
Das Senckenberg Naturmuseum
Das Senckenberg in Frankfurt am Main zählt zu den größten Naturkundemuseen Deutschlands und bietet viele sehenswerte Exponate aus den Bereichen Biologie und Geologie. Im Senckenberg wird die Geschichte lebendig – mit den beeindruckenden Dinosaurier-Skeletten, mit der Anakonda, der wahrscheinlich größten Schlange der Welt, die sogar ein Wasserschwein unzerkleinert verschlingt und mit dem in der Ölschiefergrube Messel gefundenen Urpferdchen , das nur eine Schulterhöhe von 55 bis 60 Zentimetern hatte.
Seit 2008 verfügt das Senckenberg, zusätzlich über eine große, zweistöckige Ausstellungshalle , in der Sonderausstellungen stattfinden. Die Geschichte des Senckenbergs ist untrennbar mit der Frankfurts verknüpft – und viele Frankfurter kennen das Naturmuseum bereits seit ihrer Kindheit. Senckenberg ist für alle da: nicht umsonst lautet der Slogan des Naturmuseums „mein Senckenberg“.
Der Eintritt für KulturpassinhaberInnen beträgt 1,00 Euro. Für Kinder bis 5 Jahre ist der Eintritt frei, für Kinder bis 15 Jahre beträgt er 50 Cent.
Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069-7542-0
www.senckenberg.de
Öffnungszeiten:
täglich von 09:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch bis 20:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertagen bis 18:00 Uhr

Geldmuseum der Deutschen Bundesbank
- Geld begleitet unser ganzes Leben – aber nur stabiles Geld ist gutes Geld.
- Im Geldmuseum der Bundesbank erleben Sie die faszinierende Welt des Geldes hautnah.
- Sechs Themenbühnen widmen sich jeweils unterschiedlichen Aspekten des Geldes.
Betrachten Sie ausgewählte Exponate aus den wertvollen Sammlungen der Bundesbank und sehen Sie wie Geld hergestellt wird. Informieren Sie sich über die Funktionen von Geld, über die Konsequenzen von Inflation und Deflation und erkennen Sie die Zusammenhänge der Geld- und Währungspolitik.
Die Ausstellung ist vielseitig und abwechslungsreich aufgebaut. Als Besucher können Sie sich Filme anschauen oder an Computerterminals spielerisch mit der Thematik auseinandersetzen. Auf diese Weise wird die Geld- und Wirtschaftspolitik spannend und lebendig.
Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Informieren Sie sich über das vielfältige Angebot an Führungen, Vorträgen, Kinderferienprogrammen und vielen anderen Veranstaltungen.
Der Eintritt ist frei.
Geldmuseum
Deutsche Bundesbank
Wilhelm-Epstein-Str. 14
60431 Frankfurt am Main
www.geldmuseum.de
Öffnungszeiten
Mo, Di, Do, Fr: 10:00 – 17:00 Uhr
Mi: 10:00 – 21:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10:00 – 17:00 Uhr
Sa: geschlossen

Kriminalmuseum Frankfurt
Die Ausstellungsstücke gehen auf eine seit etwa 1920 angelegte Lehrmittelsammlung der Frankfurter Polizei zurück. Träger des Museums ist ein gemeinnütziger Verein. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern werden verschiedene Exponate zur Arbeit der Frankfurter Polizei und zu aufsehenerregenden historischen Kriminalfällen gezeigt.
Der Eintritt ist frei. Der Zutritt ist für Kinder bis 14 Jahren nicht geeignet.
Kriminal-Museum Frankfurt e.V.
c/o Hartmut Preßler
Adickesallee 70
60322 Frankfurt
www.kmffm.de
Öffnungszeiten:
Freitags 12:00 – 16:00 Uhr

Verkehrsmuseum Frankfurt am Main
Zwei historische Wagenhallen der ehemaligen Frankfurter Waldbahn-Gesellschaft (1889-1929), ein in die Ausstellung eingegliedertes Außengelände und das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude Schwanheim bilden den äußerlichen Rahmen für mehr als zwei Dutzend Schienenfahrzeuge und Omnibusse. Durch die zusätzliche Sammlung von Urkunden, Fotos, Fahrscheinen, Uniformen, Netzplänen und einer Panorama-Signaltafel kann die über 125-jährige Entwicklung in Frankfurt am Main besonders umfassend und lebendig visualisiert werden. Höhepunkte des Museums bilden vor allem der erste Pferdebahnwagen der Frankfurter Trambahngesellschaft von 1872 und eine Dampflok von 1900, doch auch ein Blick in die Zukunft wird gewagt.
Ausschließlich Originale stehen hier, in liebevoller Kleinarbeit restauriert, viele dürfen auch von innen bestaunt werden. Und im Straßenbahnwaggon der Kinderfahrschule darf alles ausprobiert werden, was ein Straßenbahnfahrer so beherrschen muss. Schilder, Signalanlagen und eine alte Wartehalle ergänzen die Ausstellung. Den Überblick über die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in Frankfurt vervollständigen historische Netzpläne, alte Uniformen der Stadtbahn- und Busangestellten und eine komplette Sammlung aller jemals in Frankfurt ausgegebenen Fahrscheine.
Der Eintritt ist frei
Verkehrsmuseum Frankfurt am Main
Rheinlandstraße 133
60529 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 213 231 31
www.verkehrsmuseum.info
Öffnungszeiten:
Sonntags sowie an hessischen Feiertagen 10:00 – 17:00 Uhr

Museum für Kommunikation Frankfurt
Das Museum für Kommunikation Frankfurt setzt Kommunikation kunstvoll in Szene: Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhält das Publikum einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheiten gelten die Abteilung Kunst und Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt.
In der Dauerausstellung Medien erzählen Geschichte(n) können Besucherinnen und Besucher auf 2.500 qm die Entwicklung der Kommunikation erleben. Von der Buschtrommel über die Postkutsche bis zum Internet sind zahlreiche Schätze der Post- und Telekommunikationsgeschichte zu entdecken.
Im 1. Obergeschoss befindet sich neben dem Mitmachbereich der Kinderwerkstatt das Forum – ein Ausstellungsraum für kleinere Wechselausstellungen. Im 2. Obergeschoss werden auf 550 qm Fläche große Wechselausstellungen präsentiert. Auf dem Museumsdach ist eine Funkstation untergebracht, die mehrmals die Woche zu besichtigen ist.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 € (Kinder 0,50 Euro).
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
Telefon: 069 / 60 60 0
www.mfk-frankfurt.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 11:00 – 19:00 Uhr
An allen Feiertagen geöffnet, außer am 24./ 25./ 31. Dezember und 01. Januar

Frankfurts üppige Flora
Virtueller Spaziergang durch den Pflanzenreichtum der Metropole.
Was Sie schon immer über die Pflanzen in unserer Stadt wissen wollten: Wo kommt die Ambrosie in Frankfurt vor und seit wann? Wo wächst das indische Springkraut in Frankfurt hauptsächlich? Gibt es den geschützten Diptam im Stadtgebiet? – Verständliche Antworten auf solche Fragen findet der Nutzer ab sofort im Internet.


Ausstellung der jüdischen Gemeinde Bergen Enkheim
In Bergen-Enkheim gab es bis der Unrechtsstaat an die Macht kam eine lebendige jüdische Gemeinde. Juden waren bis dahin in unserem Ort genauso angesehene Bürgerinnen und Bürger, wie diejenigen anderen Glaubens.
Es gab Juden wie Christen die der Gemeinschaft dienten und in Vereinen tätig waren. Die Synagoge wurde in der Pogromnacht zerstört. Es gibt noch zwei jüdische Friedhöfe.
Die hier veröffentlichte kleine Dauerausstellung befindet sich in der Verwaltungsstelle, Marktstraße 30, und erinnert an das jüdische Leben in Bergen-Enkheim, ebenso ein von Helmut Ulshöfer verfasstes Buch.
Diese kann zu den Öffnungszeiten des Bürgeramtes Bergen-Enkheim besichtigt werden.
Eintritt: frei!
Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH
Marktstraße 30
60388 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten
Montag und Donnerstag 09:00 – 18:00 Uhr
Dienstag und Mittwoch 07:30 – 13:30 Uhr
Freitag 07:30 – 13:00 Uhr
Telefon: 069-212 41240
Telefax: 069-212 41290
E-Mail: info@kulturgesellschaft-bergen-enkheim.de
Internet: www.kulturgesellschaft-bergen-enkheim.de

