Doch er ist schon 59 Jahre alt und muß seine kleine Hoffnung auf eine ganze Stelle angesichts der Mittelknappheit endgültig fahren lassen. Auch die Aufgabe, den Nachlaß des Wiener Schauspielers, Librettisten Mozarts und Kartografen Weiskern herauszugeben, befreit ihn nicht aus seiner misanthropischen Gefühlslage. Nicht nur die ewige Jagd nach seinem Auskommen ermüdet ihn, das akademische Getriebe reibt ihn auf, in Studenten sieht er mögliche Kläger, die vor Gericht gegen seine Zensuren zu Felde ziehen, und fast wäre er in seinen Forschungsbereichen Fälschern aufgesessen. In leichtem ironischen Ton schafft Christoph Hein in Weiskerns Nachlass (Suhrkamp) den Charakter eines in den Verhältnissen verfangenen Menschen, der unser Nachbar sein könnte.


Martin Seel
111 Tugenden, 111 Laster


Mittwoch, 08. Februar 2012, 20:30 Uhr
Eintritt: frei!

Martin Seel läßt in seiner philosophischen Revue 111 Tugenden und Laster in kurzen Skizzen auftreten und zielt auf ein genaues Verständnis ihrer internen Affären. Er versalzt den großen Vereinfachern in Moraltheorie und Lebensberatung die Suppe, indem er unterhaltsam und kunstvoll die Verästelungen menschlicher Sitten und Unsitten freilegt. Sein Ziel: Der Mensch möge sein endliches Dasein mit einem wachen Gespür für sein Bestes verbringen. Der an der Frankfurter Goethe Universität lehrende Philosoph Martin Seel war zuletzt mit seinem Werk Theorien zu Gast im Philosophischen Café.


Nino Haratischwili – Mein sanfter Zwilling


Donnerstag, 09. Februar 2012, 20:00 Uhr

Nun ist der zweite Roman von Nino Haratischwili Mein sanfter Zwilling (Frankfurter-Verlagsanstalt) erschienen, und gleich erhielt sie den Hauptpreis der Hotlist 2011 der Unabhängigen Verlage. Es ist die Geschichte zweier Menschen, die sich unmöglich lieben können. Die Geschichte einer großen Liebe und fatalen Leidenschaft. Mit scharfem Blick für die Abgründe und Unwägbarkeiten der menschlichen Natur erzählt Mein sanfter Zwilling von einem erschütternden Ereignis, einer verlorenen Kindheit, und einer großen Liebe, die in dieser Welt keinen Ort findet.


Stuart Evers
Zehn Geschichten übers Rauchen


Dienstag, 14. Februar 2012, 20:30 Uhr

In liebevoller Zuneigung schreibt Stuart Evers über Menschen und ihre Laster. So vergänglich wie eine Zigarette sind vielleicht die Momente, die beim Rauchen erlebt werden. Oder die Momente, in denen Nichtraucher Raucher an der Bar beobachten und sich fragen, warum jene so elegant mit den Zigaretten spielen können. Oder sie wundern sich, warum an der Bar ein junger Mann immer sechs Zigaretten gleichzeitig anzündet und nacheinander alle sechs Zigaretten raucht: Sie gelten der Erinnerung seiner fünf im Falklandkrieg gefallenen Kameraden. Oder eine Frau stellt fest, ihr Geliebter rieche falsch: Er hat aufgehört zu rauchen. Stuart Evers ist Buchhändler, Lektor und Kritiker, lebt in London, und hat mit seinen Zehn Geschichten übers Rauchen (Frankfurter Verlagsanstalt) ein in seiner Heimat wie in Deutschland von der Presse vielgelobtes erstes Buch veröffentlicht.


