
ATELIERFRANKFURT
ATELIERFRANKFURT e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Künstler und künstlerische Prozesse fördert.
ATELIERFRANKFURT stellt 45 Ateliers zur Verfügung, in denen mehr als 50 Künstler und internationale Gäste in den Bereichen Kunst, Architektur, Neue Medien, Design und Theorie auf insgesamt 3.500 qm arbeiten. Zwei Gastateliers bieten Kulturschaffenden aus dem Ausland neben einer Arbeitsmöglichkeit auch die Vorteile des sich ständig erweiternden Netzwerks des ATELIERFRANKFURT.
Das frühere Hauptverwaltungsgebäude der Andreae-Noris Zahn AG, das zuletzt ein Teil des Polizeipräsidiums war, wurde 2008 von Vivico Real Estate GmbH erworben und an das ATELIERFRANKFURT vermietet. Dank einer fünfjährigen Bestandsgarantie sowie Renovierungs- und Umbaumaßnahmen des neuen Besitzers, ist die Kontinuität der Vereinsarbeit des ATELIERFRANKFURT nun langfristig gesichert.
Eintritt: frei!
ATELIERFRANKFURT
Hohenstaufenstraße 13-25
60327 Frankfurt
www.atelierfrankfurt.de

Museum für Moderne Kunst
Frankfurt am Main
Das MMK Museum für Moderne Kunst wurde 1991 eröffnet und zählt heute zu den wichtigsten Museen in Europa. Gebaut von dem Wiener Architekten Hans Hollein ist das MMK einer der spektakulärsten Museumsbauten der Postmoderne. Ein Besuch dieses Museums gehört zum unverzichtbaren kulturellen Ereignis.
Die Sammlung des MMK umfasst hochkarätige Werke der europäischen und amerikanischen Kunst der 60er Jahre bis hin zu aktuellen Positionen der internationalen Gegenwartskunst.
Das zentrale Anliegen des MMK besteht im Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Kunst und in deren Vermittlung.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder bis 13 Jahre die Hälfte, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt
Telefon: 069 / 212 30447
Telefax: 069 / 212 37882
E-Mail: mmk@stadt-frankfurt.de
www.mmk-frankfurt.de
Öffnungszeiten:
Di., Do. – So. 10:00 – 18:00 Uhr
Mi. 10:00 – 20:00 Uhr
Mo. geschlossen
U-Bahnlinie: U4 & U5, Haltestelle Römer
Straßenbahnlinie: 11 & 12, Haltestelle Paulskirche
S-Bahnen: Haltestelle Konstablerwache
Parkmöglichkeiten: Parkhaus Römer
Am letzten Samstag im Monat ist der Eintritt frei oder die MMK Sammlung online ansehen!

MMK Zollamt
Das MMK Zollamt ist ein externer Ausstellungsraum des MMK Museum für Moderne Kunst im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt Frankfurt am Main und befindet sich dem Museum direkt gegenüber. Hier werden seit 2007, nach einer grundlegenden Sanierung des Gebäudes, regelmäßig jüngere oder „unbekanntere“ künstlerische Positionen präsentiert.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder bis 13 Jahre die Hälfte, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
MMK Zollamt
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

FRANKFURTER KUNSTVEREIN
Der Frankfurter Kunstverein ist ein Ausstellungshaus für junge, zeitgenössische Kunst. Als Ausstellungsfläche dient das Steinerne Haus am Römerberg – ein historisches Gebäude im Frankfurter Altstadtkern. Dort werden Einzelausstellungen von nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern im Wechsel mit thematischen Gruppenausstellungen zu aktuellen Fragestellungen gezeigt. Seit der Gründung 1829 ist das Hauptziel des Frankfurter Kunstvereins, die Produktion neuer Werke sowie die Rezeption und Vermittlung zeitgenössischer Kunst voranzutreiben. Der Kunstverein bietet eine Plattform zum Austausch und zur kritischen Diskussion über junge Kunst.
Dabei spielt die Organisation regelmäßiger Künstlergespräche, Vorträge, Atelierbesuche, Filmprogramme und Führungen eine zentrale Rolle. Der Frankfurter Kunstverein ist eine von seinen Mitgliedern getragene Institution, deren Ausstellungen und Veranstaltungen allen Besuchern offen stehen.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt
www.fkv.de
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag – Sonntag, 11:00 – 19:00 Uhr

caricatura museum frankfurt
Frankfurt am Main ist seit den Gründungen der Satiremagazine Pardon undTitanic die „Hauptstadt der Satire“. Mit der Eröffnung des caricatura museum frankfurt 2008 wird dieser Anspruch fortgesetzt. Es zeigt in seiner ständigen Ausstellung die Werke von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter. Diese fünf Zeichner bildeten zusammen mit den Autoren Bernd Eilert, Eckhard Henscheid und Peter Knorr die Neue Frankfurter Schule. Einen Überblick über ihr filmisches und literarisches Schaffen bietet die Medienlounge des Museums. Weitere namhafte Vertreter der komischen Zeichnerei aus Deutschland und der Welt werden in wechselnden Ausstellungen präsentiert.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
www.caricatura-museum.de

Ausstellungshalle Schulstrasse 1 A
Die Ausstellungshalle Schulstraße 1A befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Museumsufer. Im Hinterhof eines Fachwerkhauses in einer der ältesten Straßen Sachsenhausens, die vom Apfelweinviertel ausgeht und am Mainufer in Höhe des Eisernen Stegs endet, erstreckt sich die ehemalige Waschhalle auf einer Grundfläche von ca. 250 qm. Die funktionale Industriearchitektur der 1960er Jahre integriert seitlich ältere Gebäudeteile und verfügt zusätzlich über Wirtschaftsräume und sanitäre Anlagen.
Seit April 1999 wird die freitragende Halle für Ausstellungen und sonstige kulturelle Veranstaltungen genutzt. Parkmöglichkeiten sind im wenige Schritte entfernten Parkhaus Sachsenhausen vorhanden, vom Südbahnhof läuft man entlang der Brückenstraße ca. 500 Meter.
Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Laut jeweiligem Programm und nach Vereinbarung.
Ausstellungshalle Schulstrasse 1 A
Schulstraße 1a
60594 Frankfurt
www.ausstellungshalle.info

Archäologisches Museum Frankfurt
Das Archäologische Museum widmet sich der Erforschung, Darstellung und Vermittlung der prähistorischen, römischen, mittelalterlichen und neuzeitlichen Archäologie Frankfurts und seines Umlands.
Wir machen es zu unserer besonderen Aufgabe, Ihnen unsere frühe Geschichte und die Alte Welt nahe zu bringen. Mit unseren zahlreichen Sonderprogrammen können Kinder und Erwachsene versunkene Alltagswelten gestalterisch nacherleben und mit allen Sinnen erfahren. Unser Auftrag schließt ausdrücklich Menschen mit Behinderungen ein.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt
www.archaeologisches-museum.frankfurt.de


DAS DEUTSCHE ARCHITEKTURMUSEUM
Die Idee, in Deutschland ein Architekturmuseum zu gründen, ist mittlerweile schon fast hundert Jahre alt. 1906 trafen sich in Mannheim die Vertreter der Vereinigung Schlesischer Architekten, um sich mit der Frage zu beschäftigen: „Mit welchen Mitteln kann Einfluss gewonnen werden auf die künstlerische Ausgestaltung privater Bauten in Stadt und Land?“ Die Lösung sahen siebenunddreißig deutsche Architektur- und Ingenieurvereine aus ganz Deutschland in der Gründung eines „Museums der Baukunst in deutsch-nationalem Sinne“. Die endgültige Fassung einer Denkschrift erfolgte aber erst im Jahre 1913. Der Ausbruch des I. Weltkrieges vereitelte jedoch die Ausführung dieser Pläne.
Das DAM ist in erster Linie kein funktionales Museum, es wird viel mehr für denjenigen, der es „lesen“ kann, zum Bedeutungsträger und programmatischen Gebäude. Die strengequadratische Struktur des Raumgefüges, die ausschließliche Verwendung der Farbe Weiß und die gemischte Tageslicht- und Kunstlichtführung entmaterialisieren den Raum und betonen das abstrakte Raumerlebnis: Das Museum als Ort geistiger Vertiefung oder – wie dies anlässlich der Eröffnung dieses Hauses Vittorio Magnago Lampugnani ausdrückte – „die Geste und ihr Schatten“. Für Oswald Mathias Ungers ist das DAM sein „bester Bau“, wie er bei der Eröffnung der 20jährigen Jubiläumsausstellung im Jahre 2004 feststellte. Anlässlich seines 80jährigen Geburtstags veranstaltet das DAM im September 2006 eine Tagung zum „Haus-im-Haus“ und seinem Schöpfer.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M.
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt
www.dam-online.de

Art Foyer – DZ Bank
Die DZ BANK Kunstsammlung ist eine Unternehmenssammlung der DZ BANK AG mit Sitz in Frankfurt am Main. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf zeitgenössischer Kunst am fotografischen Bild. Die Sammlung umfasst mehr als 6000 Kunstwerke von über 550 Künstlerinnen und Künstlern und zählt zu einer der größten ihrer Art.
Die Sammlungstätigkeit der DZ BANK konzentriert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1994 auf das Medium der Fotografie. Das große Spektrum der DZ BANK Kunstsammlung ermöglicht es einen Verlauf der Fotografiegeschichte nachzuzeichnen, der sich von ihren Anfängen als Schwarzweißfotografie bis zu ihren heutigen intermedialen Beziehungen zu anderen Kunstformen erstreckt.
Im hauseigenen öffentlichen Ausstellungsraum, dem 2006 eröffneten ART FOYER, werden regelmäßig Ausstellungen kuratiert, die ausgewählte Positionen der Kunstsammlung zeigen.
Eintritt: frei!
Cityhaus I
Friedrich-Ebert-Anlage
60265 Frankfurt
www.dzbank-kunstsammlung.de
Öffnungszeiten:
Dienstag – Samstag: 11:00 – 19:00 Uhr

MUSEUM GIERSCH
Das im Sommer 2000 als Einrichtung der gemeinnützigen STIFTUNG GIERSCH in der ehemaligen Villa Holzmann eröffnete Museum widmet sich der Kunstlandschaft Rhein-Main im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Auf den über 700 Quadratmetern der von dem Frankfurter Stifterehepaar Senatores Carlo und Karin Giersch erworbenen und mit Liebe zum historischen Detail restaurierten Villa bieten regelmäßige Wechselausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen Einblicke in das Kunstschaffen dieser Zeit und Region.
Ergänzt durch Publikationen und Vorträge wird damit ein umfassender Beitrag zur Kunstgeschichte des Rhein-Main-Gebiets geleistet und das Schaffen derjenigen Künstlerinnen und Künstler gewürdigt, die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung, Ausstellungstätigkeit oder Lehrtätigkeit mit der Region verbunden sind.
Das Museum versteht sich auch als Forschungseinrichtung zur Kunstlandschaft Rhein-Main. In einem Archiv werden Daten und Fakten zum Leben und Werk der lokalen und regionalen Künstlerschaft gesammelt, die in Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Bedeutung der Region wird damit in der gesamtdeutschen Kunstlandschaft verankert.
Im MUSEUM GIERSCH finden aber auch regelmäßig Ausstellungen anderer kultureller Einrichtungen der Region statt, so 2002 die Schmidt-Rottluff-Ausstellung des Kulturforums ALTANA AG, 2003 die Adorno-Ausstellung der Freiherr-vom-Stein-Schule, 2004 und 2006 die Mitgliederausstellung der Frankfurter Künstlergesellschaft e.V. und 2005 die Kunsthalle Portikus / die Städelschule mit der Ausstellung “Made in Frankfurt”.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro für alle Ausstellungen, Vorträge und sonstige Veranstaltungen. Kinder bis 13 Jahre die Hälfte
MUSEUM GIERSCH
Schaumainkai 83
60596 Frankfurt
Tel.: 069-63304128
Fax: 069-63304144
E-Mail: museum-giersch@schaumainkai.de
www.museum-giersch.de

Museum für Angewandte Kunst
Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, eines der bedeutendsten internationalen Museen seiner Art, wurde 1877 gegründet. Die heutigen Sammlungen umfassen 5000 Jahre Geschichte verschiedener Kulturen und beinhalten europäisches Kunsthandwerk vom 12. – 21. Jahrhundert, Design, Buchkunst und Graphik, Islamische Kunst, sowie Kunst und Kunsthandwerk Ostasiens. Die Werke zeichnen sich durch einzigartige Ästhetik und handwerklich meisterhafte Materialverwendung aus.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt
Telefon: 069 212 34037
Telefax: 069 212 30703
www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de


Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen
Die Frankfurter Bürgerstiftung mit Sitz im Holzhausenschlösschen wurde 1989 gegründet, um die facettenreiche Geschichte Frankfurter Bürger, Familien, Initiativen, Institutionen und deren Stiftungen durch Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen) zu erforschen. Sie verfolgt ausschließlich wissenschaftliche und kulturelle Zwecke, u.a. mit den Projekten „Klasse Musik“ (musikalische Erziehung für Grundschüler), „Klasse Geschichte“ (Zeitzeugengespräche für Schüler) und insbesondere der Förderung junger Musiker.
Die Frankfurter Bürgerstiftung sieht einen ganz wesentlichen Teil ihrer Kulturarbeit in Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Dienstag ist bei der Frankfurter Bürgerstiftung Kindertag (außer an schulfreien Tagen)! Ermöglicht werden diese Veranstaltungen, durch ehrenamtliche Hilfe und ausschließlich private Spenden. Unsere Stiftung arbeitet ohne städtische oder staatliche Subventionen.
Im Holzhausenschlösschen finden darüber hinaus auch regelmäßig Ausstellungen statt, so beispielsweise Friedrich Maximilian Hessemer – 2001, Siegfried Unseld, der Verleger – 2004, Drei Generationen Mozart in Frankfurt – 2006, Johann Christian Senckenberg, zum 300. Geburtstag – 2007, Herzenspein und Nasenschmerz. Wilhelm Busch zum 100. Todestag – 2008. Aktuelle Informationen zu unserem Programm entnehmen Sie bitte unserer Internetseite.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro für alle Ausstellungen.
Die Kinderveranstaltungen finden bei freiem Eintritt statt.
Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt
Telefon: 069 – 557791
Fax: 069 – 598805
www.frankfurter-buergerstiftung.de

Klosterpresse e.V.
Die Klosterpresse e.V., seit den 70er Jahren im Karmeliterkloster wirkend und seit dem Umzug auf die andere Mainseite in der Sachsenhäuser Paradiesgasse, ist eine Frankfurter Institution, die kritische und alternative künstlerische Positionen vertritt, fördert und begleitet. Zu ihren Mitgliedern und einem weiteren Kreis von Freunden zählen nicht nur bildende Künstler, sondern auch Schriftsteller, Lyriker, Gestalter, Musikschaffende und Filmemacher. Neben dem Betrieb einer Druckwerkstattstellt der Verein der Klosterpresse Ausstellungsmöglichkeiten zur Verfügung und bietet Raum für übergreifende literarische, theatralische oder musikalische Veranstaltungen.
In den Jahren im Frankensteiner Hof wurden dank unterschiedlichster Aktivitäten viele gesellschaftliche Gruppen und Altersstufen angesprochen. Als Beispiele begleitend zur bildenden Kunst, seien hier Gedichte erwähnt, die sich mit der modernen Naturlyrik beschäftigen (Brigitte Bee), als auch musikalische Produktionen zwischen Hip Hop, Rap und Blues (Momo Underground).
Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen zahlen KulturpassinnhaberInnen 1,00 Euro.
Klosterpresse im Frankensteiner Hof
Paradiesgasse 10
60594 Frankfurt
www.klosterpresse.de