KunstGesellschaft
Die KunstGesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein von Kunst- und Kulturinteressierten, der seit über 25 Jahren besteht.
Die KunstGesellschaft betrachtet Kunst und Kultur als „öffentliche Güter“, als „Lebensmittel“ für alle, zu denen jeder möglichst ungehindert Zugang haben soll.
Das Angebot der KunstGesellschaft umfasst Bilder-, Ausstellungs- und Musikgespräche, Vorträge, Lesungen und Diskussionen, Stadterkundungen, kulturelle Fahrradtouren und Wanderungen sowie Kunsttage, Kunst- und Fahrradreisen.
Ständige Kooperationspartner sind:
• ADFC (KulTouren und Frankfurt erFahren)
• Business Crime Control (Matinee im Dachcafé)
• Club Voltaire (Vorträge, Lesungen und Diskussionen)
• Philosophisches Kolloquium: Kritische Theorie (Frankfurter Benjamin-Vorträge)
KulturpassinhaberInnen sind für 1,00 Euro zu unseren Veranstaltungen eingeladen.
Das jeweils aktuelle Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.kunstgesellschaft.de
Kontakt/Anmeldung: info@kunstgesellschaft.de
Telefon: 069 / 55 21 91

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Die DGB Region Frankfurt-Rhein-Main ist eine der größten regionalen Untergliederungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Geographisch umfasst sie die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden sowie die Landkreise Main-Taunus, Hochtaunus, Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg. Büros unterhält der DGB in Frankfurt, Wiesbaden und Limburg.
Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Gesellschaftspolitik in erster Linie auf kommunaler Ebene mit deutlicher Gewichtung auf wirtschafts-, sozial-, beschäftigungs-, umwelt- und bildungspolitischen Themenstellungen. Hierzu finden Veranstaltungen, Seminare usw. im DGB Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 in 60329 Frankfurt statt, die in der Regel kostenfrei sind. InhaberInnen des Kulturpasses sind herzlich eingeladen an Veranstaltungen teilzunehmen und können sich aktuell auf der Internetseite des DGB unter dem Punkt Termine (Suche starten) informieren: www.region-frankfurt-rhein-main.dgb.de/termine

Die Romanfabrik
Im ehemals vernachlässigten Ostend Frankfurts entstand 1985 auf Initiative von Schriftstellern das erste Frankfurter Literaturhaus, die Romanfabrik. Im Oktober 1999 setzte sie zum glücklichen Sprung vom Keller in die “Beletage” in der Hanauer Landstraße an. Dort ist sie Teil eines preisgekrönten Architektur-Ensembles und bietet in ihrer klaren Eleganz und sachlichen Schönheit den besten Raum für Text, Ton und Thema.
Die Romanfabrik hat in über zwanzig Jahren Zehntausende an Besuchern und Tausende Künstler und Autoren zu Gast gehabt. Als Ort der Begegnung und als Ort ständig neuer ästhetischer Erfahrung, damit Bereicherung und neuer Erkenntnis hat sie einen großen anerkannten Ruf.
Als Veranstaltungsort für Lesungen bietet die Romanfabrik dem Publikum Literatur aus erster Hand. Deutsche und internationale Schriftsteller werden vorgestellt und lesen aus ihren Werken. Dazu treten Musiker aus dem Bereich Chanson, Klassik und Jazz in der Romanfabrik auf. Fest etabliert ist auch unser “Philosophisches Café”.
Der Eintritt beträgt generell 1,00 Euro.
Die Plätze sind bitte einen Tag vorher zu reservieren unter
reservierung@romanfabrik.de oder telefonisch unter 069-4908 4829.
Vorverkauf ist nicht möglich.
Die Karten sind an der Abendkasse bis eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn zu kaufen unter Vorlage des Kulturpasses.

Großstadtleben
Gut – besser – Frankfurt !
Großstadtleben, eine junge Agentur – gegründet von erfahrenen Veranstaltungsprofis – macht die Liebe zu Frankfurt zum Programm.
Die Agentur konzipiert und begleitet individuelle Orientierungstouren in der Mainmetropole für Neubürger und Besucher der Stadt und unterstützt Privatpersonen und Firmen bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen in Frankfurt.
Kontakt:
Holly Sappok
Telefon 0157-72606749
Großstadtleben
Johannette Sappok und Stefanie Herr GbR
E-Mail: info@grosstadtleben.com
www.grossstadtleben.com
In Frankfurt leben – Frankfurt erleben
Die Agentur Großstadtleben lädt Inhaber des Kulturpasses zu einem informativen und anregenden Stadtspaziergang durch Frankfurts Geschichte und Gegenwart ein (Dauer min. 2 Stunden, max. 5 Teilnehmer).
Termine unter Telefon 0157-72606749, Ansprechpartner Holly Sappok
Kosten : Erwachsene 1,00 Euro, Kinder 0,50 Euro

Haus am Dom
Katholische Akademie und kulturelles Zentrum
Das Haus am Dom ist ein Bildungs- und Kulturzentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses.
Seit der Eröffnung 2007 führen hier Podien, Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen die Menschen zusammen. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt, im Herzen der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.
Träger der Veranstaltungen sind das Akademische Zentrum Rabanus Maurus und die Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerk Frankfurt.
Diskussionen, Ausstellungen und Thementage zu Philosophie/Theologie, Ethik/Naturwissenschaft/Medizin, Wirtschaft und Finanzen, Soziales in der einen Welt sowie Lebenskunst/Literatur/Interkulturelles stehen auf der Tagesordnung der katholischen Akademie.
Seminare, Vorträge und Fortbildungen, die Kompetenzen für Beruf und Leben vermitteln, Spiritualität und interreligiösen Dialog fördern und Menschen in verschiedenen Lebensphasen Bildungsangebote machen, stehen bei der Erwachsenenbildung im Fokus.
Für KulturpassinhaberInnen beträgt der Eintritt bei kostenpflichtigen Abendveranstaltungen des Akademischen Zentrums Rabanus Maurus und der Katholischen Erwachsenenbildung generell 1,00 Euro.

Römer:9
Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main
Die Evangelische Stadtakademie ist ein evangelisches Bildungs- und Kulturforum mitten im Herzen der Stadt am Römerberg: lebendig, innovativ, einladend.
Wir greifen in unseren Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen aktuelle und brisante Fragestellungen und Probleme aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft auf. Dabei sind “Kultur”, “Religion” und “Stadt” unsere thematischen Schwerpunkte.
Unser Publikum besteht aus religiös, kulturell und politisch interessierten Erwachsenen, die Freude am Querdenken und am (auch streitbaren) Diskutieren haben.
Zusätzliche Angebote werden für Kinder (“Kinderakademie”) oder Angehörige der Altersgruppe “50+” entwickelt (“Morgenakademie”). Eingeladen sind dabei stets Menschen mit unterschiedlichen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen.
Konzipiert werden Vorträge, Vortragsreihen, Ausstellungen, Lesungen, Performances oder auch Konzerte.
KulturpassinhaberInnen bezahlen pro Veranstaltung 1,00 Euro (Kinder die Hälfte).
RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main
www.roemer9.de
Anfahrt
U-Bahn: U4, U5 – Haltestelle Dom/Römer
Straßenbahn: Linie 11, 12 – Haltestelle Römer/Paulskirche
PKW: Parkhaus Römer

Computer – Club für 55+
Der Sommer steht vor der Tür und Sommerzeit ist Ausflugszeit. Aus diesem Grund haben sich die Öffnungs- und Surfzeiten im Juli und August geändert.
Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 09:00 – 16:00 Uhr
Freitag 09:00 – 14:00 Uhr
Surfzeiten
Dienstag und Donnerstag 13:00 – 16:00 Uhr
Montag und Mittwoch 10:00 – 16:00 Uhr
Freitag 10:00 – 14:00 Uhr
Frankfurter Verband e.V.
Café Anschluss
Hansaallee 150
60320 Frankfurt
Telefon 069 – 55 09 15 und 069 – 212-370 70
eMail marianne.kahm@cafe-anschluss.de
Öffnungszeiten
Montag – Freitag 09:00 Uhr – 17:00 Uhr
Programm Juli – September 2010
- Programm Café Anschluss - 2 MB