Frankfurt Jazz Trio
Cremer, Polziehn, Gjakanowski


Donnerstag, 16. Februar 2012, 20:30 Uhr

1998 wurde das Frankfurt Jazz Trio von Thomas Cremer gegründet. 2001 kam Bassist Martin Gjakanowski in die Band. Auch ihr neues Programm steht unter dem Motto „Our Favorite Things” und beleuchtet – wiederum stilistische Grenzen überschreitend – Werke der Jazz-Traditionen (von Earl Hines bis Ornette Coleman). Daneben kommen verstärkt eigene Kompositionen zur Aufführung, denn bei einer Live-Aufnahme des Saarländischen Rundfunks entfernte sich das Trio erstmalig von den klassischen Themen. Dieser Abend gibt nun Auskunft über das Spielverständnis der drei Musiker, wie es sich in sieben Jahren gemeinsamen Spielens herausgebildet hat. Offenheit im Zusammenspiel hört man beim Klassiker „Rosetta” von Earl Hines, aber auch Kompositionen von Michel Petrucciani, Johnny Mendell und Olaf Polziehn werden den eigenen Stil des Trios demonstrieren.


LÜÜL – Tourkoller


Samstag, 18. Februar 2012, 20:30 Uhr

Seit 1995 ist LÜÜL als Banjospieler bei den 17 Hippies unterwegs auf den Bühnen der Welt, findet aber immer wieder Zeit für seine eigenen Songs. Darin erzählt er erlebte Geschichten: lakonisch, vergnüglich, zärtlich. Mit einem Hauch von Neuer Deutscher Welle, Polka, Ballade, einem Spritzer Rock’n‘Roll. Lebendige, handgemachte Musik, die Charme und Überzeugungskraft hat und für Anfällige sogar ein Suchtmoment. Dazu LÜÜLS Stimme! Heiser und melancholisch und dennoch ins Leben verliebt. Der Fokus seines Live-Programms liegt auf seiner im Herbst 2011 erschienenen CD Tourkoller mit 13 brandneuen Songs aus eigener Feder und Vertonungen von Erich Mühsam, Klabund und Fredy Sieg. Seine hochkarätige Begleitband besteht aus Musikern der 17 Hippies, aus deren hartem Kern LÜÜL als Gründungsmitglied nicht wegzudenken ist.


Richard Obermayr – Das Fenster


Dienstag, 21. Februar 2012, 20:30 Uhr

Man darf sich fragen, ob dieser jüngste Roman von Richard Obermayr tatsächlich ein Roman ist, wenn man von diesem Genre Handlung erwartet. Dieser Erinnerungsroman aus der Sicht des Erzählers handelt von ihm als Kind und von Vater und Mutter. Mal spielen die Erinnerungen in Paris, mal in einem Ort in Oberösterreich. Während des ganzen erinnernden Erzählens bleibt die Zeit stehen. Oder es ist die Zeit, die zwischen dem Auslösen eines Schusses, dem Flug einer Kugel und deren Einschlag besteht. Oder sie dreht sich um einen Tag, den 17. November 1979, genauer einen Moment, in dem sich die Mutter das Leben nimmt. Es ist ein monadischer, nach innen gerichteter langsamer Erzählstrom. Raoul Schrott sagte, er lese dieses Buch nur häppchenweise, damit es nicht so schnell fertig wird. Man kann es tatsächlich nur so lesen. Das Zimmer erschien 2010 im Verlag Jung und Jung.


KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt.

Die Plätze sind bitte einen Tag vorher zu reservieren unter
reservierung@romanfabrik.de oder telefonisch unter 069-4908 4829.

Romanfabrik e.V.
Hanauer Landstraße 186
60314 Frankfurt
www.romanfabrik.de


Tomi Ungerer


08. Dezember 2011 – 18. März 2012

Der bekannteste lllustrator der Welt, berühmt für seine Kinderbücher und Collagen, hat auch in der Welt der Satire deutliche Spuren hinterlassen. Zu seinem 80. Geburtstag zeigt das „Caricatura Museum Frankfurt“ Tomi Ungerers komische und satirische Zeichnungen.

