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Kulturpass - Kultur für alle


BioFrankfurt – Das Netzwerk für Biodiversität


Biologische Vielfalt zu bewahren, heißt Verantwortung zu übernehmen. Dieser globalen Herausforderung stellt sich das Netzwerk BioFrankfurt, ein Zusammenschluss führender Institutionen aus Forschung, Bildung, Naturschutz und Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam innovative Lösungen zur Erhaltung des natürlichen Reichtums unseres Planeten zu entwickeln: Das ist unser Ziel.

Unser Wissen wollen wir weitergeben. Nur auf dieser Grundlage können wir gemeinsam aktiv werden, um die biologische Vielfalt langfristig zu erhalten. Denn unsere Zukunftsfähigkeit hängt nicht allein von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise, sondern auch von der Möglichkeit ab, weiterhin auf den Reichtum der biologischen Vielfalt zurückzugreifen und von ihr lernen zu können.

BioFrankfurt bietet regelmäßig Veranstaltungen für interessierte Laien, Schulklassen, Familien und Kinder an. Viele dieser Veranstaltungen sind kostenfrei. Informieren Sie sich über die aktuellen Angebote unter www.biofrankfurt.de


Bibelhaus Erlebnis Museum


Reise in die Welt der Bibel: Abenteuer zwischen Tempel und See

Das Bibelhaus Erlebnis Museum zeigt seit 2003 die Überlieferung, Lebenswelt und aktuelle Bedeutung der Bibel mit originalen Exponaten, thematischen Inszenierungen und vielen Mitmach-Elementen. Besonders seit der Neugestaltung 2011 heißt es im Museum oft ausdrücklich „Berühren erwünscht!“. Unter dem Motto anders sehen – mehr erleben bietet das Bibelhaus ein umfangreiches Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die Bibel ist aktuell bis in die heutige Zeit. Interessante Menschen begegnen uns im Buch der Bücher: Pharisäer und Sadduzäer, Zeloten, Zöllner, die reiche Oberschicht in Jerusalem, Jüngerinnen und Fischer. Sie zeigen uns ihre Welt und ihre religiösen Vorstellungen, die Orte und Landschaften, in denen sie lebten.
Die Ausstellung im Bibelhaus ist eine Reise in vergangene Zeiten. Dort lernt man das Leben in der Großstadt und auf dem Land kennen. Aber auch Vergleiche mit den religiösen Handlungen auf dem Tempelberg in Jerusalem und denen am See Gennesaret lassen sich in der Ausstellung ziehen.

In die Erlebnisausstellung sind mehr als 270 archäologische Fundstücke aus biblischer Zeit integriert. Die Objekte geben einen authentischen Einblick in das religiöse und alltägliche Leben im Heiligen Land vor rund 2.000 Jahren.

KulturpassinhaberInnen sind zu einem Euro( Kinder die Hälfte ) willkommen.


Bibelhaus Erlebnis Museum
Metzlerstraße 19
60594 Frankfurt
Tel. 069 – 66 42 65 25
E-mail: info@bibelhaus-frankfurt.de
www.bibelhaus-frankfurt.de


Der Palmengarten


Der Palmengarten in Frankfurt am Main ist einer der renommiertesten Botanischen Gärten Europas. Er entstand 1868 auf eine Initiative der Frankfurter Bürger hin. Sie kauften Aktien im Gesamtwert von mehr als 200.000 Gulden, um die wertvollen Pflanzensammlungen des Herzogs Adolph von Nassau von Wiesbaden nach Frankfurt zu holen. Diesem gesellschaftlichen Engagement ist der Palmengarten als öffentliche Anlage noch immer verpflichtet. Unter dem Motto „Pflanzen.Leben.Kultur“ bedient er heute verschiedenste Ansprüche.

Der Palmengarten bietet auf seiner 20 Hektar großen Fläche eine Parkanlage mit prächtigen Bäumen und Wiesen sowie Beete mit jahreszeitlich wechselnder Bepflanzung. Hinzu kommen Themengärten sowie Schauhäuser wie das historische Palmenhaus oder das Tropicarium. Pflanzen aus nahezu allen Vegetationszonen der Erde, vom tropischen Regenwald bis zur Subantarktis, können hier besichtigt werden. Weltweit gehört der Palmengarten zu den sechs artenreichsten Gärten.

KulturpassinhaberInnen erhalten ermäßigten Eintritt zu 1,00 Euro.

Palmengarten
Siesmayerstr 61
60323 Frankfurt
www.palmengarten-frankfurt.de


Goethe, Stoltze und Pauline für Frankfurt auf iPhone und iPod


Mit einem audiovisuellen Stadtrundgang erweitert die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) ihr Angebot im Bereich der Stadtführungen. Gemeinsam mit der Firma iTour wurde eine Hörspielführung durch Frankfurt entwickelt. Die Besucher werden von der Stadtführerin Pauline, dem Frankfurter Mundartdichter Friedrich Stoltze, gesprochen von Michael Quast, und Johann Wolfgang von Goethe begleitet. Zusammen führen die drei per iPod touch oder iPhone durch die Stadt und erzählen sich im Dialog Geschichten über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten.

Die Geräte kann man bei der Tourist – Information am Römer ausleihen.

Bei Entleihung eines Gerätes muss ein Lichtbildausweis als Pfand hinterlegt werden.

Tourist – Information
Römerberg 27
60311 Frankfurt


Das Senckenberg Naturmuseum


Das Senckenberg in Frankfurt am Main zählt zu den größten Naturkundemuseen Deutschlands und bietet viele sehenswerte Exponate aus den Bereichen Biologie und Geologie. Im Senckenberg wird die Geschichte lebendig – mit den beeindruckenden Dinosaurier-Skeletten, mit der Anakonda, der wahrscheinlich größten Schlange der Welt, die sogar ein Wasserschwein unzerkleinert verschlingt und mit dem in der Ölschiefergrube Messel gefundenen Urpferdchen , das nur eine Schulterhöhe von 55 bis 60 Zentimetern hatte.
Seit 2008 verfügt das Senckenberg, zusätzlich über eine große, zweistöckige Ausstellungshalle , in der Sonderausstellungen stattfinden. Die Geschichte des Senckenbergs ist untrennbar mit der Frankfurts verknüpft – und viele Frankfurter kennen das Naturmuseum bereits seit ihrer Kindheit. Senckenberg ist für alle da: nicht umsonst lautet der Slogan des Naturmuseums „mein Senckenberg“.

Der Eintritt für KulturpassinhaberInnen beträgt 1,00 Euro. Für Kinder bis 5 Jahre ist der Eintritt frei, für Kinder bis 15 Jahre beträgt er 50 Cent.

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt
Tel: 069-7542-0
www.senckenberg.de

Öffnungszeiten:
täglich von 09:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch bis 20:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertagen bis 18:00 Uhr


Stadtimkerei (Künstlergruppe finger)


Mit der Entstehung der großen Kulturen in Ägypten und Mesopotamien entwickelte sich um 2.400 v. Chr. eine organisierte Bienenhaltung, die Imkerei.
Die Stadtimkerei ist ein Projekt der Künstlergruppe “finger”. KulturpassinhaberInnen können kostenlos an der “Gemischten Bienengruppe” teilnehmen, die sich ab Frühjahr 2009 wieder in einem Garten trifft um gemeinsam Bienen zu halten und die Imkerei zu erlernen.
Ziel dabei ist es, den schlechter gestellten Mitgliedern der “Gemischten Bienengruppe“ durch Honigverkauf eine ökonomische Perspektive jenseits von HARTZ IV und 1-Euro-Jobs zu eröffnen.

Bitte anmelden unter:

www.fingerweb.org


Geldmuseum der Deutschen Bundesbank


- Geld begleitet unser ganzes Leben – aber nur stabiles Geld ist gutes Geld.

- Im Geldmuseum der Bundesbank erleben Sie die faszinierende Welt des Geldes hautnah.

- Sechs Themenbühnen widmen sich jeweils unterschiedlichen Aspekten des Geldes.

Betrachten Sie ausgewählte Exponate aus den wertvollen Sammlungen der Bundesbank und sehen Sie wie Geld hergestellt wird. Informieren Sie sich über die Funktionen von Geld, über die Konsequenzen von Inflation und Deflation und erkennen Sie die Zusammenhänge der Geld- und Währungspolitik.

Die Ausstellung ist vielseitig und abwechslungsreich aufgebaut. Als Besucher können Sie sich Filme anschauen oder an Computerterminals spielerisch mit der Thematik auseinandersetzen. Auf diese Weise wird die Geld- und Wirtschaftspolitik spannend und lebendig.

Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Informieren Sie sich über das vielfältige Angebot an Führungen, Vorträgen, Kinderferienprogrammen und vielen anderen Veranstaltungen.

Der Eintritt ist frei.

Geldmuseum
Deutsche Bundesbank
Wilhelm-Epstein-Str. 14
60431 Frankfurt
www.geldmuseum.de

Öffnungszeiten
Mo, Di, Do, Fr: 10:00 – 17:00 Uhr
Mi: 10:00 – 21:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10:00 – 17:00 Uhr
Sa: geschlossen


Erinnerungsstätte für
Paul Hindemith im Kuhhirtenturm


Mitten in Sachsenhausen liegt er, der Kuhhirtenturm. Um 1390 errichtet, zählt das aus der Zeit gefallene historische Gebäude, einst Teil der Sachsenhäuser Befestigungsanlagen, zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerken auf Frankfurter Stadtgebiet.
Nun hat im Kuhhirtenturm die Schweizer Fondation Hindemith Blonay eine Kabinett-Ausstellung eingerichtet, die Dokumente zu Leben und Werk des in Hanau geborenen Komponist Paul Hindemith (1895-1963) präsentiert.
Paul Hindemith war von seinem Charme so angetan, dass er den Turm 1923 zu seiner Wohnstätte umbauen ließ und bis 1927 seine Frankfurter Bleibe war.

Der Eintritt für KulturpassinhaberInnen beträgt 1,00 Euro. Kinder die Hälfte.

Hindemith Kabinett im Kuhhirtenturm
Große Rittergasse 118
60594 Frankfurt

Öffnungszeiten:
Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung
Tel.: 069-597-0362 oder 069-212-36325.


Hammermuseum


Das Hammermuseum in Frankfurt am Main ist eine Sammlung von Hämmern, die dort ausgestellt werden.

Der Künstler Oskar Mahler hat die Sammlung zusammengetragen, die auf der Galerie im ersten Stock in der Schuhmacherei Lenz zu besichtigen ist. Da derzeit auch didaktisch noch nicht aufbereitet, sprechen die Initiatoren selbst von einem im Aufbau befindlichen Museum („work in progress“). Zusammengetragen werden Hämmer aus allen Epochen und für alle erdenklichen Verwendungen. Die Vielfalt der Hammerformen ist schier unerschöpflich. Die Sammlung enthält auch Exemplare, deren Funktion bisher noch niemand erklären konnte.

Nach dem Hammermuseum in Hannover ist es die zweitgrößte Hammersammlung Deutschlands, die Präsentation ist weltweit einzigartig, da sie auch bildende Kunst integriert. Hier werden unter anderen Man Ray, Marcel Duchamp, Andy Warhol und Louise Nevelson zitiert und Bezüge zu anderen Museen Frankfurts geschaffen. Auch von Oskar Mahler gefertigte Skulpturen, die den Hammer und die Schlagwirkung zum Thema haben, sind dort ausgestellt.

Das Museum befindet sich in der Schuhmacherei Lenz in der Münchener Straße 36 und damit im Frankfurter Bahnhofsviertel. Das Museum möchte dem Viertel mit seinem problematischen Image einen Impuls geben, so einen lebendigen Ort an einem kulturell unterversorgten Standort schaffen und das Bahnhofsviertel auch für Kulturinteressierte interessant machen.

Eintritt frei !


Historisches Museum Frankfurt am Main


Das Historische Museum der Stadt Frankfurt am Main wurde 1878 gegründet. Sein Auftrag war es, “geeignete Gegenstände aus dem gesamten Gebiet der Kultur- und Kunstaltertümer mit besonderer Berücksichtigung der Stadt Frankfurt am Main und ihrer Umgegend zu erwerben und sie durch wissenschaftliche Erforschung nutzbar zu machen”. Das Ziel des Museums war die bewusste Anknüpfung an die “große Zeit” der Stadt vor der preußischen Besetzung 1866.

Mehr zur Geschichte und Konzeption finden Sie hier.

Wer die Stadt, ihre Geschichte und Gegenwart, verstehen will, erhält hier alle notwendigen und zahlreiche weiterführende Informationen sowie viele überraschende sinnliche und ästhetische Eindrücke.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Historisches Museum Frankfurt am Main
Saalgasse 19 (Römerberg)
60311 Frankfurt
www.historisches-museum.frankfurt.de


Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main


Das Institut für Stadtgeschichte, 1992 hervorgegangen aus dem Frankfurter Stadtarchiv, ist eines der wichtigsten deutschen Kommunalarchive und die älteste städtische Kultureinrichtung. Im Jahr 2011 feiert das Institut sein 575jähriges Jubiläum, denn bereits 1436 konnte das Ratsarchiv mit dem Turm Frauenrode den ersten Archivzweckbau der Stadt beziehen. Seit 1959 hat es sein Domizil im Karmeliterkloster, der einzigen erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlage der Stadt. Herausragende kunsthistorische Bedeutung besitzen die Gemäldezyklen von Jörg Ratgeb in Kreuzgang und Refektorium aus dem 16. Jahrhundert: Es sind die bedeutendsten vorbarocken Wandbilder nördlich der Alpen. Sie werden in einer Dauerausstellung des Instituts für Stadtgeschichte präsentiert.

Das Institut für Stadtgeschichte sammelt, erschließt und vermittelt Schrift- und Bildquellen zur Frankfurter Historie. Es übernimmt die in der städtischen Verwaltung anfallenden Akten und sammelt darüber hinaus alles für die Geschichte der Stadt wichtige Dokumentationsmaterial. Seine Bestände reichen vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Trotz großer Verluste im Zweiten Weltkrieg übertreffen sie an Umfang und Gewicht noch immer die der meisten vergleichbaren Kommunalarchive.

Heute versteht sich das Institut für Stadtgeschichte nicht nur als Bewahrer, sondern auch als aktiver Vermittler der historischen Überlieferung der Stadt. Mit dem Wissen über die Geschichte fördert es die Identitätsbildung der Frankfurter Bürger in einer eher auf das Neue ausgerichteten Kommune. Regelmäßig zeigt das Institut für Stadtgeschichte Sonderausstellungen, darunter Präsentationen zeitgenössischer Frankfurter Künstler, und bietet ein umfangreiches Vortrags- und Veranstaltungsprogramm mit Erzählcafé, Lesungen und Konzerten an.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Instituts für Stadtgeschichte
(Karmeliterkloster)
Münzgasse 9
60311 Frankfurt
www.stadtgeschichte-ffm.de


Haus der Stadtgeschichte Offenbach am Main


Das Haus der Stadtgeschichte ist eine junge Offenbacher Kulturinstitution: Stadtmuseum und Stadtarchiv wurden zu dieser Einheit zusammengeführt. Das Haus der Stadtgeschichte residiert seit dem Jahr 2004 im Bernardbau, einem 1896 fertiggestellten Gebäudekomplex mit Verwaltungs- und ehemaligen Fabriketagen. Als einstiger Produktionsort der 1733 gegründeten Tabakfabrik der Familien Bernard und d’Orville ist jene denkmalgeschützte Anlage selbst von stadtgeschichtlicher Bedeutung. Der Name Bernard steht sowohl für eine kulturell bedeutende Familie als auch für Offenbachs wirtschaftliche Prosperität seit dem 18. Jahrhundert. An diesem Ort sind nach Entwürfen der Hochschule für Gestaltung (HfG) auf 576 qm Fläche mit die modernsten Ausstellungsräume der Region entstanden. In schneeweißen, neukonzipierten Vitrinen zeigt die Schausammlung die frühesten Funde des späteren Offenbacher Territoriums, steinzeitliche Artefakte, danach bronze- und eisenzeitliche Funde, ehe die Römerzeit anbricht. Weitere Stationen behandeln die Epoche der Völkerwanderung und der Franken sowie das Mittelalter: in das Jahr 977 fällt Offenbachs Ersterwähnung. Es folgt die Stadtentwicklung, die mit verschiedenen Modellen, etwa des Isenburger Schlosses oder den großflächigen Stadtansichten der Jahre 1800 und 1850 dokumentiert ist. Zusätzlich gibt es ein virtuelles Museum, in welchem stadtgeschichtlich wichtige Photographien, Filme und Dokumente, wie beispielsweise die Privilegien der Offenbacher Hugenotten (1705) oder der in Offenbach gedruckte „Hessische Landbote“ (1834), zugänglich gemacht werden. Im Anschluß an die Stadtentwicklung stellt der folgende Raum wichtige Stationen der Offenbacher Industriegeschichte dar, beispielsweise Eisenkunstguß, Lederverarbeitung und Lederwaren sowie Tabakverarbeitung. Mittelpunkt dieser Darstellungen ist ein funktionsfähiger Nachbau der Lithographen-Presse von Alois Senefelder.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Haus der Stadtgeschichte – Museum und Archiv
Herrnstraße 61
63065 Offenbach am Main
www.haus-der-stadtgeschichte.de

Öffnungszeiten:
Mo. geschlossen
Di., Do., Fr. 10:00 – 17:00 Uhr
Mi. 14:00 – 19:00 Uhr,
Sa., So. 11:00 -16:00 Uhr



kinder museum frankfurt

Das kinder museum frankfurt ist ein Museum, das Ausstellungen zu stadt- und kulturgeschichtlichen Themen ganz speziell für Kinder konzipiert und zeigt. Es bietet nicht nur Zugang zu authentischen Objekten, sondern auch handlungsorientierte Erfahrungen. In den jeweiligen Ausstellungen ist die Aktivität der BesucherInnen erwünscht und gefordert. Ausprobieren, Erforschen, Nachdenken, eigenständiges Handeln und selbstbestimmtes Lernen, sowie künstlerische und handwerkliche Arbeit stehen hier im Mittelpunkt.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

kinder museum frankfurt
An der Hauptwache 15 (Zwischenebene)
60313 Frankfurt
www.kindermuseum.frankfurt.de


Kuratorium Kulturelles Frankfurt (KKF)

Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt ist ein gemeinnütziger Verein und ein selbständiges Tochterinstitut der Polytechnischen Gesellschaft.

Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt bietet ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm zu aktuellen Themen aus Kunst, Kultur und Gesellschaft, die Frankfurt bewegen. Der Verein organisiert Vorträge, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Führungen in kleinen Gruppen und Exkursionen. Er fördert innovative kulturelle Projekte und bietet mit seiner monatlichen Veranstaltungsbroschüre „Kulturelle Kurznachrichten“ einen informativen Leitfaden durch das vielfältige Frankfurter Kulturangebot.

Informieren Sie sich über das KKF und seine Aktivitäten und besuchen Sie die Veranstaltungen des Vereins, die überwiegend kostenlos sind.

Das KKF mit seinen 400 Mitgliedern freut sich auf Sie!

www.kulturellesfrankfurt.de


Kriminalmuseum Frankfurt


Die Ausstellungsstücke gehen auf eine seit etwa 1920 angelegte Lehrmittelsammlung der Frankfurter Polizei zurück. Träger des Museums ist ein gemeinnütziger Verein. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern werden verschiedene Exponate zur Arbeit der Frankfurter Polizei und zu aufsehenerregenden historischen Kriminalfällen gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Der Zutritt ist für Kinder bis 14 Jahren nicht geeignet.

Kriminal-Museum Frankfurt e.V.
c/o Hartmut Preßler
Adickesallee 70
60322 Frankfurt
www.kmffm.de

Öffnungszeiten:
Freitags 12:00 – 16:00 Uhr


Museum für Kommunikation Frankfurt


Das Museum für Kommunikation Frankfurt setzt Kommunikation kunstvoll in Szene: Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhält das Publikum einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheiten gelten die Abteilung Kunst und Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt.

In der Dauerausstellung Medien erzählen Geschichte(n) können Besucherinnen und Besucher auf 2.500 qm die Entwicklung der Kommunikation erleben. Von der Buschtrommel über die Postkutsche bis zum Internet sind zahlreiche Schätze der Post- und Telekommunikationsgeschichte zu entdecken.

Im 1. Obergeschoss befindet sich neben dem Mitmachbereich der Kinderwerkstatt das Forum – ein Ausstellungsraum für kleinere Wechselausstellungen. Im 2. Obergeschoss werden auf 550 qm Fläche große Wechselausstellungen präsentiert. Auf dem Museumsdach ist eine Funkstation untergebracht, die mehrmals die Woche zu besichtigen ist.

KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
Telefon: 069 / 60 60 0
www.mfk-frankfurt.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 11:00 – 19:00 Uhr
An allen Feiertagen geöffnet, außer am 24./ 25./ 31. Dezember und 01. Januar


Frankfurts üppige Flora


Virtueller Spaziergang durch den Pflanzenreichtum der Metropole.

Was Sie schon immer über die Pflanzen in unserer Stadt wissen wollten: Wo kommt die Ambrosie in Frankfurt vor und seit wann? Wo wächst das indische Springkraut in Frankfurt hauptsächlich? Gibt es den geschützten Diptam im Stadtgebiet? – Verständliche Antworten auf solche Fragen findet der Nutzer ab sofort im Internet.

www.flora-frankfurt.de


Ausstellung der jüdischen Gemeinde Bergen Enkheim


In Bergen-Enkheim gab es bis der Unrechtsstaat an die Macht kam eine lebendige jüdische Gemeinde. Juden waren bis dahin in unserem Ort genauso angesehene Bürgerinnen und Bürger, wie diejenigen anderen Glaubens.

Es gab Juden wie Christen die der Gemeinschaft dienten und in Vereinen tätig waren. Die Synagoge wurde in der Pogromnacht zerstört. Es gibt noch zwei jüdische Friedhöfe.

Die hier veröffentlichte kleine Dauerausstellung befindet sich in der Verwaltungsstelle, Marktstraße 30, und erinnert an das jüdische Leben in Bergen-Enkheim, ebenso ein von Helmut Ulshöfer verfasstes Buch.

Diese kann zu den Öffnungszeiten des Bürgeramtes Bergen-Enkheim besichtigt werden.

Eintritt: frei!
Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH
Marktstraße 30
60388 Frankfurt

Öffnungszeiten
Montag und Donnerstag 09:00 – 18:00 Uhr
Dienstag und Mittwoch 07:30 – 13:30 Uhr
Freitag 07:30 – 13:00 Uhr

Telefon: 069-212 41240
Telefax: 069-212 41290
E-Mail: info@kulturgesellschaft-bergen-enkheim.de
Internet: www.kulturgesellschaft-bergen-enkheim.de


KunstGesellschaft


Die KunstGesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein von Kunst- und Kulturinteressierten, der seit über 25 Jahren besteht.
Die KunstGesellschaft betrachtet Kunst und Kultur als „öffentliche Güter“, als „Lebensmittel“ für alle, zu denen jeder möglichst ungehindert Zugang haben soll.
Das Angebot der KunstGesellschaft umfasst Bilder-, Ausstellungs- und Musikgespräche, Vorträge, Lesungen und Diskussionen, Stadterkundungen, kulturelle Fahrradtouren und Wanderungen sowie Kunsttage, Kunst- und Fahrradreisen.

Ständige Kooperationspartner sind:

• ADFC (KulTouren und Frankfurt erFahren)
• Business Crime Control (Matinee im Dachcafé)
• Club Voltaire (Vorträge, Lesungen und Diskussionen)
• Philosophisches Kolloquium: Kritische Theorie (Frankfurter Benjamin-Vorträge)

KulturpassinhaberInnen sind für 1,00 Euro zu unseren Veranstaltungen eingeladen.

Das jeweils aktuelle Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.kunstgesellschaft.de

KunstGesellschaft e.V.
Gronauer Str. 6
60385 Frankfurt a. M.
Telefon: 069 / 46 86 04
info@kunstgesellschaft.de


Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)


Die DGB Region Frankfurt-Rhein-Main ist eine der größten regionalen Untergliederungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Geographisch umfasst sie die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden sowie die Landkreise Main-Taunus, Hochtaunus, Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg. Büros unterhält der DGB in Frankfurt, Wiesbaden und Limburg.

Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Gesellschaftspolitik in erster Linie auf kommunaler Ebene mit deutlicher Gewichtung auf wirtschafts-, sozial-, beschäftigungs-, umwelt- und bildungspolitischen Themenstellungen. Hierzu finden Veranstaltungen, Seminare usw. im DGB Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 in 60329 Frankfurt statt, die in der Regel kostenfrei sind. InhaberInnen des Kulturpasses sind herzlich eingeladen an Veranstaltungen teilzunehmen und können sich aktuell auf der Internetseite des DGB unter dem Punkt Termine (Suche starten) informieren: www.region-frankfurt-rhein-main.dgb.de/termine

www.dgb.de


Die Romanfabrik


Im ehemals vernachlässigten Ostend Frankfurts entstand 1985 auf Initiative von Schriftstellern das erste Frankfurter Literaturhaus, die Romanfabrik. Im Oktober 1999 setzte sie zum glücklichen Sprung vom Keller in die “Beletage” in der Hanauer Landstraße an. Dort ist sie Teil eines preisgekrönten Architektur-Ensembles und bietet in ihrer klaren Eleganz und sachlichen Schönheit den besten Raum für Text, Ton und Thema.
Die Romanfabrik hat in über zwanzig Jahren Zehntausende an Besuchern und Tausende Künstler und Autoren zu Gast gehabt. Als Ort der Begegnung und als Ort ständig neuer ästhetischer Erfahrung, damit Bereicherung und neuer Erkenntnis hat sie einen großen anerkannten Ruf.
Als Veranstaltungsort für Lesungen bietet die Romanfabrik dem Publikum Literatur aus erster Hand. Deutsche und internationale Schriftsteller werden vorgestellt und lesen aus ihren Werken. Dazu treten Musiker aus dem Bereich Chanson, Klassik und Jazz in der Romanfabrik auf. Fest etabliert ist auch unser “Philosophisches Café”.

www.romanfabrik.de

Der Eintritt beträgt generell 1,00 Euro.
Die Plätze sind bitte einen Tag vorher zu reservieren unter
reservierung@romanfabrik.de oder telefonisch unter 069-4908 4829.
Vorverkauf ist nicht möglich.
Die Karten sind an der Abendkasse bis eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn zu kaufen unter Vorlage des Kulturpasses.


Großstadtleben


Gut – besser – Frankfurt !

Großstadtleben, eine junge Agentur – gegründet von erfahrenen Veranstaltungsprofis – macht die Liebe zu Frankfurt zum Programm.
Die Agentur konzipiert und begleitet individuelle Orientierungstouren in der Mainmetropole für Neubürger und Besucher der Stadt und unterstützt Privatpersonen und Firmen bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen in Frankfurt.

Kontakt:
Holly Sappok
Telefon 0157-72606749
Großstadtleben
Johannette Sappok und Stefanie Herr GbR
E-Mail: info@grosstadtleben.com
www.grossstadtleben.com

In Frankfurt leben – Frankfurt erleben

Die Agentur Großstadtleben lädt Inhaber des Kulturpasses zu einem informativen und anregenden Stadtspaziergang durch Frankfurts Geschichte und Gegenwart ein (Dauer min. 2 Stunden, max. 5 Teilnehmer).

Termine unter Telefon 0157-72606749, Ansprechpartner Holly Sappok
Kosten : Erwachsene 1,00 Euro, Kinder 0,50 Euro


Haus am Dom


Katholische Akademie und kulturelles Zentrum

Das Haus am Dom ist ein Bildungs- und Kulturzentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses.
Seit der Eröffnung 2007 führen hier Podien, Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen die Menschen zusammen. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt, im Herzen der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.

Träger der Veranstaltungen sind das Akademische Zentrum Rabanus Maurus und die Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerk Frankfurt.
Diskussionen, Ausstellungen und Thementage zu Philosophie/Theologie, Ethik/Naturwissenschaft/Medizin, Wirtschaft und Finanzen, Soziales in der einen Welt sowie Lebenskunst/Literatur/Interkulturelles stehen auf der Tagesordnung der katholischen Akademie.
Seminare, Vorträge und Fortbildungen, die Kompetenzen für Beruf und Leben vermitteln, Spiritualität und interreligiösen Dialog fördern und Menschen in verschiedenen Lebensphasen Bildungsangebote machen, stehen bei der Erwachsenenbildung im Fokus.
Für KulturpassinhaberInnen beträgt der Eintritt bei kostenpflichtigen Abendveranstaltungen des Akademischen Zentrums Rabanus Maurus und der Katholischen Erwachsenenbildung generell 1,00 Euro.

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt
www.hausamdom-frankfurt.de



Instituto Cervantes Frankfurt


Das Instituto Cervantes – Iberoamerikanische Kultur im Herzen Frankfurts

Seit 2008 gibt es das Instituto Cervantes, das spanische Kulturinstitut, auch in Frankfurt. Es befindet sich mitten im Stadtzentrum, im Amerika Haus, gleich in der Nähe der Alten Oper. Ein Hauptziel des Instituts ist es, die spanische und lateinamerikanische Kultur in Frankfurt und der Region zu verbreiten. Regelmäßig lädt das Institut daher Spanien- und Lateinamerika-Freunde sowie ein generell kulturinteressiertes Publikum zu interessanten Film- und Theateraufführungen, Diskussionen, Konzerten, Lesungen und Ausstellungen ein.

KulturpassinhaberInnen können Veranstaltungen zum Eintrittspreis von einem Euro (Kinder die Hälfte) besuchen.

Instituto Cervantes Frankfurt
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
Tel: + 49 69 713 749 711
Fax: + 49 69 713 749 715
www.frankfurt.cervantes.es


Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main


Seit ihrer Gründung tritt die Polytechnische Gesellschaft als Veranstalter einer öffentlichen Vortragsreihe auf, in der hervorragende Referenten ihre Arbeit einem diskussionsfreudigen Publikum vorstellen. Sie beteiligt daran immer wieder auch die Tochter-Institute und den Fachbereich Biologie der Goethe-Universität. Waren es in den ersten Jahrzehnten vornehmlich Vorträge mit technischem und naturwissenschaftlichem Inhalt, bezieht das Themenspektrum heute auch die Bereiche Bildung, Kultur und Gesellschaft mit ein. Von den Anfängen der Kulturgeschichte bis zur Gentechnik spannt die Vortragsreihe ihren Themenbogen und zählt zu ihren Referenten prominente Redner wie Arnulf Baring, Renate Köcher, Björn Lemmer, Eske Nannen, Werner Spies, Sabriye Tenberken, Claus Thonet und viele andere.

Vorschau Programm


Polytechnische Gesellschaft e.V.
Untermainanlage 5
60329 Frankfurt
www.polytechnische.de


Römer:9
Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main


Die Evangelische Stadtakademie ist ein evangelisches Bildungs- und Kulturforum mitten im Herzen der Stadt am Römerberg: lebendig, innovativ, einladend.
Wir greifen in unseren Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen aktuelle und brisante Fragestellungen und Probleme aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft auf. Dabei sind “Kultur”, “Religion” und “Stadt” unsere thematischen Schwerpunkte.
Unser Publikum besteht aus religiös, kulturell und politisch interessierten Erwachsenen, die Freude am Querdenken und am (auch streitbaren) Diskutieren haben.
Zusätzliche Angebote werden für Kinder (“Kinderakademie”) oder Angehörige der Altersgruppe “50+” entwickelt (“Morgenakademie”). Eingeladen sind dabei stets Menschen mit unterschiedlichen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen.
Konzipiert werden Vorträge, Vortragsreihen, Ausstellungen, Lesungen, Performances oder auch Konzerte.

KulturpassinhaberInnen bezahlen pro Veranstaltung 1,00 Euro (Kinder die Hälfte).

RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt
www.roemer9.de

Anfahrt
U-Bahn: U4, U5 – Haltestelle Dom/Römer
Straßenbahn: Linie 11, 12 – Haltestelle Römer/Paulskirche
PKW: Parkhaus Römer


Café Anschluss


Computer – Club für 55+

Frankfurter Verband e.V.
Café Anschluss
Hansaallee 150
60320 Frankfurt
Telefon 069 – 55 09 15 und 069 – 212-370 70
www.cafe-anschluss.de

Öffnungszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 17:00 Uhr


1. Senioren – Computer – Club


Viele ältere Menschen bedauern, dass sie nicht mit den modernen Medien und Kommunikationstechniken vertraut gemacht worden sind oder sie nur aus einer speziellen beruflichen Sicht kennen gelernt haben.
Diese Lücke will der Senioren-Computer-Club schließen. Wir laden Sie ein, im ersten Frankfurter Senioren-Computer-Club mit Gleichgesinnten zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

Der Senioren-Computer-Club bietet Ihnen:

  • Systematische PC-Einführung, Training für Fortgeschrittene, Erfahrungsaustausch

Nach dem Motto „Ältere für Ältere“ werden Sie von den ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern des Senioren-Computer-Clubs in die neue Technik eingeweiht.
Kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern, zwei oder drei Trainer pro Gruppe und ein PC für jeden Teilnehmer bieten optimale Bedingungen. Das Lerntempo bestimmen Sie selbst.
Im Übungsraum stehen 10 PC-Arbeits¬plätze und im Clubraum ein Netzwerk mit 2 × 5 und 1 × 3 Geräten zur Verfügung.
Wer noch keine PC-Grundkenntnisse hat, nimmt an einer systematischen Einführung teil. Die neuerworbenen Kenntnisse können Sie an unseren Geräten anwenden und zu Hause an Hand der von den Trainern erstellten Kursmaterialien vertiefen. Schon nach wenigen Wochen erobern Sie sich einen neuen Lebensbereich.
Durch Ihre aktive Teilnahme geben Sie sich selbst und anderen Mut für neue Ziele. Wer bereits PC-Kenntnisse hat, kann sein Wissen an andere weitergeben.

Der Senioren Computer Club bietet KulturpassinhaberInnen 50 % Rabatt!

Senioren Computer Club
Ludwig Landmann Str. 365
60487 Frankfurt
(U 6 – Haltestelle Fischstein/ Industriehof)

www.scc-fra.de


2008/09 2010 2011 2012



Goethe-Loge Frankfurt am Main


Die Goethe-Loge wurde 1875 gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts waren 3 Odd-Fellow-Logen mit über 300 Brüdern in Frankfurt am Main aktiv, die einen eigenen Wohltätigkeitsverein für arme Bürger betrieben.
1933 erfolgte – der politischen Situation Rechnung tragend – die Selbstauflösung.
Die Neugründung fand im Jahre 1948 statt.
Auch heute ist die Goethe-Loge wieder karitativ für Bedürftige und Obdachlose in Frankfurt engagiert.

Am Montag, den 04. Mai 2009 stellt Götz Wörner – Spiritus rector und Vorsitzender des Kultur für ALLE e.V. – Hintergründe und Ziele des Kulturpasses vor. Die Veranstaltung findet um 19:45 Uhr im Logenhaus, Finkenhofstraße 17, statt.

KulturpassinhaberInnen sind herzlich eingeladen.
Eintritt frei!
Um Reservierung auf den im Impressum angegebenen Telefonnummern des Kultur für ALLE e.V. wird gebeten


Ausstellung „Gute Arbeit – unser Anliegen“


Das Haus der Volksarbeit e.V. zeigt in Kooperation mit dem Bistum Mainz die Ausstellung „Gute Arbeit – unser Anliegen“ in der Zeit vom 26. Mai – 5. Juni 2009.
Die Ausstellung nennt zwölf Kriterien für gute Arbeit und eröffnet eine Vision von Arbeitsplätzen mit Rechten und Würde. Sie greift dazu die jährliche Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu Arbeitsbedingungen in Deutschland auf und setzt sie in Beziehung zur katholischen Soziallehre.
Am 26. Mai 2009, 18:00 Uhr wird die Ausstellung eröffnet durch Julia Wilke-Henrich, Geschäftsführerin/Haus der Volksarbeit, Thomas Schmidt/Arbeiterpriester und Betriebsratsvorsitzender sowie Ingrid Reidt/Betriebsseelsorge, Bistum Mainz.



DIE ZUKUNFT DER DEMOKRATIE
WELCHEN WEG GEHT LATEINAMERIKA?


Dienstag, 09. Juni 2009

Die dritte und letzte Veranstaltung der Diskussionsreihe “Demokratie in Spanien und Lateinamerika – Zwischen Vision und Wirklichkeit”. Anschließend Emeritierungsfeier für Professor Hans-Jürgen Puhle, Politikwissenschaftler und Historiker der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Die lateinamerikanischen Staaten sind heute mehrheitlich demokratisch. Doch auf dem Kontinent der Ungleichheit klaffen Reformversprechen und Lebenswirklichkeiten noch immer auseinander. Wo weite Teile der Bevölkerung unter Armut und Arbeitslosigkeit leiden und keinen wirtschaftlichen Fortschritt verspüren, erstarken autokratische Populisten. Wie defekt sind die Demokratien in Lateinamerika?

Es diskutieren:
Günther Maihold (SWP, Berlin), Carlos Malamud (Real Instituto Elcano, Madrid), Wolfgang Merkel (Wissenschaftszentrum Berlin), Hans-Jürgen Puhle (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Philippe Schmitter (European University Institute, Florenz)

MODERATION Marianne Braig (FU Berlin)


60 Jahre Menschenrechte – 60 Jahre Rechtsverletzung


Donnerstag, 18. Juni 2009

Schon 60 und noch kein Ruhestand in Sicht: Am 10. Dezember 1948, als Folge der Verbrechen aus zwei vorangegangenen Weltkriegen, wurde in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) verkündet. Dennoch werden diese Rechte auch heute noch regelmäßig verletzt – nicht nur in undemokratischen Staaten. Welche Errungenschaften und Fortschritte konnte die AEMR bewirken und vor welchen Schwierigkeiten und Problemen steht sie heute? – denn die AEMR ist rechtlich nicht bindend.

Es diskutieren:
José Antonio Martín Pallín (Tribunal Supremo Madrid)
Rainer Nickel (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Barbara Lochbihler (Amnesty International Deutschland, Berlin)

Moderation: José Antonio Gimbernat (Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Madrid)


PETER SLOTERDIJK UND FERNANDO SAVATER DIE RÜCKKEHR DER RELIGION


Donnerstag, 25. Juni 2009

„Einen solchen Triumph hätte die gute alte ‚Religion‘ sich wohl kaum träumen lassen. Hunderttausende jubeln den Papst zu, Koranschulen sind überlaufen, Talkshows und Streitschriften feiern den Auftritt der vielfach Totgesagten.“ (Jens Bisky). Gleichzeitig werden die aggressiven Manifestationen der Katholische Kirche und der islamischen Obrigkeit von vielen als Angriffe auf die Demokratie gedeutet, die das friedliche Zusammenleben in einer pluralen und seit langer Zeit laizistisch geprägten modernen Gesellschaft bedrohen. Peter Sloterdijk und Fernando Savater, die bekanntesten Philosophen Deutschlands und Spaniens, diskutieren über Chancen und Risiken der Rückkehr der Religion in unserer heutigen Zeit.

PETER SLOTERDIJK
Peter Sloterdijk wurde bekannt durch seine “Kritik der zynischen Vernunft”, die zu den meistgelesenen Philosophiewerken des 20. Jahrhunderts zählt. Für Sloterdijk gibt es keine Religion. Was so genannt, so missverständlich wird, sind spirituelle Übungssysteme. Für Sloterdijk sind wir als Weltbürger überfordert und dennoch verdammt, „Menschheit“ bei jedem Schritt mitzudenken. Gute Gewohnheiten gemeinsamen Überlebens müssten also geübt werden.

FERNANDO SAVATER
Fernando Savater ist Professor für Philosophie. Als ihm 1971 aufgrund seiner politischen Haltung die Lehrtätigkeit untersagt wurde, ging er ins Exil und kehrte nach dem Ende der Dikatur zurück nach Spanien. Er setzt sich ein gegen die nationalistischpatriotisch ausgerichteten Parteien der Autonomen Regionen in Spanien und gilt als wichtiger Vertreter des Anti-ETA-Vereins ¡Basta Ya!.

INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


Absturz der FinanzMänner?


Über Krise und Seelenlage in der Bankenwelt, über Organisationen und ihren Umgang mit Risiken, über die Finanzkrise als Männerkrise.

Dienstag, 7. Juli 2009

Es geben Einblicke und diskutieren:
Prof. Heinz Fischer
Honorarprofessor für Human Kapital Management, Hochschule Pforzheim, ehem. Bereichsvorstand Personal Deutsche Bank AG.
Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl
Lehrstuhl für Sozialpsychologie, Geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Instituts, Universität Frankfurt.
Björn Süfke
Männerpsychotherapeut und Buchautor (“Männerseelen – ein psychologischer Reiseführer”), Bielefeld.
Wilfried Weiss
Leiter Clientservice FX Derivatives, Universal-Investment-Gesellschaft mbH
Es moderiert: Sylvia Kuck, Hessischer Rundfunk

HAUS AM DOM
Domplatz 3
60311 Frankfurt
www.hausamdom.bistumlimburg.de


Kultur- und Kreativseminar für hessische Erwerbslose


Die Charta der Menschenrechte


Das wichtigste Dokument der Menschheit


Im letzten Jahr wurde die Charta der Menschenrechte 60 Jahre alt. In dreißig Artikeln hat die UNO die Menschenrechte definiert, die für jeden gelten.