1. Senioren – Computer – Club
Viele ältere Menschen bedauern, dass sie nicht mit den modernen Medien und Kommunikationstechniken vertraut gemacht worden sind oder sie nur aus einer speziellen beruflichen Sicht kennen gelernt haben.
Diese Lücke will der Senioren-Computer-Club schließen. Wir laden Sie ein, im ersten Frankfurter Senioren-Computer-Club mit Gleichgesinnten zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.
Der Senioren-Computer-Club bietet Ihnen:
- Systematische PC-Einführung, Training für Fortgeschrittene, Erfahrungsaustausch
Nach dem Motto „Ältere für Ältere“ werden Sie von den ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern des Senioren-Computer-Clubs in die neue Technik eingeweiht.
Kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern, zwei oder drei Trainer pro Gruppe und ein PC für jeden Teilnehmer bieten optimale Bedingungen. Das Lerntempo bestimmen Sie selbst.
Im Übungsraum stehen 10 PC-Arbeits¬plätze und im Clubraum ein Netzwerk mit 2 × 5 und 1 × 3 Geräten zur Verfügung.
Wer noch keine PC-Grundkenntnisse hat, nimmt an einer systematischen Einführung teil. Die neuerworbenen Kenntnisse können Sie an unseren Geräten anwenden und zu Hause an Hand der von den Trainern erstellten Kursmaterialien vertiefen. Schon nach wenigen Wochen erobern Sie sich einen neuen Lebensbereich.
Durch Ihre aktive Teilnahme geben Sie sich selbst und anderen Mut für neue Ziele. Wer bereits PC-Kenntnisse hat, kann sein Wissen an andere weitergeben.
Der Senioren Computer Club bietet KulturpassinhaberInnen 10 % Rabatt!
Senioren Computer Club
Ludwig Landmann Str. 365
60487 Frankfurt am Main
(U 6 – Haltestelle Fischstein/ Industriehof)

Stadtimkerei (Künstlergruppe finger)
Mit der Entstehung der großen Kulturen in Ägypten und Mesopotamien entwickelte sich um 2.400 v. Chr. eine organisierte Bienenhaltung, die Imkerei.
Die Stadtimkerei ist ein Projekt der Künstlergruppe “finger”. KulturpassinhaberInnen können kostenlos an der “Gemischten Bienengruppe” teilnehmen, die sich ab Frühjahr 2009 wieder in einem Garten trifft um gemeinsam Bienen zu halten und die Imkerei zu erlernen.
Ziel dabei ist es, den schlechter gestellten Mitgliedern der “Gemischten Bienengruppe“ durch Honigverkauf eine ökonomische Perspektive jenseits von HARTZ IV und 1-Euro-Jobs zu eröffnen.
Bitte anmelden unter:
„Vortragsreihe der Polytechnischen Gesellschaft 2010 II“

Der deutsche Bilderstreit – zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung
05. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Dr. Eduard Beaucamp Kunstkritiker und Feuilleton- Redakteur der F.A.Z. von 1966–2002
Zwanzig Jahre nach der deutschenWiedervereinigung haben sich die Kontroversen im Kulturbetrieb beruhigt. In der jungen Szene spielen die Ost-West-Gegensätze kaum noch eine Rolle. Nur die Kunstgeschichte ist unversöhnt. Westdeutsche Museen halten Meisterwerke der Ostkunst, die ihnen Peter Ludwig hinterlassen hat, unter Verschluss. In einer Berliner Schau zur Feier des Grundgesetzes war Kunst aus der DDR 2009 polemisch ausgegrenzt. Das neu eröffnete Dresdner Albertinum marginalisiert die östliche Nachkriegsmalerei und feiert breit die westlichen Matadore. Woher rühren Fremdheit und Ablehnung? Der Vortrag resümiert sechzig Jahre deutschdeutscher Kunstgeschichte und spürt den Grün den der Konflikte nach.
In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Kulturelles Frankfurt
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt
Taubheit ist heilbar: Die Erfolgsgeschichte des Cochlea-Implantats
26. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Prof. Dr. med. Timo Stöver Direktor der Klinik für Hals- Nasen-Ohrenheilkunde, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main
Hochgradige Hörminderung und Ertaubung sind in der Regel auf den Verlust der Sinneszellen, d.h. der Haarzellen des Innenohres, zurückzuführen. Bis vor wenigen Jahren konnte diesem Ausfall nur mit Hörgeräten begegnet werden. Inzwischen existiert mit dem „Cochlea-Implantat“ eine elektronische Innenohrprothese, die sowohl hochgradig hörbehinderten als auch ertaubten Patienten ein Hören und Verstehen von Sprache ermöglicht. In einer zunehmend auf Kommunikation ausgerichteten Gesellschaft ist es zu einem wichtigen Schlüssel für die soziale und berufliche Integration der Betroffenen geworden. Stand und Perspektiven der Behandlung hörbehinderter Menschen wird der HNO-Spezialist Timo Stöver in seinem Vortrag nachzeichnen.
In Zusammenarbeit mit der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt
Möglichkeiten und Grenzen des schulischen Beitrags zur Integration
02. November 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Marichen Aden Leiterin der Wilhelm-Hauff- Grundschule in Berlin-Wedding
An einigen deutschen Schulen in sozialen Brennpunkten liegt der Migrantenanteil bei mehr als 80 Prozent. Analphabetentum der Eltern und fehlende gesellschaftliche Teilhabe – auch bedingt durch Armut – stellen Schulleitung und Lehrpersonal vor besondere Herausforderungen. Mangelnde Deutschkenntnisse müssen aufgefangen, kulturelle Unterschiede erkannt, verstanden und überbrückt werden. Vorbildliche Arbeit leistet in dieser Hinsicht die Wilhelm-Hauff-Grundschule in Berlin: Sie nimmt die Eltern ihrer Schüler vertraglich in die Pflicht und verfügt über ein dichtes Netzwerk, das eine prompte und effektive Zusammenarbeit mit Institutionen der Jugendarbeit, dem Jugendamt und der Polizei ermöglicht.
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt
GRASSI Leipzig – Ein Museum für Angewandte Kunst auf dem Weg ins 21. Jahrhundert
09. November 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Dr. Eva Maria Hoyer Direktorin des GRASSI Museums für Angewandte Kunst, Leipzig
Das GRASSI Museum zählt zu den bedeutendsten Museen für Angewandte Kunst in Europa. Nach umfassender Sanierung und Modernisierung erfolgte 2007 seine Wiedereröffnung mit einer neu konzipierten Dauerausstellung:
Auf rund 2000 qm führt der erste Ausstellungsrundgang „Antike bis Historismus“ durch mehr als 2500 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Im Januar 2010 wurde der zweite Ausstellungsabschnitt „Asiatische Kunst. Impulse für Europa“ eröffnet – und 2011 soll die Fertigstellung der dritten, letzten großen Abteilung „Jugendstil bis Gegenwart“ erfolgen. Eva Maria Hoyer präsentiert die Neuausrichtung und skizziert die Aufgaben eines Museums für Angewandte Kunst im 21. Jahrhundert.
In Zusammenarbeit mit dem Kunstgewerbeverein in Frankfurt am Main
Museum für Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
Das adaptive Immunsystem: Eine geniale Erfindung mit Risiken
16. November 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann Abteilung System-Immunologie, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig
Das menschliche Immunsystem ist in der Lage, den meisten gegen den Organismus gerichteten Angriffen durch angemessene und effiziente Antworten zu begegnen. Nahrungsaufnahme, Tröpfchen in der Luft, in der Nase bohren oder kleine Wunden sind dabei häufige Herausforderungen. Das angeborene Immunsystem stellt im Knochenmark ein Bataillon von Waffen zur Verfügung, das in der Regel eine schnelle Beseitigung der Gefahren sicherstellt. Ergänzt wird es durch das adaptive Immunsystem, das sich im Laufe des Lebens und in Abhängigkeit der speziellen Umgebung ausbildet. Wie flexibel ist unser Immunsystem? Hat es ein Gedächtnis? Wo lauern Gefahren? Antworten auf diese Fragen liefert der Vortrag des Physikers Michael Meyer-Hermann.
In Zusammenarbeit mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Großer Hörsaal des Biologie-Campus
Siesmayerstraße 70 (Nähe Palmengarten)
60323 Frankfurt
TILLING – Hightech in der Pflanzenzüchtung
23. November 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Dr. Jost Muth Abteilung funktionelle und angewandte Genomforschung, Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie, Aachen
Wenn von moderner Pflanzenzüchtung die Rede ist, begegnen uns Begriffe wie „TILLING“, „Eco-TILLING“ oder „SMART Breeding“. Doch was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Im sogenannten „postgenomischen Zeitalter“ hat der moderne Pflanzenforscher Zugriff auf eine große und stetig wachsende Menge an Informationen über Pflanzengenome, Gene und ihre Funktionen. Zudem erlauben moderne molekularbiologische Techniken die Analyse selbst größerer Pflanzenpopulationen. Der Biologe Jost Muth wird anhand praktischer Beispiele erläutern, wie die moderne Pflanzenzüchtung diese Informationen und Techniken nutzt und wo die Unterschiede und Grenzen zur grünen Gentechnologie liegen.
In Zusammenarbeit mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Großer Hörsaal des Biologie-Campus
Siesmayerstraße 70 (Nähe Palmengarten)
60323 Frankfurt
Europa im 21. Jahrhundert
30. November 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Prof. Dr. Herfried Münkler Lehrstuhl Theorie der Politik, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
Voraussagen über wirtschaftliche und politische Entwicklungen zu machen ist riskant. Gleichzeitig ist das Bedürfnis danach groß. Nur auf Basis von nachvollziehbaren Prognosen kann Politik Zukunft gestalten. Wird Europa einer der Global Players des 21. Jahrhunderts sein oder wird es an den Rand gedrängt und marginalisiert? Wird es sich wirtschaftlich behaupten können angesichts der Verlagerung des weltwirtschaftlichen Zentrums nach Ostasien? Und wie wird es mit seinen internen Problemen umgehen? Anhand einiger Faktoren von Macht und Einfluss zeigt der Politologe Herfried Münkler in seinem Vortrag mögliche Szenarien und Perspektiven auf.
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt
200 Jahre Unabhängigkeit Lateinamerikas – ein rechts historischer Blick auf das „bicentenario“
07. Dezember 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Prof. Dr. Thomas Duve Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main
In diesem Jahr blicken viele lateinamerikanische Länder auf den Beginn ihrer Unabhängigkeit zurück – denn ab 1810 nahm man am Río de la Plata und in anderen amerikanischen Teilen der spanischen Monarchie das politische Schicksal in eigene Hände. 200 Jahre später scheint diese konstitutionelle Ordnung in der Krise. Über 200 Verfassungen wurden seitdem verkündet und verworfen. Gleichheit, Freiheit und rechtsstaatlicheGarantien sind an vielen Orten und für einen Großteil der Bevölkerung Versprechungen geblieben. Der Rechtshistoriker Thomas Duve wird in seinem Vortrag einen Überblick über das Jubiläum und die Debatte zu 200 Jahren Konstitutionalismus in
Lateinamerika geben.
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt
Würmer in der Disco: Kontrolle von neuronaler Aktivität und Tierverhalten durch Licht
14. Dezember 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Prof. Dr. Alexander Gottschalk Heisenberg-Professor für molekulare Zellbiologie und Neurobiochemie, Institut für Biochemie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
In den letzten Jahren ereignete sich eine beachtenswerte Revolution in der neurobiologischen Forschung: Es gelang, Nervenzellen genetisch so zu verändern, dass sie durch Licht akut aktiviert oder inaktiviert werden können. Durch die sogenannte Optogenetik, das Manipulieren lichtempfindlicher Nervenzellen, ist ein deutlich besseres Verständnis neuronaler Schaltkreise möglich. Je nach Art des modifizierten Neurons lässt sich in lebenden Tieren, etwa dem Fadenwurm oder der Maus, sogar das Verhalten gezielt beeinflussen. Der Neurobiologe Alexander Gottschalk wird in seinem Vortrag auf die Anwendung en in der Grundlagenforschung sowie auf potentielle Therapiemöglichkeiten durch die Optogenetik eingehen.
In Zusammenarbeit mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Großer Hörsaal des Biologie-Campus
Siesmayerstraße 70 (Nähe Palmengarten)
60323 Frankfurt