Man kann, man muss das Unerwartbare erwarten bei diesem Zeichner: Frösche, die einem experimentellen Liebesleben mit einem Nikolaus fröhnen, Katzen, die sich sardinengleiche Mäusekonserven munden lassen, oder ein amerikanisch-imperialistischer Don Quijote, der nicht gegen sowjetische Ölförder-Windmühlen anzureiten wagt. Tomi Ungerer, eben 80 Jahre alt geworden, ist ein großer Satiriker, in Teilen gar Zyniker, ein „Großphantast des Fetischismus“ (FAZ) – und das ist unerwartet bei einem Mann, der vor allem unschuldige Kinderbücher illustriert hat.
„Ich bin mein eigenes ewiges Kind“, sagte der Achtzigjährige mit dem schelmischen Grinsen jüngst in der Kultursendung „ttt“: „Was ist ein blauer Himmel ohne Wolken? Langweilig. Gib mir einen Sturm: Dann ist was los!“ Kein Wässerchen also kann er trüben, der Weltstar aus dem Elsass. „Tomi Ungerer ist ein über Vielen thronender Zeichner“, sagt der Kurator der Ausstellung Bernd Fritz voll ehrlicher Anerkennung. „Man staunt und freut sich. Was er alles aus einem Schuh gemacht hat: eine Pastete, er lässt einen Zug hindurchfahren…“ Man schmunzelt, schüttelt den Kopf über den Einfall und fühlt sich wohl. „Einer der brillantesten Illustratoren der Gegenwart“, fand einst die New York Times. „Ungerer macht gute Laune“, findet Bernd Fritz.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
www.caricatura-museum.de


„Weak Stability Boundary“


17. Januar – 18. Februar 2012
Eintritt: frei!

„Weak Stability Boundary“, ein Verfahren zum Abbremsen von Satelliten und Raumgleitern bei ihrem Wiedereintritt in die Atmosphäre, beschreibt die Voraussetzungen zur Rückkehr auf den Heimatplaneten.

Die unbekannten Flugobjekte auf Michael Ueckes Fotografien schweben irgendwo
jenseits der Grenzen des Horizonts und der Realität. Ungeachtet der Limitierungen von Raum und Zeit scheinen die futuristischen Modelle einen kryptischen Auftrag zu erfüllen. Sie scannen die Landschaft auf einer imaginären Suche, queren, durch den tarnenden Mimikry-Effekt geschützt, Wolkenfelder und Wüstenlandschaften. Oder sie stehen gelassen bereit, um vor dem nächsten Abheben präzise gewartet zu werden.

Frankfurter Sparkasse
Fahrgasse 9
60311 Frankfurt


Après Film


Dienstag 14. Februar 2012, 19:30 Uhr

Filme bewegen … und führen Menschen zusammen. Filme wirken … und transportieren Zeitgeist. Filme fordern Auseinandersetzung! Was macht einen guten Film aus? Charaktere, Story, Sound, Schnitt … Mit welchen Mustern spielt oder manipuliert der Film? Wie wirkt der Film auf den Zuschauer?

In Après Film geben wir vorab einige Infos zum jeweiligen Film und nach der Vorstellung laden wir zum Filmgespräch ein. Anmeldung mit dem Hinweis: Apres Film an info@forum35plus.de

Treffpunkt: Eingang zum Spielsalon (gegenüber Metropolis-Kino)
Eschenheimer Landstr.
60318 Frankfurt

Kath. Stadtkirche Frankfurt
Forum 35+
HAUS AM DOM
Domplatz 3
60311 Frankfurt


Städel – Gesprächsreihe zu Gegenwartskunst


Anlässlich seiner bevorstehenden Erweiterung hat das Städel Museum die Gesprächsreihe „Offen für Gegenwart. Das Städel zu Gast…“ initiiert, bei der Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel, mit Kollegen des Museums für Moderne Kunst (MMK), des Frankfurter Kunstvereins, des Portikus’ und der Goethe-Universität über den Begriff der Gegenwart und der zeitgenössischen Kunst diskutiert.

  • „Das Informel als ’Wiedergänger’ – Die Gegenwart der Kunstgeschichte“
    Dienstag, 31. Januar 2012, 19:00 Uhr
    Goethe-Universität Frankfurt, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt
  • „Zurück in die Zukunft – Die Gegenwart der Moderne im Städel Museum“
    Dienstag, 14. Februar 2012, 19:00 Uhr
    Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.