Dennoch sind die Menschenrechte längst nicht überall verwirklicht. Wie sieht es hier in Deutschland aus? Was lässt sich in Bezug auf Arbeitslosigkeit und Armut sagen? Welche Rechte haben Erwerbslose?
Und wie lässt sich daran arbeiten, diese Rechte durchzusetzen?

Mit kreativen Mitteln wollen wir den Menschenrechten Ausdruck verleihen und sie hochleben lassen.
Wir nutzen Musik, Rhythmus, Tanz, Kostüme, Texte, Plakate, Schauspiel…
…und erarbeiten im Seminar in Kleingruppen kleine Szenen und Werke,
die wir am letzten Tag des Seminars präsentieren werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. Darin enthalten sind: Unterkunft,
Vollverpflegung und Seminarmaterialien. Für die Seminarzeiten wird Kinderbetreuung angeboten. Kinder zwischen 3 und 14 Jahren sind beitragsfrei.

Ort : Freizeitdorf Flensunger Hof e.V.
35325 Mücke-Flensungen
Dienstag 14. Juli 2009 Beginn 14:00 Uhr
Ende: Freitag 17. Juli 2009, 15:00 Uhr

Anmeldung bis 2. Juli 2009
Anmeldung per Telefon unter O6131 – 28744-51
Anmeldung per Mail unter: m.schick@zgv.info


Sommerschreibwerkstatt, morgens


Konstanze Streese, PhD (SYNTAGMA)

In der Zeit der Sommerferien können wir Ihnen einen kleinen Schreibkurs anbieten, der vormittags stattfindet.

SYNTAGMA
Hohenstaufenstraße 8
60327 Frankfurt
Fax: 069 – 9441 9522
Telefon 069 – 9441 9521


4. Frankfurter Familienmesse


Sonntag, 06. September 2009

Viele Organisationen und Partner des Frankfurter Bündnisses für Familien, die mit und für Familien in Frankfurt tätig sind, stellen sich vor und informieren Sie gern über ihre Angebote und Hilfen.
Neben den Infoständen werden im großen Saal des Palais wichtige Themen wie Kinderrechte, Bündnis für Familien, Betreuung, Freizeit, Patenschaften, Willkommensprogramm für Familien, Familien-Info-Cafe, Frankfurter Kinderstadt und kulturelle und kreative Angebote vorgestellt.

Palais im Zoo
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt


Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses »Klapperfeld«


Die Dauerausstellung beschäftigt sich mit der NS-Vergangenheit des Gefängnisses. Während des Nationalsozialismus diente es unter anderem der Gestapo zur Inhaftierung zahlreicher Verfolgter. Für viele war das »Klapperfeld« die erste Station, bevor sie in Konzentrationslager deportiert, in andere Gefängnisse gebracht oder hingerichtet wurden.

Die Ausstellung zeigt anhand von Tafeln, videografischen Interviews mit ZeitzeugenInnen und dazugehörigen Materialsammlungen die ersten Ergebnisse der Recherche des Arbeitskreises Geschichte von »Faites votre jeu!«.

Der erste Teil der Dauerausstellung

11. August 2009 – 11. September 2009
»Frankfurt – Auschwitz«, Dokumentarisch-künstlerische Ausstellung zur Vernichtung der Roma und Sinti des Fördervereins Roma e.V.
Öffnungszeiten: Di.-Fr.: 11:00 – 14:00 Uhr & 17:00 – 20:00 Uhr, Sa.: 11:00 – 14:00 Uhr

Donnerstag, 13. August 2009

Vortrag von Jun. Prof. Dr. Bernd Belina (Institut für Humangeographie der Goethe-Universität): »Räume des strafenden Staates – Gefängnis, Grenze, Stadt« zu verschiedenen staatlichen Raumproduktionen im Feld »Sicherheit & Ordnung« zum Zweck der Regierung von Bevölkerung.

Freitag, 14. August 2009

Gespräch mit Lothar Winter & Amari Bacht, Selbsthilfeorganisation der Roma in Frankfurt, eine Veranstaltung des Förderverein Roma e.V.

Donnerstag, 28. August 2009

Gespräch mit Dr. Peter Sandner, Historiker und Autor des Buches
»Frankfurt – Ausschwitz«, eine Veranstaltung des Förderverein Roma e.V.

Faites votre jeu
Klapperfeldstraße 5
60313 Frankfurt
www.faitesvotrejeu.tk


Tag des offenen Denkmals


Am 13. September 2009 öffnen evangelische Kirchen ihre Türen

Bundesweit werden am Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Sonntag, 13. September, mehr als 7.500 Bau- und Bodendenkmale für Besucher offen stehen. Geschichts- und Kulturinteressierte haben dann Gelegenheit, Blicke hinter sonst oft verschlossene Türen zu werfen. Passend zum Jahresmotto “Historische Orte des Genusses” zeigen Eigentümer und Fachleute aus der Denkmalpflege unter anderem Kirchen, Kinos, Theater, Gasthäuser, Hotels, private Oasen der Erholung oder weitläufige Parkanlagen.

In Frankfurt öffnen zahlreiche evangelische Kirchen ihre Türen und zeigen mit Führungen und Aktionen, was hinter den oft alten Gemäuern steckt.

www.tag-des-offenen-denkmals.de


Auf dem Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen…


Podiumsdiskussion

Freitag, 18. September 2009

Birgit Zenker : Bundesvorsitzende Katholische Arbeiternehmer Bewegung (KAB)
Harald Rein : Berater im Frankfurter Arbeitslosenzentrum
Wolfgang Strengmann-Kuhn : MdB Die Grünen
Moderation: Hinrich Garms – Sozialwissenschaftler

Anschließend offene Diskussion

Haus der Volksarbeit e.V.
Eschenheimer Anlage 21
60318 Frankfurt
www.hdv-ffm.de


8. „Tag des Friedhofs“


Sonntag, 20. September 2009


Friedhöfe sind nicht nur Orte der Stille, der Trauer, des Gedenkens und der Vergänglichkeit. Sie sind auch Orte der Begegnung, bieten den Raum für Gespräche, Trost, Ruhe, Erinnerung und Besinnung.

„Es lebe der Friedhof“, das Motto des 8. Tages des Friedhofs…


Mehr zum Hauptfriedhof www.frankfurter-hauptfriedhof.de


Auf der Suche nach Europas Identität – Domgespräch zur Zukunft des Abendlandes


Im Domgespräch am Mittwoch, 30. September – 19:30 Uhr stellt Dr. Otto Kallscheuer seine Thesen vor. Prof. Dr. Eckhard Nordhofen, Dezernent für Bildung und Kultur des Bistums Limburg, fragt nach, wie es um die Zukunft des Abendlandes bestellt ist.

Den Europäern fällt es schwer, sich auf eine gemeinsame Identität zu verständigen…

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt



Feierliche Eröffnung der Bibliothek Antonio Gamoneda


Dienstag, 06. Oktober 2009

Zu Ehren des spanischen Dichters Antonio Gamoneda und in dessen Anwesenheit wird die Bibliothek des Instituto Cervantes Frankfurt feierlich eröffnet und mit seinem Namen versehen. Anschließend erfolgt eine poetische Lesung.

INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


Interkulturelle Wochen in Frankfurt am Main 2009


01. – 21. November 2009

“Misch mit” heißt das Motto der Interkulturellen Wochen in diesem Jahr.
In den folgenden drei Wochen stellen sich die religiösen und nicht-religiösen Institutionen mit ihre Arbeit vor und fordern zum Mitmachen auf.
Auf jeden Fall bieten die Interkulturellen Wochen Informationen und Mitmach-Angebote aus den Bereichen kulturelle Vielfalt, Gesellschaft-Arbeit-Politik, Religionen in Frankfurt und Kinder-Eltern-Familien.


37. RÖMERBERGGESPRÄCHE


DIE KRISE DES ÜBERBLICKS
Prognosen, im Sturm der Ereignisse

Samstag, 21. November 2009

Die Krise – ein Sammelwort für den Absturz der weltweiten Finanzwirtschaft, die vom Staat verhinderten Bankpleiten, die Zumutungen für die Steuerzahler, für Kasino-Kapitalismus und ungebremste Geldgier. Die Experten erweisen sich als Verlierer, die handelnden (oft nur kassierenden) Manager haben ihre Götterdämmerung hinter sich, die Globalisierung erscheint als Schlüssel für jede Chaostheorie. Die Glücksspieler und Geldstrategen stehen wie die Propheten des Neoliberalismus ziemlich nackt da und bedienen sich bei Vater Staat.
Wie teuer ist guter Rat, und wo könnte er herkommen? Wer trägt in Zukunft das Risiko, und wer begrenzt die Finanzexzesse? Wer bestimmt die Werte, und wer kann die Spielregeln ändern? Und welchen Voraussagen kann man noch trauen? Gefragt wird auch nach Überforderungen: des Staates als Rettungsanker, der Politik als (Ver-)Ordnungsgröße, der Einheit von Einsicht, Kapital und Handeln.

Schauspiel Frankfurt
Chagallsaal


Bilder-, Kinder- und Jugendbuchabend


Donnerstag, 26. November 2009

Kinder lernen lange bevor sie selbst lesen können, was Geschichten sind.

Wenn man nur immer wüsste, was das “richtige” Buch für welches Kind ist?
Markus Weber (Inhaber des Moritz Verlags) und Peter Wiebel (Verlagsvertreter des Beltz & Gelberg und Moritz Verlags) nehmen sie mit auf einen Streifzug durch die besten und beliebtesten Bilder-, Kinder- und Jugendbücher ihrer Verlage.

YPSILON Buchladen und Café,
Berger Str. 18 (U-4 Merianplatz)
60316 Frankfurt
www.y-buchladen.de

2010


Vortragsreihe 2010 der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main


André Charles Boulle: Künstler am Hof Ludwig XIV
12. Januar 2010

Ulli Freyer, Restaurator von Boulle-Möbeln, Bern

Kinderleukämie – Neue Prinzipien bei Krebserkrankungen
19. Januar 2010

Prof. Dr. rer. nat. Rolf Marschalek
Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie,
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Germanien unter Varus – Zum Stand der archäologischen Forschung
02. Februar 2010

Prof. Dr. Siegmar von Schnurbein
Direktor i. R. der Römisch-Germanischen Kommission des
Deutschen Archäologischen Instituts, Frankfurt am Main

Neue Sicht auf alte Knochen: Wege der Menschwerdung
09. Februar 2010

Prof. Dr. phil. nat. Friedemann Schrenk
Fachbereich Biowissenschaften,
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Was kommt nach dem freien Markt? Paradigmenwechsel in der Volkswirtschaftslehre
23. Februar 2010

Robert von Heusinger
Leiter der Wirtschaftsredaktionder Frankfurter Rundschau

Europa als Pionier des demographischen Wandels
02. März 2010

Dr. Reiner Klingholz
Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung

Deutschlands sachter Niedergang
09. März 2010

Prof. em. Dr. Arnulf Baring
Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin

Was ist Schmerz? Schmerzrezeptoren und Behandlungsmöglichkeiten
16. März 2010

Dr. med. Michael Zimmermann
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie,
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Von früh bis spät: Die Bedeutung des musikalischen Lernens im Laufe des Lebens
20. April 2010

Prof. Dr. Maria Spychiger
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurtam Main

Applaus und Komposition im 18. Jahrhundert
27. April 2010

PD Dr. Cristina Urchueguía
Musikwissenschaftliches Institut, Universität Zürich


TRANSZENDENZ I – RELIGION UND SELBSTTRANSZENDENZ
17. Februar 2010

Der renommierte Religionssoziologe Hans Joas (Max-Weber-Kolleg Erfurt, University of Chicago) über Erfahrungen, in denen wir uns selbst überschreiten, und ihre Bezüge zu Religion).

TRANSZENDENZ II – Weltbaumeister. Transzendenz im Städtebau des 20. Jahrhunderts
Donnerstag, 11. März 2010

Prof. Dr. Hans-Georg Lippert (TU Dresden, Lehrstuhl für Baugeschichte) über Stadtplanungen des 20. Jahrhunderts.

“Transzendenz” gehört zu den schillerndsten Begriffen unserer Kultur. Er steht für all das, was unsere gewohnte Lebenswelt und unsere Orientierung in Raum und Zeit überschreitet. Doch wo und wie machen wir solche Erfahrungen? Und müssen sie immer verbunden sein mit einem großen Pathos? Oder leuchtet Transzendenz vielleicht auch schon in ganz kleinen Momenten unseres Alltags auf?

RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt
www.roemer9.de


Wer war Bürgermeister Gwinner?


Vortrag über ein Gründungsmitglied der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte
Montag, 08. Februar 2010 und Montag, 01. März 2010, jeweils 18:30 Uhr

Philipp Friedrich Gwinner (1796-1868) war ein Zeitgenosse Gutzkows, Danneckers, Böhmers und Schopenhauers. Nach diesen sind viele Straßen in den exklusiveren Stadtvierteln Frankfurts benannt. Die Gwinnerstraße hingegen liegt in einem Gewerbegebiet am abfallenden Osthang des Riederwalds. Dabei, so Wilfried Forstmann, gehört Gwinner zu den herausragenden Persönlichkeiten der Freien und Reichsstadt Frankfurt. Er war Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation und Deputierter der Stadtkämmerei, Syndikus oder Älterer Bürgermeister. Wichtige handelspolitische Dokumente tragen seine Unterschrift. Daneben forschte der Bürgermeister zu Kunst und Künstlern der Freien Reichsstadt. Und: Philipp Friedrich Gwinner gehört zum Gründerkreis der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte, die seit 1837 tätig ist.

Der Vortrag Wilfried Forstmanns…

Karmeliterkloster
Institut für Stadtgeschichte
Münzgasse 9
60311 Frankfurt


Kultur für ALLE e.V. hat ein Jahresabonnement der Tageszeitung “Die Welt” inclusive “Welt am Sonntag” geschenkt bekommen. Das Abonnement läuft bis 31. Dezember 2010.

Das Abonnemt möchten wir unter KulturpassinhaberInnen verlosen !

www.welt.de


Römer:9
Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main


KEIN BILD!
24. März 2010

Abschlussveranstaltung der Reihe zum Bildgebrauch in den Religionen.
Der Abend fragt nach dem zeitgenössischen Verhältnis von Evangelischer und Katholischer Kirche zum Bild.

Augenblicke
15. April 2010

Ausstellungseröffnung
Von Jugendlichen produzierte Kurzfilme werden auf den Infoscreens in den Frankfurter U-Bahn-Stationen gezeigt. Ein Projekt von Peter Loewy.

STRASSE, HAUSNUMMER
29. April 2010

Im Rahmen des Stadtprojektes „Eine Stadt liest das Buch von Valentin Senger ‚Kaiserhofstr. 12‘“ beschreiben Jugendliche ihre Straße in Frankfurt und lesen aus den Texten.
Ort: Historisches Museum Frankfurt

„WORAN GLAUBST DU?“
05. – 07. Mai 2010

Interreligiöse Kinderakademie 3 Tage Interreligiöse Fragen und Exkursionen in Kirchen, Museen, Synagogen, Moscheen und anderen religiösen Orten.

TRANSZENDENZ III – KULTUR UND KUNST
27. Mai 2010

Transzendenz in der Kunst

PAUL-TILLICH-LECTURE: THEOLOGIE UND AMBIVALENZ DER TECHNIK
09. Juni 2010

Das Denken des berühmten Frankfurter Theologen Paul Tillich als Impuls für die aktuelle Diskussion um technologische Entwicklungen.

„DREIMALDREI“
16. Juni – 30. Juli 2010

Heather Allen, Dennis Feser, Corinna Mayer Arbeiten der drei KünstlerInnen zum Thema Körper und Identität an drei kirchlichen
Orten: Römer9, Epiphaniaskirche, Jakobskirche Bockenheim.

RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt
www.roemer9.de


Tage der offenen Tür im Römer


20. und 21. März 2010

Am 20. und 21. März ist es soweit. Dann können Besucherinnen und Besucher bei “EinBlick ins Rathaus” von 10:00 – 18:00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen und in die historischen Räume des Rathauses werfen. “Die neuen Tage der offenen Tür laden ein den Römer, die kommunale Politik und die Arbeit der Ämter zu entdecken”, so Nikolaus Münster, …


Bornheim – Das lustige Dorf


Samstag, 08./ 15. Mai 2010

Führung mit dem Architekturhistoriker Björn Wissenbach (Gesellschaft für Frankfurter Geschichte).

Schon seit dem Mittelalter lag das reiche Dorf Bornheim in der direkten Einflusssphäre der Reichsstadt Frankfurt. Aus Bornheim kamen Lebensmittel, Hausknechte, Köchinnen und Kindermädchen in die benachbarte Reichsstadt zum Arbeiten. Die Frankfurter wiederum pilgerten besonders seit dem 18. Jahrhundert ins lustige Dorf, um hier ihren sexuellen Abenteuern nachzugehen oder sich bei gutem Trank und reichhaltiger Kost nach dem anstrengenden Gang zu laben. Im 19. Jahrhundert wuchs Frankfurt Bornheim entgegen und umschloss es letztendlich. Im Jahre 1877 war es ein Frankfurter Stadtteil.

Treffpunkt:
Hauptportal Güntersburgpark
Hartmann-Ibach-Straße
60389 Frankfurt


Denken ist ungesund – Talkshow zur Ausstellung


Mittwoch, 19. Mai 2010

Kunst und Politik sind im Werk von Uwe Lausen eng miteinander verknüpft. Dabei kristallisieren sich Themenkomplexe wie „Der Künstler als Killer“, „Faszination Sex und Gewalt“ oder „Das Wohnzimmer als Tatort“ heraus. Lausens Befreiungsversuche aus den gesellschaftlichen Konventionen führen ihn zunächst zum Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften, bevor er über die Literatur zur Kunst findet. Es folgen der Anschluss an verschiedene künstlerische Gruppierungen wie Spur und Situationistische Internationale sowie längere Phasen intensiven Drogenkonsums, die im Alter von 29 Jahren mit dem Freitod des Künstlers enden.
Die Teilnehmer der Diskussionsrunde beschäftigen sich mit Lausens Identität als Künstler, der Ästhetisierung des Politischen und utopischen Aspekten seiner Kunst im Spiegel der künstlerischen Strömungen und Künstlergruppen der Zeit und diskutieren die besondere Bildsprache des Malers, die durch motivische Zweckentfremdungen und das Stilmittel des Samplings geprägt ist.

Gäste: Margrit Brehm, Martin Büsser, Tania Martini, Roberto Ohrt, Klaus Walter
Moderation: Matthias Ulrich

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de


Diavortrag – Kanadas große Seen


Freitag, 21. Mai 2010

Der Nachbarschaftsverein Nachbarn im Gallus e. V. lädt ein zu einem Diavortrag über Kanadas große Seen. Thomas Kirchner berichtet über seine Reise nach Toronto, Niagara Falls und Maitoulin Island.

Naturfreundehaus
Herxheimer Strasse 6
60326 Frankfurt


“El Día e” – El Día del Español


Am Samstag, 19. Juni 2010 wird weltweit in allen Cervantes-Instituten in 73 Städten und 42 Ländern der Tag der Spanischen Sprache begangen.

Das Programm:

11:00 – 11:30 Uhr: Bienvenida und „Lluvia de palabras“ (Wort-Regen)
11:30 – 13:00 Uhr: „Wie lernen wir Fremdsprachen?“
13:00 – 14:00 Uhr: „Mitmachtheater“
14:00 – 14:30 Uhr: „Preisverleihung vom Schreibwettbewerb der Kurzgeschichten und dem Lehrer- Wettbewerb zur Erstellung digitaler Medien“

INSTITUTO CERVANTES Frankfurt
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


>>Zauberkunst<<

Blick hinter die Kulissen…


Samstag,Mittwoch, 30. Juni 2010

Zauberkunst hautnah und vom Feinsten – das erwartet Sie wieder am kommenden Mittwoch im >>raum für kultur<<. Diesmal wagen Andreas Fleckenstein und Stefan Sprenger einen Blick hinter die Kulissen der Magie. Dass dies nicht ohne Zwinkern und Staunen geschieht, dafür stehen die beiden Künstler aus Hessen – ganz nach Stefan Sprenger, alias der Hochstapler: “Wir beantworten Ihre Fragen … oder vielleicht auch nicht?”

MICHELLE SPILLNER

in der Reihe Zauberkunst mit IST DER HASE WASCHBAR?