Goethe-Loge Frankfurt am Main
Die Goethe-Loge wurde 1875 gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts waren 3 Odd-Fellow-Logen mit über 300 Brüdern in Frankfurt am Main aktiv, die einen eigenen Wohltätigkeitsverein für arme Bürger betrieben.
1933 erfolgte – der politischen Situation Rechnung tragend – die Selbstauflösung.
Die Neugründung fand im Jahre 1948 statt.
Auch heute ist die Goethe-Loge wieder karitativ für Bedürftige und Obdachlose in Frankfurt engagiert.
Am Montag, den 04. Mai 2009 stellt Götz Wörner – Spiritus rector und Vorsitzender des Kultur für ALLE e.V. – Hintergründe und Ziele des Kulturpasses vor. Die Veranstaltung findet um 19:45 Uhr im Logenhaus, Finkenhofstraße 17, statt.
KulturpassinhaberInnen sind herzlich eingeladen.
Eintritt frei!
Um Reservierung auf den im Impressum angegebenen Telefonnummern des Kultur für ALLE e.V. wird gebeten

Ausstellung „Gute Arbeit – unser Anliegen“
Das Haus der Volksarbeit e.V. zeigt in Kooperation mit dem Bistum Mainz die Ausstellung „Gute Arbeit – unser Anliegen“ in der Zeit vom 26. Mai – 5. Juni 2009.
Die Ausstellung nennt zwölf Kriterien für gute Arbeit und eröffnet eine Vision von Arbeitsplätzen mit Rechten und Würde. Sie greift dazu die jährliche Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu Arbeitsbedingungen in Deutschland auf und setzt sie in Beziehung zur katholischen Soziallehre.
Am 26. Mai 2009, 18:00 Uhr wird die Ausstellung eröffnet durch Julia Wilke-Henrich, Geschäftsführerin/Haus der Volksarbeit, Thomas Schmidt/Arbeiterpriester und Betriebsratsvorsitzender sowie Ingrid Reidt/Betriebsseelsorge, Bistum Mainz.


DIE ZUKUNFT DER DEMOKRATIE – WELCHEN WEG GEHT LATEINAMERIKA?
Dienstag, 09. Juni 2009
19:00 Uhr
Podiumsdiskussion
Eintritt: frei!
Die dritte und letzte Veranstaltung der Diskussionsreihe “Demokratie in Spanien und Lateinamerika – Zwischen Vision und Wirklichkeit”. Anschließend Emeritierungsfeier für Professor Hans-Jürgen Puhle, Politikwissenschaftler und Historiker der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Die lateinamerikanischen Staaten sind heute mehrheitlich demokratisch. Doch auf dem Kontinent der Ungleichheit klaffen Reformversprechen und Lebenswirklichkeiten noch immer auseinander. Wo weite Teile der Bevölkerung unter Armut und Arbeitslosigkeit leiden und keinen wirtschaftlichen Fortschritt verspüren, erstarken autokratische Populisten. Wie defekt sind die Demokratien in Lateinamerika?
Es diskutieren:
Günther Maihold (SWP, Berlin), Carlos Malamud (Real Instituto Elcano, Madrid), Wolfgang Merkel (Wissenschaftszentrum Berlin), Hans-Jürgen Puhle (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Philippe Schmitter (European University Institute, Florenz)
MODERATION Marianne Braig (FU Berlin)
INSTITUTO CERVANTES FRANKFURT
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


60 Jahre Menschenrechte – 60 Jahre Rechtsverletzung
Donnerstag, 18. Juni 2009
19:30 UHR
Podiumsdiskussion
Eintritt: frei!
Schon 60 und noch kein Ruhestand in Sicht: Am 10. Dezember 1948, als Folge der Verbrechen aus zwei vorangegangenen Weltkriegen, wurde in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) verkündet. Dennoch werden diese Rechte auch heute noch regelmäßig verletzt – nicht nur in undemokratischen Staaten. Welche Errungenschaften und Fortschritte konnte die AEMR bewirken und vor welchen Schwierigkeiten und Problemen steht sie heute? – denn die AEMR ist rechtlich nicht bindend.
Es diskutieren:
José Antonio Martín Pallín (Tribunal Supremo Madrid)
Rainer Nickel (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Barbara Lochbihler (Amnesty International Deutschland, Berlin)
Moderation: José Antonio Gimbernat (Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Madrid)
INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es


PETER SLOTERDIJK UND FERNANDO SAVATER
DIE RÜCKKEHR DER RELIGION
Donnerstag, 25. Juni 2009
19:30 UHR
Eintritt: frei!
„Einen solchen Triumph hätte die gute alte ‚Religion‘ sich wohl kaum träumen lassen. Hunderttausende jubeln den Papst zu, Koranschulen sind überlaufen, Talkshows und Streitschriften feiern den Auftritt der vielfach Totgesagten.“ (Jens Bisky). Gleichzeitig werden die aggressiven Manifestationen der Katholische Kirche und der islamischen Obrigkeit von vielen als Angriffe auf die Demokratie gedeutet, die das friedliche Zusammenleben in einer pluralen und seit langer Zeit laizistisch geprägten modernen Gesellschaft bedrohen. Peter Sloterdijk und Fernando Savater, die bekanntesten Philosophen Deutschlands und Spaniens, diskutieren über Chancen und Risiken der Rückkehr der Religion in unserer heutigen Zeit.
PETER SLOTERDIJK
Peter Sloterdijk wurde bekannt durch seine “Kritik der zynischen Vernunft”, die zu den meistgelesenen Philosophiewerken des 20. Jahrhunderts zählt. Für Sloterdijk gibt es keine Religion. Was so genannt, so missverständlich wird, sind spirituelle Übungssysteme. Für Sloterdijk sind wir als Weltbürger überfordert und dennoch verdammt, „Menschheit“ bei jedem Schritt mitzudenken. Gute Gewohnheiten gemeinsamen Überlebens müssten also geübt werden.
FERNANDO SAVATER
Fernando Savater ist Professor für Philosophie. Als ihm 1971 aufgrund seiner politischen Haltung die Lehrtätigkeit untersagt wurde, ging er ins Exil und kehrte nach dem Ende der Dikatur zurück nach Spanien. Er setzt sich ein gegen die nationalistischpatriotisch ausgerichteten Parteien der Autonomen Regionen in Spanien und gilt als wichtiger Vertreter des Anti-ETA-Vereins ¡Basta Ya!.
INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Absturz der FinanzMänner?
Über Krise und Seelenlage in der Bankenwelt, über Organisationen und ihren Umgang mit Risiken, über die Finanzkrise als Männerkrise
Dienstag, 7. Juli 2009
19:30 Uhr
Eintritt: frei!
Es geben Einblicke und diskutieren:
Prof. Heinz Fischer
Honorarprofessor für Human Kapital Management, Hochschule Pforzheim, ehem. Bereichsvorstand Personal Deutsche Bank AG.
Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl
Lehrstuhl für Sozialpsychologie, Geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Instituts, Universität Frankfurt.
Björn Süfke
Männerpsychotherapeut und Buchautor (“Männerseelen – ein psychologischer Reiseführer”), Bielefeld.
Wilfried Weiss
Leiter Clientservice FX Derivatives, Universal-Investment-Gesellschaft mbH
Es moderiert: Sylvia Kuck, Hessischer Rundfunk
HAUS AM DOM
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main
www.hausamdom.bistumlimburg.de