Liebieghaus Skulpturensammlung
Das Liebieghaus wurde 1907 als städtische Skulpturensammlung gegründet und 1909 in der ehemals privaten Villa des Baron Heinrich von Liebieg eröffnet.
Heute ist es eine der bedeutendsten Skulpturensammlungen in Europa und präsentiert anhand von rund 3.000 Werken einen eindrucksvollen Überblick über 5.000 Jahre Bildhauerkunst. Sarkophage aus Ägypten, römische Kaiserporträts und die Götter Griechenlands lassen antike Mythen lebendig werden, eindrucksvolle Buddhaköpfe und Steinfiguren sind Zeugnisse ostasiatischer Kulturen. Die Entdeckungsreise führt darüber hinaus durch die Kunst des Mittelalters, der Renaissance, des Barock und des Rokoko bis hin zum Klassizismus, vorbei an Arbeiten herausragender Bildhauer wie Riemenschneider, Multscher und Gerhaerts über Werke namhafter Künstler wie Giambologna, della Robbia, Houdon oder auch Messerschmidt.
Das Liebieghaus reduziert den Eintritt auf 1,00 Euro (Kinder bis 12 Jahren 0,50 Euro).
Liebieghaus Skulpturensammlung
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt
www.liebieghaus.de

Ikonen-Museum
Das im Jahr 1990 eröffnete Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt am Main bildet den östlichen Abschluß des Frankfurter Museumsufers. Situiert ist es in dem Deutschordenshaus. Die neukonzipierten Innenräume des Museums wurden von dem Kölner Stararchitekten Oswald Ungers entworfen.Das Museum geht auf eine Schenkung des Königsteiner Arztes Dr. Jörgen Schmidt-Voigt zurück, der im Jahr 1988 einen Schatz von 800 Ikonen der Stadt Frankfurt stiftete. Die aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stammende Sammlung wurde allmählich durch systematische Ankäufe, Leihgaben oder Schenkungen auf über 1000 Exponate erweitert.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt
Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Brückenstraße 3-7
60594 Frankfurt
www.ikonenmuseumfrankfurt.de

Jüdisches Museum
Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main und seine Dependance Museum Judengasse am Börneplatz zeigen die historische Entwicklung und die religiöse Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird hier am lokalen Beispiel exemplarisch nachgezeichnet. Regelmäßige Wechselausstellungen in beiden Häusern vertiefen und ergänzen die Dauerausstellungen.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Jüdisches Museum
Untermainkai 14-15
60311 Frankfurt
www.juedischesmuseum.de

Museum Judengasse
Das Museum Judengasse bietet einen Überblick über die Geschichte der Judengasse in Frankfurt am Main, ihre Bewohner, die Häuser und das Leben im Ghetto über die Jahrhunderte.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10
60311 Frankfurt
www.juedischesmuseum.de

Museum für Kommunikation
Was haben Tontäfelchen aus Mesopotamien, Telegramme von der Titanic, ein Original- Telefon von Philipp Reis und die erste “Was bin ich?”-Sendung im Fernsehen gemeinsam?
Es sind Zeugnisse von Medien, die Geschichte schrieben und Geschichten erzählen. Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau von Günter Behnisch kann man auf 2.500 qm entdecken, wie Menschen zu allen Zeiten mit Kommunikationsmedien lebten und arbeiteten.
Im 1. Obergeschoss befindet sich das Forum – ein Ausstellungsraum für kleinere Wechselausstellungen. Im 2. Obergeschoss werden auf 550 qm Fläche große Wechselausstellungen präsentiert. Auf dem Museumsdach ist eine Funkstation untergebracht, die mehrmals die Woche zu besichtigen ist.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder bis 6 Jahre zahlen keinen Eintritt; bis 16 Jahre 0,50 Euro.
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de
ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 19:00 Uhr

Kronberger Haus
In dem nach seinem Erbauer Franz von Cronberg genannten Adelspalais, dem Kronberger Haus, zeigt das Historische Museum die Geschichte der Höchster Porzellan-Manufaktur von 1746 über die Neugründung von 1946 bis heute mit Beispielen aus allen Schaffensperioden vom Rokoko bis zum Klassizismus. Den reichen Bestand an Höchster Porzellanen und Fayencen ergänzen die Sammlung Kurt Bechtold sowie Stiftungen der “Hoechst AG” und des Höchster Geschichtsvereins.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Kronberger Haus
Bolongarostr. 152
65929 Frankfurt
www.historisches-museum.frankfurt.de/kronbergerhaus

Portikus Frankfurt am Main
Der Portikus Frankfurt am Main ist eine Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst. Der Name geht zurück auf den erhaltenen Portikus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadtbibliothek von 1825, an den 1987 durch die Frankfurter Architekten Marie-Theres Deutsch und Klaus Dreißigacker eine sehr einfache, aber präzise Ausstellungshalle angebaut wurde. Im Portikus werden neben aktuellen Arbeiten bekannter Künstlerinnen und Künstler meist bedeutsame junge internationale Positionen präsentiert.
Im April 2006 hat der Portikus einen neuen Standort in dem von Christoph Mäckler entworfenen Gebäude auf der Maininsel an der Alten Brücke erhalten. Olafur Eliasson hat unter dem Glasdach des Gebäudes eine Lichtinstallation realisiert.
Der Portikus ist Teil der Hochschule für bildende Künste – Städelschule. Durch diese Anbindung ergibt sich die Möglichkeit eines intensiven Austauschs zwischen eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern und den Studierenden der Hochschule.
Eintritt frei!
PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
60594 Frankfurt
www.portikus.de

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT ist eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands. Seit 1986 wurden etwa 180 Ausstellungen realisiert, darunter große Übersichtsausstellungen zum Wiener Jugendstil, Expressionismus, Dada und Surrealismus und zu den “Impressionistinnen” oder Themenausstellungen wie „All-Inclusive. Die Welt des Tourismus“. Künstler wie Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Alberto Giacometti, Henri Matisse und Julian Schnabel wurden in großen Einzelausstellungen vorgestellt. Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, mit Max Hollein als Direktor, präsentiert mit prägnanter Stimme brisante Themen sowie aktuelle Aspekte künstlerischer Œuvres aus einer zeitgenössischen Position heraus. Als Ort der Entdeckungen bietet die SCHIRN dem Besucher beides: ein originäres, sinnliches Ausstellungserlebnis sowie eine involvierte Teilnahme an der kulturellen Diskussion.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro.
Kinder bis 8 Jahre zahlen keinen Eintritt; bis 13 Jahre 0,50 Euro.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
Tel: 069-2998820
E-Mail: welcome@schirn.de
www.schirn.de
ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag, Freitag – Sonntag 10:00 – 19:00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag, 10:00 – 22:00 Uhr

Schloss Freudenberg Wiesbaden
Ein Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens.
Mit meinen 28 Sinnen er-fahre und er-lebe ich die Welt, meine Mitmenschen und eben alles, was in mir und um mich herum geschieht.
Diese Erfahrungen haben die unterschiedlichsten und vielfältigsten Erscheinungsformen:
Licht und Finsternis, Farben, Klänge, Düfte, Geschmäcker, Bewegungen, die äußere Form und die Beschaffenheit eines Gegenstandes, Gleichgewichte, Schwingungen und Energien, warm und kalt, laut und leise…
Unser Denken belauscht unsere Wahrnehmungen und Erfahrungen, ordnet, vergleicht, gewichtet, bewertet und bildet sie und Begriffe.
Also: staunen, be-greifen und verstehen! Im Schloss und im Schlosspark. Für Menschen von 3 bis 103! Und (fast) jeden Tag im Jahr.
Eintritt mit Kulturpass für Erwachsene 1,00 Euro , Kinder umsonst.
Gesellschaft Natur & Kunst gem. e.V.
Schloss Freudenberg
65201 Wiesbaden
E-Mail: kontakt@schlossfreudenerg.de
www.schlossfreudenberg.de

Sinclair-Haus Bad Homburg
„Kunst und Natur“ stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten der ALTANA Kulturstiftung.
Das Sinclair-Haus in Bad Homburg bietet Raum für die Begegnung mit der Kunst der Klassischen Moderne und der Gegenwart. Jährlich finden hier vier bis fünf Präsentationen zur internationalen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts statt.
Die ALTANA Kunstsammlung umfasst 600 Arbeiten internationaler Künstler zum Thema „Natur“ und wird mit wechselnden Schwerpunkten einmal im Jahr präsentiert.
Die Sammlung vereint unterschiedliche künstlerische Positionen und Motive bedeutender Künstler unserer Zeit: Georg Baselitz, Anna Gaskell, Anselm Kiefer, Alex Katz, Karin Kneffel, Wolfgang Laib, Markus Lüpertz, Heribert C. Ottersbach, Bruce Nauman oder Giuseppe Penone, um nur einige zu nennen. Ein umfangreiches Bildungsprogramm für Kinder und Erwachsene zur lebendigen Begegnung mit der Kunst und der Natur ist wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebots.
Eintritt Ausstellungen: KulturpassesinhaberInnen zahlen 1,00 Euro.
Kinder unter 12 Jahre Eintritt frei, ab 12 Jahre 0,50 Euro.
ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61358 Bad Homburg v. d. Höhe
Tel: 06172-1712120
E-Mail: info@alta-kulturstiftung.de
www.altana-kulturstiftung.de
Öffnungszeiten:
Dienstag 14:00 – 20:00 Uhr
Mittwoch bis Freitag 14:00 – 19:00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10:00 – 18:00 Uhr
Montags geschlossen

Städel Museum
Der Frankfurter Kaufmann und Bankier Johann Friedrich Städel legte 1815 in seinem Testament mit der Stiftung seines gesamten Vermögens – darunter Gemälde und Arbeiten auf Papier – den Grundstein für eines der ältesten Kunstmuseen in Deutschland, das Städelsche Kunstinstitut. Seit seiner Gründung hat das Städel Museum, das seit 1907 auch die Sammlung der Städtischen Galerie beheimatet, seinen Bestand durch eine aktive Erwerbungspolitik stetig erweitert. Insgesamt umfasst die Sammlung derzeit rund 2.700 Gemälde, 600 Skulpturen und über 100.000 Zeichnungen und Druckgraphiken. Mit seinem reichen Bestand präsentiert das Städel Museum einen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die Gegenwart.
Höhepunkte der umfassenden Sammlung bilden Werke von Holbein d. J., Cranach d. Ä., Dürer, Botticelli, Rembrandt und Vermeer, von Degas, Matisse, Monet, Renoir, Picasso, Kirchner, Beckmann und Klee sowie von Bacon, Klein, Serra, Richter und Kippenberger.
Das Museum gewährt reduzierten Eintritt von 1,00 Euro (Kinder bis 12 Jahren 0,50 Euro).
Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt
www.staedelmuseum.de

Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse
Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse feiert 2008 sein 30-jähriges Bestehen. Seit 1978 hält die Frankfurter Sparkasse, unterstützt von der 1822-Stiftung und der Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums e.V., in einem denkmalgeschützten Treppenturm mit wechselnden Sonderausstellungen, Lesungen, Vorträgen, Veröffentlichungen und Führungen die Erinnerung an den Mundartdichter, Journalisten und Satiriker Friedrich Stoltze (1816-1891) wach. Im Mittelpunkt steht der politische Autor, der von der Zensur verfolgt, unbeirrt für die nationale Einheit Deutschlands, für Demokratie und bürgerliche Rechte eingetreten ist. Seine Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit ist bis heute erstaunlich aktuell geblieben.
Eintritt frei. Kostenlose Gruppenführungen nach Vereinbarung
Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse
Frankfurt-Innenstadt
Töngesgasse 34-36
60311 Frankfurt
Tel 069-26414006
Fax 069-26414026
E-Mail: petra.breitkreuz@frankfurter-sparkasse.de
Öffnungszeiten:
Mo.- Di. und Do. – Fr. 09:30 – 17:00 Uhr
Mi. 09:30 – 20:00 Uhr

Das Museum der Weltkulturen
Kulturen in ihrer Einzigartigkeit und Vielfalt zählen zum Reichtum dieser Welt. Die wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen des Hauses setzen sich mit den Strukturen von Gesellschaften und den vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen weltweit – von Frauen und Männern, Alten und Jungen, mit Nachbarn in multikulturellen Gemeinschaften – auseinander. Themen wie der Umgang mit Prestige, Macht und Herrschaft, künstlerischen Ausdrucksformen, die Stellung des Individuums in Gruppen mit egalitären Strukturen werden ebenso hinterfragt wie die Verehrung von Geistern, Gottheiten und Ahnen.
KulturpassinhaberInnen bezahlen 1,00 Euro Eintritt. Kinder die Hälfte.
Museum der Weltkulturen
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt
museumweltkulturenffm.com

Galerien in Frankfurt und Rhein-Main
Dies ist das praktische Internet – Portal der “Interessengemeinschaft der Frankfurter Galerien”.
Hier finden Sie mit einem Klick auf der Landkarte Hinweise auf Galerien in der Rhein – Main – Landschaft, deren aktuelle Ausstellungen, Öffnungszeiten und vieles mehr.

Nebbiensches Gartenhaus
Das klassizistische Gartenhaus wurde 1810 von dem berühmten Architekten Salins de Montfort für den Verleger Marcus Johannes Nebbien erbaut. Dieser hatte ein Wohnhaus an der Hochstraße errichten lassen, nachdem zu Beginn des 19. Jahrhunderts die alte Stadtbefestigung geschleift worden war. Der Pavillon schloss das Grundstück nach Norden hin ab, das laut der „Wallservitut“, die heute noch gilt, nur als Garten gestaltet werden durfte.
Der Frankfurter Künstlerclub widmet sich dem Ziel, Künstlern und Kulturschaffenden vor allem aus der Region ein Forum zu bieten. Im Nebbienschen Gartenhaus, dieser Oase mitten in der Großstadt Frankfurt, kommen Künstler unterschiedlichster Couleur mit kulturinteressierten Menschen zusammen. Die zahlreichen Veranstaltungen spiegeln die reichhaltige Kulturszene von Frankfurt und Umgebung wider: Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Künstlergespräche, Kultur für Kinder und vieles mehr.
Der Frankfurter Künstlerclub will Pluralität leben und zeigen. Die verschiedenen Künste – Malerei, Plastik, Musik, Literatur, Theater, Tanz – können sich hier begegnen und gegenseitig bereichern.
Ob in den Veranstaltungsreihen „Musik und Sprache“, „Die Kindheit berühmter Künstler“, bei Vernissagen, Konzertmatineen, auch für Familien mit Kindern, Künstlerportraits oder Nachtlesungen mit Jazz…
Eintritt: frei! Für Spenden zur Förderung unserer Künstler sind wir dankbar.
Nebbiensches Gartenhaus
Bockenheimer Anlage
60313 Frankfurt
Tel: 069 23 57 34
info@frankfurter-kuenstlerclub.de
www.frankfurter-kuenstlerclub.de

Galerie für zeitgenössische Bildende Kunst im Mousonturm
Die Galerie befindet sich im 1. OG des Künstlerhaus Mousonturm und zeigt acht bis zehn Ausstellungen im Jahr. Kuratorin ist die Frankfurter Ausstellungsmacherin Annette Gloser. Der Fokus der Ausstellungen richtet sich auf neue Tendenzen mit interdisziplinärem Ansatz, außerhalb üblicher musealer Präsentationsformen, bei denen Künstler und Kunstwerk noch in Bewegung sind. Kunst als Überlebensstrategie. Zum Konzept gehört auch, Gastkuratoren mit experimentellen Konzepten einzuladen.
Eintritt: frei!
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
Waldschmidtstr. 4
60316 Frankfurt
www.mousonturm.de
Bis zur Wiedereröffnung des Mousonturms vom 06. – 09. September 2012 mit einem viertägigen Fest wird es einen umfangreichen Umbau geben, bei dem insbesondere der Theatersaal und das Foyer eine grundlegende Revision und Neugestaltung erfahren. In der Zwischenzeit geht der Mousonturm ON AIR! In die Stadt, an andere Orte und präsentiert audiophile und interaktive Kunst, wird Sende- und Empfangsstation. Über alle diese Aktivitäten werden wir Sie natürlich regelmäßig unter Aktuelles informieren und auf dem Laufenden halten.