Mittwoch 03. November 2010

In der Reihe Zauberkunst präsentieren wir einen Abend, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Die Zauberkünstlerin Michelle Spillner plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen, berichtet von den besonderen Herausforderungen als weiblicher Star und garniert das Ganze mit Darbietungen aus ihrem aktuellen abendfüllenden Programm „Alles Lüge – echt wahr!“. – Das Geheimnis um den Hasen wird natürlich gelüftet…

Veranstaltungsort
»raum für kultur«
Gallileo-Hochhaus
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt


Tag der Forschung


Sonntag, 04. Juli 2010

Anliegen ist es, an diesem Tag das Museum nicht nur als Ausstellungs- Ort, sondern auch als wissenschaftliche Forschungseinrichtung im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern und spannende Einblicke in die vielseitigen Forschungstätigkeiten von Museen zu geben.

Liebieghaus
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt
www.liebieghaus.de


TAGE DER INDUSTRIEKULTUR RHEINMAIN 2010


vom 10. – 15. August 2010, dreht sich wieder alles um Industriekultur bei den „Tagen der Industriekultur Rhein-Main“.

Im Fokus steht dieses Jahr das Thema „Automatisierung – Mensch und Maschine“: Ein Verhältnis, das unser Aller Alltag prägt. Anlass ist der 100. Geburtstag des Computer- Erfinders Konrad Zuse, dessen legendäre Rechner auch gezeigt werden. Charlie Chaplins Film „Moderne Zeiten“ darf genauso wenig fehlen wie Führungen durch automatisierte und robotergestützte Produktionen. Auch zu anderen Themen erwarten die Besucher wieder viele attraktive Angebote.


Spickzettel. Bloß nicht erwischen lassen!


03. Juni – 05. September 2010

Zu sehen sind über 1000 Spickzettel aus fast 100 Jahren Schulgeschichte in allen Farben und Formen und von allen Kontinenten.

Dargestellt werden auch die Hintergründe, z. B. Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern von 1900 bis heute sowie Forschungsergebnisse zu Motiven, Methoden und Verbreitung.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de


Less and More – Das Designethos des Dieter Rams


22. Mai – 05. September 2010

Dieter Rams war vier Jahrzehnte lang, von 1955 bis 1995, für das 1921 in Frankfurt gegründete Unternehmen Braun als Gestalter tätig, seit 1961 war er dort Chefdesigner und Leiter eines großen Gestaltungsteams, das neue Maßstäbe zur Produktgestaltung setzte und weltweit größte Anerkennung fand.

Die meisten unter uns dürften irgendwann einmal in ihrem Leben ein von Dieter Rams gestaltetes Produkt der Marke Braun in den Händen gehalten haben: etwa den Haartrockner HLD4, den Elektrorasierer sixtant oder das Braun Tischfeuerzeug T 2/TFG 2 cylindric.

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt
www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de


Exklusiver Gastvortrag von Dr. Zahi Hawass


Meine Abenteuer in der Archäologie

Freitag, 10 September 2010

In einer 90-minütigen Multimedia-Lesung wird Dr. Zahi Hawass sich den Schwerpunkten seiner Forschungsarbeit widmen, wie den Geheimnissen von Tutanchamun, der Suche nach dem Grab der Königin Nofretete, neuen Erkenntnissen über die Grabmäler im Tal der Könige und der aufregenden Forschung über die Grabmäler von Kleopatra und Mark Anton. Betrachtung wird auch die Arbeit am Pyramidenkomplex des Sahure in Abusir finden.

Hotel InterContinental
Wilhelm-Leuschner-Straße 43
60329 Frankfurt


5. Frankfurter Familienmesse


Sonntag, 12. September 2010

Im Palais im Zoo zeigen Wohlfahrtsverbände, Familienorganisationen, städtische Ämter und Museen ihre aktuelle Angebotspalette.

Palais im Zoo
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt


Tag des offenen Denkmals


Bundesweit werden am Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Sonntag, 12. September 2010, mehr als 7.500 Bau- und Bodendenkmale für Besucher offen stehen. Geschichts- und Kulturinteressierte haben dann Gelegenheit, Blicke hinter sonst oft verschlossene Türen zu werfen.

www.tag-des-offenen-denkmals.de


Vortragsreihe 2010 II der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main


Die Zukunft von Städten 2
21. September 2010

Dr. Volker Hassemer Ehemaliger Senator für Stadtentwicklung in Berlin und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin

Der deutsche Bilderstreit – zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung
05. Oktober 2010

Dr. Eduard Beaucamp Kunstkritiker und Feuilleton- Redakteur der F.A.Z. von 1966–2002

Taubheit ist heilbar: Die Erfolgsgeschichte des Cochlea-Implantats
26. Oktober 2010

Prof. Dr. med. Timo Stöver Direktor der Klinik für Hals- Nasen-Ohrenheilkunde, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main

Möglichkeiten und Grenzen des schulischen Beitrags zur Integration
02. November 2010

Marichen Aden Leiterin der Wilhelm-Hauff-Grundschule in Berlin-Wedding

GRASSI Leipzig – Ein Museum für Angewandte Kunst auf dem Weg ins 21. Jahrhundert
09. November 2010

Dr. Eva Maria Hoyer Direktorin des GRASSI Museums für Angewandte Kunst, Leipzig

Das adaptive Immunsystem: Eine geniale Erfindung mit Risiken
16. November 2010

Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann Abteilung System-Immunologie, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig

TILLING – Hightech in der Pflanzenzüchtung
23. November 2010

Dr. Jost Muth Abteilung funktionelle und angewandte Genomforschung, Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie, Aachen

Europa im 21. Jahrhundert
30. November 2010

Prof. Dr. Herfried Münkler Lehrstuhl Theorie der Politik, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

200 Jahre Unabhängigkeit Lateinamerikas – ein rechtshistorischer Blick auf das „bicentenario“
07. Dezember 2010

Prof. Dr. Thomas Duve Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main

Würmer in der Disco: Kontrolle von neuronaler Aktivität und Tierverhalten durch Licht
14. Dezember 2010

Prof. Dr. Alexander Gottschalk Heisenberg-Professor für molekulare Zellbiologie und Neurobiochemie, Institut für Biochemie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


“Draußen” – Leben mit Hartz IV


Mittwoch, 29. September 2010

Der Autor des Buches „Leben mit Hartz IV“ berichtet
Dr. Thomas Wagner, Oswald von Nell-Breuning-Institut, Frankfurt

Was heißt es, wenn man vom Hartz-IV-Regelsatz leben muss?
Wie schlägt sich eine allein erziehende Mutter mit vier Kindern durch, die als Leiharbeiterin arbeitet?
Wie kommt ein Jugendlicher klar, der keine Arbeit findet und von Maßnahme zu Maßnahme geschickt wird?

Ökumenischen Zentrum Christuskirche Frankfurt
Beethovenplatz 11-13
60325 Frankfurter


Veranstaltung zur Yasuní-Initiative von Ecuador


Freitag, 08. Oktober 2010

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und der Film “Plastic Planet” haben vielen Verbrauchern vor Augen geführt, welche verheerenden Umweltschäden die Erdölwirtschaft in vielen Regionen der Erde anrichtet. Umweltdezernentin Manuela Rottmann und das Klima-Bündnis stellen am Freitag, 8. Oktober, ein Klima-Projekt vor: die Yasuní-Initiative der ecuadorianischen Regierung. Diese bietet an, im Yasuní-Nationalpark, einem der artenreichsten Lebensräume der Erde, auf die Erdölförderung verzichten, wenn die Hälfte der zu erwartenden Einnahmen durch die internationale Staatengemeinschaft erstattet wird.

Johann Wolfgang Goethe-Universität
Großen Hörsaal
Siesmayerstraße 70
60323 Frankfurt


Vortrag im Amt für Wohnungswesen


‘Wie prüfe ich (m)eine Betriebskostenabrechnung?’


Dienstag, 02. November 2010

In dem Vortrag geht es vor allem um die gesetzlichen Bestimmungen und die Voraussetzungen einer wirksamen Betriebskostenabrechnung.

Servicecenter des Amtes für Wohnungswesen
Adickesallee 67-69
60322 Frankfurt


38. RÖMERBERGGESPRÄCHE


Samstag, 06. November 2010

MAN NENNT ES: KULTUR – Die Verarmung der Musen in Europa

Bildung und Kulturförderung sind von teilweise erheblichen Kürzungen betroffen. Die Einschnitte in die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden sind jenseits aller finanziellen Fragen aber auch eine kulturpolitische Herausforderung. Welche Konzepte lassen sich in dieser Situation ausmachen? Tradierte Ideen von Kulturnation und Leitkultur scheinen angesichts transnationaler Zusammenhänge nicht mehr zeitgemäß, aber was wären die Alternativen? Gibt es überhaupt noch eine europäische Formensprache oder ist alles schon globalesisch vereinheitlicht, von der Architektur über die Sprache bis zur Literatur? Und schließlich: Wer soll künftig für die kulturelle Grundversorgung der Bürger finanziell einstehen?

10:00 Uhr Begrüßung

FELIX SEMMELROTH – Dezernent für Kultur und Wissenschaft
Cassa leer? Aussichten kommunaler Kulturpolitik
INGMAR JUNG – Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

10:15 Uhr MARTINA LÖW

Von Stockholm bis Budapest. Wie wir Kultur in europäischen Städten erfahren.

11:00 Uhr KLAUS REICHERT

Das Europa der Literaten

11:45 Uhr RICHARD SWARTZ

Das defekte Gedächtnis Europas

Mittagspause

14:00 Uhr KARL SCHLÖGEL
Der überforderte Kontinent

14:45 Uhr ULF ERDMANN ZIEGLER

Europa, ach! Verbotskultur und Kulturverbot

15:30 Uhr Das Erbe der Schulden

Wer steht ein für die Kultur? Mäzene, Stifter und Sponsoren in neuer Rolle. Eine Diskussion mit MERCEDES DE CASTRO, MICHAEL HERRMANN und ULRICH RASCHE

16:30 Uhr THOMAS RÖSKE
Außenseiter-Kultur

17:15 Uhr ELSEMARIE MALETZKE
In Europa reisen
Moderation: Alf Mentzer

Ende: gegen 18:00 Uhr

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt


Fernsehtipp


VERBRECHEN LOHNT SICH – MORD UND TOTSCHLAG MACHEN QUOTE

07. November 2010

Der legendäre Fernsehkrimi “Der Kommissar” (1969-1976) war ein Straßenfeger. TV-Kommissar Keller alias Erik Ode, der am 6. November 100 Jahre alt geworden wäre, hat Fernsehgeschichte geschrieben, sogar Kultstatus erreicht, wie die aktuelle DVD-Box zum Jubiläum beweist. Was machte Erik Ode als Kommissar so besonders? Wie hat sich das Genre Fernsehkrimi entwickelt? Warum sind TV-Krimis auch heute noch Quotenfänger? Was unterscheidet die fiktive Gewalt im Fernsehen vom realen Verbrechen und warum werden Menschen zu Mördern? Diese und noch mehr Fragen diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen.

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND

  1. der Schauspieler Günther Schramm, der “den Kommissar” Erik Ode als “Inspektor Walter Grabert” stets treu begleitete und den Kollegen Erik Ode sehr schätzte,
  2. der Drehbuchautor Felix Huby, der die ZDF-Serie “Rosa Roth” erfand,
  3. der Medienwissenschaftler Dietrich Leder, der den Fernsehkrimi für das populärste Genre im deutschen Fernsehen hält,
  4. der Münchner Mordermittler Josef Wilfling, der unter anderem den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord aufklärte
  5. die Psychiaterin und Forensikerin Naihlah Saimeh, die sich täglich mit dem Unfassbaren beschäftigt und die Täter therapiert.

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de


Ein Einblick in die Werkstätten – Familiensonntag im Kinder Museum


Am Sonntag, 07. November 2010, veranstaltet das Kinder Museum Frankfurt einen Familiensonntag. Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab sechs Jahren.

kinder museum frankfurt
An der Hauptwache 15 – Zwischenebene
60313 Frankfurt
www.kindermuseum.frankfurt.de


Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 in der Paulskirche


Dienstag, 09. November 2010

Der deutsch-französische Wissenschaftler und Publizist Alfred Grosser wird am kommenden Dienstag, 09. November, um 16:oo Uhr in der Frankfurter Paulskirche zum Gedenken an die Reichspogromnacht des Jahres 1938 reden. Auch das Vorstandmitglied der Jüdischen Gemeinde und Vizepräsident des Zentralrats der Juden Deutschlands, Dieter Graumann, sowie Oberbürgermeisterin Petra Roth werden zu den Besuchern sprechen.

Frankfurter Paulskirche
Paulsplatz
60311 Frankfurt


Theater nach der nationalsozialistischen Machtübernahme

Vortrag in den Städtischen Bühnen über Vertreibung an Theatern in der NS-Zeit


Dienstag, 09. November 2010

Wie in Frankfurt und Darmstadt wurden nach der nationalsozialistischen Machtübernahme auch an anderen hessischen Theatern jüdische und als politisch untragbar angesehene Mitglieder des Personals entlassen. Über diesen Teil der Geschichte hält Sven Fritz einen Vortrag im Chagallsaal der Städtischen Bühnen Frankfurt.

Städtischen Bühnen Frankfurt
Untermainanlage 11
60311 Frankfurt
www.buehnen-frankfurt.de


Interkulturelle Wochen in Frankfurt am Main 2010


24. Oktober – 13. November 2010

Wie bunt und vielfältig Frankfurt ist, zeigt das Programm der Interkulturellen Wochen.

Als Deutschlands einzige Global City und Stadt der Supervielfalt, in der Menschen aus über 170 Herkunftsländern mit sehr unterschiedlichen Lebensentwürfen, Migrationsgeschichten und Aufenthaltstiteln zusammenleben, wird Frankfurt im Entwurf eines neuen Integrations- und Diversitätskonzeptes beschrieben. Positiv ist, dass auch Menschen ohne Aufenthaltsstatus explizit einbezogen werden. Der Entwurf ruft ganz im Sinne des diesjährigen Mottos der Interkulturellen Wochen alle auf, sich zu beteiligen und Ideen einzubringen, wie sich das Zusammenleben und die gemeinsame Zukunft gestalten lassen.


Frankfurter Bürger-Universität


Die Goethe-Universität setzt im Wintersemester 2010/2011 die erfolgreiche Frankfurter Bürger-Universität fort.

Was heißt Gerechtigkeit heute?
15. November 2010
Zur Aktualität eines umkämpften Ideals
Diskussion mit Hartmut Fritz, Prof. Klaus Günther, Jan Lamprecht und Prof. Werner Müller-Esterl, Moderation: Dr. Matthias Arning

Die Bibel Ostasiens
17. November 2010
Prof. Gertrude Deninger-Polzer
Das Lotos-Sutra – eine zentrale Schrift des Mahayana-Buddhismus

Bartolomé de las Casas‘ Bericht von der Verwüstung der westindischen Länder (1552)
24. November 2010
Prof. Karsten Garscha

Bilder der Gerechtigkeit
29. November 2010
Zum Verständnis der ersten Tugend sozialer Institutionen
Vortrag von Prof. Rainer Forst, Moderation: Dr. Christian Schlüter

Rousseaus Emile oder die Erfi ndung der modernen Pädagogik
01. Dezember 2010
Prof. Heinz-Elmar Tenorth (Berlin)

Die neue Klassenfrage
06. Dezember 2010
Strategien gegen Bildungsarmut: Schulsystem und soziale Blockaden
Diskussion mit Jutta Ebeling, Prof. Andreas Gold, Wolfgang Herbst, Prof. Udo Rauin und Mechthild Wagenhoff, Moderation: Katja Irle

Die Encyclopédie von Diderot und d’Alembert
08. Dezember 2010
Das bedeutendste Buch der französischen Aufklärung
Prof. Ralph-Rainer Wuthenow

Arbeit und Anerkennung
13. Dezember 2010
Anmerkungen zu einem grundlegenden Verhältnis
Vortrag von Prof. Axel Honneth, Moderation: Dr. Christian Schlüter

Die Wertbestimmung des Diphtherieserums und deren theoretische Grundlagen
15. Dezember 2010
Von Paul Ehrlich über Georges Köhler zur modernen Antikörpertherapie
Prof. Theo Dingermann


Demokratisierung des Wissens

Festmeile zu 120 Jahre Volksbildung in Frankfurt


Unter dem Motto „Demokratisierung des Wissens“ feiert die Volkshochschule (VHS) Frankfurt am Freitag, 19. November 2010, 120 Jahre Volksbildung in der Main-Metropole mit einer Kultur- und Bildungsnacht.

Volkshochschule (VHS) Frankfurt
Sonnemannstraße 13
60314 Frankfurt


“Märchen machen Kinder stark“


Inga Pickel, “Der Tannenbaum” von Hans Christian Andersen

05. Dezember 2010

“Märchen machen Kinder stark“ ist das Motto der neuen Kinderkulturreihe, in der Krebsmühle Oberursel.

Krebsmühle
Hinter der Krebsmühle 1
61440 Oberursel
Tel. 06171/9845-0
www.krebsmuehle.de


DJ Spooky

Dienstag, 14. Dezember 2010

Paul D. Miller (DJ Spooky): Sound Unbound

DJ Spooky ist ein Illbient-und Trip-Hop-Musiker, DJ und Produzent. Als Autor schreibt er regelmäßig in Zeitschriften und Zeitungen. Seit 2002 lehrt er an der European Graduate School in Saas Fee Music Mediated Art.

Vortrag in englischer Sprache

Informationen: lectures-staedelschule

Veranstaltungsort
Staatliche Hochschule für Bildende Künste
Städelschule
Dürerstr. 10
60596 Frankfurt

2011


“Märchen machen Kinder stark“


Manfred Kessler, “Manege frei für Pinocchio”

16. Januar 2011

In einem bunten Reigen geben sich die bekannten Figuren aus dem berühmten italienischen Roman ein Stelldichein.

Gisa Naumann-Namba, “Wie man einen Drachen besiegt …”

30. Januar 2011

Von mutigen und starken Recken, die keine Angst haben und das Böse besiegen… und natürlich auch von Prinzessinnen und verschlossenen Türen…

Beatrice Hutter, “Bremer Stadtmusikanten”

Sonntag, 13. Februar 2011

Eine musikalische Märchenclownerie. Der Esel ist alt und kann keine schweren Lasten mehr tragen, der schwerhörige Hund kann den Hof nicht mehr so recht bewachen, die Katze – ebenfalls alterschwach…

Krebsmühle
Hinter der Krebsmühle 1
61440 Oberursel
Tel. 06171/9845-0
www.krebsmuehle.de


Ulrich Peltzer hält Frankfurter Poetik-Vorlesungen


Seinen fünfteiligen Vorlesungszyklus hat Ulrich Peltzer dem Motto „angefangen wird mittendrin“ unterstellt. In Auseinandersetzung mit seinem aktuellen Romanvorhaben wird Peltzer dabei Fragen des Verhältnisses von Plot und Detail, von Kontingenz und Geschichte, aber auch von Macht und Subjektwerdung erörtern. Texte wie “Ulysses” von James Joyce, aber auch Klassiker wie “Robinson Crusoe” oder “Huckleberry Finn” sollen im Rahmen poetologischer Betrachtungen einer kritischen Re-Lektüre unterzogen werden:

Dienstag, 11. Januar 2011: die dinge, der alltag (James Joyce)
Dienstag, 18. Januar 2011: fährtenleser, oder: schuld und sühne (Robinson Crusoe)
Dienstag, 25. Januar 2011: volles risiko (Huckleberry Finn)
Dienstag, 01. Februar 2011: instant karma (Huckleberry Finn)
Dienstag, 08. Februar 2011: leben oder geld

Campus Westend
Hörsaal HZ 2, Hörsaalgebäude
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt


100 Jahre Kinderpost


11. November 2010 – 30. Januar 2011

Stempeln, Briefe verschicken und Formulare ausfüllen. Wer kennt sie nicht? Die Kinderpost ist wie der Kaufmannsladen ein Rollenspiel-Klassiker. Also, packen wir die Schachtel aus, stellen den Schalter auf und los geht´s! Vom „verschnarchten“ Amt ist dabei keine Spur. Im Gegenteil: In der Ausstellung zeugen Kinderpost-Spiele aus 100 Jahren von der Hingabe, mit der sich die Kleinen in die Welt der Großen hineinversetzen.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de


Was die Welt bewegt – Schopenhauer in Frankfurt am Main


22. September 2010 – 30. Januar 2011

Der Titel der Ausstellung betont Schopenhauers revolutionären philosophischen Ausgangspunkt, der das „Wesen der Welt“ nicht als „rationalen Kern“ fasst, sondern als „bewusstlosen Lebensdrang“ (Willensphilosophie). Diese Grundaussage verleiht seinem Denken Modernität und Nachhaltigkeit und lässt Schopenhauer bis heute zum bevorzugten philosophischen Gewährsmann für Literaten, Musiker und Maler werden. Schopenhauer gilt als Begründer des modernen Menschenbildes, als Urvater der Psychoanalyse, als Vordenker der heutigen Hirnforschung, der empathischen Moralphilosophie und moderner Tierethik.