Kultur- und Kreativseminar für hessische Erwerbslose
Die Charta der Menschenrechte
Das wichtigste Dokument der Menschheit
Im letzten Jahr wurde die Charta der Menschenrechte 60 Jahre alt. In dreißig Artikeln hat die UNO die Menschenrechte definiert, die für jeden gelten.
Dennoch sind die Menschenrechte längst nicht überall verwirklicht. Wie sieht es hier in Deutschland aus? Was lässt sich in Bezug auf Arbeitslosigkeit und Armut sagen? Welche Rechte haben Erwerbslose?
Und wie lässt sich daran arbeiten, diese Rechte durchzusetzen?
Mit kreativen Mitteln wollen wir den Menschenrechten Ausdruck verleihen und sie hochleben lassen.
Wir nutzen Musik, Rhythmus, Tanz, Kostüme, Texte, Plakate, Schauspiel…
…und erarbeiten im Seminar in Kleingruppen kleine Szenen und Werke,
die wir am letzten Tag des Seminars präsentieren werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. Darin enthalten sind: Unterkunft,
Vollverpflegung und Seminarmaterialien. Für die Seminarzeiten wird Kinderbetreuung angeboten. Kinder zwischen 3 und 14 Jahren sind beitragsfrei.
Ort : Freizeitdorf Flensunger Hof e.V.
35325 Mücke-Flensungen
Dienstag 14. Juli 2009 Beginn 14:00 Uhr
Ende: Freitag 17. Juli 2009, 15:00 Uhr
Anmeldung bis 2. Juli 2009
Anmeldung per Telefon unter O6131 – 28744-51
Anmeldung per Mail unter: m.schick@zgv.info

Sommerschreibwerkstatt, morgens
Konstanze Streese, PhD (SYNTAGMA)
In der Zeit der Sommerferien können wir Ihnen einen kleinen Schreibkurs anbieten, der vormittags stattfindet.
SYNTAGMA
Hohenstaufenstraße 8
60327 Frankfurt am Main
Fax: 069 – 9441 9522
Telefon 069 – 9441 9521

4. Frankfurter Familienmesse
Sonntag, 06. September 2009
12:00 Uhr – 17:00 Uhr
Viele Organisationen und Partner des Frankfurter Bündnisses für Familien, die mit und für Familien in Frankfurt tätig sind, stellen sich vor und informieren Sie gern über ihre Angebote und Hilfen.
Neben den Infoständen werden im großen Saal des Palais wichtige Themen wie Kinderrechte, Bündnis für Familien, Betreuung, Freizeit, Patenschaften, Willkommensprogramm für Familien, Familien-Info-Cafe, Frankfurter Kinderstadt und kulturelle und kreative Angebote vorgestellt.
Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem sportlichen und kulturellen Programm für Klein und Groß rund um das Palais im Zoo.
Alles zu den Themen:
Betreuung, Bildung und Kultur, Gesundheit, Sport und Freizeit, Arbeit, Wohnen
Spezial:
Für jeden Wunsch eine bunte Blume. Im Wunschgarten freuen wir uns auf große und kleine Blumenkinder mit viel Spaß am Basteln, die mit uns den Wunschgarten zum Blühen bringen.
Material gibt’s vor Ort. Designer geben Tipps.
Kultur und Sport:
Kreative Mitmachaktionen Frankfurter Museen, sportliche Angebote kommunaler Kinder- und Jugendhäuser, Hüpfburg, Kletterturm, Ames-Raum, Kinder-Cocktailbar, Rollenrutsche u.a.
Der Eintritt in die Familienmesse von 12:00 Uhr – 17:00 Uhr ist frei.


Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses »Klapperfeld«
Die Dauerausstellung beschäftigt sich mit der NS-Vergangenheit des Gefängnisses. Während des Nationalsozialismus diente es unter anderem der Gestapo zur Inhaftierung zahlreicher Verfolgter. Für viele war das »Klapperfeld« die erste Station, bevor sie in Konzentrationslager deportiert, in andere Gefängnisse gebracht oder hingerichtet wurden.
Die Ausstellung zeigt anhand von Tafeln, videografischen Interviews mit ZeitzeugenInnen und dazugehörigen Materialsammlungen die ersten Ergebnisse der Recherche des Arbeitskreises Geschichte von »Faites votre jeu!«.
Der erste Teil der Dauerausstellung
11. August 2009 – 11. September 2009
»Frankfurt – Auschwitz«, Dokumentarisch-künstlerische Ausstellung zur Vernichtung der Roma und Sinti des Fördervereins Roma e.V.
Öffnungszeiten: Di.-Fr.: 11:00 – 14:00 Uhr & 17:00 – 20:00 Uhr, Sa.: 11:00 – 14:00 Uhr
Donnerstag, 13. August 2009
19:30 Uhr
Vortrag von Jun. Prof. Dr. Bernd Belina (Institut für Humangeographie der Goethe-Universität): »Räume des strafenden Staates – Gefängnis, Grenze, Stadt« zu verschiedenen staatlichen Raumproduktionen im Feld »Sicherheit & Ordnung« zum Zweck der Regierung von Bevölkerung.
Freitag, 14. August 2009
19:30 Uhr
Gespräch mit Lothar Winter & Amari Bacht, Selbsthilfeorganisation der Roma in Frankfurt, eine Veranstaltung des Förderverein Roma e.V.
Donnerstag, 28. August 2009
19:30 Uhr
Gespräch mit Dr. Peter Sandner, Historiker und Autor des Buches
»Frankfurt – Ausschwitz«, eine Veranstaltung des Förderverein Roma e.V.
Faites votre jeu
Klapperfeldstraße 5
60313 Frankfurt
www.faitesvotrejeu.tk

Tag des offenen Denkmals
Am 13. September 2009 öffnen evangelische Kirchen ihre Türen
Bundesweit werden am Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Sonntag, 13. September, mehr als 7.500 Bau- und Bodendenkmale für Besucher offen stehen. Geschichts- und Kulturinteressierte haben dann Gelegenheit, Blicke hinter sonst oft verschlossene Türen zu werfen. Passend zum Jahresmotto “Historische Orte des Genusses” zeigen Eigentümer und Fachleute aus der Denkmalpflege unter anderem Kirchen, Kinos, Theater, Gasthäuser, Hotels, private Oasen der Erholung oder weitläufige Parkanlagen.
In Frankfurt öffnen zahlreiche evangelische Kirchen ihre Türen und zeigen mit Führungen und Aktionen, was hinter den oft alten Gemäuern steckt.
www.tag-des-offenen-denkmals.de

Auf dem Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen…
Podiumsdiskussion
Freitag, 18. September 2009
19:00 Uhr
Birgit Zenker : Bundesvorsitzende Katholische Arbeiternehmer Bewegung (KAB)
Harald Rein : Berater im Frankfurter Arbeitslosenzentrum
Wolfgang Strengmann-Kuhn : MdB Die Grünen
Moderation: Hinrich Garms – Sozialwissenschaftler
Anschließend offene Diskussion
Haus der Volksarbeit e.V.
Eschenheimer Anlage 21
60318 Frankfurt
www.hdv-ffm.de

8. „Tag des Friedhofs“
Sonntag, 20. September 2009
Friedhöfe sind nicht nur Orte der Stille, der Trauer, des Gedenkens und der Vergänglichkeit. Sie sind auch Orte der Begegnung, bieten den Raum für Gespräche, Trost, Ruhe, Erinnerung und Besinnung.
„Es lebe der Friedhof“, das Motto des 8. Tages des Friedhofs…
Mehr zum Hauptfriedhof www.frankfurter-hauptfriedhof.de