KIENHOLZ. DIE ZEICHEN DER ZEIT


21. Oktober 2011 – 29. Januar 2012

Rebellisch, provokant und polarisierend hat das Kienholz’sche OEuvre seit seinen Anfängen Mitte der 1950er-Jahre stets großes Aufsehen erregt: zunächst die Werke von Ed Kienholz allein, später, ab 1972, die gemeinschaftlichen Projekte mit seiner Frau Nancy Reddin Kienholz. Kaum verwunderlich, stehen doch Religion, Krieg, Tod, Sex und die abgründigeren Seiten der Gesellschaft mit ihren sozialen Konflikten im Zentrum der Arbeit. Mit Themen wie der sexuellen Ausbeutung der Frau, der Rolle der Medien oder den Auswirkungen von ethnischen Konflikten legen sie den Finger auf Bruchstellen der westlichen Gesellschaften, die bis heute kaum gekittet worden sind und dem Werk eine ungebrochene Aktualität verleihen.


Edvard Munch. Der moderne Blick


09. Februar – 13. Mai 2012

Ist Edvard Munch für Sie ein Künstler des 20. Jahrhunderts? Wenn nicht, können Sie ihn jetzt in der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT aus einer zeitgenössischen Perspektive betrachten. Die Ausstellung nimmt Sie auf eine spannende Reise in 12 Etappen mit. Ein Teil der über 140 Gemälde, Fotografien, Stiche, Zeichnungen, Skulpturen und Filme war in Deutschland noch nie zuvor zu sehen.

Dank seiner symbolistischen und frühexpressionistischen Malerei wird Edvard Munch oft dem 19. Jahrhundert zugeordnet – hier findet er sich zu Recht in einer Reihe mit Paul Gauguin und Vincent Van Gogh. Obwohl Munch seine Karriere als Maler in den 1880ern beginnt, entstehen die meisten Arbeiten aber erst nach 1900. Er stirbt schließlich 1944, im selben Jahr wie zwei Schlüsselfiguren der Moderne: Piet Mondrian und Wassily Kandinsky.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro. Kinder bis 8 Jahre zahlen keinen Eintritt; bis 13 Jahre 0,50 Euro.

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
Tel: 069-2998820
www.schirn.de


Tierische Zeitreise im Struwwelpeter-Museum


Warum faszinieren Tiere als Helden?


13. Juli 2011- 29. Januar 2012

Bereits Heinrich Hoffmann hat in den Struwwelpeter-Geschichten auf vermenschlichte Tiere gesetzt, die Jäger jagen, warnend die Tatzen erheben und sogar Rotwein trinken. Die neue Schau „Tierhelden im Kinderbuch“ im Struwwelpeter-Museum präsentiert jetzt bekannte und weniger bekannte Werke mit Tierfiguren, stellt deren Autoren vor und gibt Antworten auf die Frage: Warum faszinieren Tiere als Helden?

KulturpassinhaberInnen zahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Struwwelpeter-Museum
Schubertstraße 20
60325 Frankfurt
www.struwwelpeter-museum.de


Roter Elch, gelbe Kuh und blaues Lamm


09. Dezember 2011 – 19. Februar 2012

Gelbe Kuh, roter Elch, blaues Lamm und weißer Schwan sind nur einige Vertreter aus der bunten Welt der Tiere, die sich in der aktuellen Ausstellung „Im Einklang mit der Natur“ tummeln. Die Präsentation versammelt rund 110 Werke von Franz Marc, Joseph Beuys und Ewald Mataré. Was diese drei wichtigen deutschen Künstler verbindet? Es ist die Vorstellung von der erneuernden Kraft der Natur und dem Tier als ihrem spirituellen Symbol. Jedem Künstler wurden eigene Räume innerhalb des Sinclair-Hauses eingerichtet, angereichert mit Zitaten, die Aufschluss geben über ihre Positionen und die Sicht der Welt. Ein Audio Guide gibt interessierten Besuchern weitere informative Einblicke in die präsentierte Kunst.

KulturpassesinhaberInnen zahlen 1,00 Euro. Kinder ab 12 Jahre 0,50 Euro Eintritt.


ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61358 Bad Homburg v. d. Höhe
www.altana-kulturstiftung.de


Do It Yourself: Die Mitmach-Revolution


25. August 2011 – 19. Februar 2012

„Do It Yourself“ ist längst mehr als ein Heimwerker-Slogan. In vielen Bereichen unseres Lebens – ob im Design, Konsum, Arbeitsleben oder in den Medien – gewinnt das „Do It Yourself“-Prinzip an Gewicht. DIY ist Trend! Die Ausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt die Vielfalt und Relevanz des Selbermachens von den Amateurkulturen des 19. Jahrhunderts bis hin zur Web 2.0-Nutzung der Gegenwart.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de


Reise in die Unsterblichkeit


05. November 2011 – 26. Februar 2012

Das Alte Ägypten – geheimnisvolle Jenseitsvorstellungen, grausig anmutende Praktiken der Mumifizierung und Einbalsamierung, fremdartige, tierköpfige Gottheiten, prächtige Sarkophage und Amulette… Faszinierende Originalfunde aus drei Jahrtausenden ägyptischer Kulturgeschichte!

Schwerpunkte der Ausstellung sind das religiöse Konzept des Jenseits, die Praktiken der Mumifizierung und Einbalsamierung, die Rolle des Sarkophages im Totenkult, Ritualobjekte der Begräbnisausstattung sowie Alltagsgegenstände in den Grabbeigaben.

Die Ausstellung ist vom Ägyptischen Museum Florenz konzipiert. Die bedeutenden Sammlungen dieses Museums werden erstmals in diesem Umfang außerhalb Italiens gezeigt.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M.
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt
www.dam-online.de


Hermann Nitsch – Verwundungen und Mysterien


07. Dezember 2011 – 26. Februar 2012

Parallel zur aktuellen Sonderausstellung „Reise in die Unsterblichkeit. Ägyptische Mumien und das ewige Leben“ zeigt das Archäologische Museum drei Werke von Hermann Nitsch: Zwei „Kreuzwegstationen“ von 1992 und 1995 sowie ein „Schüttbild“ von 1998 einschließlich zweier „Schreine“ mit Caseln, den Priestergewändern der katholischen Messliturgie. Die Werke sind Leihgaben des Hermann Nitsch Museums Mistelbach im österreichischen Weinviertel.

Für Hermann Nitsch, den ehemaligen Wiener Aktionskünstler und Professor für interdisziplinäre Kunst an der Frankfurter Städelschule, stellen antike Kulte und die Passion Christi Varianten archaischer Vorstellungen und Rituale einer Lebens- und Erlösungsmystik dar, in deren Zentrum die blutige Zerstückelung des Lebendigen steht. Rot ist dabei die Farbe der Ekstase, des Opfers, des Blutes. Nicht nur die Parallelität zum altägyptischen Totenkult und zu den archaischen Kulten in der Dauerausstellung soll eine besondere Zwiesprache der ausgewählten Werke von Nitsch hervorbringen. Auch ihre Präsentation in einem ehemaligen Sakralbau, der Marienkirche des Frankfurter Karmeliterklosters, ist von zentraler Bedeutung.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt
www.archaeologisches-museum.frankfurt.de


Niclaus Gerhaert
Der Bildhauer des Mittelalters


27. Oktober 2011 – 04. März 2012

Er zählt zu den wichtigsten Bildhauern des späten Mittelalters. Er schuf beeindruckende Kunstwerke voll Lebendigkeit und Ausdruckskraft. Er beherrschte das Material wie kein anderer. Er prägte Generationen von Künstlern. Und doch kennt heute fast niemand seinen Namen: Niclaus Gerhaert.

Das Liebieghaus erweckt den Bildhauer nun erstmals in einer eigenen Ausstellung wieder zum Leben. Mit Unterstützung eines international besetzten Expertenteams und neuesten Forschungsmethoden gelang es, bislang ungelöste Rätsel um das Gesamtwerk des Künstlers zu entschlüsseln. Dabei wurden alte Thesen widerlegt und neue aufgestellt. Ergründen auch Sie die Wahrheit im Fall Gerhaert und entdecken Sie spektakuläre Kunstwerke aus bedeutenden Sammlungen und Museen wie dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Rijksmuseum in Amsterdam, dem Kunsthistorischen Museum in Wien oder dem Berliner Bode-Museum.

Das Liebieghaus reduziert den Eintritt auf 1,00 Euro (Kinder bis 12 Jahren 0,50 Euro).