Instituts für Stadtgeschichte
(Karmeliterkloster)
Münzgasse 9
D-60311 Frankfurt
www.stadtgeschichte-ffm.de


Frankfurter Bürger-Universität


Die Goethe-Universität setzt im Wintersemester 2010/2011 die erfolgreiche Frankfurter Bürger-Universität fort.

Das Manifest der Kommunistischen Partei 1848
12. Januar 2011
Bemerkungen über politische Reformen und die Erschöpfung revolutionärer Energien
Prof. Eike Hennig (Kassel)

Ökologie als soziale Frage
17. Januar 2011
Environmental Justice: Wen trifft der Klimawandel?
Diskussion mit Prof. Tanja Brühl, Dr. Manuela Rottmann und Prof. Christian-Dietrich Schönwiese, Moderation: Joachim Wille

Die Rede der Reden: Die Bergpredigt
19. Januar 2011
Prof. Stefan Alkier

Rechnung auf morgen
24. Januar 2011
Schuldenfalle und Zukunftsinvestitionen: Was schulden wir zukünftigen Generationen?
Vortrag von Prof. Stefan Gosepath, Moderation: Dr. Matthias Arning

Isaac Newtons Principia
26. Januar 2011
Der bedeutendste Beitrag eines Einzelnen zur Physik
Priv. Doz. Frank Linhard

An anderen Orten
31. Januar 2011
Empathie und eigene Sorgen: Wie solidarisch ist unsere Gesellschaft nach außen?
Prof. Nicole Deitelhoff und Tom Koenigs, Moderation: Dr. Christian Schlüter

Für Einstein war die Zeit nur eine Illusion
02. Februar 2011
Prof. Fritz Siemsen

Frankfurt is it!
07. Februar 2011
Wem gehört die Stadt? Gerechtigkeit und kulturelle Teilhabe
Alexander Brill, Dr. Clémentine Deliss, Prof. Christoph Menke und Prof. Felix Semmelroth

Angeboren – ererbt?
09. Februar 2011
Der Konfl ikt zwischen Vergleichender Verhaltensforschung (K. Lorenz) und Behaviorismus (B. F. Skinner)
Prof. Christian Winter

„Menschenrechte haben kein Geschlecht“
16. Februar 2011
Die Vordenkerinnen Olympe de Gouges und Mary Wollstonecraft
Prof. Ute Gerhard


Vortragsreihe 2011 der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main


Die multiple Entstehung von Intelligenz und Bewusstsein – Belege aus Studien mit Rabenvögeln

01. Februar 2011
Prof. Dr. Helmut Prior
Institut für Psychologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


Im zerbrechlichen Haus der Seele – wie die moderne Neurochirurgiearbeitet

08. Februar 2011
Prof. Dr. med. Volker Seifert
Direktor der Klinik für Neurochirurgie , Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


Lesen und Schreiben nach Ende der Schriftkultur
15. Februar 2011
Prof. Dr. Henning Lobin
Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI), Justus-Liebig-Universität Gießen


Der “Euro” des Altertums: Währungsunion, monetäre Krisen und PR im Römischen Reich
01. März 2011
Prof. Dr. Fleur Kemmers
Institut für Archäologische Wissenschaften, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


Nachhaltigkeit – die Herausforderung des 21. Jahrhunderts 22. März 2011 Klaus Wiegandt Ehemaliger Vorstandssprecher der Metro AG und Gründer der Stiftung „Forum für Verantwortung“, Seeheim-Jugenheim


Krebs durch Infektionen
29. März 2011
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult.
Harald zur Hausen Nobelpreisträger für Medizin 2008, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg


Das neue alte Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
05. April 2011
Dr. Stephanie Jacobs
Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig


Baukultur zwischen Tradition und Moderne
12. April 2011
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Werner Durth
Professor für Geschichte und Theorie der Architektur, Fachbereich Architektur, TU Darmstadt



Érase una vez…
Märchenstunde für Kinder in der Bibliothek Antonio Gamoneda


Samstag, 05. Februar 2011

Spanische und südamerikanische Märchenerzähler verzaubern Kinder zwischen 4 und 7 Jahren mit spannenden Geschichten aus ihrer Heimat.

Vorgelesen wird in spanischer Sprache!

Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt


Fernsehtipp


BERLINALE 2011 – KANN KINO DIE WELT RETTEN?

Sonntag, 06. Februar 2011

Vor 10 Jahren ist Dieter Kosslick als Festivaldirektor angetreten die Berlinale politischer zu machen. Mit den Mottos “Towards Tolerance” und “Accept Diversity”, setzte sich die Berlinale programmatisch gerade nach dem 11. September 2001 für Toleranz und Völkerverständigung ein. Heute gelten die Berliner Filmfestspiele als das politischste der großen Filmfestivals. Ist Film ein probates Mittel die Welt zu beobachen und darzustellen, dabei Stellung zu beziehen und Zuschauer zum Nachdenken anzuregen?

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  1. der Festivalleiter Dieter Kosslick, der dieses Jahr sein 10jähriges Jubiläum als Direktor der Berliner Filmfestspiele feiert,
  2. der Filmregisseur Dani Levy, der große Erfolge mit seinen Filmen “Der Führer” und “Alles auf Zucker” feierte,
  3. der Filmregisseur Wim Wenders, dessen neuer Tanzfilm “Pina” in 3-D auf der Berlinale gezeigt wird und die großartige, 2009 verstorbene, Choreografin Pina Bausch zeigt,
  4. der Filmregisseur Hans-Christian Schmid, dessen Film “Sturm” 2010 den Deutschen Filmpreis gewann
  5. der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer, der sich mit seinem Film “We feed the world” auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht hat.

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de



WALTER BENJAMIN


ZWISCHEN FORTSCHRITTSKRITIK UND GESCHICHTLICHER ERINNERUNG


17. & 18. Februar 2011

Anlässlich des 70. Todestages von Walter Benjamin 2010 und seiner Verbindung zu Spanien veranstaltet das Instituto Cervantes Frankfurt in Kooperation mit dem Institut Ramon Llull Barcelona eine zweitägige Hommage an den deutschen Philosophen. Im Fokus der Konferenz steht Walter Benjamins philosophische Auseinandersetzung mit dem modernen Leben zwischen Fortschrittskritik und geschichtlicher Erinnerung.

Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt


Geschichten und Lieder zu den Keltenfürsten


Samstag, 26. Februar 2011

Nach einem Rundgang durch die Sonderausstellung Fürsten • Feste • Rituale mit Simone Ganss, bei der die Bilderwelten der Kelten und Etrusker vorgestellt werden, erzählt und singt Rudi Gerharz von Heldentaten und Fabeltieren.

Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt
www.archaeologisches-museum.frankfurt.de


6000 SAMMLER
EXPERIMENTELLE GESPRÄCHE MIT OBJEKTEN


Mittwoch, 02. März 2011

6000 Sammler enthüllt die Ansätze und Methoden hinter den Sammlungen des Weltkulturen Museums. Warum wurden bestimmte Objekte gesammelt und andere nicht? Wer waren die Sammler?
Am Mittwoch rekonstruiert Frau Dr. Mona Suhrbier, Forschungskustodin für Amerika am Museum, die Geschichte der Pflanzen- und Landschaftsmalerin Louise von Panhuys (*1763), einer frühen Sammlerin des Museums. Monika Lodderstaedt erkundet die Sammlung des Malers und Journalisten Rudolf Cronau (*1885).

Museums der Weltkulturen
Schaumannkai 37
60594 Frankfurt



Eine Woche Für Sie
Im Rahmen des Internationalen Frauentags 2011


Frauen, Globalisierung und Menschenrechte

Dienstag, 08. März 2011

Gleichberechtigung der Frauen im Zeitalter der Globalisierung – Mythos oder Realität? In ihrem Buch „Mujeres, globalización y derechos humanos“ geht die Sozialanthropologin Virginia Maquieira dieser Fragestellung nach und und zeigt neben bedeutenden Errungenschaften eine ganze Reihe an Situationen auf, in denen die Menschenwürde der Frau noch immer verletzt wird.

Podiumsgespräch mit:
Virginia Maquieira, Sozialanthropologin und Gründerin des Instituts für Frauenforschung (Universidad Autónoma de Madrid).
Ursula Apitzsch, Soziologin und Direktoriumsmitglied des Cornelia Goethe Centrums für Frauenforschung und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (Goethe Universität Frankfurt)


Lola Millás La Señora Really y otros sueños para soñar

Mittwoch, 09. März 2011

Um den besonderen Wert von Frauenfreundschaften geht es in unser Lesung im Rahmen des Internationalen Frauentags. In ihrem Roman beschreibt Lola Millás eine ganz besondere Freundschaft zweier Nachbarinnen, die sich gegenseitig schöne Momente und Anekdoten aus ihrem Leben erzählen. Aus einem anfänglichen Spiel entsteht eine Traumwelt, in der sich ihre Geschichten zu dem Leben verweben, das sich beide immer erträumt hatten.
Lola Millás Buch ist noch nicht in deutscher Übersetzung erschienen. Das Instituto Cervantes Frankfurt bietet ausgewählten, vielverspechenden Autoren eine Plattform, ihre Werke einem deutschen Publikum zu präsentieren.


Mutter sein heute. Welches Buch lese ich mit meinen Kindern?

Donnerstag, 10. März 2011

Lesen schafft Freiräume, vermittelt Freude und trägt zur Entwicklung persönlicher und kultureller Identität bei. Deshalb ist die Lektüre eines der wichtigsten Fundamente der Erziehung und sollte nicht alleinige Aufgabe der Schulen sein. Eine besondere Herausforderung ist die Erziehung zweisprachiger Kinder. Die Expertinnen Ana Franco und Helga Preugschat geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Ihre Kinder Freude am Lesen entwickeln können.

Ana Franco (Lehrerin und Expertin für Kinderliteratur)
Helga Preugschat (Lektorin der Kinder- und Jugenbuchreihe Fischer Schatzinsel)


Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


Fürsten ● Feste ● Rituale


Bilderwelten der Etrusker und Kelten


30. Oktober 2010 – 20. März 2011

Fremd und faszinierend ist die Welt, die uns auf 2500 Jahre alten Bildwerken Oberitaliens und des Ostalpenraums entgegentritt.
Es ist die Welt der Fürsten, der Feste und der Rituale, die Welt der alteuropäischen Aristokratie, wie sie uns bei Etruskern und Kelten begegnet. Trinkgelage und Totenkult, Wagenrennen und Wettkämpfe, Priester und Prozessionen, Herrscher und Hoher Priester, Opferkult und Erotik, Jagd und Fabelwesen – das sind die Themen, die in kraftvollen Bildern auf bronzenem Bankettgeschirr und Waffenschmuck wiedergegeben sind.

Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt
www.archaeologisches-museum.frankfurt.de


Thomas Bayrle im Weltkulturen Labor


Mittwoch, 13. April 2011

Thomas Bayrle, Künstler und langjähriger Professor an der Städelschule, berichtet über seinen vierwöchigen Aufenthalt im Weltkulturen Labor und erzählt von seinem Vater Alf Bayrle (*1900), der in den Jahren 1934-35 zusammen mit Ellegard Jensen und Helmut Wohlenberg für das damalige Frankfurter Völkerkundemuseum als Dokumentationszeichner und Fotograf Abessinien bereiste. Die Forschung und neue Produktionen von Thomas Bayrle und seiner Frau Helke Bayrle werden als Teil der ersten Ausstellung des Weltkulturen Museums in der neu renovierten Villa am Schaumainkai 29 Ende des Jahres ausgestellt.

Museum der Weltkulturen
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt
www.mdw-frankfurt.de


Wichtiger Hinweis für Kulturpass – Familien


Am 01. April 2011 sind die gesetzlichen Änderungen zum SGB II und SGB XII wirksam geworden. Damit haben Kinder, die Leistungen nach dem SGB II und SGB XII sowie Kinderzuschlag und Wohngeld erhalten einen Anspruch auf das sogenannte Bildung- und Teilhabepaket. Die Leistungen “ Bedarfe für Bildung und Teilhabe” nach § 28 SGB II und § 34 SGB XII sowie § 6b BKKG (einschließlich der Wohngeldbezieher/innen) werden auf Antrag auch rückwirkend zum 01. Januar 2011 gezahlt. Allerdings muss der Antrag in einer festgelegten Frist erfolgen.

Bitte beachten Sie folgende Antragsfristen:

Für Kinder und Jugendliche im SGB II Leistungsbezug muss gemäß § 77 Abs. 8 SGB II sowie im SGB XII Leistungsbezug gemäß § 131 Abs. 2 SGB XII ein entsprechender Antrag bis zum 30. April 2011 gestellt werden. Für Kinder und Jugendliche, die Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten, muss eine Antragstellung bei den Familienkassen bis zum 31. Mai 2011 erfolgen. Kinder und Jugendliche, die Leistungen nach dem SGB XII sowie Kinderzuschlag und Wohngeld bekommen, erhalten für das Schuljahr 2011/2012 erstmals auch das Schulbedarfspaket.

Jugend- und Sozialamt


Was ist Kitsch? Versuch einer Definition


Freitag, 01. April 2011

Gespräch mit der AG Bildergespräch über ein Phänomen in Kunst und Alltag. Wer möchte, kann Bilder oder Gegenstände mitbringen, die sie oder er für kitschig oder kitschverdächtig hält.


Von der Marienikone zur Marienlegende. Vom Kultbild zum Bildkult


Mittwoch, 06. April 2011.

Ein Gespräch über die gesellschaftlichen Hintergründe der Bildverehrung und des Bildersturms und die Entwicklung zum bürgerlichen Kunstbild – mit Ulrich Meckler.


„Kefaya“ – es reicht!


Montag, 11. April 2011

So skandierten die Demonstranten/innen in Kairo vor dem Abgang Präsident Mubaraks. Welche globalen Auswirkungen sind zu erwarten? Prof. Dr. Sabine Kebir referiert. Sie hat mehr als 10 Jahre in Algerien gelebt und gelehrt und ist Autorin zahlreicher politischer, soziologischer und religionswissenschaftlicher Arbeiten über islamische Länder.

Club Voltaire
Kleine Hochstraße 5
60313 Frankfurt
www.club-voltaire.de


„Von Gärtnern, Fischern, Schoppepetzern“

Kunsthistoriker Wissenbach führt durch Sachsenhausen

Samstag, 30. April 2011, 14:00 Uhr

Sachsenhausen war früher der arme Bruder Frankfurts und gilt vielen auch heute noch als vernachlässigt. Während in Frankfurt früher die reichen Kaufleute und Patrizier lebten, waren es in Sachsenhausen Gerber, Gärtner und Fischer. Ein Bild, das sich in den Köpfen festgesetzt hat. Dabei konzentrierte Sachsenhausen im Frühmittelalter die Reichsministerialen auf seinem Gebiet.


Mikrokosmos des Universums
Gartenbauingenieur Ingo Bohl führt durch den Chinesischen Garten im Bethmannpark


Sonntag, 01. Mai 2011

Der Gartenbauingenieur Ingo Bohl führt durch den Chinesischen Garten im Bethmannpark und spricht über die Philosophie der Anlage und wie diese durch die Auswahl der Pflanzen unterstützt wird.

Die Auffassung, dass der Garten Mikrokosmos des Universums ist, spiegelt sich im Aufbau und in der Gestaltung wider. Der Garten unterliegt den Rhythmen der Natur. Sie bestimmen sein Bild, aber auch die Stimmungen, die sich durch die jahreszeitlichen Veränderungen ergeben. Durch die gezielte Auswahl der Pflanzen können sie hervorgehoben oder verstärkt werden. So geben der Etagenschneeball, der Lebkuchenbaum und der Blumenhartriegel dem Chinesischen Garten seinen ganz eigenen Charakter.

Treffpunkt
Hauptportal des Chinesischen Gartens
Bethmannpark (Berger Straße 12)
60316 Frankfurt
www.gruenflaechenamt.stadt-frankfurt.de


Fernsehtipp

HEUTE HIER, MORGEN DORT – DIE ZUKUNFT DER ARBEIT

Sonntag, 01. Mai 2011

Auch an diesem 1. Mai werden wir wieder Bilder von Kundgebungen sehen, auf denen für den Erhalt von Arbeitplätzen und höhere Löhne demonstriert wird – Bilder, von denen wir uns wohl allmählich verabschieden müssen.

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  1. der Soziologe Klaus Dörre, der Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller Universität in Jena ist,
  2. die Journalistin Gabriele Fischer, die gemeinsam mit privaten Investoren und dem ehemaligen Econy-Team das Wirtschaftsmagazin brand eins gründete,
  3. der Autor und Journalist Holm Friebe, der Geschäftsführer der Zentralen Intelligenz Agentur in Berlin und Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste ist
  4. der Psychologe und Unternehmensberater Peter Kruse, der geschäftsführender Gesellschafter der nextpractice GmbH und Honorarprofessor für Allgemeine- und Organisationspsychologie an der Universität Bremen ist.

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de


Mietrechtlicher Vortrag im Amt für Wohnungswesen


Dienstag, 03. Mai 2011

Was sind die Voraussetzungen für eine wirksame Kündigung? Wie überprüft man eine Kündigung auf ihre Wirksamkeit? Wann kann ein Mietverhältnis gekündigt werden? Heinz Woitok, Leiter der Mietrechtlichen Beratung, beantwortet von 19:00 Uhr an diese Fragen und informiert außerdem ausführlich über die gesetzlichen Bestimmungen.

ServiceCenter des Amtes für Wohnungswesen
Adickesallee 67/69
60322 Frankfurt


Besuch von Wacker´s Kaffee-Rösterei


Mittwoch, 04. Mai 2011, 14:30 Uhr

Das Kaffee Wacker bietet der 151. Kleinen Gruppe einen Einblick in die eigene Rösterei. Das traditionsreiche Haus wurde 1914 von Luise Wacker als Feinkostgeschäft mit eigener Rösterei gegründet. Die Pflege der Kaffeekultur ist nach wie vor das Anliegen der engagierten Familie, die das Unternehmen in dritter Generation betreut.

Salzschlirfer Straße 14
60386 Frankfurt


Ist unser Fortschritt jetzt am Ende?

Die Römerberggespräche am Samstag, 07. Mai 2011, 10:00 Uhr befassen sich mit den gesellschaftlichen Folgen von Fukushima.

Die Katastrophe von Fukushima hat den Glauben vieler Menschen an die Technik erschüttert. Das ist der Anlass für die Römerberggespräche am 07. Mai, im Chagallsaal des Schauspiels Frankfurt. Über ihnen wird die Frage schweben, ob unser Fortschritt nun am Ende ist. Sind wir Geiseln der Technik geworden? Welches Risiko können wir verantworten, und wer trifft die Entscheidung?

www.roemerberggespraeche-ffm.de


„Frankfurt in frühen Farbdias 1936 bis 1943“


25. Januar – 08. Mai 2011

„Frankfurt in frühen Farbdias“ bietet einen ungewohnten Blick auf die Mainmetropole in der Zeit vor den Bombennächten. Unsere bislang durch Schwarzweißfotos geprägte Vorstellung von der Stadt erweitert sie durch ein farbiges Vorkriegsbild eindrücklich. Die Fantasie erhält ganz neue Impulse.

Erst die Marktreife des Farbdiafilms seit 1936 ermöglichte auch Laien, unkompliziert farbig zu fotografieren. Ihre zwischen 1936 und 1943 entstandenen Aufnahmen zeigen die Stadt in ihren wirklichen Farben: das Mainufer, Altstadt und Innenstadt, die Außenstadt sowie einige Vororte. Im Karmeliterkloster sind nun zwar nicht die ersten Farbbilder Frankfurts zu sehen, die von Hobbyfotografen geknipsten und in großer Zahl erhaltenen Fotos gestatten uns aber einen bemerkenswerten Einblick in das alltägliche Leben des alten Frankfurt. Die Aufnahmen besitzen zudem großen dokumentarischen Wert, denn für viele der abgebildeten Gebäude handelt es sich um das einzige bekannte Farbfoto überhaupt.

Karmeliterkloster
Münzgasse 9
60311 Frankfurt
www.stadtgeschichte-ffm.de


Schatten und Licht


Interaktive Werkstattausstellung im Kinder Museum Frankfurt

06. Juni 2010 – 31. Juli 2011

In der interaktiven Ausstellung können kleine und große Besucher mit wissenschaftlichen, experimentellen, spielerischen und kreativen Herangehensweisen dem Phänomen Schatten und Licht auf den Grund gehen.

kinder museum frankfurt
An der Hauptwache 15 ( Zwischenebene )
60313 Frankfurt
www.kindermuseum.frankfurt.de



„Traspasar Fronteras – Über Grenzen hinaus“


Ein Jahrhundert deutsch-spanische Wissenschaftsbeziehungen


15. April – 12. Mai 2011

Die Ausstellung illustriert die Entwicklung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen Spanien und Deutschland im Verlauf der letzten einhundert Jahre unter Berücksichtigung der historisch-politischen Rahmenbedingungen. Sie schlägt einen thematischen Bogen von den ersten wissenschaftlich-kulturellen Kontakten im 19. Jahrhundert über die wissenschaftliche Zusammenarbeit während der Weltkriege und der politischen Transition von der spanischen Diktatur zur Demokratie bis hin zur Aktualität.
Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt sich die Universidad Internacional Menéndez y Pelayo (UIMP) vor, die 1932 gegründet wurde und sich aufgrund des hohen Prestiges ihrer Kurse und Seminare sowie ihrer Professoren zu einer der bedeutendsten Sommeruniversitäten Europas entwickelt hat. Innerhalb Spaniens gehört sie zu den besten Universitäten bezüglich der Organisation von Sprach- und Kulturkursen für Ausländer.