Basis e.V.
Ziel des gemeinnützigen Vereins »basis« ist die Förderung kreativer Produktionsmöglichkeiten und Inhalte.
In der bewussten Verbindung von Produktion und Präsentation schafft »basis« in Frankfurt eine Plattform für aktuelle kreative Prozesse. Das Angebot von im Moment 120 Arbeitsräumen für etwa 135 junge Kreative richtet sich an ein breites Spektrum Produzierender im angewandten und freien Bereich. »basis« fördert damit bewusst Überschneidungen und Formen des Austausches der beiden Bereiche. Neben den individuellen Arbeitsmöglichkeiten bietet »basis« gemeinschaftlich genutzte Produktionsstätten und Angebote der Präsentation, Kooperation und Vernetzung der Produzierenden.
Zentraler Schwerpunkt in Verbindung mit dem Produktionsort ist das kontinuierliche Programm von »basis«, das junge internationale künstlerische Positionen in monographischen Projekten und themenbezogenen Gruppenausstellungen präsentiert und einen diskursiven Rahmen zu Fragen der Rolle kreativer Prozesse und zur künstlerischen Bearbeitung und Reflexion gesellschaftlich relevanter Inhalte bietet.
»basis« befördert damit die Wahrnehmung Frankfurts als Standort der Produktion und Reflexion kreativer Inhalte und bindet die Stadt aktiv an ein junges internationales kreatives Netzwerk und den Diskurs um aktuelle ästhetische Fragestellungen an. Durch seine Präsenz im städtischen Umfeld gelingt es »basis«, die Frage der Bedeutung und Relevanz kreativer Strategien im Kontext aktueller gesellschaftlicher Wandlungsprozesse ins Blickfeld zu rücken und inhaltlich zu füllen.
Der Eintritt ist frei!
Basis e.V.
Gutleutstrasse 8-12
60329 Frankfurt
Tel. 069 400 37 617
www.basis-frankfurt.de
Öffnungszeiten
Dienstag – Freitag 11.00 – 19.00 Uhr
Samstag, Sonntag 12.00 – 18.00 Uhr

Heussenstamm-Galerie
Die Heussenstamm-Stiftung ist eine der ältesten Bürgerstiftungen Frankfurts. Die Stiftung fördert und unterstützt FRANKFURTER Künstler. Eine Jury von Kunstexperten wählt diejenigen Künstler aus, die in den eigenen Galerieräumen ausstellen können. Es werden alle Kunstgattungen bzw. Kunstarten ausgestellt: von der Malerei über Skulptur bis zu Installationen und Video.
Eintritt: frei!
Heussenstamm-Stiftung
Braubachstraße 34
60311 Frankfurt
www.heussenstamm-stiftung.de


Ausstellung Inge Maria Klein “Farben des Lebens”
05. November – 17. Dezember 2008
Oberlandesgericht Frankfurt am Main
Zeil 42
60313 Frankfurt
Eingang Klapperfeldstraße (Sitzungssaaltrakt)
montags bis freitags von 09:30 – 15:30 Uhr

Zollamt – Museum für Moderne Kunst
Angel Dust – Himmlische Boten
Bis zum 13. April täglich
Zollamt
Domstrasse 10
(Tram-Bahn Linie 11/12 – Paulsplatz)

NACHT DER MUSEEN
Samstag, 25. April 2009, 19:00 – 02:00 Uhr

Kunst privat!
Samstag, 20. und Sonntag 21. Juni 2009.

DAN GRAHAM PRESENTS NEW JERSEY
30. Mai – 12. Juli 2009
Portikus
Alte Brücke 2 Maininsel
60594 Frankfurt
www.portikus.de


12. HfG-Rundgang vom 10. bis 12. Juli 2009
www.hfg-offenbach.de/rundgang_09

Künstlergruppe Vivat Anima
26. Mai – 23. Juli 2009
Klinikum J.W. Goethe-Universität
Zentrum der Psychiatrie/Haus 93 B
Heinrich-Hoffmann-Strasse 10
60528 Frankfurt
Cafe Wunderbar


FRESHLATINO – IBEROAMERIKANISCHE ARCHITEKTUR
23. Juni – 31. Juli 2009.
INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Die Satourday – Der Satourday
26. September 2009
Bilderwelten
Alte und neue Bilder: Was uns Bilder erzählen. Wir müssen in Bildern Bekanntes entdecken, um die Geschichten zu verstehen, die sie erzählen. An diesem Samstag kann die ganze Familie alte und neue Bilder vergleichen, alte Darstellungen und Filme neu betrachten oder Bilder der Werbung selbst neu gestalten.
31. Oktober 2009
Lebensgeschichten und Portraits
Ob wir auf den Spuren der eigenen Person sind oder in den Ausstellungen interessanten Menschen begegnen: stets werden wir auf alten Gemälden und jungen Fotografien spannende Geschichten erfahren, aus unterschiedlichen Kulturkreisen und vielen Jahrhunderten, aus Frankfurt und der Welt.
28. November 2009
Mein Meisterwerk
Schon in der Frühzeit schufen Menschen schöne Dinge für den alltäglichen Gebrauch, für Feste und für Feierlichkeiten. Spezialisten waren mit der Produktion besonders bedeutender, kunstvoller Dinge beauftragt. Künstler arbeiteten in allen Teilen der Welt und stellten hoch geschätzte Meisterwerke her. Begebt euch auf die Suche nach euren Lieblingsstücken in Frankfurter Museen!

Edvard Munch
Druckgraphik im Städel Museum
03. Juli – 18. Oktober 2009
Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt
www.staedelmuseum.de

Die Sammlungen des Grafen Franz I. zu Erbach-Erbach
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Liebieghaus Skulpturensammlung
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt

“Waves” im Treppenhaus
29. Juni – 30. Oktober 2009
Städelschülerin Maria von Hausswolff zeigt 60 Fotografien im Presse- und Informationsamt
Presse- und Informationsamt (PIA)
Römerberg 32
60311 Frankfurt

ARGOT – eine intermediale Ausstellung
17. September 2009 – 30. Oktober 2009
ARGOT ist eine intermediale Wanderausstellung, die sich in akustischen Installationen, Fotomontagen und Videoelementen präsentiert …
INSTITUTO CERVANTES
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Expertengespräch über Lage der Landbevölkerung in China
Freitag, 30. Oktober 2009
Im Rahmen der Ausstellung „Kunst für Millionen. 100 Skulpturen der Mao-Zeit“ veranstaltet die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit Unterstützung des Konfuzius-Instituts Frankfurt ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Expertengesprächen und Workshops…
Schirn präsentiert mit ARTE und dem HR den Film
„Kunst für Millionen” zur Ausstellung
Mittwoch, 4. November 2009
Vorabpremiere des Dokumentarfilms.

Mode als Medium
Museum für Angewandte Kunst zeigt Fotografien der Sammlung F.C. Gundlach
10. September – 08. November 2009
“Fashion Room” heißt die neue Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst. … zeigt es Fotografien aus der Sammlung F. C. Gundlach.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Mode-Fotografien aus verschiedenen Jahrzehnten.
Zu sehen sein werden Motivserien von Fotografen wie Martin Badekow, George Hoyningen-Huene, Imre von Santho, Franz Roh oder Wols ,Ralph Gibson, Saul Leiter, Zoe Leonard, Gjon Mili und Melvin Sokolsky , Katharina Bosse, Robert Heinecken, Chris Moore und David LaChapelle.
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
www.angewandtekunst-frankfurt.de

Ausstellung der Malerin Inge Helsper-Christiansen und des Bildhauers Michael Siebel
06. Oktober – 06. November 2009
Gemeinsamen Ausstellung der in Frankfurt geborenen Malerin Inge Helsper-Christiansen und des Bildhauers Michael Siebel.
Heussenstamm-Galerie
Braubachstraße 34
60311 Frankfurt
www.heussenstamm-stiftung.de

Open Doors 2009 – Tage der offenen Ateliers in Frankfurt
Blick ins Innere der Frankfurter Kunstszene
Wo entsteht ein Kunstwerk? Dieser Frage können Kunstinteressierte am Wochenende des 21. und 22. November in Frankfurt nachspüren.

Mal ein Tipp in Düsseldorf
Freitag, 27. November 2009
Vernissage (und verkaufen zu Gunsten der Obdachlosenhilfe) von Verena Landau (Malerei), Ute Z. Würfel (Fotografie und Video) sowie Henrik Schrat (Holzarbeiten).
fiftyfifty – Edition Galerie
Jägerstr. 15
40231 Düsseldorf
www.fiftyfifty-galerie.de

Denk ich an Deutschland
10. November 2009 – 09. Januar 2010
In dieser Ausstellung werden Fotografien von über 40 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die vorwiegend aus der DDR stammen. Der Jahrestag der Wende, 60 Jahre nach der Gründung von zwei Deutschen Staaten und 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, ist Anlass genug, …
Das Spektrum reicht von der dokumentarisch geprägten Fotografie über erkennbar abgebildeten Widerspruch zum SED-Regime bis hin zu innerer Emigration, Resignation und verfremdeten Darstellungen einer illegalen Kunstszene.
DZ Bank – Cityhaus I
Art Foyer
Friedrich-Ebert-Anlage
60265 Frankfurt
Dienstag – Samstag, 11:00 – 19:00 Uhr

NAHSICHT KÄTHE KOLLWITZ – HEINRICH ZILLE
27. November 2009 – 07. Februar 2010
Der besondere Reiz dieser Ausstellung besteht darin, dass die ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Zeichnungen und Skizzen von Käthe Kollwitz und die Fotografien von Heinrich Zille eine ganz persönliche Sphäre der Bildentstehung markieren und von einer vorbehaltlosen Freiheit geprägt sind. Sie heute betrachten zu können, ermöglicht einen unverstellten Blick über die Schulter der Künstler.
SINCLAIR-HAUS
AUSTELLUNGEN UND BILDUNGSPROGRAMM
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Pia Eisenbarth »Begegnungen«
Illustrationen für Kinder und Erwachsene
21. Januar 2009 – 06. Februar 2010
»Begegnungen« unterschiedlichster Art zeigen die meist narrativen Bilder, Acryl auf Papier, von Pia Eisenbarth. Neben den Illustrationen, die vornehmlich für Kindergeschichten geschaffen wurden, werden auch freie Arbeiten zu sehen sein…
Gallus Theater
Kleyerstr.15
60326 Frankfurt
»Begegnungen« Pia Eisenbarth

László Moholy-Nagy
08. Oktober 2009 – 07. Februar 2010
Anlässlich des 90-jährigen Bauhaus-Jubiläums präsentiert die SCHIRN den Künstler László Moholy-Nagy (1895–1946) in einer großen Retrospektive. Der ungarische Meister wurde in Deutschland durch seine prägende Arbeit als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar und Dessau bekannt. Anhand von mehr als 170 Werken zeigt die Ausstellung die große Bandbreite seines Schaffens. Einen Höhepunkt stellt die Rekonstruktion eines Raumkunstwerks, des „Raums der Gegenwart“, dar. Die Entwürfe für dieses Environment gehen bereits auf das Jahr 1930 zurück und werden im Auftrag der SCHIRN im Bauhausjahr 2009 realisiert.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt

Rundgang Städelschule 2010
12. Februar – 14. Februar 2010
Vom 12. bis 14. Februar präsentiert sich die Städelschule wieder der interessierten Öffentlichkeit.

Sonderausstellung zum150-jährigen Geburtstag von Friedrich Stoltzes Hauptwerk „Frankfurter Latern“
16. November 2009 – 26. Februar 2010
Im kommenden Jahr kann Friedrich Stoltzes Hauptwerk, die satirische Zeitschrift „Frankfurter Latern“, ihren 150-jährigen Geburtstag feiern.
Ein besonderes Kapitel in der Geschichte der „Frankfurter Latern“ nimmt der „Wahre Jacob“ ein, mit dem Stoltze die durch das preußische Verbot der „Latern“ 1866 bis Ende 1871 entstandene Lücke zu füllen suchte. Frisch von der Lewwer un Freiheit for ever!“ ist die kleine Sonderausstellung betitelt, die dem „Wahren Jacob“ gewidmet ist.
Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse
Kabinettzimmer
Töngesgasse 34-36
60311 Frankfurt

BOTTICELLI
13. November 2009 – 28. Februar 2010
Das Städel Museum präsentiert mit ca. 80 Werken Botticellis, seiner Werkstatt und Zeitgenossen die erste Ausstellung zu dem großen Meister der italienischen Renaissance im deutschsprachigen Raum, die sich mit einer Auswahl von Bildnissen, mythologischen Allegorien und Marienbildern seinem Schaffen widmet.
Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt
www.staedelmuseum.de

Werner Berges – Leute aus Ihrer Zeit
06. Februar – 28. Februar 2010
Bei der Pop Art geben amerikanische Künstler wie z.B. Warhol, Wesselmann, Johns, Rauschenberg und natürlich Lichtenstein,immer wieder stark beeinflusst durch in USA lebende und dort arbeitende Europäer wie Segal, Duchamp, Oldenburg und Christo richtungsweisend den Ton an. Eine eigenständige, weiterführende Ausprägung der Pop Art entwickelt sich in Deutschland erst mit zeitlichem Nachlauf zur documenta 4 in Kassel 1968. Werner Berges ist ihr herausragender Vertreter. Sehen Sie „Leute aus Ihrer Zeit“ wieder, nicht nur mit den Ausstellungsexponaten.
STADTGALERIE Bad Soden am Taunus
Badehaus im Alten Kurpark
Königsteiner Straße 86
65812 Bad Soden a .T.