Liebieghaus Skulpturensammlung
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt
www.liebieghaus.de


Elektronix – Kleinskulpturen aus Elektroabfällen


03. Januar – 31. März 2012

Diese Elektroteile sind auch ohne Strom lebendig: Kleinskulpturen aus Glühbirnen, Platinen und CDs. Der Frankfurter Ingenieur Erich Thaa verwandelt Elektroschrott in Recyclingkunst und thematisiert damit die Frage nach Wert und Unwert weggeworfener Dinge auf künstlerische Art und Weise.


FES-Servicecenter
Liebfrauenberg 52-54
60313 Frankfurt.


„Warhol: Headlines“
Internationale Ausstellungskooperation


11. Februar – 13. Mai 2012

Mit „Warhol: Headlines“ zeigt das MMK eine Ausstellung, die erstmals alle Arbeiten Andy Warhols vereint, in denen er sich mit Massenmedien und Starkult auseinandersetzt. Die Ausstellung wurde von der National Gallery of Art in Washington zusammen mit The Andy Warhol Museum in Pittsburgh, der Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom und dem MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt organisiert. Eines der Hauptwerke Andy Warhols, „Daily News”, das seit 1981 zur Sammlung des MMK gehört, bildet den Ausgangspunkt für dieses internationale Ausstellungsprojekt. In dem Werk untersucht Warhol auf radikale Weise die gesellschaftliche Rolle der Massenmedien. Die Diskrepanz zwischen dem »Warenwert« und dem »wahren Wert« eines Kunstwerks stehen immer wieder im Fokus seiner Arbeit. Warhols wegweisende Beschäftigung mit den Massenmedien findet bei Künstlern wie Christian Boltanski, On Kawara, Isa Genzken, Thomas Demand oder Hans-Peter Feldmann zahlreiche Anknüpfungspunkte in der Sammlung des MMK.
Neueste Forschungen zu Andy Warhols intensiver Auseinandersetzung mit den Printmedien bilden die Grundlage der Ausstellung, die diesen bedeutenden Aspekt in Warhols Werk erstmals umfassend würdigt. Die Exponate der Ausstellung – Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Fotografien, Skulpturen und Videos – beleuchten seine Faszination und zugleich seinen kritischen Umgang mit den an Einfluss gewinnenden Medien in den 1960er Jahren. Andy Warhol, der als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt, konzentrierte sich seit den 1950er Jahren immer wieder auf Sujets der Popkultur, sammelte Comics, Zeitungsausschnitte sowie Pressebilder aus Tageszeitschriften, Kinoheften und Flugblättern. Die Ausstellung zeigt, wie Warhol die für sein Werk zentralen Themen Prominenz, Tod, Katastrophen und zeitgenössische Ereignisse aus den Medien aufgriff und deren Darstellung in seinen Werken zuspitzte. Das Interesse des Künstlers richtete sich dabei sowohl auf die endlos reproduzierbaren Mechanismen der Massenmedien als auch auf die meinungsmachende Berichterstattung mit ihren reißerisch formulierten Schlagzeilen. Der fünfzehnminütige Ruhm, den nach Warhols Aussage jeder zumindest einmal im Leben zu erlangen vermag, findet seine bildliche Entsprechung in der medialen Berichterstattung mit ebenso kurzer Haltbarkeit.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder bis 13 Jahre die Hälfte, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de


Angewandte Kunst im 16. bis 18. Jahrhundert:


Keramik – aus den Sammlungen des Museum für Angewandte Kunst Frankfurt


04. Juli 2011 – auf weiteres!

Aktuell gibt das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt nun einen Blick auf weitere Bestände aus der Barockzeit frei. Das Museum verfügt über eine herausragende Vielfalt wertvoller Keramiken der Angewandten Kunst des Barock. Ein ausgewähltes Spektrum von bedeutenden Fayence- und Porzellangeschirren sowie etlichen Figuren aus 35 Keramik- Manufakturen werden jetzt in einer Art Studiensammlung präsentiert. Neben Lieblingsstücken,die den Besuchern bereits in Ausstellungen der letzten Jahre begegnet sind, werden auch etliche noch nie oder lange nicht mehr gesehenen Exponate gezeigt.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
www.angewandtekunst-frankfurt.de