KINDER! KINDER! General Sikorski, Geißbart und Pimpinella


Mittwoch, 18. Mai 2011

Ein integratives Kunstprojekt mit Kindern im Atelier Goldstein

Das Atelier Goldstein, 2009 Preisträger des vom KKF vergebenen Berg-Berndt-Preises, lud 2010 zum integrativen Sommerprojekt, »General Sikorski, Geißbart und Pimpinella«, ein. Mit sechs Künstlern und Musikern waren 25 Kinder und Jugendliche im Ateliergarten unterwegs und setzten sich intensiv mit den Themen „Natur und Kunst“ auseinander. Es wurden die im Titel genannten Namen, die Pflanzen bezeichnen, und vieles mehr gesucht und gefunden. Unter der künstlerischen Anleitung entstanden ausgefallene Kunstobjekte wie mächtige Bilderbücher aus knallbunten Collagen, die Klanginstallation „Der singende Baum“ und so manches Landart-Werk, das erst im Rahmen seiner Umgebung zur vollen Blüte gelangt.

Die Kunstpädagogin Melanie Schmitt, präsentiert das Projekt und seine spannenden Ergebnisse, die zeigen auf welch hohem Niveau Kinder zu Künstlern werden, wenn sie adäquat angeleitet werden. Die Referentin engagiert sich seit neun Jahren für das Atelier, in dem Kunsttrainer in den klassischen Feldern Malerei und Skulptur, aber auch in den Bereichen Fotografie und Film Gestaltungsprozesse anleiten.

ATELIER GOLDSTEIN der Lebenshilfe e.V. Frankfurt am Main
Mittlerer Hasenpfad 5
60598 Frankfurt

www.kulturellesfrankfurt.de


„Kultur gut stärken“


Der bundesweite Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau findet am 21. Mai 2011 statt. Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau zu setzen, werden unter dem Motto „Kultur gut stärken“ am Wochenende um den 21. Mai 2011 bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Der 21. Mai wurde ausgewählt, weil er der UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist.

mehr : www.kulturstimmen.de


Stadtteil im Wandel
Spaziergang durch Bockenheim


Samstag, 04. Juni 2011

Das 1866 preußisch gewordene Bockenheim profitierte stets von seiner Nähe zu Frankfurt. Im 19. Jahrhundert wurde das Bauerndorf zur Fabrikstadt, und das preußische Militär zog in eine Kaserne jenseits der neu eröffneten Bahnlinie. 1895 wurde das Dorf an Frankfurt angegliedert und bis zum 1. Weltkrieg verwuchsen beide Teile der Stadt. Das Luxusquartier auf der Ginnheimer Höhe trifft auf die Arbeiterwohnungen unweit der Fabriken im Westen. Durch den Umzug der Universität beschäftigen Bockenheim auch heute wieder Veränderungen.

Der Historiker Björn Wissenbach wird den Wandel des Stadtteils greifbar machen.

Treffpunkt:
Kirchplatz
60487 Frankfurt


Codes & Clowns. Claude Shannon – Jongleur der Wissenschaft


10. Februar – 05. Juni 2011

Der US-amerikanische Mathematiker und Ingenieur Claude Shannon war einer der Wegbereiter des Informationszeitalters; mit seinen Arbeiten legte der „Vaters des Bits“ den Grundstein für die gesamte digitale Technologie. In seiner Freizeit zog sich der renommierte Professor am liebsten mit Schaltern, Motoren und Kondensatoren in seine Garage zurück. Dort entstanden sinnvolle wie kuriose Dinge, von denen einige technisch revolutionär waren, während andere einzig seinem eigenen Vergnügen dienten. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner wichtigsten Erfindungen von Jonglierrobotern, über Schachcomputer bis hin zu programmierbaren Blechmäusen.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de


“MAKE IT OLD: Steven Henry Madoff


Rethinking the Art School in the 21st Century”


Dienstag, 07. Juni 2011

Steven Henry Madoff, Herausgeber des Buches “Art School. Propositions for the 21st Century” , wird in seinem Vortrag über die Veränderungen innerhalb der Kunstwelt und die Konsequenzen, die dies auf die Ausbildung heutiger Künstler hat, sprechen. Denn eine steigende Professionalisierung der Kunstwelt, die zunehmende Macht des Kunstmarktes, kombiniert mit einer Revolution der Informationstechnologie, werfen fundamentale Fragen über die Kunsthochschulen des 21. Jahrhunderts auf.

Steven Henry Madoff hat zahlreiche Artikel für Artforum, New York Times, Art in America und das Time Magazin verfasst, lehrt Kunstkritik an der Yale School of Art und ist zu Gast im Weltkulturen Labor. Madoff ist Herausgeber von “Art School. Propositions for the 21st Century” mit Beiträgen von Liam Gillick, Daniel Birnbaum, Marina Abramovic u.v.a.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

HFG Offenbach
Aula
Schlossstraße 31
63065 Offenbach


Kultur für alle! – (k)eine Utopie?


Mittwoch, 08. Juni 2011

Über Kunst, Selbstachtung und Ausgrenzung, über kreative Projekte und Kultur im Stadtteil,
über kulturelle und soziale Teilhabe – nicht nur in Frankfurt.

Es informieren und diskutieren:

  • Calogera von Auw
    Caritas Fachdienste für Migration, Frankfurt-Höchst
  • Thomas Rietschel
    Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt
  • Anna Veit
    Frankfurter Arbeitslosenzentrum FALZ
  • Monika Wagner
    Hunger auf Kunst und Kultur, Wien
  • Götz Wörner
    Kultur für ALLE e.V. (Kulturpass.net), Frankfurt

Es moderiert:
Florian Balke – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Haus am Dom,
Domplatz 3
60311 Frankfurt


“Die ungewöhnliche Geschichte Karin Hahn-Hissinks”


Mittwoch, 08. Juni 2011

Um die Sammlung des Weltkulturen Museums vor den Bombardierungen während des Zweiten Weltkriegs zu schützen, brachte Karin Hahn-Hissink (*1907) tausende Objekte privat unter und führte das Museum von ihrer Frankfurter Wohnung aus. Nach Kriegsende reiste die Sammlerin jahrelang durch Südamerika und kehrte mit einer Sammlung einzigartiger Objekte zurück.

Vortrag: Dagmar Schweitzer de Palacios und Martin Schulz

Weltkulturen Labor
Schaumainnkai 37
60594 Frankfurt


“Was damals Recht war …”

Wanderausstellung über Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht im Institut für Stadtgeschichte


03. Mai – 13. Juni 2011

Die Wanderausstellung „Was damals Recht war … Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ dokumentiert seit 2007, wie Unrecht und Willkür den Alltag der Kriegsgerichte kennzeichneten und tausende Männer und Frauen, Soldaten, aber auch Zivilisten, als “Deserteure” oder so genannte “Wehrkraftzersetzer” und “Volksschädlinge” verurteilt und ihres Lebens beraubt wurden. Bis heute gelten die Verurteilten bei vielen Deutschen noch als “Verräter” o der “Feiglinge”. Diese Sicht verstellt den Blick auf den Unrechtscharakter der deutschen Militärjustiz.

In der Haftanstalt im Frankfurter Stadtteil Preungesheim oder auf dem Schießplatz im heute idyllischen Bad Vilbeler Stadtwald wurden bis kurz vor Kriegsende junge Männer hingerichtet, die wegen “unerlaubten Entfernens von der Truppe”, “Fahnenflucht” oder “Feigheit vor dem Feind” von Wehrmachtsgerichten zum Tode verurteilt worden waren. Wie viele es in Frankfurt oder Bad Vilbel waren, ist nicht bekannt. Erschreckend hoch ist die Zahl – 50.000 – der Todesurteile der Wehrmachtsjustiz. Davon wurden 30.000 vollstreckt. Mehr als 60 Jahre mussten die Opfer auf ihre Rehabilitierung warten. Denn erst zwischen 1998 und 2009 hob der Deutsche Bundestag die meisten dieser Urteile auf.

Instituts für Stadtgeschichte
(Karmeliterkloster)
Münzgasse 9
60311 Frankfurt
www.stadtgeschichte-ffm.de


Verlosung „La palabra favorita“


Teilnahme bis zum 16. Juni 2011

Das Instituto Cervantes Frankfurt und die Universität Internacional Menéndez Pelayo (UIMP) verlosen zwei Aufenthalte an der Sommeruniversität UIMP in Santander.

Suche nach Ihrem spanischen Lieblingswort!

Die beiden Gewinne umfassen jeweils einen 7-tägigen Aufenthalt für zwei Personen an der Sommeruniversität Menéndez Pelayo in Santander. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Spanischkurs zu belegen. Hierfür erhalten der Gewinner und die Begleitperson eine Ermäßigung von 50% bei der Anmeldung für einen Spanischkurs. Die Anreise ist nicht inbegriffen.


Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


Muss ich das wirklich richten (lassen)?


Mietrechtliche Beratung informiert über Schönheitsreparaturen


Dienstag, 21. Juni 2011

Wissenswertes zum Thema „Schönheitsreparaturen“ erfahren Interessierte in einem Vortrag am im Service-Center im. Dort informiert Joachim Specht von der Mietrechtlichen Beratung des Amtes.

Amt für Wohnungswesen
Adickesallee 67-69
60322 Frankfurt


Vortragsreihe „Wölfe“


Mittwoch, 22. Juni 2011

Die Rückkehr der Wildtiere nach Deutschland schürt alte Ängste und bringt Konflikte mit sich, die alle mehr oder weniger mit dem Ernährungsverhalten der Wölfe zu tun haben. Darum ist es wichtig, ihren Speiseplan so exakt wie möglich zu kennen. Genau das wird am Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz erforscht. Herhalten muss dafür die sogenannte Losung, also der Kot der Wölfe. Der Wolf frisst seine Beute mit Haut und Haaren. Im Kot finden sich daher immer auch unverdauliche Bestandteile: Haare, Knochenstücke, Zähne, Klauen. An diesen können Wissenschaftler genau ablesen, was und wie viel der Wolf gefressen hat. All diese Untersuchungen zeigen, dass der scheue Jäger allen Schauermärchen zum Trotz das Image des “bösen Wolfs” nicht verdient hat.

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt
www.senckenberg.de


»Die schönste Nebensache der Welt«


Special zur FIFA Frauen-WM


Mittwoch, 22. Juni 2011

Kurz vor Anpfiff der FIFA Frauen-WM befasst sich der »raum für kultur« mit dem Damenfußball in Deutschland. » Die schönste Nebensache der Welt« von Tanja Bubbel. In Interviews schildern Spielerinnen aus drei Generationen die spannende und zum Teil kuriose Geschichte des Frauenfußball in Deutschland. Die Beiträge werden geschickt mit historischen Ton- und Bilddokumenten vermischt, so dass ein informativer und zugleich oft witziger Blick auf die Entwicklung der Sportart geworfen wird. Der unterhaltsame dokumentarische Film wurde beim diesjährigen 11mm Filmfestival als “Bester Frauenfußballfilm aller Zeiten” ausgezeichnet.

Zur Einstimmung ins Thema spricht der Verleger Rainer Weiss mit Louise Hansen. Die dänische Frauenfußball Nationalspielerin, mehrfache deutsche Meisterin und UEFA-Pokalsiegerin engagiert sich in verschiedenen Projekten für den Mädchenfußball und kann so aus ihrer ganz persönlichen Erfahrung heraus von der Geschichte und Entwicklung “ihrer” Sportart berichten.

Veranstaltungsort
»raum für kultur«
Gallileo-Hochhaus
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt am Main


Rundgang durch Peterskirchhof


Samstag, 30. Juli

Der Peterskirchhof hat eine große Anzahl historischer Monumente vorzuweisen. Hier fanden bekannte Frankfurter ihre letzte Ruhestätte. Mit Namen wie Textor, Goethe, Lindheimer, Stalburg, Glauburg, Adlerflycht, Bethmann, Passavant und Nestlé auf den Epitaphien wird der Ort zu einer Geschichtsquelle sondergleichen.

Bei einem Rundgang mit Stadthistoriker Björn Wissenbach wird die Entstehungsgeschichte des Kirchhofs erläutert und die Planungen zur Restaurierung des Ortes dargelegt.

Treffpunkt
Eschenheimer Turm (Stadtseite)
60318 Frankfurt


Fernsehtipp


DER ZOO – ARCHE NOAH ODER TIERGEFÄNGNIS?

Sonntag, 31. Juli 2011, 00:35 Uhr

Das historisch bedingte Bild vom Zoo als Tiergefängnis beruhe auf einer unzulässigen Verallgemeinerung des menschlichen Freiheitsbegriffs, so der Nürnberger Tiergartenchef Dag Encke, die Tiere seien zwar eingesperrt, würden aber nicht unter ihrer räumlichen Gefangenschaft leiden.
Von Tiergefängnissen wollte auch der legendäre Bernhard Grzimek nichts wissen. Wie leben diese Tiere in Freiheit? – Das war immer das Credo des ehemaligen Direktors des Frankfurter Zoos. Und für einen ernsthaft betriebenen Artenschutz im Zoo müssen immer auch Schutzmaßnahmen für diese Tierarten im Freiland erfolgen – so die Biologin und Wissenschaftsjournalistin Claudia Sewig.

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  1. die Journalistin Claudia Sewig, die die erste Biografie über Bernhard Grzimek geschrieben hat und ihn schon mit 14 Jahren faszinierend fand,
  2. der Geschäftsführer und Direktor des Zoos Leipzig Dr. Jörg Junhold, der den 125 Jahre alten Traditionstierpark umkrempelte, vermarktete und damit die Zoo-Wende schaffte,
  3. der katholische Theologe Prof. Dr. Eugen Drewermann, der glaubt, dass Tiere eine Seele und eigene Gefühle haben und dass wir lernen werden, dass Tiere ein eigenes Recht haben,
  4. der Tierfilmer Andreas Kieling, der mit seinem Zweiteiler “Expeditionen zu den Letzten ihrer Art” in der ZDF Reihe Terra X großen Erfolg hatte,
  5. der Zoodirektor des Nürnberger Tiergartens Dr. Dag Encke, dessen Motiv lautet: “wir werden
    Wildtiere nie ganz verstehen und wir wollen eine gesunde Distanz zu dem Tier wahren.”

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de


Vortragsreihe „Wölfe“


Die Rückkehr der Wildtiere nach Deutschland schürt alte Ängste und bringt Konflikte mit sich, die alle mehr oder weniger mit dem Ernährungsverhalten der Wölfe zu tun haben.

  • 03. August 2011
    So kam der Mensch auf den Hund – zur Geschichte des ältesten Haustiers.
    Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Zoologisches Institut.
  • 17. August 2011
    Die phantastischen Drei der „Alten Fasanerie“. Vortrag und Foto-Schau über die Polarwölfe im Wildpark in Hanau.
    Dr. Marion Ebel, Wildpark „Alte Fasanerie“ Klein-Auheim.
  • 24. August 2011
    Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“. Öffentlichkeitsarbeit als Teil des Wolfs-Managements in Sachsen.
    Stephan Kaasche, Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“.
  • 31. August 2011
    Wölfe in der Lausitz – Wölfe in Deutschland?
    Gesa Kluth, Wildbiologisches Büro „LUPUS“
  • 07. September 2011
    Wie die wilden Wölfe leben – Filmaufnahmen vom Verhalten freilebender Lausitzwölfe.
    Sebastian Koerner, LUPOVISION, Spreewitz
  • 14. September 2011
    Das Rotkäppchen-Syndrom. Die Einstellung der Menschen zum Wolf von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.
    Eveline Evers-Blank, Wolfsbotschafterin des Naturschutzbundes Deutschland e. V., NABU
  • 21. September 2011
    Mit DNA-Forensik auf der Spur der Wölfe – genetisches Wolfsmonitoring in Deutschland
    Dr. Carsten Nowak, SENCKENBERG Forschungsstation für Limnologie und Naturschutz, Labor für Wildtiergenetik

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt
www.senckenberg.de


Sommerwerkstatt für Kinder am Alten Flugplatz


19. Juni – 07. August 2011

Umweltdezernentin Manuela Rottmann startet ‘Wenn-dann-Maschine’
Bauen und Basteln können Kinder in der Sommerwerkstatt am Alten Flugplatz. Eine besondere Attraktion ist in diesem Jahr erstmals die „Wenn-dann-Maschine“. Umweltdezernentin Manuela Rottmann und Sigrid Scherer von der BHF-Bankstiftung bringen die Kugel ins Rollen, die den Apparat vorab für einen Testlauf für die Presse startet. In einer Art Dominoeffekt bringt das nacheinander Objekte wie Flaschen, Steine und Ballons in Bewegung.

Alter Flugplatz
Am Burghof 55
60437 Frankfurt


Fernsehtipp


DER MENSCH LEBT NICHT VOM BROT ALLEIN – ERKENNTNISQUELLE RAUSCH

Sonntag, 03. Juli 2011, 00:20 Uhr

“Im Leben ist das Beste nur ein Rausch” – davon war Lord Byron überzeugt, und meinte bestimmt nicht eine Gesellschaft wie die unsrige, die auf Gesundheit, Sicherheit und Effizienz setzt und in der Drogen generell verpönt sind. Um Körper und Umwelt reinlich zu halten, steht Lustverzicht auf der Tagesordnung. Dabei schwimmen die sogenannten westlichen Werte – Freiheit, Wohlstand, Gleichberechtigung – auf einem Ozean aus Alkohol, weiß der Publizist Peter Richter. Warum ist Trinken ein Kulturgut? Was hat Rausch mit Genuss zu tun? Seit wann gibt es Rauschdrogen und was bewirken sie? Ab wann spricht man von Sucht? Über das Thema “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein – Erkenntnisquelle Rausch” diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen.

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  • Gundula Barsch, Professorin im “Lehrgebiet Drogen und soziale Arbeit” an der Fachhochschule
    Merseburg. In ihrem Buch “Drogen und soziale Praxis” plädiert sie für Drogenmündigkeit,
  • Otto A. Böhmer, Philosoph und Schriftsteller. In seinem Buch “Hegel und Hegel, oder der Geist des Weines” erläutert er Hegels Drei-Liter-Philosophie,
  • Josef H. Reichholf, Evolutionsbiologe, Prof. emeritus für Ökologie und Naturschutz an der TU München. In seinem Buch “Warum die Menschen sesshaft wurden”, löst er das größte Rätsel der Menschheit: Am Anfang war das Bier!
  • Peter Richter, im Hauptberuf Kunstkritiker bei der FAZ mit eigener Videokolumne: “Richterskala”.
    Er hat ein Buch geschrieben mit dem schlichten Titel “Über das Trinken”. Darin heißt es: Trinken sollte zum Rausch führen.


SEX STATT LIEBE – WO BLEIBEN DIE GEFÜHLE?

Sonntag, 07. August 2011

Die Liebe zwischen Mann und Frau gehört zu den letzten Rätseln der Evolutionsgeschichte und sie lässt sich nicht auf eine rein biochemische Formel bringen, wie das die evolutionären Psychologen behaupten. Gefühle überhaupt sind noch ein weitgehend unerforschtes weites Feld. Dass aber Liebe zum Sex nicht notwendigerweise dazu gehört, gilt für beide Geschlechter. Welch rätselhaftes Spiel also ist die Liebe? Wie funktioniert die Liebe in unseren Köpfen? Braucht Sex wieder mehr Liebe und was hat es mit der romantischen Liebe auf sich?

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  • der Philosoph und Schriftsteller Richard David Precht, der sagt: “Die Liebe ist keine Emotion, sie
    ist ein Gefühl mit einem Katalog an Vorstellungen”,
  • die Geschäftsführerin von Barbarella Entertainment, Heike-Melba Fendel, die in ihrem Buch “Nur die: Ein Leben in 99 Geschichten” von “gefühlsentsättigten” Zeiten und konfektionierten Gefühlen erzählt,
  • die Philosophin mit Schwerpunkt Ethik an der Universität Tübingen, Sabine Döring, die der Meinung ist, dass Beziehungsverträge zwischen Menschen nicht allein auf Sex und Nüchternheit reduziert werden sollten,
  • der Sexual- und Paartherapeut Ulrich Clement, der durchaus Verständnis für den Seitensprung sowohl von Mann und Frau hat,
  • der Evolutionsbiologe und Anthropologe Volker Sommer, der davon ausgeht, dass die geschlechtliche Liebe aus uralten, triebgesteuerten Strategien unserer frühmenschlichen Entwicklung entstanden ist.