AUSSTELLUNG „TRANZENDENT“
10. Februar – 12. März 2010
Vera Bourgeois, Caroline Krause, Daniel Schumann Grenzüberschreitungen in der Kunst: Überschreiten von Grenzen im Hinblick auf das nicht Darstellbare im Medialen, im Leben und im Tod.
RÖMER:9
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE FRANKFURT AM MAIN
Römerberg 9
60311 Frankfurt
www.roemer9.de

EBERHARD HAVEKOST – RETINA
15. Januar 2010 – 14. März 2010
Unter dem Titel „Retina“ zeigt die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT den Künstler Eberhard Havekost (geboren 1967 in Dresden) in einer Einzelpräsentation.
Mit der Schau setzt die SCHIRN einen Programmschwerpunkt fort, der sich zeitgenössischen künstlerischen Positionen widmet. Zuletzt wurden in dieser Reihe Arbeiten von Aleksandra Mir (2009) sowie Terence Koh (2008) und Michael Sailstorfer (2008) gezeigt.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Mara Eggerts “Theater der Bilder”
08. Dezember 2009 – 18. März 2010
Mara Eggert gehört zu den bekanntesten und besten deutschen Theaterfotografinnen.
Regisseure wie Hans Neuenfels, Robert Wilson und Theaterleiter wie Peter Palitzsch, Ulrich Khuon, Jürgen Flimm und Klaus Zehelein holten sie an die Bühnen von Frankfurt am Main, Stuttgart, Hannover und Berlin sowie zu den Salzburger Festspielen und zur Ruhrtriennale. Frankfurt mit seinem »Mitbestimmungstheater» wurde für ihre Theaterfotografie zeitlebens prägend.
Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt
www.frankfurter-buergerstiftung.de

DIE GROSSE KINDERKUNSTNACHT MIT KINDERDISCO
Samstag, 20. März 2010
Ein Strand in der Schirn, im Liegestuhl Bilder schauen, durchs Fernrohr Kunst betrachten und erfahren, wie Seurat die Kunst auf den Punkt …
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt

Entsetzungen
Malerische Arbeiten von Kerstin Dierl
05. Februar – 25. März 2010
Die 1982 geborene Künstlerin und Kunstpädagogin lebt, studiert und arbeitet in Frankfurt. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Kerstin Dierl mit Selbst porträts wie auch mit Porträts anonymer oder öffentlicher Personen…
Haus der Begegnung
Gärtnerweg 62
60322 Frankfurt
Öffnungszeiten: Mo., Mi. und Do., 16:00 – 21:00 Uhr
www.hdb4you.de

Eine unmögliche Reise. Mit Roberto Bolaño in Mexiko – Eine Fotoausstellung von Siqui Sánchez
15. Februar – 14. April 2010
Die mexikanische Landschaft spielt, mehr als Metapher denn als Realität, eine zentrale Rolle in den Werken Roberto Bolaños. Seien es die Straßen von Mexiko Stadt, die Freiflächen von Ciudad Juárez oder die Einsamkeit der Wüste von Sonora, die Schauplätze des chilenischen Autors sind nicht nur im übertragenden Sinne ein Grenzland. In seinen Bildern hält der spanische Fotograf Siqui Sánchez Emotionen fest, die bei der Lektüre von Bolaños Romanen entstehen.
Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
www.cervantes.es

Nacht der Museen
Samstag, 24. April 2010, 19:00 – 02:00 Uhr
Eine NACHT voller Highlights:
-Die Schirn Kunsthalle mit Werken des Neo-Impressionisten Georges Seurat
-Das Städel Museum begeistert mit dem Expressionist Ernst Ludwig Kirchner
-Das caricatura museum zeigt die bissigen Karikaturen von Poth
-Der Frankfurter Kunstverein lässt das “Wesen im Ding” ergründen (letzte Gelegenheit, diese Ausstellungen enden)
-Im Schauspiel Frankfurt gibt es Chagall-Führungen und die hr3 Party.
-Im neuen Museum zur Geschichte kann die ungewöhnliche Art der Kommunikation der Gehörlosen und Schwerhörigen erfahren werden.
-Der Palmengarten zelebriert Soul & Kitchen-NACHT mit Musik von Jammin Cool.
-In der Neuen Börse steht Annett Louisan unplugged auf der Bühne
-Im Eintracht Frankfurt Museum performt Badesalz-Mitglied Henni Nachtsheim
-Im Offenbacher Büsing-Palais verzaubert das Sorbische Nationalballett mit “Krabat”.
Das Bahnhofsviertel präsentiert sich mit Galerien, Konzerten, Filmen und Rundgänge durch den Hauptbahnhof
Open air
-Im Archäologischen Garten gastiert das Theater-Ensemble 9. November mit “Nussknacker und Mausekönig”
-Kurzfilm-Projektionen an den Außenwänden verschiedener Museen
-Museumsufer-Entenrennen
Von Museum zu Museum bringt die Besucher der Bus-Shuttle-Service, das Shuttle-Schiff, die historische Straßenbahn, die Oldtimer-Busse und die Velo-Taxis. So sind selbst die Veranstaltungen in Höchst und Offenbach ohne Probleme zu erreichen. Und das Tolle – alle Fahrten sind frei.

DAS WESEN IM DING
05. Februar – 25. April 2010
Die Gruppenausstellung „Das Wesen im Ding“ kreist um Fragen der Mimesis, verstanden als nachahmende Darstellung der Wirklichkeit, und spürt der Rolle nach, die sie heute in der Kunst einnimmt.
Die Arbeiten und Projekte von den KünstlerInnen Nina Canell, Florian Haas, Till Krause, Bettina Lauck, Yoon Jean Lee, Egill Sæbjörnsson und Andreas Wegner präsentieren verschiedene Methoden der Suche nach dem „Wesen im Ding“.
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt
www.fkv.de

„Ihr glücklichen Augen“
Fotografien von Rudi Weissenstein
18. Februar – 30. April 2010
Die Heussenstamm-Stiftung zeigt mit zirka 50 schwarz-weiß Aufnahmen einen ebenso dokumentarischen wie künstlerischen Ausschnitt aus dem rund eine Million Negative umfassenden Werk des Künstlers, mit dem Weissenstein zum bedeutendsten Chronisten Israels wurde. Vorwiegend zwischen den 1930er und 1970er Jahren entstanden, …
Heussenstamm-Galerie
Braubachstraße 34
60311 Frankfurt
Telefon: 069 – 1 31 00 16
www.heussenstamm-stiftung.de

‘Force Majeure’
Städelschüler Jakob Emdal zeigt seine Bilder im Presse- und Informationsamt
03. Februar 2010 – 30. April 2010
Jakob Emdal, geboren in Kopenhagen, hat 2005 zunächst ein Semester an der ‘Fatamorgana’ in Kopenhagen studiert, der Danish School of Art Photography, bevor er sein Studium an der Städelschule aufnahm. Dort besucht er die Klassen von Wolfgang Tilmanns und Willem de Rooij. Im vergangenen Sommersemester hat Jakob Emdal zudem an der Cooper Union in New York studiert.
Presse- und Informationsamt (PIA)
Römerberg 32
60311 Frankfurt
Montags bis freitags von 08:00 – 18:00 Uhr

GEORGES SEURAT
04. Februar 2010 – 09. Mai 2010
Georges Seurat, 1859 in Paris geboren, zählt neben Paul Cézanne (1839–1906), Vincent van Gogh (1853–1890) und Paul Gauguin(1848–1903) zu den wichtigsten Wegbereitern der Kunst der Moderne. Bis zu seinem frühen Tod an Diphtherie im Alter von 31 Jahren schuf er ein bedeutendes Œuvre.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

„Günther Förg – Aufbruch der Farben“
05. März – 30. Mai 2010
Mit der Ausstellung „Aufbruch der Farben“ präsentiert die ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus aktuelle Arbeiten von Günther Förg erstmals der Öffentlichkeit. Übermalte Monotypien, Tuschzeichnungen, Pastelle, Aquarelle und ein Gemälde werden zu sehen sein.
ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61358 Bad Homburg v. d. Höhe
www.altana-kulturstiftung.de

Almut Martiny – „Prozess und Wandel“
Öllasurmalerei trifft Fotografie
14. April – 11. Juni 2010
Almut Martiny verbindet in ihren semi-abstrakten Bildern subtil nuancierte bis intensive Farbigkeit in zarter Öllasur-technik auf Papier/Leinwand mit Fund-stücken und/oder eigenen Fragment-Fotografien.
Sitzungssaaltrakt des Oberlandesgerichts
Gerichtsgebäude D
Zeil 42 (Eingang Klapperfeldstraße)
60313 Frankfurt
Montag bis Freitag 09:00 – 15:00 Uhr

Ein Schrei auf der Wand – Plakate aus dem Spanischen Bürgerkrieg 1936-39
02. Juni – 09. Juli 2010
Das Instituto Cervantes zeigt mit dieser Ausstellung eine interessante Auswahl politischer Plakate, die während des Spanischen Bürgerkrieges entstanden sind. Generell erfuhr die Plakatkunst in den 1930er Jahren in Europa eine Blütezeit und mit der Ausrufung der Zweiten Republik im Jahre 1931 begannen in Spanien zahlreiche Grafiker und Maler avantgardistische und künstlerisch wertvolle Plakate zu entwerfen. Der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges 1936 gab der republikanischen Plakatkunst schließlich den entscheidenden Impuls und das Plakat wurde wie kein anderes Medium dazu eingesetzt, politische Propaganda zu betreiben sowie Ideen zu vermitteln.
Die Ausstellung „Plakate aus dem Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939“ wird aus den Beständen der Stiftung Pablo Iglesisas realisiert.
Instituto Cervantes Frankfurt
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
www.frankfurt.cervantes.es

13. Rundgang der HfG vom 9. bis 11. Juli 2010
Der traditionelle Rundgang ist der Höhepunkt eines Studienjahres an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach. Er findet jährlich mit Abschluss des Sommersemesters im Juli statt.
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Schlossstraße 31
63065 Offenbach
www.hfg-offenbach.de

Philipp Franck – Ein deutscher Impressionist
21. März – 18. Juli 2010
Der gebürtige Frankfurter Philipp Franck (1860-1944) gehört neben Walter Leistikow und Max Liebermann zu den Mitbegründern der Berliner Secession.
Francks Motivrepertoire umfasst Landschaften und Porträts, Genremotive und Stillleben. Mit seiner Kunst zählt er zu den Vertretern der modernen deutschen Kunst um und nach 1900.
MUSEUM GIERSCH
Schaumainkai 83
60596 Frankfurt
www.museum-giersch.de

Ernst Ludwig Kirchner. Retrospektive
23. April – 25. Juli 2010
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), Gründungsmitglied der Künstlervereinigung “Brücke” und einer der bedeutendsten Künstler des Expressionismus, hatte prägenden Einfluss auf die Kunst der klassischen Moderne. Das Gesamtwerk des Malers, Grafikers und Bildhauers würdigt das Städel Museum nun mit der ersten, 170 Werke umfassenden Retrospektive in Deutschland seit 30 Jahren.
Für das Ausstellungsprojekt konnten großartige Leihgaben aus vielen internationalen Museen wie dem Centre Pompidou in Paris, der Pinakothek der Moderne in München, dem Kirchner Museum Davos, dem Brücke-Museum und der Neuen Nationalgalerie in Berlin, dem Moderna Museet in Stockholm und dem Museum of Modern Art in New York gewonnen werden.
Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt
www.staedelmuseum.de

Sven Johne: Berichte zwischen Morgen und Grauen
13. Mai 2010 – 25. Juli 2010
In der ersten großen Einzelausstellung des Künstlers Sven Johne…
Oft sind es kleine Meldungen und Randnotizen aus der lokalen Presse – beispielsweise zu Selbstmorden, Schiffsuntergängen oder Amokläufen – die Sven Johne zur Spurensuche veranlassen. Wie unter einem Brennglas lässt er individuelle Schicksale oder einen außerordentlichen Einzelfall zu exemplarischen Porträts des gesellschaftlichen Status Quo werden. Johnes zyklisch angelegte Arbeiten verschmelzen dabei Fiktion mit Wirklichkeit: Nicht die Wahrheit der Meldungen ist entscheidend, sondern das was erzählt wird in Relation zur Welt. Die Elemente seiner Arbeiten fungieren als scheinbare oder echte Beweise von Einzelschicksalen, die wiederum Ausdruck oder Manifestation der gegenwärtigen Verfassung sozialer, wirtschaftlicher und politischer Konstellationen sind.
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt
www.fkv.de

Jimmie Durham – ROCKS ENCOURAGED
05. Juni – 01. August 2010
Jimmie Durham ist Dichter, Performer und bildender Künstler. Er selbst bezeichnet sich als jemanden, der Verhaltensweisen und Normen des Zusammenlebens in verschiedenen Gesellschaften beschreibt. In Skulpturen, Assemblagen, Zeichnungen, Texten und Installationen thematisiert er kulturelles Verhalten, den Umgang mit Natur, und seinen eigenen Standpunkt dazu.
Im Portikus zeigt Durham eine neue Arbeit; es ist eine Installation aus natürlichen Objekten, die aus versteinertem Holz entstanden sind. Sie sehen zwar aus wie Steine, sind aber das Ergebnis biochemischer Prozesse.
PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
60594 Frankfurt
www.portikus.de

„Geschmacksverstärker – Städelschule Absolventenausstellung 2010“
30. Juli – 15. August 2010
Ausstellungseröffnung 29. Juli
Zum siebten Mal präsentieren die Absolventen der Städelschule ihre Abschlussarbeiten in einem institutionellen Kontext. Zu sehen sind Werke der 23 Absolventinnen und Absolventen aus den Klassen von Bonnie Camplin, Christa Näher, Willem de Rooij, Michael Krebber, Simon Starling und Tobias Rehberger.
MMK Zollamt
Domstr. 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

Young-Jae Lee – Formen aus der Erde
18. Juni – 15. August 2010
Die koreanische Keramikerin Young-Jae Lee inszeniert im Sinclair-Haus ihre Schalen und Gefäße auf ungewöhnliche Weise: einzeln, in Gruppen, auf dem Boden oder auf Sockeln stehend, schafft die Künstlerin Räume von eindrucksvoller, meditativer Atmosphäre. Aus dem Bestand der ALTANA Kunstsammlung zum Thema „Natur“ hat die Künstlerin zudem Werke von Georg Baselitz, Per Kirkeby, Joan Hernández Pijuan u.a. ausgewählt, die sie in …
ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61358 Bad Homburg v. d. Höhe
www.altana-kulturstiftung.de

Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg
15. April – 29. August 2010
Die Ausstellung „Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“ bietet Lesarten und Sichtweisen für ein tieferes Verständnis dieser Bildarchive. Sie zeigt die Blicke deutscher Soldaten auf fremde Menschen, Landschaften und Kulturdenkmale in den besetzten Ländern. Dabei werden nicht nur die Motive und die Bildästhetik der Fotos untersucht, sondern auch der Einfluss der Kriegspropaganda auf die Amateurfotografie.
Historisches Museum Frankfurt am Main
Saalgasse 19 (Römerberg)
60311 Frankfurt
www.historisches-museum.frankfurt.de

Film ohne Kamera
02. Juni – 29. August 2010
In einem abwechslungsreichen Parcours zeigt die SCHIRN KUNSTHALLE herausragende Beispiele des „Films ohne Kamera“ und präsentiert damit eine besondere Form des künstlerischen Experimentalfilms, bei der das Bild durch direkte Bearbeitung des Filmmaterials entsteht.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Franziska Becker – Letzte Warnung
27. Mai – 19. September 2010
Seit Jahrzehnten nimmt Franziska Becker mit ihren knallbunten Cartoons, vornehmlich für Alice Schwarzers “Emma” als “Hauscartoonistin”, die Welt liebevoll und fein spöttelnd unter die Lupe.
Das Spektrum der Cartoonistin reicht von der tagespolitischen Karikatur über den Comic, die satirische Bildgeschichte und die pointierte Illustration bis zum gemalten Großbild.
caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
www.caricatura-museum.de