Auf der Suche nach Europas Identität – Domgespräch zur Zukunft des Abendlandes
Im Domgespräch am Mittwoch, 30. September – 19:30 Uhr stellt Dr. Otto Kallscheuer seine Thesen vor. Prof. Dr. Eckhard Nordhofen, Dezernent für Bildung und Kultur des Bistums Limburg, fragt nach, wie es um die Zukunft des Abendlandes bestellt ist.
Den Europäern fällt es schwer, sich auf eine gemeinsame Identität zu verständigen…
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt


Feierliche Eröffnung der Bibliothek Antonio Gamoneda
Dienstag, 06. Oktober 2009, 19:00 Uhr
Eintritt: frei!
Zu Ehren des spanischen Dichters Antonio Gamoneda und in dessen Anwesenheit wird die Bibliothek des Instituto Cervantes Frankfurt feierlich eröffnet und mit seinem Namen versehen. Anschließend erfolgt eine poetische Lesung.
INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Interkulturelle Wochen in Frankfurt am Main 2009
01. – 21. November 2009
“Misch mit” heißt das Motto der Interkulturellen Wochen in diesem Jahr.
In den folgenden drei Wochen stellen sich die religiösen und nicht-religiösen Institutionen mit ihre Arbeit vor und fordern zum Mitmachen auf.
Auf jeden Fall bieten die Interkulturellen Wochen Informationen und Mitmach-Angebote aus den Bereichen kulturelle Vielfalt, Gesellschaft-Arbeit-Politik, Religionen in Frankfurt und Kinder-Eltern-Familien.

37. RÖMERBERGGESPRÄCHE
DIE KRISE DES ÜBERBLICKS
Prognosen, im Sturm der Ereignisse
Samstag, 21. November 2009, 10:00 – 18:00 Uhr
Die Krise – ein Sammelwort für den Absturz der weltweiten Finanzwirtschaft, die vom Staat verhinderten Bankpleiten, die Zumutungen für die Steuerzahler, für Kasino-Kapitalismus und ungebremste Geldgier. Die Experten erweisen sich als Verlierer, die handelnden (oft nur kassierenden) Manager haben ihre Götterdämmerung hinter sich, die Globalisierung erscheint als Schlüssel für jede Chaostheorie. Die Glücksspieler und Geldstrategen stehen wie die Propheten des Neoliberalismus ziemlich nackt da und bedienen sich bei Vater Staat.
Wie teuer ist guter Rat, und wo könnte er herkommen? Wer trägt in Zukunft das Risiko, und wer begrenzt die Finanzexzesse? Wer bestimmt die Werte, und wer kann die Spielregeln ändern? Und welchen Voraussagen kann man noch trauen? Gefragt wird auch nach Überforderungen: des Staates als Rettungsanker, der Politik als (Ver-)Ordnungsgröße, der Einheit von Einsicht, Kapital und Handeln.
Schauspiel Frankfurt
Chagallsaal

Bilder-, Kinder- und Jugendbuchabend
Donnerstag, 26. November 2009, 20:30 Uhr
Eintritt: frei!
Kinder lernen lange bevor sie selbst lesen können, was Geschichten sind.
Wenn man nur immer wüsste, was das “richtige” Buch für welches Kind ist?
Markus Weber (Inhaber des Moritz Verlags) und Peter Wiebel (Verlagsvertreter des Beltz & Gelberg und Moritz Verlags) nehmen sie mit auf einen Streifzug durch die besten und beliebtesten Bilder-, Kinder- und Jugendbücher ihrer Verlage.
YPSILON Buchladen und Café,
Berger Str. 18 (U-4 Merianplatz)
60316 Frankfurt
www.y-buchladen.de