20 JAHRE NACH DER EINHEIT – WOLF BIERMANN IM GESPRÄCH MIT VOLKER PANZER

Sonntag, 14. August 2011

Vor 50 Jahren, am 13. August 1961, wurde die Berliner Mauer errichtet. Das ZDF-nachtstudio zeigt zu diesem historischen Datum noch einmal das Gespräch, das Volker Panzer im Herbst vorigen Jahres anlässlich des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung mit dem Liedermacher und Lyriker Wolf Biermann geführt hat – einem Gast, dessen Leben die ganze Widersprüchlichkeit und Dramatik der jüngeren deutschen Geschichte widerspiegelt.

DER EINZIGE GAST DER SENDUNG IST:

  • der Liedermacher und Lyriker Wolf Biermann, der 1953 im Alter von 17 Jahren in die damalige DDR ging und 1976 ausgebürgert wurde, nachdem bereits 1965 von den DDR-Behörden wegen “Klassenverrats” ein Auftritts-, Publikations- und Ausreiseverbot verfügt worden war.

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de


TAGE DER INDUSTRIEKULTUR RHEIN-MAIN 2011


02. – 07. August 2011

2011 wurde von der UNESCO zum Internationalen Jahr der Chemie ausgerufen. Anlass ist der 100. Jahrestag der Chemie-Nobelpreisverleihung an Madame Curie. Grund genug für die KulturRegion, die Chemie, eine der Leitbranchen der Region FrankfurtRheinMain, in den Mittelpunkt der diesjährigen „Tage der Industriekultur“ zu stellen.

Alle Termine und Veranstaltungsorte finden sie hier www.route-der-industriekultur-rhein-main.de


Prof. Dr. Gerhard Wegner

in der Reihe WAHRNEHMUNG: »Quellen des Lichts«


Mittwoch 10. August 2011

Bei der WAHRNEHMUNG am 10. August sucht Prof. Gerhard Wegner in einem unterhaltsamen Vortrag nach den “Quellen des Lichts”. Alles beginnt mit dem Kampf der Menschen gegen die Dunkelheit oder genauer, der Wahrnehmung von Finsternis als Fehlen von Licht. Seitdem begleitet die Suche Licht und vor allem dessen Quellen die technisch-zivilisatorische Entwicklung unserer Gesellschaft. Immer wieder neue Erkenntnisräume der Physik wurden so erschlossen. Gleichzeitig entstand ein wichtiger Zweig der Industrie: die Entwicklung neuer Leuchtquellen. In der heutigen Forschung spielen – vor allem im Bereich moderner Kommunikationsmittel – die Manipulation von Licht und die Optimierung der Effizienz bei dessen Gewinnung eine große Rolle und führen immer wieder zu spannenden Entdeckungen.

Veranstaltungsort
»raum für kultur«
Gallileo-Hochhaus
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt


Reißt uns der Euro in den Abgrund?

Die europäische Schuldenkrise und die Zukunft Europas


Montag, 15. August 2011

Alle Krisengipfel und Rettungsschirme scheinen nichts zu nützen: Die Spekulation gegen den Euro und gegen einzelne Länder geht weiter. Die landläufige Begründung für die Situation lautet: Einzelne Länder (allen voran Griechenland) haben über ihre Verhältnisse gelebt, und wir (vor allem wir Deutsche) sollen die Zeche bezahlen. Wie immer in solchen Fällen ist die Wahrheit nicht ganz so einfach gestrickt. Der Club Voltaire bietet die Möglichkeit an, sich genauer zu informieren.

Jörg Goldberg wird die Ursachen und möglichen Folgen der Finanzkrise erläutern.

Dabei soll es um Fragen wie diese gehen: • Bedroht die Staatsverschuldung die Stabilität der Wirtschaft Europas? • Gefährdet das Exportmodell Deutschland den Zusammenhalt Europas? • Welche Rolle spielen die (reformierten) Finanzmärkte in der Schuldenkrise? • Das „Griechenlandpaket“ als geeignetes Lösungsmodell?


The Tea Parties in the U.S. and the far right under Obama


Donnerstag, 18. August 2011

Vom 16. bis 20. August findet an der Goethe Universität die mittlerweile 6. International Conference of Critical Geography statt. Zur dieser Konferenz, die unter dem Motto „Crises – Causes, Dimensions, Reactions“ steht, werden gut 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 30 Ländern erwartet.

Im Rahmen der Konferenz wird mit Prof. Dr. Peter Marcuse von der Columbia University, New York, einer der weltweit führenden Stadtforscher und ein angesehner Kommentator der politischen Lage in den USA einen Vortrag zur dortigen „Tea Party“-Bewegung halten. Er wird die Fragen diskutieren: Wer beteiligt sich an der Bewegung, wofür steht sie, warum kommt sie gerade jetzt auf, und was hat sie mit der Präsident-schaft Obamas zu tun? Der öffentliche Vortrag „The Tea Parties in the U.S. and the far right under Obama” (in englischer Sprache) findet im Club Voltaire statt.


MigrantInnen in Gewerkschaften und Verbänden – was sie tun und was sie bewegen


Donnerstag, 20. Oktober 2011

Gewerkschaften und sonstige Verbände – in der Industrie, im Handwerk, in der Bildung oder dem Fremdenverkehr – leisten bereits viel an praktischer Integrationsarbeit. Aber sie eröffnen MigrantInnen ebenfalls die Möglichkeit zu mehr politischer Beteiligung. Dies gilt auch für Frankfurt.
Wo MigrantInnen hier konkret stehen, was sie bislang in Arbeitnehmervertretungen und Interessenverbänden erreicht haben und was die Perspektiven sind, wollen wir in der Veranstaltung mit einem interessanten Panel aufzeigen.

Club Voltaire
Kleine Hochstr. 5
60313 Frankfurt
www.club-voltaire.de


6. Frankfurter Familienmesse


Sonntag, 21.August 2011

Auch in diesem Jahr haben Familien Gelegenheit, sich umfassend zu den Themen Wohnen, Sport und Freizeit, Arbeit, Bildung und Kultur, Gesundheit, Betreuung und vieles mehr zu informieren.

Palais im Zoo
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt


Themen- und Aktionswoche rund um den Grüngürtel


22. bis 26. August 2011

Am Montag, 22. August, 13:00 Uhr,wird die komplett überarbeitete neue Ausgabe der beliebten Freizeitkarte in der Bürgerberatung im Frankfurt Forum ausgegeben. Dies ist der Start einer Aktions- und Themenwoche, in der Experten der Grüngürtel-Projektgruppe im Umweltamt zu Gast im Frankfurt Forum sind. Gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Bürgerberatung bieten sie Aktionen und Informationen rund um den Grüngürtel an. FrankfurterInnen sind herzlich eingeladen zum Gespräch und zu Aktionen.

Frankfurt Forum
Römerberg 32
60311 Frankfurt


Archäologische Höhepunkte Frankfurts


Jetzt das seltene Phallusglas vom Caritas-Gelände besichtigen

22. Juni – 04. September 2011

Nur noch bis zum 04. September ist im Archäologischen Museum eine kleine Präsentation mit einer Auswahl von aktuellen Bodenfunden des Denkmalamtes zu sehen. Darunter ist auch ein Spezialglas, das im Herbst 2010 knapp über dem Boden einer Kloake auf dem Baugelände der Caritas geborgen werden konnte. Es stellt einen Phallus, also einen erregierten Penis mit Hoden dar.

Das Glas stand ursprünglich offenbar aufrecht als Trinkglas auf dem Tisch. Phallusgläser sind außerordentlich selten. Das Fundstück lässt sich mit Hilfe der Beifunde auf einen Zeitraum zwischen 1450 und 1550 datieren. Abgesehen von böhmischen Glashütten sind weitere Produktionsorte für solche Gläser bislang nicht nachgewiesen. Die Phallusgläser stehen in Zusammenhang mit dem Fruchtbarkeits- und Phalluskult des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.

Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt
www.archaeologisches-museum.frankfurt.de


Tag des “Offenen Denkmals” im Studierendenhaus/Campus Bockenheim


Sonntag, 11. September 2011

Um 14:00 Uhr diskutieren im Cafe-KoZ: Alexander Brill (Regisseur der “Theaterperipherie”), Tim Schuster (“Offenes Haus der Kulturen”), Götz Wörner (“Kultur für Alle e.V.”) mit dem Publikum die aktuelle Bedeutung des Leitgedankens “Kultur für Alle!” und die zukünftige Nutzungsmöglichkeiten des Studierendenhauses.

Offenes Haus der Kulturen
Ratschlag Campus Bockenheim
AStA der J.W. Goethe-Universität
www.studierendenhaus-fuer-alle.de


Tag des offenen Denkmals


Sonntag, 11. September 2011

Das Denkmalamt der Stadt lädt wieder zum Tag des offenen Denkmals in die Stadtteile. Die Konservatoren führen zu den interessantesten Kulturdenkmälern der Stadt.

So erklärt zum Beispiel Andrea Hampel, die Leiterin des Amtes, die älteste Kirche der Altstadt: St. Leonhard.

Zu besichtigen ist auch das nach Leerstand umgebaute Gebäude des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Hans-Günter Hallfahrt führt durch Alt-Sachsenhausen und zeigt die im 18. und 19. Jahrhundert auf barockem Fundament erbauten Fachwerkhäuser in der Kleinen Rittergasse.


Frankfurter Kinder-Uni


Die 9. Frankfurter Kinder-Uni findet vom 12. – 16. September 2011 im Audimax, Hörsaalzentrum, auf dem Campus Westend statt. Auf Schülerinnen und Schüler von acht bis zwölf Jahren wartet wieder ein spannendes Programm. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Goethe-Universität können die Kinder bei 15 Veranstaltungen zu fünf Themen auf Forschungs- und Entdeckungsreisen gehen. Vor und nach den Vorlesungen können sie außerdem den Campus erkunden und mit dem Kinderuni-Studentenausweis in der neuen Mensa essen.


Erntedankausstellung und Herbstfest im Palmengarten


Am Mittwoch, 14. September 2011, um 11:00 Uhr wird im Palmengarten die Erntedank-Ausstellung eröffnet. Vorgestellt wird bis Sonntag, 18. September 2011, die Vielfalt spätsommerlicher Blumen und Gaben der Natur. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die „Tomate“, auch Paradeiser, Gold- oder Liebesapfel genannt, die unter anderem mit der Tollkirsche, Kartoffel, der Petunie und dem Tabak verwandt ist. Mit 90 Millionen Tonnen Jahresproduktion weltweit belegt die Tomate Platz 10 der wichtigsten Nahrungspflanzen.

Palmengarten
Siesmayerstr 61
60323 Frankfurt
www.palmengarten-frankfurt.de


Vortragsreihe 2011 II der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main


UnHeimliches bei Edvard Munch, Vilhelm Hammershøi und Pierre Bonnard
20. September 2011
Dr. Felix Krämer, Sammlungsleiter Kunst der Moderne am Städel Museum in Frankfurt am Main

To work or not to work: Arbeit und Freizeit in Europa und den USA
04. Oktober 2011
Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln Chair of Macroeconomics and Development, House of Finance, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Duft- und Pheromonkommunikation bei Mäusen: Vom Gen zum Verhalten
25. Oktober 2011
Prof. Dr. Dr. Frank Zufall Physiologisches Institut, Klinikum der Universität des Saarlandes, Homburg

Gibt es die kindgerechte Schule?
08. November 2011
Prof. Dr. Remo H. Largo Ehem. Leiter der Abteilung „Wachstum und Entwicklung“ an der Universitätskinderklinik Zürich, Kinderarzt und Buchautor

Troja – der Schauplatz der „Ilias“ – archäologisch und kulturhistorisch
09. November 2011
Prof. Dr. Ernst Pernicka Institut für Ur- und Frühgeschichte, Eberhard Karls Universität Tübingen und Leiter des Großprojekts Troja

Bewegen oder bewegt werden? Vibrationsreize in Training und Rehabilitation
15. November 2011
Prof. Dr. Dr. h.c. Dietmar Schmidtbleicher Institut für Sportwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Die Befreiung von den Büchern. Das Ende einer Last?
22. November 2011
Prof. Günter Karl Bose Professor für Typografie und Schrift, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Regenerative Therapie von Herzerkrankungen: Wunsch oder Wirklichkeit?
29. November 2011
Prof. Dr. Andreas M. Zeiher Direktor der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Angiologie/Hämostaseologie, Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Autoritäre Defensive: Die katholische Kirche unter Papst Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
06. Dezember 2011
Prof. Dr. Rudolf Lill Professor für Neue Geschichte mit den Schwerpunkten Italien, Rom und Vatikan

Die Bürgergesellschaft im 21. Jahrhundert – eine historische Standortbestimmung
13. Dezember 2011
Prof. Dr. Andreas Rödder Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Hartmut Rausch ist tot!


Auf dem Foto sehen sie Hartmut Rausch mit seiner Frau Helga in ihrem Wohnzimmer in Sachsenhausen. Sie waren von 1993 bis 2008 Hausmeisterehepaar an der Frankfurter Städelschule. Wer auch immer dort studierte oder lehrte, schenkte dem immer hilfsbereiten und liebenswürdigen Ehepaar ein eigenes Kunstwerk. So entstand die SAMMLUNG RAUSCH.

Gerade hatten ich beschlossen in unserer onLine – Galerie auf kulturpass.net die “Sammlung Rausch” auszustellen, denn sie war in Frankfurt nur einmal zu sehen. Der Brief erreichte den Freund nicht mehr.

Hartmut Rausch liebte seinen Job, er liebte das Leben, er hatte ein riesen großes Herz, das Talent zu unverstellter Freundschaft und einen wunderbaren Humor.

Tschüss Hartmut !

Götz Wörner
Frankfurt am Main, den 13. September 2011

Erfahren Sie mehr mehr über Hartmut Rausch: www.art-magazin.de


Noch wenige freie Plätze beim Musikforum Rhein-Main

Für das diesjährige Musikforum Rhein-Main gibt es noch freie Plätze. Vom 10. bis 14. Oktober 2011 haben 90 Jugendliche aus der Region im Alter von 14 bis 18 Jahren Gelegenheit, auf der Jugendburg Hohensolms gemeinsam Musik zu machen.

Die Jugendlichen können aus einem breiten Workshopangebot mit Tanz und Gesang auswählen. Zudem können sie ihre Musikrichtung auswählen. Die Bandbreite reicht von Rock, Pop, Punk und Hip Hop bis Klassik. Außerdem besteht die Möglichkeit, die produzierte Musik aufzunehmen.

Das Musikforum ist eine Kooperationsveranstaltung der Jugendbildungswerke der Regionalgruppe Rhein-Main.


Festival der Sprachen


Samstag, 24. September 2011

Bei diesem Festival sind alle Kinder und Erwachsenen herzlich eingeladen, verschiedene Sprachen und die zahlreichen Angebote rund um das Sprachenangebot in hessischen Schulen zu entdecken und zu erleben. Für diese Veranstaltung habe ich deshalb gerne die Schirmherrschaft übernommen.

Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


Jahresabonnement der Tageszeitung “Die Welt”


Kultur für ALLE e.V. hat 3 x ein Jahresabonnement der Tageszeitung “Die Welt” inclusive “Welt am Sonntag” geschenkt bekommen.

Das Abonnement läuft bis 25. September 2012. Das Abonnemt möchten wir unter KulturpassinhaberInnen verlosen unter …


Oper und Schauspiel Frankfurt laden ein zum Tag der offenen Tür


25. September 2011

Das Fest mit vielen Programmpunkten – auch für Kinder – und dem Blick hinter die Kulissen.

Oper und Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt
www.schauspielfrankfurt.de


Fernsehtipp


DER GENORMTE GENUSS – WENN DIE FREIHEIT AUF DEM SPIEL STEHT

Sonntag, 02. Oktober 2011

Genuss ist individuell verschieden. Es kann ein köstliches Essen sein, ein Musikstück oder die Sonne auf der Haut zu spüren. Allerdings wird das Genießen immer schwieriger: Trinken verboten, Rauchen verboten, Glühbirnen abgeschafft! Mit immer neuen Regelungen und Verordnungen wird Freizügigkeit in unserem alltäglichen Leben normiert und eingeschränkt. Setzen wir im Namen von Umweltschutz und
Volksgesundheit unsere Freiheit aufs Spiel?

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  • die Philosophin mit eigener Praxis für philosophische Beratung, Rebekka Reinhard, die philosophische Überlebenstipps für den Lifestyle-Dschungel gibt,
  • der Kabarettist Vince Ebert, von Hause aus Physiker, der in seinem Buch “Machen Sie sich frei, sonst tut es keiner für sie”, behauptet, dass 40 % der Deutschen Angst haben vor der Freiheit,
  • der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx, der in seinem Buch “Das Megatrend Prinzip” erklärt, wie die Welt von morgen entsteht
  • der Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Robert Pfaller, der uns in seinem Buch “Wofür es sich zu leben lohnt” erklärt, was er unter “delegiertem Genießen” versteht.

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de


“Märchen machen Kinder stark“


Der Wolf und die sieben Geißlein und Brüderchen Vierbein

Sonntag, 09. Oktober 2011, ab 3 Jahren


Eine Märchen-Reise um die ganze Welt

Sonntag, 30. Oktober 2011, ab 3 Jahren

Krebsmühle
Hinter der Krebsmühle 1
61440 Oberursel
www.krebsmuehle.de


Städel – Gesprächsreihe zu Gegenwartskunst


Anlässlich seiner bevorstehenden Erweiterung hat das Städel Museum die Gesprächsreihe „Offen für Gegenwart. Das Städel zu Gast…“ initiiert, bei der Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel, mit Kollegen des Museums für Moderne Kunst (MMK), des Frankfurter Kunstvereins, des Portikus’ und der Goethe-Universität über den Begriff der Gegenwart und der zeitgenössischen Kunst diskutiert.

  • „Spannungsfeld Gegenwart – Produktion und Ausstellung“
    Dienstag, 18. Oktober 2011
    Portikus, Alte Brücke 2/ Maininsel, 60594 Frankfurt
  • „Was ist Gegenwart? Zwischen Kunstverein und Museum“
    Dienstag, 08. November 2011
    Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44, 60311 Frankfurt


Frankfurter Bürger-Universität


Gegenwart und Zukunft der Musikstadt Frankfurt
18. Oktober 2011
Julia Spinola (FrankfurterAllgemeine Zeitung)

Notendrucker und „ihre“ Komponisten im Frankfurt des 16. Jahrhunderts
25. Oktober 2011
Dr. Britta Schulmeyer (Goethe-Universität)

Homer in Weimar?
27. Oktober 2011
Prof. Ulrich Wyss (Goethe-Universität)

Georg Philipp Telemann – Wirken und Nachwirkung im Frankfurter Musikleben
01. November 2011
Prof. Peter Cahn (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, HfMDK)

„Am Horizont der Dichtkunst, Brunehild“ Zu Goethes Rezeption des Nibelungenlieds
03. November 2011
Priv. Doz. Regina Toepfer (Goethe-Universität)

Ferdinand Hiller und seine Stadt – Vorbemerkungen zu einer Frankfurter Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts
08. November 2011
Dr. Ralf-Olivier Schwarz (HfMDK)

„Ich wendete mich an die Nibelungen“ – Goethes Einfluss auf die deutsche Literatur des Mittelalters
10. November 2011
Prof. Frank Fürbeth (Goethe-Universität)

Die Frankfurter Museums-Gesellschaft – Eine musikalische Bürgerkultur
15. November 2011
Dr. Andreas Odenkirchen (HfMDK/Frankfurter Museums-Gesellschaft), Prof. Christian Thorau (Universität Potsdam)

Affen – Satyrn – wilde Männer – Die Anthropologie des jungen Goethe
17. November 2011
Prof. Jörg Robert (Universität Würzburg)

„Wie lieblich da der Gesang klang“ – Felix Mendelssohn Bartholdy in Frankfurt
22. November 2011
Priv. Doz. Rainer Heyink (HfMDK/Universität Halle-Wittenberg)

Klassische Korrekturen – Goethe als Übersetzer von Voltaire und Diderot
24. November 2011
Dr. Marcel Krings (Universität Heidelberg)

Die „eiserne Meisterin“ – Clara Schumanns Frankfurter Jahre
29. November 2011
Priv. Doz. Ulrike Kienzle (Goethe-Universität)

„Morgenröte einer europäischen Literatur“ – Zur Rolle Goethes im italienischen Romantikerstreit 1815 bis 1830
01. Dezember 2011
Priv. Doz. Olaf Müller (Universität Jena

Jazz und anderes – Populäre Musik in Frankfurt
06. Dezember 2011
Dr. Kai Lothwesen (HfMDK)

„Ich!“ Goethes Sturm und Drang in Frankfurt
08. Dezember 2011, 18:00 Uhr
Prof. Matthias Luserke-Jaqui (Technische Universität Darmstadt)

Response. Neue Musik in hessische Schulen – Ein Erfahrungsbericht
13. Dezember 2011
Prof. Gerhard Müller-Hornbach (HfMDK)

Gegen Goethe – August von Kotzebues literarische Attacken
15. Dezember 2011
Priv. Doz. Bernd Zegowitz (Goethe-Universität)

Der Klang der Großstadt – Die Entdeckung des Urbanen im Musiktheater
20. Dezember 2011
Prof. Norbert Abels (Oper Frankfurt)


Campus Westend
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt


Geschichten und Funde aus dem Alten Island


01. Oktober 2011 – 30. November 2011

  • Literatur, Archäologie, Kunst, Film und Musik rund um die Isländersagas – ein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm anlässlich der Buchmesse Frankfurter 2011 mit dem Ehrengast Island.
  • Gezeigt wird die Originalhandschrift einer Isländersaga aus dem 14. Jahrhundert sowie isländische Grabungsfunde der Wikingerzeit und des Mittelalters und inszenieren ein mittelalterliches Skriptorium.
  • Literaturbegeisterte können in Leseecken in neuen Sagaübersetzungen und Sachbüchern schmökern.