In Erinnerung an die Opfer der argentinischen Militärdiktatur
„Ausencias – Verschwunden“ von Gustavo Germano
27. August – 24. September 2010
Während der argentinischen Militärdiktatur verschwanden zwischen 1976 und 1983 rund 30.000 Menschen spurlos. Sie wurden verfolgt, verschleppt, gefoltert und ermordet. Dieses traurige Thema greift der Argentinier Gustavo Germano in seinem Fotoprojekt mit dem Titel „Ausencias“ (Verschwunden) auf.
Durch Gegenüberstellen der Familienfotos aus einer Zeit vor und nach der Diktatur wird die schmerzhafte Lücke sichtbar gemacht, welche die Verschwundenen hinterlassen haben.
Instituto Cervantes Frankfurt
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

“LOVE KILLS. FLORIAN HEINKE.”
20. August – 15. Oktober 2010
Mit LOVE KILLS. vollzieht Heinke den Abschluss einer großen Werkgruppe, die sich mit Geschichten von Menschen und ihren Beziehungen zueinander, mit Liebe und Freundschaft in ihren vielfältigen Facetten beschäftigt.
>>raum für kultur<<
Commerzbank-Hochhaus
Kaiserplatz
60311 Frankfurt

Rückblicke auf das alte Höchst – Bilder von Adi Helfenbein
25. Juni – 30. Oktober 2010
Zum Höchster Schlossfest 2010 wird eine Ausstellung von Gemälden des Höchster Künstlers Adi Helfenbein zu sehen sein. In seinen Zeichnungen, Aquarellen, Linolschnitten und Ölbildern gibt er Einblicke in das alltägliche Leben in Höchst um 1900. Mit großer Liebe zum Detail und in einer genrehaften Anlage der Bilder erzählt der Künstler von Ereignissen und dem Leben in einer noch fast mittelalterlich geprägten Stadt, die gleichwohl auf dem Sprung ins Industriezeitalter war.
Kronberger Haus
Bolongarostr. 152
65929 Frankfurt

Tales of Resistance and Change
20. August – 31. Oktober 2010
Anlässlich der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Argentinien zeigt der Frankfurter Kunstverein die Gruppenausstellung “Tales of Resistance and Change”. Artists from Argentina” mit aktuellen Positionen der argentinischen Gegenwartskunst. Die Ausstellung gibt Einblicke in die künstlerische Praxis der letzten zehn, von politischen und ökonomischen Spannungen gezeichneten Jahre.
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt
www.fkv.de

Schirn at Night
Samstag, 20. November 2010
Bei SCHIRN AT NIGHT verbinden sich Kunstbesuch und Clubatmosphäre.
Hier werden keine klassischen Führungen angeboten, sondern Studenten der Kunstpädagogik und Kunstgeschichte ermuntern dazu, in lockeren Gesprächen über die Ausstellung zu diskutieren. Wechselnde DJs und eine Bar im Foyer sorgen für gute Stimmung.
CHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Open Doors 2010
Wochenende der offenen Ateliers – Zum vierten Mal öffnen sich die Künstlerwerkstätten in Frankfurt
20. & 21. November 2010
Skizzen, Malerei, Zeichnungen, Skulpturen, Plastiken, Videoarbeiten, Installation, Fotografie, Collagen: „Open Doors“ gewährt zum vierten Mal Einblicke in die Werkstätten Frankfurter Künstler.

grenzlinien in sankt peter
20. – 24. November 2010
Das Projekt “grenzlinien” versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen zu Grenzen und Grenzüberschreitungen mit einem Fokus auf irregulärer Migration in Europa.
sankt peter
Bleichstr.33
60313 Frankfurt
www.sanktpeter.com
www.grenzlinien.com

Sahure. Tod und Leben eines großen Pharao
24. Juni – 28. November 2010
Der berühmte Ägyptologe Ludwig Borchardt (1863–1938), der Entdecker der Nofretete, stieß in der Pyramidenanlage des Sahure im Jahr 1907 auf eine Sensation: ein gewaltiges steinernes Bilderbuch. In feinster Relieftechnik waren auf ursprünglich etwa 10.000 qm Fläche die Taten des mächtigen Pharao geschildert worden.
Liebieghaus
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt
www.liebieghaus.de

Artist in Residence
20. November – 16. Dezember 2010
Unter dem Ausstellungstitel „Frankfurt in… / …in Frankfurt“ werden zum diesjährigen 20. Jubiläum des Frankfurter Artist in Residence-Programms Werke von 32 Frankfurter und neun ausländischen Künstlerinnen und Künstlern in den Räumen des atelierfrankfurt vorgestellt.
Das Artist in Residence-Programm der Stadt Frankfurt am Main bietet seit 1990 sowohl Frankfurter als auch internationalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform für den künstlerischen und kulturellen Austausch zwischen verschiedenen europäischen und internationalen Metropolen. Mittlerweile konnten rund 90 Frankfurter Künstlerinnen und Künstler und ebenso viele ausländische Künstler den Austausch wahrnehmen. Ziel des Programms ist es, ein internationales Netzwerk zwischen den teilnehmenden Städten, Künstlern und Kulturschaffenden zu etablieren.
ATELIERFRANKFURT
Hohenstaufenstraße 13-25
60327 Frankfurt
www.atelierfrankfurt.de

Daniel Mordzinksi
Der etwas andere Blick auf hispanoamerikanische Schriftsteller
02. Oktober – 30. Dezember 2010
Der Argentinier Daniel Mordzinski wird zu Recht in der spanischsprachigen Welt „Fotograf der Schriftsteller“ genannt. Seit über 30 Jahren arbeitet er bereits ehrgeizig an seinem Projekt über bekannte spanischsprachige Autoren: dem „atlas humano“ (menschlichen Atlas). Darin porträtiert er einfühlsam die bedeutendsten Vertreter und zeigt die Schöpfer zahlreicher prämierter Bücher aus einem besonderen Blickwinkel. Eine Auswahl an Fotografien ist in der Ausstellung „Aus Tinte und Licht – Ein Blick auf die Seele der hispanoamerikanischen Literatur“ zu besichtigen.
Instituto Cervantes
Staufenstraße 1
60323 Frankfurt

Not-In-Fashion-Kollektion
25. September 2010 – 09. Januar 2011
Das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main zeigt, wie Mode unseren Blick auf die Welt verändert. In den 1990er Jahren erfand sich die Modeszene vor allem durch das Medium der Fotografie grundlegend neu. Diese Zeit ist der Ursprung einer neuen Generation, für die Identitätsfindung, Individualismus und ein selbstdefinierter Stil zentrale Bedeutung hatten.
Das Lebensgefühl der damals 20- bis 30-jährigen Kreativen war geprägt von Musik, Subkultur, Intimität und Mode. In den großen Metropolen der Welt, wie London, New York, Tokyo, Berlin oder Paris zelebrierten sie eine neue Körperlichkeit und grenzten sich von der etablierten Kunst-, und Modewelt ab, um einen Gegenentwurf – eine „Counter-Culture“ – vorzuleben. Die aufwendig produzierten Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der mainstream Modemagazine galt es zu überwinden, um „wahres“ Leben und authentische Jugendkultur als Motor für dieses Lebensgefühl zu porträtieren. Die Idee des Schönen wird kollektiv verworfen, Geschlechter- differenzen und andere gesellschaftliche Konventionen verwischt.
Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Domstr. 8
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

Else Lasker-Schüler. Die Bilder
08. September 2010 – 09. Januar 2011
Die Ausstellung ELSE LASKER-SCHÜLER. DIE BILDER würdigt das bildnerische Schaffen dieser Künstlerin. Als Dichterin und Schriftstellerin gilt Else Lasker-Schüler (1869–1945) heute als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus. Sie war aber auch eine bedeutende Zeichnerin.
Ihre sehr charakteristischen und eigenständigen Zeichnungen entwickelte Else Lasker-Schüler im Umfeld von Jugendstil, Expressionismus, Futurismus und Dada. Einflüsse und Wechselwirkungen zu Werken anderer Künstler werden aufgezeigt; so wird erstmals die besondere Rolle von Franz Marc, dem Begründer des Blauen Reiter, herausgestellt und sichtbar gemacht, und es wird aufgezeigt, welchen Einfluss Ernst Ludwig Kirchner, ein Künstler der Brücke, auf ihre Arbeit hatte.
Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt
www.juedischesmuseum.de

WELTENWANDLER
DIE KUNST DER OUTSIDER
24. September 2010 – 09. Januar 2011
Die Ausstellung zeigt in einem Spektrum vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart eine exemplarische Reihe von intensiv erlebbaren Räumen, in denen sich auf eindrucksvolle Weise die individuellen Welten der Künstler erschließen: So betritt man das „Ewigkeitenendeland“ eines August Walla, taucht in die Liebes-traumwelten der Aloïse und in die präzisen mathematischen Utopien von George Widener ein oder trifft auf die lebensgroßen Kokongespinste von Judith Scott.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt am Main
www.schirn.de

Christian Rohlfs – Musik der Farben
19. November 2010 – 23. Januar 2011
Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über das Werk von Christian Rohlfs (1849-1938), eines bedeutenden Künstlers der klassischen Moderne. Zu sehen sind 100 Werke aus dem Besitz des Osthaus Museums Hagen: Gemälde, Zeichnungen, Aquarell- und Temperablätter.
ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61358 Bad Homburg v. d. Höhe
www.altana-kulturstiftung.de

BARBARA KRUGER. Circus
15. Dezember 2010 – 30. Januar 2011
In ihren häufig für den öffentlichen Raum gestalteten Arbeiten geht es um sprachliche Kommentare zu Individuum und Gesellschaft, Krieg und Kultur, aber auch Werbung und Kommerz. Nach ihrem Studium arbeitete Kruger zunächst als redaktionelle Grafikerin und später als Bildredakteurin im Condé Nast Verlag. So entwickelte sie ihre künstlerische Sprache in der Kombination von Bild und Text. Sie verwendet dabei ausschließlich die vom Bauhaus entwickelte Schrift Futura. Durch den Einsatz großflächiger, plakativer Schriftzüge werden Buchstaben zu Bildern, werden Sprache und Sinn auch räumlich wahrgenommen.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Rock ‘n’ Roll Fever
30. September 2010 – 30. Januar 2011
Die ‘Geschichte’ der populären Musik mit Bildern
Erstmals haben sich ein Bildender Künstler, der Berliner Maler Guido Sieber, und ein Schriftsteller, Franz Dobler, zusammen getan, um in Bild, Text und Ton die rund hundertjährige Geschichte der populären Musik zu erzählen. In ihren Bildern und Texten zur Geschichte der populären Musik werfen der Maler Guido Sieber und der Schriftsteller Franz Dobler einen eigenwilligen Blick auf den prägenden Teil der Pop- und Rock-Kultur von Robert Johnson bis Michael Jackson.
caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
www.caricatura.de

COURBET – EIN TRAUM VON DER MODERNE
15. Oktober 2010 – 30. Januar 2011
Er gilt als bedeutendster Vorkämpfer einer sozial engagierten Malerei („Die Steinklopfer“) und als Revolutionär der Pariser Commune (Sturz der Vendôme-Säule). Courbet hat aber auch eine ganz andere Seite: Er war einer der größten Träumer der Geschichte. In seinen Porträts, aber auch in seinen Landschaftsbildern, Zeichnungen und Stillleben schildert er eine Welt der Versunkenheit, der Nachdenklichkeit und der Innenwendung – ganz im Gegensatz zur hektischen Industrialisierung seiner Zeit.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Fritz Klimsch und August Gaul
03. Oktober 2010 – 30. Januar 2011
Fritz Klimsch (1870–1960), aus einer Frankfurter Künstlerfamilie stammend, und August Gaul (1869–1921), gebürtig in Großauheim bei Hanau, widmeten sich grundverschiedenen Sujets: Klimsch beschäftigte sich als gefragter Porträtist und Denkmalplastiker mit der menschlichen Figur, insbesondere dem weiblichen Akt. Gaul dagegen spezialisierte sich auf Tierdarstellungen, die er als eigenständige Motivgattung in der deutschen Kunst etablierte.
Beide Bildhauer schufen bedeutende Arbeiten für den öffentlichen Raum. Zu den wohl bekanntesten Werken zählen die „Kämpfenden Wisente“ (1912) August Gauls in Königsberg und das „Virchow-Denkmal“ (1906–1910) Fritz Klimschs in Berlin. In Frankfurt am Main lassen sich ebenfalls Freiplastiken nachweisen: Im Städelgarten steht Gauls „Eselreiter“ (1912), eines der wenigen Werke, mit dem er sich auch dem Thema Mensch widmete.
MUSEUM GIERSCH
Schaumainkai 83
60596 Frankfurt
www.museum-giersch.de

New Frankfurt Internationals: Stories and Stages
11. Dezember 2010 – 13. Februar 2011
Das Projekt umfasst eine Ausstellung, eine Performancereihe sowie künstlerische Interventionen in der Rhein-Main-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „New Frankfurt Internationals“ trägt dem großen in der Region vorhandenen künstlerischen Potential Rechnung und präsentiert Künstler, die hier leben und / oder studiert haben und inzwischen zu den „new internationals” im weltweiten Kunstbetrieb gehören. Das Projekt ist als wiederkehrendes Ausstellungsformat geplant, das ein national und international wahrnehmbares Signal für junge Kunst in Frankfurt und der Region setzt.
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt
www.fkv.de

Juden in Argentinien
Porträts zum zweihundertjährigen Jubiläum
05. Oktober 2010 – 13. Februar 2011
Die jüdische Gemeinde in Argentinien ist die größte spanischsprachige und die siebtgrößte der Diaspora. Sie hat einen intensiven und kreativen Lebensstil entwickelt voller kultureller, institutioneller, sozialer Ausdrucksformen. Diese spiegeln sowohl ihre besondere Eigenschaft als Einwanderungsgruppe als auch ihre Eingliederung in die argentinische Gesellschaft als Ganzes.
Die mit verschiedensten Porträts gestaltete Ausstellung führt durch die Geschichte der jüdischen Anwesenheit in Argentinien, belegt Lebenserfahrungen, die sich aus Jahrzehnten in der Stadt und auf dem Lande entwickelten, glücklichen und traurigen, lebendigen aus der Gegenwart und vergangenen, die Spuren in den Seelen und Körpern hinterließen. Porträts, die die Menschen in der Vielfalt, aber doch als Teil einer gemeinsamen Identität zeigen.
Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10
60311 Frankfurt
www.juedischesmuseum.de

Die Ikone Marilyn Monroe
Der Aufstieg der Norma Jeane Baker zum populärsten Star des 20. Jahrhunderts
15. Dezember 2010 – 28. Februar 2011
Die Sonderausstellung aus Anlass des 85-jährigen Geburtstages von Marilyn Monroe beschäftigt sich mit der Faszination MM – dem populärsten Star des 20. Jahrhunderts, der durch die Medien zu einer Ikone stilisiert wurde. Die Ausstellung zeigt, wie die westliche Kultur den Begriff „Ikone“ als Ausdruck höchster Stilisierung von „Mediengottheiten“ neu definierte.
Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt
Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Brückenstraße 3-7
60594 Frankfurt
www.ikonenmuseumfrankfurt.de