Diesterweg-Simon Vortragsreihe 2010 der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main
André Charles Boulle: Künstler am Hof Ludwig XIV
12. Januar 2010, Museum für Angewandte Kunst, 19:00 Uhr
Ulli Freyer, Restaurator von Boulle-Möbeln, Bern
Ludwig XIV. war ein in mehrfacher Hinsicht ambitionierter Herrscher, der nicht nur ein Staatssystem prägte, sondern auch die besten Künstler seiner Zeit, darunter den französischen Möbeltischler André Charles Boulle, an seinem Hof versammelte. Boulles Einlege arbeiten aus Schildpatt und Metall, die nach ihm benannten Boulle-Marketerien, schufen eine gänzlich neue Anmutung eines Prunkmöbels. An zahlreichen Bildbeispielen wird uns der Schweizer Restaurator Ulli Freyer die raffinierte Herstellungsweise, die kostbaren Materialien und die unter schiedlichen Spielarten der Marketerien erläutern, die im Original noch bis Ende Januar 2010 in der Boulle-Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst zu sehen sein werden.
Museum für Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Kinderleukämie – Neue Prinzipien bei Krebserkrankungen
19. Januar 2010, 19:00 Uhr, Großer Hörsaal des Biologie-Campus
Prof. Dr. rer. nat. Rolf Marschalek
Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie,
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Wie entsteht Krebs? Diese Frage hat sich sicherlich jeder von uns schon einmal gestellt. Bislang ging die Krebsforschung von einer zeitlich kumulierten Ansammlung einzelner Mutationen aus, die allerdings erst dann, wenn eine kritische Anzahl von Mutationen erreicht ist, aus einer betroffenen Zelle eine maligne Krebszelle machen. Leukämie-Erkrankungen – die bei weitem häufigste Krebsart bei Kindern – folgen hingegen nicht immer diesem Muster.
Der Biologe und Spezialist für molekulare Pathologie von Hochrisikoleukämien im Kindesalter, Rolf Marschalek, wird in seinem Vortrag die neuesten Erkenntnisse zur Entstehung von Kinderleukämien aus der Grundlagenforschung an der Frankfurter Goethe-Universität vorstellen.
Großer Hörsaal des Biologie-Campus
Siesmayerstraße 70 (Nähe Palmengarten)
60323 Frankfurt am Main
Germanien unter Varus – Zum Stand der archäologischen
Forschung
02. Februar 2010, Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Siegmar von Schnurbein
Direktor i. R. der Römisch-Germanischen Kommission des
Deutschen Archäologischen Instituts, Frankfurt am Main
Kurz vor seinem Tod im Jahre 14 n. Chr. verkündete der römische Kaiser Augustus: „Germaniam pacavi – Germanien habe ich befriedet“. 200 Jahre später berichtete der Historiker Cassius Dio in seiner „Römischen Geschichte“ sogar von Städten, die Rom in Germanien gegründet habe, ebenso wie von einem friedlichen Zusammenleben zwischen Germanen und Römern. Der Archäologe Siegmar von Schnurbein stellt in seinem Vortrag die Ausgrabungsergebnisse auf dem Schlachtfeld in Kalkriese vor, und er skizziert die römische Herrschaft in Germanien unter Varus, die dank neuer Funde, speziell in den von Rom ausgebauten Stütz punkten Haltern an der Lippe und Lahnau-Waldgirmes bei Wetzlar, wesentlich besser beschrieben werden kann.
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
Neue Sicht auf alte Knochen: Wege der Menschwerdung
09. Februar 2010, Großer Hörsaal des Biologie-Campus, 19:00 Uhr
Prof. Dr. phil. nat. Friedemann Schrenk
Fachbereich Biowissenschaften,
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Die Fossilfunde der letzten Jahre belegen eine hohe anatomische und geographische Vielfalt von Vor-, Ur- und Frühmenschen vor allem in Afrika. Mit der Vergrößerung der Familie unserer Vorfahren aus der Wiege der Menschheit wurden die Verwandtschaftsverhältnisse unübersichtlich. So wird auch die Suche nach unserem eigenen Ursprung immer verzweigter:
Es ist die Fahndung nach den Vorfahren von Menschenaffen und Menschen, nach der Entstehung des aufrechten Ganges, nach der ersten Auswanderung aus Afrika und nach dem Beginn der Kultur. Durch Fortschritte auf den Gebieten der Paläoökologie und der Paläoklimatologie wird nun ein Zusammenhang zwischen Klimaveränderungen und den entscheidenden Phasen der Menschwerdung in Afrika deutlich.
Großer Hörsaal des Biologie-Campus
Siesmayerstraße 70 (Nähe Palmengarten)
60323 Frankfurt am Main
Was kommt nach dem freien Markt? Paradigmenwechsel
in der Volkswirtschaftslehre
23. Februar 2010, Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, 19:00 Uhr
Robert von Heusinger
Leiter der Wirtschaftsredaktionder Frankfurter Rundschau
Mit der Finanzkrise endet eine Ära: Der Glaubensgrundsatz, allein freie Märkte seien gute Märkte, gilt nicht mehr. Die Effizienz von Kapitalmärkten, die Rationalität von Wirtschaftssubjekten sowie die Überlegenheit des nicht regulierenden gegenüber dem regulierenden Staat werden in Fragegestellt. Die Volkswirtschaftslehre befindet sich gut 35 Jahre, nachdem der Keynesianismus abgewählt wurde, wieder in einem fundamentalen Wandel. Das neoklassische, neoliberale Paradigma kann die Krise nicht erklären, ja, hat die Krise in Teilen sogar vorbereitet.
Wo finden sich erste Ansätze des neuen Paradigmas? Der Wirtschaftsjournalist Robert von Heusinger begibt sich auf eine muntere und plausible Spuren suche.
Europa als Pionier des demographischen Wandels
02. März 2010, Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, 19:00 Uhr
Dr. Reiner Klingholz
Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung
Europa, jener Kontinent, von demaus im 19. Jahrhundert die Bevölkerungs-„Explosion“ ihren Anfang nahm, setzt heute erneut den Trend in der weltweiten demographischen Entwicklung: Europa hat die niedrigsten Geburtenraten und die älteste Bevölkerung der Welt. Europa ist auf dem Weg zu schrumpfen und muss deshalb Konzepte finden für ein Wohlergehen der Gesellschaften ohne demographisches – und damit vermutlich auch ohne nennenswertes wirtschaftliches – Wachstum. Diese Konzepte werden wegweisend und exportfähig sein, denn auch wirtschaftlich prosperierende Länder wie Indien oder China sind auf dem Weg zur Alterung. In seinem Vortrag wird uns Reiner Klingholz die Notwendigkeit einer europäischen Pionierrolle erläutern.
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
Deutschlands sachter Niedergang
09. März 2010, Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, 19:00 Uhr
Prof. em. Dr. Arnulf Baring
Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin
Deutschland steigt ab. Langsam, aber unaufhaltsam. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle: Die demographische Entwicklung des Landes, gepaart mit einer dramatisch misslingenden Integration von Migranten, ebenso wie die finanzielle Überlastung des Staatshaushaltes, die unseren Kindern eine kaum zu schulternde Schuldenlast vererbt. Die Politik scheint vor diesen Entwicklungen die Augen zu verschließen – zumindest lässt sie keine ernsthaften Bemühungen erkennen, die drängenden Probleme unserer Zeit zu lösen. Kann man der Bevölkerung keinen reinen Wein einschenken? Sind unsere Probleme etwa unlösbar? Diesen Fragen wird der bekannte Zeithistoriker und Beobachter Arnulf Baring in seinem Vortrag nachgehen.
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
Was ist Schmerz? Schmerzrezeptoren und Behandlungsmöglichkeiten
16. März 2010, Großer Hörsaal des Biologie-Campus, 19:00 Uhr
Dr. med. Michael Zimmermann
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie,
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Jeder, der schon einmal leichte Kopf schmerzen oder eine Sportverletzung hatte, kennt dieses Phä nomenden Schmerz. In den meisten Fällen ist er zeitlich begrenzt. Wenn Schmerzen aber zu einem ständigen Begleiter werden, sich verstärken und nicht mehr verdrängen lassen, besteht die Gefahr der Chronifizierung. Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Wie Forschungsergebnisse zeigen, wird unser Nervensystem hierdurch deutlich beeinflusst. Die Folge: Es entwickelt sich das eigenständige Bild einer Schmerz krankheit. Mit einer rechtzeitig eingesetzten multimodalen Schmerztherapie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken und die Lebensqualität der Patienten entscheidend verbessern.
Von früh bis spät: Die Bedeutung des musikalischen Lernens im Laufe des Lebens
20. April 2010, Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Maria Spychiger
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurtam Main
Das Musikhören hat für fast alle Menschen eine große Bedeutung:als Unterhaltung, als Ausdruck sozialer Zugehörigkeit, als individuelles emotionales Erleben und als ästhetische Erfahrung. Nicht selbst Musik machen zu können empfinden viele Erwach sene als Manko. Ist Musikalität eine Gabe, den einen in die Wiege gelegt, den andern nicht? Neuere Untersuchungen sprechen dagegen. Dass ein Kind singt und musiziert, hat vor allem damit zu tun, wie in seiner Familie mit Musik umgegangen wird und mit den gesellschaftlichen Angeboten zur Partizipation an musikalischer Bildung und Kultur. Wer im Kindesalter mit dem Musizieren nicht in Berührung gekommen ist, kann es – mit geeignetem Unterricht und Instrument – als Erwachsener durchaus noch lernen.
Applaus und Komposition im 18. Jahrhundert
27. April 2010, Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, 19:00 Uhr
PD Dr. Cristina Urchueguía
Musikwissenschaftliches Institut, Universität Zürich
Wer eine Konzertkarte kauft, verpflichtet sich gewissermaßen, die „Regeln“ des Konzertes zu befolgen. Diese beinhalten auch, dass nicht jederzeit und nicht an beliebiger Stelle applaudiert werden darf. Das Verbot, zwischen den Sätzen eines Werkes zu klatschen, ist heute ein ungeschriebenes Gesetz, das es so – wie ein Blick in die Geschichte des Konzertwesens zeigt – nicht immer gegeben hat. Die Rezeption von Musik, wie sie im Konzert stattfindet, ist vielmehr eine junge Erfindung, die an die Entstehung der Öffent lichkeit im 18 Jh. gekoppelt ist. Die Musikwissenschaftlerin Cristina Urchueguía wird diese Entwicklung anhand von Bildern, Kompositionen und Zeugnissen schlaglichtartig skizzieren.
Großer Hörsaal des Biologie-Campus
Siesmayerstraße 70 (Nähe Palmengarten)
60323 Frankfurt am Main

TRANSZENDENZ I – RELIGION UND SELBSTTRANSZENDENZ
17. Februar 2010, 19:30 Uhr
Der renommierte Religionssoziologe Hans Joas (Max-Weber-Kolleg Erfurt, University of Chicago) über Erfahrungen, in denen wir uns selbst überschreiten, und ihre Bezüge zu Religion).
TRANSZENDENZ II – Weltbaumeister. Transzendenz im Städtebau des 20. Jahrhunderts
Donnerstag, 11. März 2010, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Hans-Georg Lippert (TU Dresden, Lehrstuhl für Baugeschichte) über Stadtplanungen des 20. Jahrhunderts.
“Transzendenz” gehört zu den schillerndsten Begriffen unserer Kultur. Er steht für all das, was unsere gewohnte Lebenswelt und unsere Orientierung in Raum und Zeit überschreitet. Doch wo und wie machen wir solche Erfahrungen? Und müssen sie immer verbunden sein mit einem großen Pathos? Oder leuchtet Transzendenz vielleicht auch schon in ganz kleinen Momenten unseres Alltags auf?
RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main
www.roemer9.de

Wer war Bürgermeister Gwinner?
Vortrag über ein Gründungsmitglied der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte
Montag, 08. Februar 2010 und Montag, 01. März 2010, jeweils 18:30 Uhr
Philipp Friedrich Gwinner (1796-1868) war ein Zeitgenosse Gutzkows, Danneckers, Böhmers und Schopenhauers. Nach diesen sind viele Straßen in den exklusiveren Stadtvierteln Frankfurts benannt. Die Gwinnerstraße hingegen liegt in einem Gewerbegebiet am abfallenden Osthang des Riederwalds. Dabei, so Wilfried Forstmann, gehört Gwinner zu den herausragenden Persönlichkeiten der Freien und Reichsstadt Frankfurt. Er war Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation und Deputierter der Stadtkämmerei, Syndikus oder Älterer Bürgermeister. Wichtige handelspolitische Dokumente tragen seine Unterschrift. Daneben forschte der Bürgermeister zu Kunst und Künstlern der Freien Reichsstadt. Und: Philipp Friedrich Gwinner gehört zum Gründerkreis der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte, die seit 1837 tätig ist.
Der Vortrag Wilfried Forstmanns…
Karmeliterkloster
Institut für Stadtgeschichte
Münzgasse 9
60311 Frankfurt am Main

Kultur für ALLE e.V. hat ein Jahresabonnement der Tageszeitung “Die Welt” inclusive “Welt am Sonntag” geschenkt bekommen. Das Abonnement läuft bis 31. Dezember 2010.
Das Abonnemt möchten wir unter KulturpassinhaberInnen verlosen !