Vorträge über die Isländersagas

  • Mittwoch, 19. Oktober 2011
    Archäologin Steinunn Kristjánsdóttir aus Reykjavík in einem Diavortrag in englischer Sprache über die neuesten Grabungen und archäologischen Forschungen in Island.
  • Mittwoch, 26. Oktober 2011
    Vésteinn Ólason; Reykjavik: Wie heroisch sind die Helden der Isländersagas?
  • Mittwoch, 02. November 2011
    Eva Kraus, München: Nahrung und Mahlzeiten in den Isländersagas
  • Mittwoch, 09. November 2011
    Alexandra Pesch, Schleswig: Alte Überlieferungen in den Isländersagas
  • Mittwoch, 16. November 2011
    Anita Sauckel, München: Verachtet ist der nackte Mann. Kleidung und Gesellschaft in den Isländersagas.
  • Mittwoch, 23. November 2011
    Lydia Klos, Schleswig: Halle oder Hütte. Die symbolische Funktion des Hauses in den Isländersagas.
  • Mittwoch, 30. November 2011
    Egon Wamers, Frankfurt: Berserker und Bärenkieger. Die Unholde der Isländersagas und ihre altertumskundliche Wirklichkeit.


Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt
www.archaeologisches-museum.frankfurt.de


»Transatlantischer Mittwoch«


Mittwoch, 26. Oktober 2011

James Der Derian ist Professor für internationale Beziehungen mit Schwerpunkt auf den Auswirkungen von Technologie, Medien und Terrorismus auf die globale Gesellschaft. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt erschienen ist Virtuous War: Mapping the Military-Industrial-Media-Entertainment Network (Routledge, 2. Auflage, 2009). Des Weiteren kombiniert er sein Interesse für Medien und für internationale Politik, indem er Dokumentationen produziert, wie z.B. „Human Terrain“, die den Publikumspreis beim Festival dei Popoli in Florenz gewann. Seine Artikel erscheinen regelmäßig in Zeitungen wie der New York Times und Zeitschriften wie International Affairs, Millenium Journal of International Studies und Review of International Studies.


Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt


Fernsehtipp


ERKLÄR MIR DIE WELT! – HEINRICH AUGUST WINKLER IM GESPRÄCH MIT VOLKER PANZER

Sonntag, 30. Oktober 2011

Das ZDF-nachtstudio will in seiner Rubrik “Erklär mir die Welt” Orientierung anbieten. Ein Gast kann eine Stunde lang seine Überlegungen und Sichtweisen darlegen. Diesmal ist es der Historiker Heinrich August Winkler. In seinem gerade erschienenen zweiten Band der auf drei Bände angelegten “Geschichte des Westens”, geht es um die Zeit zwischen 1914 – 1945. Er beschreibt wie kein Zweiter seines Fachs, warum die Welt so geworden ist, wie wir sie erleben.

DER GAST DER SENDUNG:

  • der Historiker Heinrich August Winkler, der von 1991 bis 2007 Professor für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin war. In der Süddeutschen Zeitung vom 22.09.2011 wird er als eine Art Helmut Schmidt unter den Historikern beschrieben.


DIE GESTRESSTE ERDE – WIE WIR ÜBRLEBEN KÖNNEN

Sonntag, 13. November 2011

Sieben Milliarden Menschen gibt es seit kurzem auf unserem Planeten und die Weltbevölkerung wächst ständig weiter; bis 2100 soll die Zahl auf zehn Milliarden steigen. Die natürlichen und regenerativen Ressourcen, die die Menschen für ein komfortables Leben nach westlichem Standard oder auch nur für das nackte Überleben benötigen, werden aber immer knapper. Um den steigenden Energiebedarf zu decken, müssen die letzten fossilen Ölreserven mit immer aufwendigeren und kostenintensiveren Technologien gefördert werden und die neue Strategie, Kraftstoff aus Biomasse zu gewinnen, führt zur Vernichtung von Wäldern und einer Verringerung der Anbaufläche für Nahrungsmittel.

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  • der Professor für Abfall- und Ressourcenmanagement an der Uni Gießen, Stefan Gäth, der u.a. an Mikroalgen zur Produktion erneuerbarer Biomasse forscht,
  • die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsförderung, Prof. Dr. Claudia Kemfert. Sie ist Beraterin von José Manuel Barroso, der Weltbank und der UN und lehrt Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin,
  • der Professor für Neuere Geschichte und Umweltgeschichte an der Uni Bielefeld, Joachim Radkau, der der Meinung ist, dass Klimawandel zwar zur „political correctness“ gehört, aber ihn niemand wirklich ernst nimmt
  • der Professor für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg, Armin Reller. Er ist Leiter der Fraunhofer Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe, Ressourcenstrategie und Materialdesign. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich zukunftsfähiger Ressourcenstrategien für Zukunftstechnologien.


PACK DIE ZAUBERFLÖTE AUS – FASZINATION OPER


Sonntag, 20. November 2011

An der Oper scheiden sich die Geister. Veritable Opernhasser stehen absoluten Opernliebhabern gegenüber: Bayreuth ist für die einen ein piefiger Ort mit überspanntem Bühnenprogramm – für die anderen der Olymp des musikalischen Geschehens – warum polarisiert die Oper so? Die Oper ist ein Gesamtkunstwerk: Bühnengeschehen, aufwändige Kulissen, prunkende Gewänder, Orchesterklang und einprägsame Koloraturen, Geschmachte, Gesterbe, Intrigen und die großen Leidenschaften, all das fassen Komponisten seit Montverdi in Noten und vertonen selbst fragwürdige Libretti mit fulminanten Klängen. Wie zeitgemäß ist die Oper heute? Wen begeistert sie? Warum gibt es so viele junge Opernliebhaber? Volker Panzer erörtert dies und mehr mit seinen kundigen Gästen.

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  • Annette Dasch, Sängerin, die in der Rolle der Elsa in Bayreuth brillierte und besonders das Zusammenspiel von Gesang und Schauspielerei liebt,
  • Stephan Mösch, Musikwissenschaftler, der Wagner als einen besonders vielschichtigen Komponisten schätzt,
  • Hans Neuenfels, Regisseur, der die Handlung seines Lohengrin in Bayreuth in ein Versuchslabor verlegt
  • die Schauspielerin Katharina Thalbach, die in diesem Sommer eine heitere, bunte, gutgelaunte Zauberflöteninszenierung für die Seefestspiele am Wannsee verantwortete.


ERKLÄR MIR DIE WELT

Sonntag, 18. Dezember 2011, 00:20 Uhr

Eugen Drewermanns Publikationen, in denen er den christlichen Glauben vor allem als Erlösungslehre und Lebenshilfe deutet, sein Bemühen, die Theologie wieder „vom Kopf auf die Füße zu stellen“, führten zu Spannungen mit der katholischen Amtskirche. 1986 drückte der damalige Kurienkardinal Joseph Ratzinger „große Besorgnis“ über Drewermanns Äußerungen aus; nach der Veröffentlichung seines Buches „Kleriker – Psychogramm eines Ideals“ und einem Interview mit dem Spiegel, in dem er die Jungfrauengeburt als biologische Tatsache anzweifelte, kam es zum Bruch.

DER GAST DER SENDUNG:

  • der Theologe Eugen Drewermann, Priester und Dozent in Paderborn bis er wegen seiner grundlegenden Kirchenkritik in Auseinandersetzung mit der katholischen Amtskirche geriet, von der er 1991 mit Predigtverbot belegt und vom Priesteramt suspendiert wurde. Heute arbeitet er als Privatdozent, Schriftsteller und Therapeut.

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de


Thementag “Klimawandel und Gesundheit”


02. November 2011

Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung geben einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand und erläutern, welche neuen Risiken mit dem Klimawandel auf uns zukommen. Was haben wir von Mücken, Zecken und Co. in Zukunft zu erwarten?

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt
www.senckenberg.de


Lichtbildvortrag
„Das neue China – Impressionen aus Peking“


Freitag, 18. November 2011

Der Lichtbildvortrag von Thomas Kirchner zeigt alte Teile der Stadt und neu entstandene Gebiete. Er gibt einen Eindruck des beschleunigten Wandels wieder, bringt dem Zuschauer aber auch klassische Reiseziele nahe. Zu sehen gibt es daher unter anderem Bilder von der Chinesischen Mauer, der Verbotenen Stadt und dem Platz des Himmlischen Friedens. Auch Eindrücke von der für Westeuropäer teilweise sehr exotischen, chinesischen Küche sind Teil des Vortrages.

Naturfreundehaus
Herxheimer Straße 6
60326 Frankfurt


Der Impressionist Jakob Nussbaum


Donnerstag, 24. November 2011

„Jakob Nussbaum: geachteter Maler, entscheidet in Jury-Sitzungen“ – so einfach und prägnant cha-rakterisierte Heinz Reimann den Künstler im Jahre 1930 in seinem Frankfurter „Who’s who“. Nuss-baum (1873-1936) war eine unbestrittene Autorität in der Frankfurter Kunstszene.

Der Maler wird gerne als DER Frankfurter Impressionist bezeichnet. Die Wurzeln seiner Kunst sind im 19. Jahrhundert zwischen Realismus, Naturalismus und Impressionismus zu finden. Auffällig ist Nussbaums besonderer Blick auf Frankfurt, die Stadt, die er mit den Augen des Landschaftsmalers sah, frisch in den Farben und voller Lebendigkeit.

Herausragend sind auch die Porträts bekannter Frankfurter Persönlichkeiten und Nussbaums kultur-politisches Engagement. Er hatte die Leitung wichtiger Verbände inne, war Vorsitzender der Frankfur-ter Secession und bis zu seiner Auswanderung nach Palästina, 1933, Lehrer an der Städelschule.

Die Kunsthistorikerin Frau Dr. Claudia Müller-Proskar hat das grundlegende Buch zu Nussbaums Leben und Werk geschrieben und das umfangreiche Oeuvre des Malers in ihrer Forschungsarbeit zusammengetragen.

Museum Giersch
Schaumainkai 83 (Museumsufer)
60596 Frankfurt


Kennt Ihr die Armen Eurer Stadt?

Pastoralgespräch zu den Erfahrungen im reichen Frankfurt


Donnerstag, 08. Dezember 2011

Glanz und Glitzer prägen in der Adventszeit die Fassaden der Stadt, überbordende Wunschzettel und jede Menge Luxusartikel bestimmen die Gedanken. Doch auch in der reichen Stadt Frankfurt gibt es zahlreiche Menschen, die sich diesen Verlockungen und Geschenkbergen nicht aussetzen können, einfach weil sie dafür kein Geld haben. Aber wer kennt die Armen seiner Stadt?

Im Frankfurter Pastoralgespräch am Donnerstag, sollen Menschen im Mittelpunkt stehen, die am sozialen und gesellschaftlichen Leben der Stadt selten oder gar nicht teilhaben können, weil ihnen das nötige Kleingeld fehlt. Unter dem Titel „Kennt Ihr die Armen Eurer Stadt?“ berichten der katholische Arbeiterpriester und Betriebsrat Thomas Schmidt und Ute Schäfer, Projektleiterin der katholischen Aktion „Kirche für Arbeit“, von ihren Erfahrungen mit den Schattenseiten einer reichen Stadt wie Frankfurt. Denn da leben Menschen, die von ihrer Hände Arbeit kaum existieren können, die in prekären Arbeitsverhältnissen stehen oder gar keine Arbeit finden.


Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt
www.hausamdom-frankfurt.de


Städel – Gesprächsreihe zu Gegenwartskunst


Anlässlich seiner bevorstehenden Erweiterung hat das Städel Museum die Gesprächsreihe „Offen für Gegenwart. Das Städel zu Gast…“ initiiert, bei der Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel, mit Kollegen des Museums für Moderne Kunst (MMK), des Frankfurter Kunstvereins, des Portikus’ und der Goethe-Universität über den Begriff der Gegenwart und der zeitgenössischen Kunst diskutiert.

  • „Gegenwart Sammeln – Zeitgenossenschaft und Museum“
    Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:00 Uhr
    MMK, Domstraße 10, 60311 Frankfurt
  • „Das Informel als ’Wiedergänger’ – Die Gegenwart der Kunstgeschichte“
    Dienstag, 31. Januar 2012, 19:00 Uhr
    Goethe-Universität Frankfurt, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt

2012


Fernsehtipp


RÜCKKEHR DER GELASSENHEIT – PLÄDOYER FÜT ARTGERECHTE ERZIEHUNG


15. Januar 2012

Das Geheimnis guter Erziehung ist Gelassenheit. Das hört sich gut an, ist aber im Erziehungsalltag oft schwer einzuhalten. Eltern heute jonglieren zwischen den persönlichen Karrieren, den eigenen Beziehungen und den Familienkonstruktionen. Die Fülle der möglichen Optionen stärkt dabei selten die Rücken, sondern verunsichert in höchstem Maße. Wenn alles geht, woher weiß man, was richtig ist? Intuitiv entscheiden sich Eltern meist für das Rchtige. Und dabei hört man allenthalben von katastrophalen Erziehungsfehlern…. – Licht ins Dunkel des Erziehungsdschungels bringt Volker Panzer mit seinen Gästen am kommenden Sonntag.

DIE GÄSTE DER SENDUNG SIND:

  1. der Kinderarzt Herbert Renz-Polster, ist ganz entspannt, denn Kinder machen alles mit, solange es den Großen gut geht,
  2. der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff, der dafür plädiert, dass Kinder wieder Kinder sein dürfen,
  3. der Zoologe und Hirnforscher Ralph Dawirs, der für das elfte Gebot: “Du sollst Kinder ehren!” eintritt,
  4. die Journalistin Susanne Leinemann, die findet, dass der Satz “was soll das denn – streng dich mehr an!” nie fallen sollte.

MODERATION: Volker Panzer

www.nachtstudio.zdf.de


Internationales Jahr der Fledermaus natürlich auch in Frankfurt


Das Frankfurter Stadtgebiet ist mit 14 Fledermausarten sehr artenreich. Am häufigsten ist die Zwergfledermaus, gefolgt vom Großen Abendsegler, vom Kleinen Abendsegler und von der Wasserfledermaus. Dies ist bemerkenswert, denn selbst in ganz Hessen kommen nur gerade einmal 19 Arten vor, also lediglich fünf weitere Arten. In ganz Mitteleuropa leben etwa 30 Fledermausarten, vereinzelt allerdings noch Irrgäste aus Südeuropa. Dies ist ein neuerlicher Hinweis auf die vergleichsweise hohe biologische Vielfalt im 248 km2 messenden Stadtgebiet von Frankfurt, wobei sich die vielen alten Bäume in Frankfurter Wäldern und die historisch gewachsenen Parkanlagen sehr fördernd auswirken.

Fledermäuse sind artenmäßig nach den Nagetieren die zweitgrößte Säugetiergruppe und weltweit mit einem Schwerpunkt in den Tropen verbreitet. Insgesamt kennen wir um die 1200 Arten, wobei immer noch neue Arten beschrieben werden. Allerdings ist bereits ein Fünftel davon in unterschiedlichem Maß bedroht.

In dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Jahr der Fledermaus“ 2011 wird auch von BioFrankfurt auf die vielfältige Bedeutung der Fledermäuse für die Natur und über ihre geheimnisvolle und faszinierende nächtliche Lebensweise hingewiesen.

www.biofrankfurt.de


Domgespräch “Hat Gott Humor?”

Wolfram Weimer trifft: Hellmuth Karasek


18. Januar 2012

Dr. Wolfram Weimer trifft im Haus am Dom den Journalisten und Schriftsteller Hellmuth Karasek. Seit seiner Jugend sammelt er Witze in allen Varianten. Diktatorenwitze, jüdische Witze, Arztwitze, Irrenwitze … Viele davon gibt er in seinem neuen Buch preis. Er interessiert sich dabei auch für deren geistigen Hintergrund, für Freuds psychoanalytische Deutung, für die Psychologie hinter der Pointe: Was macht Witze witzig? Gibt es ganz neue oder nur immer wiederkehrende Varianten? Ist der Witz eine wirksame Waffe der Unterdrückten? Unterscheidet sich der Humor von Frauen und Männern? Karasek macht sich stark für eine fast vergessene Kultur, die angeblich keine ist. Romanautoren brauchen hunderte Seiten, um die Realität zu erfassen, ein Witz kann dies in wenigen Zeilen auf den Punkt bringen.


Entenhausen ist keine Utopie

Donaldistische Überlegungen zu Ort, Zeit und Visionen


19. Januar 2012

Donald Duck, ein wahrer Lebenskünstler, Entenhausen, ein Vorläufer heutiger „Occupy-Dörfer“, in denen soziale Problemlagen sicht- und hörbar werden: Für überzeugte Donaldisten ist Entenhausen keine Utopie. In krisengeschüttelten Zeiten bietet es sich vielmehr an, nach der geographischen Lage und nach zeitlichen und kulturellen Vorstellungen seiner Bewohner zu fragen. Die Visionen eines besseren Entenhausens, die Hoffnungen und Befürchtungen Donalds sind denn auch Thema in der Soirée am Dom.

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt
www.hausamdom-frankfurt.de


Frankfurter Bürger-Universität


Bernhard Sekles und sein Wirken am Hoch’schen Konservatorium
10. Januar 2012
Prof. Daniela Philippi (Goethe-Universität/Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)

Kutsche oder Stiefeldreck?
12. Januar 2012
Prof. Wilhelm Kühlmann (Universität Heidelberg)

Klingende Industriegeschichte
17. Januar 2012
Dr. Kerstin Helfricht (Goethe-Universität)

Literaturkritik in Epigrammen
19. Januar 2012
Prof. Robert Seidel (Goethe-Universität)

Büchners Goethe
26. Januar 2012
Prof. Ariane Martin (Universität Mainz)

„…doch nimmer vergeß ich dich, so fern ich wandre, schöner Main!“
24. Januar 2012
Dr. Susanne Schaal-Gotthardt (Hindemith-Institut Frankfurt)

„Im Trüben der Selbstverständlichkeit“?
31. Januar 2012
Priv. Doz. Friederike Wißmann (Goethe-Universität)


Städel – Gesprächsreihe zu Gegenwartskunst


Anlässlich seiner bevorstehenden Erweiterung hat das Städel Museum die Gesprächsreihe „Offen für Gegenwart. Das Städel zu Gast…“ initiiert, bei der Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel, mit Kollegen des Museums für Moderne Kunst (MMK), des Frankfurter Kunstvereins, des Portikus’ und der Goethe-Universität über den Begriff der Gegenwart und der zeitgenössischen Kunst diskutiert.

  • „Das Informel als ’Wiedergänger’ – Die Gegenwart der Kunstgeschichte“
    Dienstag, 31. Januar 2012
    Goethe-Universität Frankfurt, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt


Vortragsreihe 2012 I der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main


Sind Vögel nützlich? Globaler Wandel und Ökosystemleistungen von Vögeln
10. Januar 2012
Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese Geschäftsführende Direktorin des Biodiversität und Klima Forschungszentrums, Frankfurt am Main

Design im 21. Jahrhundert
17. Januar 2012
Prof. Werner Aisslinger Designer, Berlin

Therapeutika, Toxine, Signale – Funktion und Nutzen von Naturstoffen aus Bakterien
24. Januar 2012
Prof. Dr. Helge B. Bode Merck Stiftungsprofessur Molekulare Biotechnologie, Institut für Molekulare Biowissen – schaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main