Mit spitzer Feder
Eine Essenz deutsch-italienischer Beziehungen in Cartoons
04. Februar – 10. März 2011
Was denken die Italiener über die Deutschen? Welches Italienbild herrscht in Deutschland vor? Vorurteile, Stereotypen und Verallgemeinerungen verdrängen oft Neugier und Lust auf gegenseitiges Kennenlernen. Aus diesem Grund hat das Goethe-Institut Italien in Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern beider Länder das Projekt „Va bene?!“ ins Leben gerufen. 33 Zeichner aus Italien und Deutschland hinterfragen in ihren Cartoons kritisch-ironisch gängige Klischees über die beiden Länder. In Frankfurt sind ihre Bilder in der Ausstellung „Mit spitzer Feder“ im Instituto Cervantes, dem lokalen Partner des Projektes, zu sehen.
Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

WAZA – Traditionelles Kunsthandwerk aus Kyôto
27. Januar – 27. März 2011
Gastkuratorin Miki Shimokawa präsentiert in der Ausstellung rund dreißig verschiedene Künstler und deren Betriebe. Sie stehen für traditionsreiche, teilweise vom Aussterben bedrohte Kunsthandwerke, die in der alten Kaiserstadt noch gepflegt werden: Nô-Masken, Bögen und Pfeile, kostbare Papiere, Lampen, Kämme, göttliche Kreisel, Kerzen, Fächer und weitere kunsthandwerkliche Exponate werden nicht nur zur Schau gestellt; es werden auch 14 Künstler aus Kyôto zu Beginn der Ausstellung alle interessierten Besucher am Entstehen und bei der Gestaltung ihrer Werke teilhaben lassen. Die Arbeiten werden mit den kostbaren, traditionellen Materialien und dem überlieferten Werkzeug hergestellt und vermitteln japanische Traditionen, deren Fortbestand nicht immer gesichert ist.
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt
www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de

Abisag Tüllmann
Bildreportagen und Theaterfotografie
24. November 2010 – 27. März 2011
Mit der neuen Präsentation “Abisag Tüllmann 1935-1996. Bildreportagen und Theaterfotografie” wird eine Künstlerin der Fotogeschichte für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts vorgestellt. Anlass ist der 75. Geburtstag der 1996 verstorbenen Fotografin, die Frankfurt 1957 zu ihrer Wahlheimat machte.
Als Auftakt zu Abisag Tüllmanns vielseitigem Bildschaffen sind die Originalaufnahmen für das 1963 veröffentlichte Fotobuch “Großstadt” zu sehen – eine Hommage an Frankfurt. Fotografien von den Ereignissen und Akteuren der 68er-Bewegung wie Daniel Cohn-Bendit und Joschka Fischer, von der Künstler- und Theaterszene im In- und Ausland mit Bildern von Joseph Beuys und Bernhard Minetti, aber auch von Politikern und Wirtschaftsführern.
Historisches Museum Frankfurt
Saalgasse 19 (Römerberg)
60311 Frankfurt
www.historisches-museum.frankfurt.de

„Frankfurt. Der andere Blick”
Dienstag, 29. März 2011
Bücher über Frankfurt gibt es viele. Dem Fotografen Christian Grau und dem Pilot Andrè Risto ist jedoch in ihrem Buch „Frankfurt. Der andere Blick” eine sehr außergewöhnliche Sicht auf die Mainmetropole aus der Luft gelungen.
Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

Yasmin Alt / Friedrich Vater
04. Februar – 01. April 2011
Der Fokus der beiden Künstler liegt auf Installationen und Objekten. Die skulpturalen Arbeiten der 32jährigen Künstlerin aus dem hessischen Bad Schwalbach sind anzusiedeln zwischen Abstraktion und Figuration. Friedrich Vater, 1977 im brasilianischen Salvador geboren, beschäftigt sich mit dem Thema Identität. Er lotet in seinen Arbeiten die Grenzen der Identitätsbindung aus und fragt nach, wie sich die Position des Einzelnen in der Gesellschaft und die Gesellschaft insgesamt wechselseitig beeinflussen.
Commerzbank
Kaiserplatz
60311 Frankfurt

Edward Burtynsky/OIL – Fotografie
04. Februar – 10. April 2010
Edward Burtynsky (geb. 1955) fotografiert „manufactured landscapes“ – Industrielandschaften. In seinen großformatigen Fotografien dokumentiert der kanadische Fotograf die massiven Eingriffe des Menschen in die Natur. In der umfassenden Werkreihe Burtynsky/OIL zeigt der Künstler die Folgen der Ölförderung, die Abhängigkeit der Menschen vom Öl und die daraus resultierenden Abfallprodukte.
ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61358 Bad Homburg v. d. Höhe
www.altana-kulturstiftung.de

Felix Gonzalez-Torres
Specific Objects without Specific Form
29. Januar – 25. April 2011
Die Retrospektive zeigt die große Bandbreite der kurzen aber international sehr wirkungsmächtigen Arbeit des auf Kuba geborenen US-amerikanischen Künstlers dar. Gonzalez-Torres (1957-1996) ließ sich 1979 in New York nieder, wo er Kunst studierte und später bis zu seinem Tode im Alter von 38 Jahren als Künstler arbeitete. Heute gilt sein einflussreiches Œuvre als wegweisend für nachfolgende Künstlergenerationen. In engem Dialog mit der Architektur des MMK zeigt die Ausstellung in Frankfurt sowohl seltene als auch bekannte Installationen, Skulpturen, Fotografien und darüber hinaus Projekte im öffentlichen Raum.
Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Domstr. 8
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

The Lucid Evidence
Fotografie aus Sammlung des MMK
25. September 2010 – 25. April 2011
Seit der Gründung deds MMK im Jahr 1991 wird die Fotografie gleichbedeutend neben Malerei, Skulptur, Zeichnung, Film oder Videoinstallation gesammelt.
Die Sammlungspräsentation ist der erste Teil von zwei Präsentationen, in denen das MMK seine bedeutende Sammlung der Öffentlichkeit vorstellt. Ausgestellt sind Werke und Werkgruppen von insgesamt 23 Künstlerinnen und Künstlern, deren Arbeiten die verschiedenen Genres der Fotografie von den späten 1950er Jahren bis heute präsentieren. Der Schwerpunkt der 700 Fotografien umfassenden Präsentation liegt auf dem Porträt. Darüber hinaus kontextualisiert die Präsentation die parallel laufende Sonderausstellung Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre. So besetzt beispielsweise die französische Fotografin Bettina Rheims mit ihren bekannten Akt- und Modefotografien eine Schnittstelle von Mode und Kunst.
Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

Postcardpolitics
01. – 30. April 2011
Eine Ausstellung von Cartoons des in Köln lebenden Engländers Alan Mitcham zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen.
Club Voltaire
Kleine Hochstraße 5
60313 Frankfurt
www.club-voltaire.de

Rundgang 2011
Jahresausstellung der Studierenden der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule
29. April – 01. Mai 2011
Einmal im Jahr öffnet die Städelschule, einer der weltweit führenden Kunsthochschulen, ihre Türen der Öffentlichkeit. Drei Tage lang werden die Kunststudierenden ihre aktuellen Arbeiten in den Ateliers zeigen, die Videokünstler und Filmemacher präsentieren ihre neuesten Produktionen in einem speziellen Filmprogramm.

Innovativer Pavillion für EZB-Gelände
19. April – 01. Mai 2011
Der Architektursommer Rhein-Main 2011 hatte Studenten fünf südhessischer Architekturschulen zu einem Ideenwettbewerb für einen Sommerpavillon an der Weser Werft eingeladen. Es werden Entwürfe für einen innovativen Pavillon erwartet, der neue Ideen für die Verwendung von Kunststoffen in der Architektur aufzeigt. Das neue Gebäude am Mainufer soll Anziehungspunkt für Spaziergänger sein und das Gelände um die künftige Europäische Zentralbank aufwerten.
Teilnehmende Architekturschulen sind die Städelschule – Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt am Main, die Hochschule für Gestaltung, Offenbach, die Hochschule Darmstadt, die Fachhochschule Frankfurt am Main sowie die Hochschule RheinMain, Wiesbaden.
Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M.
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt
www.dam-online.de

Der Kulturfrühling beginnt
Kultur für ALLE e.V. freut sich auf den 07. Mai 2011. Dann gibt es in Frankfurt die mittlerweile 12. Nacht der Museen :„Ein fester Bestandteil des Frankfurter Kulturlebens“, Mit immer neuen Ausstellungsorten sowie kreativen und vielfältigen Programmpunkten bietet die Nacht jedes Jahr besondere Erlebnisse und neue kulturelle Höhepunkte.
Dieses Jahr können Oldtimer-Fans erstmals in der Klassikstadt in Fechenheim Liebhaberfahrzeuge aus dem letzten Jahrhundert bewundern und Restauratoren in gläsernen Werkstätten bei der Arbeit über die Schulter schauen. Der frisch sanierte Kuhhirtenturm in Sachsenhausen mit dem Hindemith-Kabinett lädt zu Klatsch und Kammermusik ein und auch die Freitagsküche kocht in ihren neuen Räumlichkeiten in der Mainzer Landstraße zum ersten Mal für die kulturellen Nachtschwärmer.
Unter dem Dach des von der Stadt geförderten Kulturbunkers Schmickstraße finden sich gleich mehrere neue Teilnehmer: Die Bands der Proberäume des Musikbunkers sorgen für Live-Musik. In dem Loft-Aufbau können Künstlerateliers sowie das Institut für Neue Medien besucht werden. Fotografische Detailaufnahmen der Stadt von Alex Habermehl bilden im Westhafentower einen Kontrast zum Panoramablick aus dem 28. Stock. Die Ausstellung wird akustisch begleitet von Dennis Sekretarev, dem Gewinner des Jazz-Stipendiums 2010 der Stadt Frankfurt.
Ein kultureller Höhepunkt jeder Nacht ist die Ernst & Young-Benefizauktion „Junge Kunst mit Zukunft“ im Museum für Angewandte Kunst. Der Archäologische Garten kann in diesem Jahr noch einmal unter freiem Himmel bespielt werden. Es tritt auf die „antagon theaterAKTion“ mit einer lyrischen Feuer-Theater-Show.
Zum letzten Mal vor dem Abriss öffnen in dieser Nacht die Türen des Historische Museum. Punkt 19:00 Uhr wird die Nacht der Museen dort auch von Direktor Jan Gerchow und Kulturdezernent Felix Semmelroth eröffnet. Mauerspechte können sich aus den Betonwänden des Museums Erinnerungsstücke herausklopfen und mit nach Hause nehmen, bevor die Abrissbirnen nach der Nacht ihr Werk vollenden. Später kann im Historischen Museum auf der hr3-Party weitergefeiert werden.
Weitere Informationen unter www.nacht-der-museen.de

DIERK SCHMIDT: IMAGE LEAKS –
Zur Bildpolitik der Ressource
11. März – 08. Mai 2011
Der deutsche Künstler Dierk Schmidt (geb. 1965) zeigt im Frankfurter Kunstverein eine umfassende Einzelausstellung. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage, wie sich künstlerische Bilder mit tagespolitischen Ereignissen und deren geschichtlichen Hintergründen beschäftigen können.
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt
www.fkv.de

Hinter den Kulissen des Frankfurter Bahnhofsviertels
Lichtbild-Show: Fotokunst zugunsten der Obachlosenhilfe
Montag, 09. Mai 2011
Gerald Hintze, Kurator an der Weißfrauenkirche, versteigert die schönsten Bilder der Ausstellung Street Gallery, die Ulrich Mattner derzeit an acht Stationen im Bahnhofsviertel zeigt. Der Erlös der Versteigerung kommt der Obdachlosenhilfe der Diakonie Weser 5 zugute.
Informationen zur Street Gallery: WWW.STREET-GALLERY.COM
Bar James
c/o. English Theatre Frankfurt
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Offenbach lädt ein zu den 12. „kunstansichten“, dem Festival der Kunst, das seit 2009 als Biennale im zweijährigen Rhythmus im Mai stattfindet. Oberbürgermeister Horst Schneider: „Das Fest möchte künstlerische Prozesse an originellen Schauplätzen zugänglich machen: Ateliers, Galerien, Museen und alternative Kunstorte öffnen ein Wochenende lang, vom 13. bis 15. Mai, ihre Türen – Kunstschaffende bieten in Hinterhöfen, Industriebauten und im öffentlichen Raum die Gelegenheit der Kunstbetrachtung verbunden mit einem Stadtrundgang, der zu einem ungewöhnlichen Blick auf die Stadt am Main anregt“. In diesem Jahr stellen circa 120 Künstlerinnen und Künstler an 44 Punkten über die Stadt verteilt aus. Organisator des Festivals ist das städtische Kulturbüro.
- Kunstansichten Programmflyer 2011 - 337 KB

Eugen Schönebeck. 1957-1967
22. Februar – 15. Mai 2011
Die SCHIRN widmet dem deutschen Maler Eugen Schönebeck eine große Gesamtwerkschau, die nahezu alle erhaltenen Gemälde und die bedeutendsten Zeichnungen versammelt. Ausgehend von der tachistischen Zeichnung wandte sich Schönebeck der figurativen Zeichnung und Malerei zu und thematisierte als einer der ersten deutschen Künstler die traumatischen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges. Es entstanden einzigartige Werke zwischen Abstraktion und Figuration.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Flamenco im Porträt. Fotografien Günther Bauer
Donnerstag, 19. Mai 2011
In Zusammenarbeit mit dem Fotografie Forum Frankfurt zeigt das Instituto Cervantes die Ausstellung „Flamenco im Porträt“ des Fotografen Günther Bauer. Es ist ein Fotoprojekt, dessen Wurzeln in einem achtjährigen Aufenthalt des Künstlers in Madrid liegen. Die Faszination des Rhythmus, der expressive Ausdruck von Gefühlen und der stetige Einfluss unterschiedlichster Kulturen (afrikanische, jüdische, arabische, indische) spiegeln sich in seinen intimen Schwarz-Weiß-Portraits der Flamenco-Interpreten wider.
Special Guest: Lola Greco
Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Green Room: Dan Rees
20. April – 26. Mai 2011
Der Green Room, kuratiert von Künstler Shane Munro, ist ein neuer Project Space im Weltkulturen Labor. Er verweist auf Studios für Special-Effects und bezeichnet einen Bühnenvorraum im Theater, in dem Schauspieler ihre letzten Minuten vor dem Auftritt verbringen. Die eingeladenen Künstler werden dazu aufgefordert, auf die Sammlungen des Weltkulturen Museums zu reagieren. Diese Reflektion beinhaltet eine Bezugnahme auf die Provenienz und die Geschichte der Eigentümerschaft, die hinter einem Objekt oder Kunstwerk liegen und seinen Wert bestimmen. Die Gastkünstler erschaffen Provenienz für ihre neuen, im Green Room gezeigten Arbeiten, die anschließend auf Reisen gehen. Am Ende dieser Reisen werden die Kunstwerke im Zustand ihrer Rückkehr in die Sammlungen des Museums aufgenommen.
Museum der Weltkulturen
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt
museumweltkulturenffm.com

„Kunst privat!“ 2011
28. & 29. Mai 2011
Zum siebten Mal laden in diesem Jahr Unternehmen und wirtschaftsnahe Institutionen alle Kunstinteressierten dazu ein, ansonsten nicht zugängliche Kunstsammlungen anschauen zu können und Einblick in das vielfältige Engagement und die Sammlungsphilosophie moderner Unternehmen zu bekommen. Gezeigt wird überwiegend zeitgenössische Kunst internationaler oder nationaler Herkunft. Firmenchefs, Kuratoren und Künstler führen durch hochkarätige und ansonsten nicht zugängliche Unternehmenskunstsammlungen.
Hier finden Sie alle teilnehmenden Unternehmen und Informationen zu den Kunstführungen