Römer:9
Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main
KEIN BILD!
24. März 2010, 19:30 Uhr
Abschlussveranstaltung der Reihe zum Bildgebrauch in den Religionen.
Der Abend fragt nach dem zeitgenössischen Verhältnis von Evangelischer und Katholischer Kirche zum Bild.
Augenblicke
15. April 2010, 19:30 Uhr
Ausstellungseröffnung
Von Jugendlichen produzierte Kurzfilme werden auf den Infoscreens in den Frankfurter U-Bahn-Stationen gezeigt. Ein Projekt von Peter Loewy.
STRASSE, HAUSNUMMER
29. April 2010, 18:00 Uhr
Im Rahmen des Stadtprojektes „Eine Stadt liest das Buch von Valentin Senger ‚Kaiserhofstr. 12‘“ beschreiben Jugendliche ihre Straße in Frankfurt und lesen aus den Texten.
Ort: Historisches Museum Frankfurt
„WORAN GLAUBST DU?“
05. – 07. Mai 2010, 9:00 – 16:00 Uhr
Interreligiöse Kinderakademie 3 Tage Interreligiöse Fragen und Exkursionen in Kirchen, Museen, Synagogen, Moscheen und anderen religiösen Orten.
TRANSZENDENZ III – KULTUR UND KUNST
27. Mai 2010; 19:30 Uhr
Transzendenz in der Kunst
PAUL-TILLICH-LECTURE: THEOLOGIE UND AMBIVALENZ DER TECHNIK
09. Juni 2010
Das Denken des berühmten Frankfurter Theologen Paul Tillich als Impuls für die aktuelle Diskussion um technologische Entwicklungen.
„DREIMALDREI“
16. Juni – 30. Juli 2010
Heather Allen, Dennis Feser, Corinna Mayer Arbeiten der drei KünstlerInnen zum Thema Körper und Identität an drei kirchlichen
Orten: Römer9, Epiphaniaskirche, Jakobskirche Bockenheim.
RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main
www.roemer9.de

Tage der offenen Tür im Römer
20. und 21. März 2010
Am 20. und 21. März ist es soweit. Dann können Besucherinnen und Besucher bei “EinBlick ins Rathaus” von 10:00 – 18:00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen und in die historischen Räume des Rathauses werfen. “Die neuen Tage der offenen Tür laden ein den Römer, die kommunale Politik und die Arbeit der Ämter zu entdecken”, so Nikolaus Münster, …

Bornheim – Das lustige Dorf
Samstag, 08. / 15. Mai 2010, 14:00 Uhr
Führung mit dem Architekturhistoriker Björn Wissenbach (Gesellschaft für Frankfurter Geschichte).
Schon seit dem Mittelalter lag das reiche Dorf Bornheim in der direkten Einflusssphäre der Reichsstadt Frankfurt. Aus Bornheim kamen Lebensmittel, Hausknechte, Köchinnen und Kindermädchen in die benachbarte Reichsstadt zum Arbeiten. Die Frankfurter wiederum pilgerten besonders seit dem 18. Jahrhundert ins lustige Dorf, um hier ihren sexuellen Abenteuern nachzugehen oder sich bei gutem Trank und reichhaltiger Kost nach dem anstrengenden Gang zu laben. Im 19. Jahrhundert wuchs Frankfurt Bornheim entgegen und umschloss es letztendlich. Im Jahre 1877 war es ein Frankfurter Stadtteil.
Treffpunkt:
Hauptportal Güntersburgpark
Hartmann-Ibach-Straße
60389 Frankfurt

Denken ist ungesund – Talkshow zur Ausstellung
Mittwoch, 19. Mai 2010, 19:00 Uhr
Kunst und Politik sind im Werk von Uwe Lausen eng miteinander verknüpft. Dabei kristallisieren sich Themenkomplexe wie „Der Künstler als Killer“, „Faszination Sex und Gewalt“ oder „Das Wohnzimmer als Tatort“ heraus. Lausens Befreiungsversuche aus den gesellschaftlichen Konventionen führen ihn zunächst zum Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften, bevor er über die Literatur zur Kunst findet. Es folgen der Anschluss an verschiedene künstlerische Gruppierungen wie Spur und Situationistische Internationale sowie längere Phasen intensiven Drogenkonsums, die im Alter von 29 Jahren mit dem Freitod des Künstlers enden.
Die Teilnehmer der Diskussionsrunde beschäftigen sich mit Lausens Identität als Künstler, der Ästhetisierung des Politischen und utopischen Aspekten seiner Kunst im Spiegel der künstlerischen Strömungen und Künstlergruppen der Zeit und diskutieren die besondere Bildsprache des Malers, die durch motivische Zweckentfremdungen und das Stilmittel des Samplings geprägt ist.
Gäste: Margrit Brehm, Martin Büsser, Tania Martini, Roberto Ohrt, Klaus Walter
Moderation: Matthias Ulrich
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt am Main
www.schirn.de

Diavortrag – Kanadas grosse Seen
Freitag, 21. Mai 2010, 18:00 Uhr
Eintritt: frei!
Der Nachbarschaftsverein Nachbarn im Gallus e. V. lädt ein zu einem Diavortrag über Kanadas grosse Seen. Thomas Kirchner berichtet über seine Reise nach Toronto, Niagara Falls und Maitoulin Island.
Naturfreundehaus
Herxheimer Strasse 6
60326 Frankfurt

“El Día e” – El Día del Español
Samstag, 19. Juni 2010
Am 19. Juni 2010 wird weltweit in allen Cervantes-Instituten in 73 Städten und 42 Ländern der Tag der Spanischen Sprache begangen.
Das Programm:
11:00 – 11:30 Uhr: Bienvenida und „Lluvia de palabras“ (Wort-Regen)
11:30 – 13:00 Uhr: „Wie lernen wir Fremdsprachen?“
13:00 – 14:00 Uhr: „Mitmachtheater“
14:00 – 14:30 Uhr: „Preisverleihung vom Schreibwettbewerb der Kurzgeschichten und dem Lehrer- Wettbewerb zur Erstellung digitaler Medien“
INSTITUTO CERVANTES Frankfurt
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

>>Zauberkunst<< Blick hinter die Kulissen…
Mittwoch, 30. Juni 2010
Zauberkunst hautnah und vom Feinsten – das erwartet Sie wieder am kommenden Mittwoch im >>raum für kultur<<. Diesmal wagen Andreas Fleckenstein und Stefan Sprenger einen Blick hinter die Kulissen der Magie. Dass dies nicht ohne Zwinkern und Staunen geschieht, dafür stehen die beiden Künstler aus Hessen – ganz nach Stefan Sprenger, alias der Hochstapler: “Wir beantworten Ihre Fragen … oder vielleicht auch nicht?”
Veranstaltungsort
»raum für kultur«
Gallileo-Hochhaus
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt am Main

Tag der Forschung
Sonntag, 04. Juli 2010
Anliegen ist es, an diesem Tag das Museum nicht nur als Ausstellungs- Ort, sondern auch als wissenschaftliche Forschungseinrichtung im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern und spannende Einblicke in die vielseitigen Forschungstätigkeiten von Museen zu geben.
Liebieghaus
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt
www.liebieghaus.de

TAGE DER INDUSTRIEKULTUR RHEINMAIN 2010
vom 10. – 15. August 2010, dreht sich wieder alles um Industriekultur bei den „Tagen der Industriekultur Rhein-Main“.
Im Fokus steht dieses Jahr das Thema „Automatisierung – Mensch und Maschine“: Ein Verhältnis, das unser Aller Alltag prägt. Anlass ist der 100. Geburtstag des Computer- Erfinders Konrad Zuse, dessen legendäre Rechner auch gezeigt werden. Charlie Chaplins Film „Moderne Zeiten“ darf genauso wenig fehlen wie Führungen durch automatisierte und robotergestützte Produktionen. Auch zu anderen Themen erwarten die Besucher wieder viele attraktive Angebote.

Spickzettel. Bloß nicht erwischen lassen!
03. Juni – 05. September 2010
Zu sehen sind über 1000 Spickzettel aus fast 100 Jahren Schulgeschichte in allen Farben und Formen und von allen Kontinenten.
Dargestellt werden auch die Hintergründe, z. B. Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern von 1900 bis heute sowie Forschungsergebnisse zu Motiven, Methoden und Verbreitung.
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de

Less and More – Das Designethos des Dieter Rams
22. Mai – 05. September 2010
Dieter Rams war vier Jahrzehnte lang, von 1955 bis 1995, für das 1921 in Frankfurt gegründete Unternehmen Braun als Gestalter tätig, seit 1961 war er dort Chefdesigner und Leiter eines großen Gestaltungsteams, das neue Maßstäbe zur Produktgestaltung setzte und weltweit größte Anerkennung fand.
Die meisten unter uns dürften irgendwann einmal in ihrem Leben ein von Dieter Rams gestaltetes Produkt der Marke Braun in den Händen gehalten haben: etwa den Haartrockner HLD4, den Elektrorasierer sixtant oder das Braun Tischfeuerzeug T 2/TFG 2 cylindric.
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt am Main
www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de