SURREALE DINGE. SKULPTUREN UND OBJEKTE VON DALÍ BIS MAN RAY
11. Februar – 29. Mai 2011
Die umfassende Ausstellung in der Schirn konzentriert sich erstmals mit rund 180 Werken ausschließlich auf die dreidimensionalen arbeiten der Surrealisten. Viele davon wirken aus heutiger Perspektive kaum historisch, sondern im Gegenteil überraschend frisch und zeitgenössisch. Die Auswahl der präsentierten Künstler der surrealistischen Epoche von 1925 bis 1945 umfasst populäre Namen wie Duchamp, Magritte, Dalí, Picasso und Miró, aber auch viele andere Künstlerinnen und Künstler, deren attraktive und erstaunliche Werke es für ein breites Publikum noch zu entdecken gilt.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Fotoausstellung: “Die Kunst zu altern”
19. – 31. Mai 2011
In der Fotoausstellung: “Die Kunst zu altern” zeigt der Frankfurter Fotograf Hans Keller Atelier-Fotos mit dem Anspruch “dass auch alte Menschen ein Recht auf Schönheit haben, dass sie schön sind und sich schön machen dürfen, unabhängig von ihrer Wandlung im Laufe eines Lebens”. Im zweiten Teil der Ausstellung mit Bildern aus Film, Kunst und Projekten wird gezeigt, dass es Rentnern auch zukünftig nicht an Spaß fehlen wird, anhand einer Installation (Fotodokumentation) von Baldur Burwitz, der die Protagonisten mit einem Looping durch die Luft schweben lässt. Der Thyssen-Krupp-Treppenlift ist die Basis des Projekts.
Hufeland-Haus
Wilhelmshöher Straße 34
60389 Frankfurt
www.hufeland-haus.de

Vorübergehend unsichtbar
29. April – 05. Juni 2011
Die Ausstellung präsentiert drei junge Künstler, die in ihren Arbeiten Abwesenheit und Flüchtigkeit einfangen und darstellen. Ihre Werke lenken den Blick auf Leerstellen und vergegenwärtigen das Nicht-Vorhandene, Ungreifbare und Unsichtbare. Matthias Meyer gibt in seinem Film „The Black Museum“ Einblicke hinter die Kulisse des Louvre und zeigt u.a. den Aufbau einer Ausstellung. Die Gemälde aus der Sammlung des Museums sind im Film geschwärzt. Damit werden sie einerseits zu Projektionsflächen für die Vorstellungskraft des Betrachters und verstärken andererseits, indem sie das Wesentliche verbergen, ihren Anspruch auf Eigenständigkeit. Auf ähnliche Weise verwehren uns vordergründig auch Alicja Kwades verspiegelte bzw. geschwärzte Uhren-Objekte, das Verrinnen der Zeit zu betrachten. Lediglich das Ticken der Uhr ist vernehmbar. Doch letztlich verstärkt die Unsichtbarkeit unsere akustische und emotionale Wahrnehmung der Zeit. Die Skulpturen „Transportkiste für Schatten“ von Wolfgang Plöger bedienen sich der Formensprache der Minimal Art, verweisen aber auf das Beiläufige und Flüchtige. Sie materialisieren den Lichteinfall und Schattenwurf von Gegenständen und halten so einen Augenblick für die Ewigkeit fest. Mit diesen Arbeiten machen die Künstler das Abwesende präsent.
MMK Zollamt
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

Klaus-Dieter Lehmann fordert Freilassung von Ai Weiwei
Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann zeigt sich bestürzt über die Festnahme des chinesischen Künstlers Ai Weiwei auf dem Pekinger Flughafen am Sonntagmorgen. Lehmann war zur Eröffnung der Ausstellung „Kunst der Aufklärung“ in der Delegation des deutschen Bundesaußenministers Westerwelle in Peking. Gerade in diesem Zusammenhang sieht er die Verhaftung als besonders harte und unverständliche Reaktion: „Die willkürliche Verhaftung und die Weigerung, Gründe dafür anzugeben und den derzeitigen Aufenthaltsort nicht zu nennen, sind auch nach chinesischem Recht ein klarer Verstoß. Ich habe am Freitag, dem 1. April, noch mit Ai Weiwei in seinem Pekinger Atelier gesprochen. Ich bin zu ihm gegangen, weil er nicht zur Ausstellung „Kunst der Aufklärung“ der drei Museen Berlin, Dresden und München eingeladen war. Ai Weiwei ist ein langjähriger Freund des Goethe-Instituts.“
Klaus-Dieter Lehmann weist darauf hin, dass China für 2012 ein Kulturjahr in Deutschland vorbereitet. Er ist der Auffassung, dass eine Verhaftung oder gar Verurteilung Ai Weiweis für eine solche Veranstaltung in Deutschland katastrophale Folgen haben wird und fordert mit Nachdruck die Freilassung von Ai Weiwei.
Kultur für ALLE e.V. schliesst sich dieser Forderung ausdrücklich an!
Ai Weiwei ist am 23. Juni 2011, nach zweieinhalb Monaten aus der Haft entlassen worden.

Städelwerke vom 14. bis 21. Jahrhundert
28. Oktober 2010 – 26. Juni 2011
Eine Auswahl von Meisterwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart präsentiert das Städel Museum ab Mitte Oktober. Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, vertraute Werke in einem neuem Kontext zu erleben und so alte Sehgewohnheiten aufzubrechen: Die übliche Trennung nach Epochen und Regionen wird aufgegeben und von einer chronologisch orientierten Hängung ersetzt. Durch die besondere Sammlungsstruktur des Städel Museums mit hochrangigen Werken aus allen Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart entsteht so eine Art kunsthistorischer Zeitstrahl, der spannende Gegenüberstellungen verspricht und auf einzigartige Weise die Entwicklungsgeschichte der abendländischen Malerei illustriert. So kann das Städel Museum trotz der Schließung der Galerieräume Werke seiner Sammlung in ungewöhnlichen Nachbarschaften präsentieren.
Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt
www.staedelmuseum.de

Elfenbein. Barocke Pracht am Wiener Hof
03. Februar – 26. Juni 2011
Seit der Antike gehört Elfenbein zu den beliebtesten Materialien. Die Herkunft aus fernen, unbekannten Ländern und die Seltenheit machen seine Kostbarkeit aus. Besonders im Barock war die Nachfrage nach dem Werkstoff außerordentlich groß. So erlebte die Elfenbeinkunst ihre höchste Blüte im Wien des 17. Jahrhunderts zur Zeit von Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein und Kaiser Leopold I. Die schimmernde Erscheinung des polierten Werkstoffs diente fürstlich-imperialen Repräsentationsansprüchen, war sein Besitz doch auch ein Ausweis von Macht und Reichtum. Die Ausstellung konzentriert sich auf diese Blütezeit der Elfenbeinkunst und präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien rund 36 großartige, virtuose Schnitzereien, die das hohe Können der Künstler eindrucksvoll dokumentieren, darunter meisterlich gearbeitete Statuetten, Kannen, Pokale, Humpen oder Schalen aus Elfenbein, sogenannte Kunstkammerstücke ohne jeglichen Gebrauchswert. Die Werke stammen von den berühmtesten Elfenbeinschnitzern des Barock wie Adam Lenckhardt, Johann Caspar Schenck oder Matthias Steinl.
Liebieghaus
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt
www.liebieghaus.de

Jean-Marc Reiser: VIVE REISER!
10. Februar – 26. Juni 2011
Mit Jean-Marc Reiser (1941 – 1983) ehrt die Stadt Frankfurt einen der bedeutendsten komischen Zeichner Europas, eine „Jahrhundertfigur“, wie die FAZ schrieb. Wie kein zweiter hat der französische Satiriker und Künstler tief in das Wesen der Menschen geschaut und uns seine Einblicke in der versöhnlichen Tonart des Humors vermittelt. Sein zeichnerisches und erzählerisches Genie schlug sich in Karikaturen, Cartoons und Bildgeschichten (Strips) nieder, in zart-poetischen Blättern sowohl wie in schockierender Drastik, die indessen nie den Bezirk des Humanen verließ. Reiser hat, obschon früh aus dem Leben gerissen, ein immenses Werk hinterlassen, das nun, zur siebzigsten Wiederkehr seines Geburtstages, in einem notwendig bescheidenen, aber doch die Breite seines Schaffens dokumentierenden Ausschnitt zu ehren und zu würdigen ist.
caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
www.caricatura.de

PLAZA SHOWS
Tür auf, Fenster zu
06. Mai – 30. Juni 2011
Die dritte Ausstellung in der Reihe PLAZA SHOWS bespielen Anja Conrad und Martina Wolf. Anja Conrad zeigt mit ihren hintergründigen Fotoarbeiten die Kühnheiten des Alltags. Zunächst studierte sie am Art Institute Chicago; 1998 machte sie ihren Master of Fine Art in Photography and Related Media an der School of Visual Arts in New York. Martina Wolf war Meisterschülerin an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und 2003/2004 Stipendiatin der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank. Wolfs künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Video und Fotografie. Mit ihren inhaltlich sehr konzentrierten und formal konsequenten Arbeiten schafft sie unerwartete Einblicke in das vermeintlich Gewöhnliche.
Commerzbank
Kaiserplatz
60311 Frankfurt

RICHARD NEUTRA IN EUROPA.
Bauten und Projekte 1960–1970
08. April – 03. Juli 2011
Richard Neutra wurde als einer der wichtigsten Architekten der “klassischen Moderne” durch seine Häuser in Südkalifornien berühmt. Er verband variable Raumordnungen mit großflächigen Glasfronten zu durchlässigen Ensembles, eingebettet in die Landschaft. In den letzten Schaffensjahren 1960—1970 realisierte Neutra auch in Europa eine Reihe von faszinierenden Bauten. Acht Villen entstanden – vier davon in der Schweiz, drei in Deutschland, eine in Frankreich sowie zwei Wohnsiedlungen in Quickborn und Walldorf.
Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M.
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt
www.dam-online.de

Flamenco im Porträt
Fotografien von Günther Bauer
20. Mai – 02. Juli 2011
In Zusammenarbeit mit dem Fotografie Forum Frankfurt zeigt das Instituto Cervantes die Ausstellung „Flamenco im Porträt“ des Fotografen Günther Bauer. Es ist ein Fotoprojekt, dessen Wurzeln in einem achtjährigen Aufenthalt des Künstlers in Madrid liegen. Die Faszination des Rhythmus, der expressive Ausdruck von Gefühlen und der stetige Einfluss unterschiedlichster Kulturen (afrikanische, jüdische, arabische, indische) spiegeln sich in seinen intimen Schwarz-Weiß-Portraits der Flamenco-Interpreten wider.
Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Tapas de luz
Sommerfest der spanischen und latein-amerikanischen Fotografie
01. – 02. Juli 2011
Zum Ende des Sommerprogrammes präsentieren das Instituto Cervantes Frankfurt und das Fotografie Forum Frankfurt zwei renommierte spanische Experten der zeitgenössischen Fotografie. Den krönenden Abschluss bildet das legendäres Sommerfest. Für Tanzlaune und gute Stimmung sorgen die heißen Rhythmen der jungen kubanischen Musikgruppe „Síncopa“. Ihr Klang ist ein authentischer Beweis der Gültigkeit des zeitgenössischen kubanischen Son. Eine kulinarische Stärkung bieten die spanisch-lateinamerikanischen Spezialitäten und die Getränkebar in unserem Garten.
Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Dialog im Stillen
07. Oktober 2010 – 24. Juli 2011
„Dialog im Stillen“ ist eine Ausstellung, die sprachlos macht – im wahrsten Sinne des Wortes.
Während des Besuchs wird kein Wort gesprochen – und man hört auch nichts. Das Publikum tritt ein in eine Welt der Stille und nimmt teil an einem Experiment der nonverbalen Kommunikation. Gehörlose Mitarbeiter führen die Besucher in kleinen Gruppen durch völlig schallisolierte Räume.
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de

EXPRESSIONISMUS IM RHEIN-MAIN-GEBIET
KÜNSTLER – HÄNDLER – SAMMLER
03. April – 31. Juli 2011
Erstmalig präsentiert das MUSEUM GIERSCH einen umfassenden Überblick zum Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet. Mit 138 Exponaten von 59 Künstlern aus öffentlichem und privatem Besitz zeigt die Ausstellung eine repräsentative Auswahl an Malerei, Graphik und Skulptur von 1908 – 1944.
Neben Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann und Alexej von Jawlensky konzentriert sich die Schau insbesondere auf Leben und Werk weitgehend unerforschter Expressionisten der regionalen Kunstlandschaft und bietet damit zahlreiche Neuentdeckungen.
MUSEUM GIERSCH
Schaumainkai 83
60596 Frankfurt
www.museum-giersch.de

ÜBER DIE METAPHER DES WACHSTUMS
27. Mai – 31. Juli 2011
Das internationale Ausstellungsprojekt „Über die Metapher des Wachstums” ist eine Kooperation des Kunstverein Hannover, des Frankfurter Kunstverein und des Kunsthaus Baselland. In drei parallelen Ausstellungen werden mit jeweils unterschiedlicher Akzentuierung künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Begriff des Wachstums präsentiert, die dessen heutige Ambivalenz in wirtschaftlichen, biologischen und gesellschaftlichen Kontexten verdeutlichen.
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt
www.fkv.de

Sommerferien im Museum für Angewandte Kunst
19. Juli – 05. August 2011
Ein Koffer voller Überraschungen. Täglich können sich Erwachsene mit Kindern (6 – 12 Jahre) einen Kinderkoffer ausleihen und damit auf Entdeckungsreise durch das Museum gehen. Mit den thematischen Reisekoffern können Kinder das Museum auf eigene Faust entdecken und so ganz gezielt ihren Wünschen und Bedürfnissen anpassen. Für Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten und Onkel enthalten die Koffer zusätzliche Informationen, so dass sie bei Fragen den Kinden weiterhelfen können.
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt
www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de

ATELIERFRANKFURT
ATELIERFRANKFURT stellt 45 Ateliers zur Verfügung, in denen bildende Künstler und Kulturschaffende arbeiten. Zwei Gastateliers bieten Gästen aus dem Ausland eine Arbeitsmöglichkeit.
Ausstellungsblock III, 01. Juli – 11. August 2011
- Adam Leech Brüssel/Belgien, kuratiert von Corinna Bimboese
- “Into Her”, Young Joo Lee
- “Filmscribble/ FUTURE I/ VISIONS”, selfportrait 2010 Anja Czioska
- Treppe, Daniel Kötter/ Hannes Seidl
- “Nasse Tastaturen”, Edwin Schäfer, kuratiert von Sandip Shah
Ausstellungsblock IV, 09. September – 20. Oktober 2011
- Olrik Kohlhoff – Zeichnungen
- THE PEDESTAL THAT HAS LOST ITS MONUMENT
- FEMALEMETAMORPHOSIS
- Forty Shades of Grey
- IN LIGHT AND IN GLOOM
- Schwarzer September
ATELIERFRANKFURT
Hohenstaufenstraße 13-25
60327 Frankfurt
www.atelierfrankfurt.de

Lack aus dem China des 12. bis 18. Jahrhunderts
19. Mai – 28. August 2011
Rund 80 Exponate der chinesischen Lackkunst sind unter dem Titel „Lack – Meisterwerke aus dem China des 12. bis 18. Jahrhunderts“ im Museum für Angewandte Kunst zu besichtigen. Lackarbeiten haben in China eine mehr als zweitausendjährige Geschichte. Vor allem geschnitzte und mit Perlmutt eingelegte Arbeiten vermitteln dem Besucher Eindrücke der chinesischen Vorstellungswelt.
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt
www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de

Präsentation »Under Clouds« von Anja Conrad
03. – 31. August 2011
Eintritt: frei!
Die Künstlerin absolvierte ihre Ausbildung an The School of the Art Institute of Chicago und an der School of Visual Arts in New York City. Seit 1992 Ausstellungen und Projekte im In- und Ausland.
Mehr zu Anja Conrad: www.anjaconrad.com
Veranstaltungsort
»raum für kultur«
Gallileo-Hochhaus
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Francesco Clemente. Palimpsest
08. Juni – 04. September 2011
Francesco Clemente ist für seine außergewöhnliche Bildsprache bekannt, die aus einer Vielzahl von zeitlosen Symbolen, Mythen, Kulturen und Philosophien schöpft. Sein Œuvre kreist um die großen Fragen des menschlichen Individuums – viele seiner Werke gleichen traumähnlichen Visionen, aufgeladen von Erotik und Spiritualität. Der Eklektizismus und die Fülle an persönlicher Symbolik zeugen von Clementes bewegtem künstlerischem Leben, das er zwischen Italien, New York und Indien verbringt.
In der ersten großen Einzelausstellung in Deutschland seit zwölf Jahren werden in der SCHIRN rund 40 Werke aus den Jahren 1978 bis 2011 zu sehen sein. Die Präsentation der in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler getroffenen Werkauswahl – ausgehend von frühen Zeichnungen bis zu den monumentalen Aquarellen neueren Datums – beleuchtet erstmals die Überlagerung als zentrales, wiederkehrendes Element in Clementes Werk. Das Verfahren des Palimpsestierens wird mit seinen Auswirkungen auf Ästhetik, Material und Form zum Schlüssel für Clementes universellen Bildkosmos.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

F. K. Waechter – Zeichenkunst
08. Juli – 11. September 2011
Die Ausstellung zeigt mit 164 Exponaten aus dem Deutschen Museum für Karikatur und Zeichenkunst – Wilhelm Busch, Hannover eine Auswahl aus Waechters künstlerischem Nachlass. Dabei reicht das Spektrum der Exponate von frühen Zeichnungen für die Zeitschrift „pardon“ bis zu der letzten Bilderzählung „Höllenhund“, an welcher Waechter bis kurz vor seinem Tod gearbeitet hat. Die Präsentation zeigt prominente Blätter aus den Cartoon-Büchern „Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein“, „Männer auf verlorenem Posten“ sowie Zeichnungen aus den Satirezeitschriften „pardon“ und „Titanic“ u.v.m.!
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt
www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de

Flaca / Tom Humphreys
09. Juli – 11. September 2011
Der Künstler Tom Humphreys präsentiert im Portikus eine Gruppenausstellung, die auf sehr persönliche Weise den Ausstellungsraum Flaca aufgreift, den er in seinem Londoner Wohnhaus von 2003 bis 2007 organisierte, sowie seine eigene künstlerische Position innerhalb dieser Struktur reflektiert. Die Ausstellung Flaca / Tom Humphreys knüpft an die Tradition des Portikus an, die Ausstellungshalle immer wieder neu herauszufordern, zu testen und zu interpretieren. Im Anschluss an die vorherige Ausstellung Time/Bank, bei der das Haus in eine alternative „Bank“ umgewandelt wurde, folgt nun eine neue Umformung: Im Kontrast zur infrastrukturellen Formensprache einer Bank spielt diese Ausstellung auf Vertrautheit und die Initmität des bewohnten Raums an.
Portikus
Alte Brücke 2 / Maininsel
60594 Frankfurt
www.portikus.de

Steindruck in der Klosterpresse
17. September 2011
Die Lithografie ist das älteste Flachdruckverfahren und war bis ins 20. Jahrhundert hinein die einzige Möglichkeit, farbige Drucksachen in größerer Auflage anzufertigen. Heute ist sie vor allem noch im künstlerischen Bereich von Bedeutung. Die “Klosterpresse” im Frankensteiner Hof ist glücklicher Besitzer einer solchen historischen Druckpresse und lädt am alle Interessierten ein, beim Druck mit verschiedenen Künstlern dabei zu sein.
Klosterpresse im Frankensteiner Hof
Paradiesgasse 10
60594 Frankfurt
www.klosterpresse.de

Autoren-Porträts von Harald Schröder
16. August – 17. September 2011
Der Frankfurter Fotograf Harald Schröder zeigt in der Ausstellung STOPOVER Porträts von internationalen Autorinnen und Autoren, die in Frankfurt am Main Station gemacht haben.
Schröder porträtiert auf eine professionell zurückhaltende, die Persönlichkeit, nicht den Star suchende Art. Die Fotos sind keine Studioaufnahmen. Sie entstanden dort, wo man sich traf: auf kürzeren oder längeren Zwischenstationen im Hotelzimmer, auf der Buchmesse, im Restaurant.
Heussenstamm-Galerie
Braubachstraße 34
60311 Frankfurt
www.heussenstamm-stiftung.de

Anette Babl – Le vent me portera
23. August – 24. September 2011
In ihren Fotografien setzt sich die Städelabsolventin mit einem Landschaftsbegriff im erweiterten, abstrahierenden Sinne auseinander. Auf unbekanntem Terrain erforscht sie fragilste Strukturen, die eine eigene Bildsprache und Geschichte entwickeln und somit Verweise auf ein größeres Ganzes darstellen. Aus einer malerischen Perspektive thematisieren die Bilder die Vergänglichkeit sowie die stetige Prozesshaftigkeit der Welt und deren Metamorphosen, die immer wieder Neues entstehen lässt. Das vermeintlich Fremde als Wirkungsort für sich zu begreifen und zu erobern sowie die Beschäftigung mit unterschiedlichen Arten von Wahrnehmung, Beobachtung existierender Formen und deren Transformation durch die Mittel der Fotografie treiben sie an.
1822-Forum
Fahrgasse 9
60311 Frankfurt

SCHAMANISMUS AUS DEM GROSSEN ALTAI
02. September – 03. Oktober 20111
Zeichnung • Grafik • Malerei • von Marina Bitter • Nikolai Chepokov • Elena Pagel • Valery Tebekov
Vier Künstler aus dem Großen Altai – einer dünn besiedelten Bergregion Südsibiriens – geben uns Einblick in ihre schamanistische Welt. Schamanen werden als Vermittler zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Natur betrachtet: sie sind Reisende. Die Malerei der Schamanen ist ein Kampf um die eigene Seele: Es ist ein fortwährendes Ringen zwischen dem Schamanenmaler und der unsichtbaren Welt, die ansonsten seine Seele aufsaugen und verbrauchen würde.
Die Maler Nikolai Chepokov und Valery Tebekov wurden im Altai geboren, wo sie noch heute leben und arbeiten. Valery Tebekov ist künstlerischer Leiter des Nationaltheaters der Republik Altai. Marina Bitter und Elena Pagel leben heute in Berlin bzw. Dresden. Sie alle haben ihre Wurzeln in der Altaischen Mythologie.
Die Ausstellung »Schamanismus aus dem Großen Altai« wurde kuratiert von Christiaan Tonnis.
Atelierhaus EULENGASSE
Seckbacher Landstraße 16
60389 Frankfurt

»Draperies« Amalia Barboza & Britta Jonas
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Die dritte Ausstellung 2011 der Reihe “Plaza Shows” präsentiert Amalia Barboza und Britta Jonas. Beide Künstlerinnen sind 1972 geboren und haben an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert. Heute leben und arbeiten sie in Frankfurt bzw. Dresden. In der Ausstellung “Draperies” geht es um Masken und Staffagen. Amalia Barboza reflektiert in ihren Installationen die Inszenierungen der “casual fridays”. Britta Jonas, 2005 Stipendiatin der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, zeigt monumentale Folienschnitte. – In der Ausstellungsreihe “Plaza Shows” der Commerzbank treffen ehemalige Stipendiaten unserer Stiftungen auf Künstler aus Frankfurt.
»raum für kultur«
Gallileo-Hochhaus
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

»ENCORE«
Absolventenausstellung der Städelschule 2011
28. September – 23. Oktober 2011
Zum dritten Mal präsentieren die Absolventen der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule ihre Abschlussarbeiten im MMK Zollamt. Die Kooperation unterstreicht die enge Verbundenheit der international profilierten Städelschule mit dem MMK und gibt den Besuchern einen Einblick in das große künstlerische Potential der Region. Die Ausstellung zeigt die jüngsten Produktionen von 30 Künstlern aus den Klassen von Judith Hopf, Christa Näher, Willem de Rooij, Douglas Gordon, Michael Krebber, Simon Starling und Tobias Rehberger.
Zu sehen sind Arbeiten von:
Patrick Alt, Agassi Bangura, Andrea Bellu, Viola Bittl, Lukas Bohnenstengel, Alfred Boman, Max Brand, Carolin Bühler, Milena Büsch, Annabell Chin, Murray Gaylard, Giorgio Giusti, Dominik Gohla, Sandra Havlicek, Jonas Jensen, Danny Kerschen, Yasuaki Kitagawa, Daniela Kneip Velescu, Annina Matter, Ruairiadh O’Connell, Sabine Rak, Marcel Schiele, Sarah Schoderer, Dan Starling, Beatrice Steimer, Tomislav S. Vukic, Jonas Weichsel, Paul Wiersbinski, Leo Wörner, Naneci Yurdagül und Silja Yvette.
MMK Zollamt
Domstr. 10
60311 Frankfurt

Digitale Karikaturen: Docma Award 2011
13. August – 23. Oktober 2011
Digitale Karikaturen war 2011 das Thema des seit acht Jahren veranstalteten Wettbewerbes des Bildbearbeitungsmagazins DOCMA. Dabei wurde die Aufgabe gestellt, Fotos so zu verzerren, zu verfremden oder digital zu zeichnen, dass möglichst auch eine kritische Bildaussage entsteht. Fünfzig Politikerfotos des Fotojournalisten Hermann Heibel, darunter Robert Koch und Karl-Theodor zu Guttenberg, standen für die Bearbeitung im Rahmen des DOCMA-Wettbewerbs gratis zur Verfügung. Die Ergebnisse sollten durchaus ein bisschen böse sein, aber nicht beleidigend. Bewertet wurden die Einsendungen in den drei Teilnehmerklassen Profis, Semiprofis und Ausbildungsbereich; Sponsoren stellten dafür Prämien im Wert von 25.000 Euro zur Verfügung. Rund 180 Bilder von professionellen, privaten und semi- professionellen Anwendern, aber auch von Schülern und Studierenden gingen ein. Im Museum für Kommunikation werden die 50 besten Wettbewerbs-beiträge, darunter die prämierten Arbeiten, zu sehen sein.
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt
www.mfk-frankfurt.de

Ernst Eimer
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Der Kunsttreff in der Frankfurter Sparkasse befasst sich mit dem Leben und Werek des oberhessischen Kunstmalers und Heimatdichters Ernst Eimer (1881 – 1960).
Informationen zum Künstler gibt es unter www.ernst-eimer.de
Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt

20 Jahre MMK Museum für Moderne Kunst
19. Juni – 30. Oktober 2011
Aufgrund der Größe und Vielfalt der Sammlung, war es bisher nicht möglich, den umfangreichen Bestand in seiner Gesamtheit zu zeigen. Doch im Jubiläumsjahr 2011 werden wir das bisher Unmögliche möglich machen: Das MMK Museum für Moderne Kunst präsentiert seine Sammlung in einer nie dagewesenen Überblicksausstellung im MMK Museum für Moderne Kunst mit angeschlossenem MMK Zollamt sowie auf 4.000 qm in einem demnächst abzureißenden Bestandsgebäude des MainTor-Areals am Frankfurter Mainufer. Kurz vor Beginn der Abrissarbeiten, für das durch die DIC entwickelte MainTor-Areal auf dem ehemaligen Degussa Gelände, rückt das MMK unmittelbar ans Frankfurter Museumsufer, wo es sich in zentraler Lage positioniert.
Neben bedeutenden Hauptwerken von Nam June Paik, Christian Boltanski, Ai Weiwei/Serge Spitzer oder Franz Erhard Walther, die sich auf dem MainTor-Areal in neuen Konstellationen und Räumen präsentieren, werden bisher nie gezeigte Arbeiten aus der Sammlung des MMK der Öffentlichkeit vorgestellt, beispielsweise von Michel Majerus, Ceal Floyer oder Holger Bunk. Das Raumkonzept für das Ausstellungsgebäude auf dem MainTor-Areal entsteht in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Architekten Prof. Christoph Mäckler, der übrigens auch für eines der neuen Hochhaus Planungsflächen – MainTor Panorama, verantwortlich zeichnet. Der Künstler Tobias Rehberger richtet seine Arbeit „Montevideo, Mailand, New York, Moskau, Dubai, Singapur, São Paulo and Tokyo“ als temporäres Museumscafé ein und setzt durch die Gestaltung der 600 qm großen Dachterrasse mit Blick auf den Main sowie der Entwicklung eines visuellen Leitsystems für die Ausstellung markante Zeichen im Innen- und Außenbereich der Ausstellung.
MMK Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de
MainTor-Areal (DIC)
Untermainkai 3
60311 Frankfurt

“Black Dice”
05. Oktober – 05. November 2011
Das 1822-Forum wird für fünf Wochen zum Club “Black Dice” der in Frankfurt lebenden Künstlerinnen Jennifer Gelardo und Jördis Hille.
1822-Forum
Fahrgasse 9
60311 Frankfurt

ERNST MAY. Neue Städte auf drei Kontinenten
28. Juli – 06. November 2011
Zum 125. Geburtstag von Ernst May am 27. Juli 2011 präsentiert das DAM die erste Gesamtübersicht zum Wirken des Architekten und Stadtplaners. May begann seine Architektentätigkeit in Frankfurt um 1912 und leitete schon bald in Schlesien einen umfangreichen Wohnungs- und Städtebau. Nach seiner Rückkehr an den Main entwickelte er ab 1925 das international anerkannte Experiment “Das Neue Frankfurt”, in dessen Rahmen auch die “Frankfurter Küche” entstand. Im großen Stil plante er dann ab 1930 in der UdSSR neue Städte für die Industriezentren. Es folgte ein zwanzigjähriges Exil im kolonialen Ostafrika, bevor er 1954 nach Deutschland zurückkehrte, um noch ein Spätwerk in Gestalt zahlreicher Großsiedlungen umzusetzen. Die Entwicklung der Gartenstadtidee, des typisierten Wohnungsbaus und des Trabantensystems zeigen Mays herausragendes Engagement für die Moderne. Mays Wirkungsfeld erstreckte sich über drei Kontinente und über sehr unterschiedliche politische Systeme. Sein Leben ist damit auch als spannungsreiche politische Biographie zu lesen. Die Ausstellung zeigt alle Stationen von Mays Wirken anhand von Fotografien, Plänen, Modellen, Filmen und einer 3D-Projektion.
Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M.
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt
www.dam-online.de

Zum 100. Geburtstag – Kurt Levy (1911-1987)
13. September – 06. November 2011
Zeitlebens sah sich Levy als Vertreter des Rheinischen Expressionismus. Nachdem er 1933 aus Deutschland über Holland nach Kolumbien geflohen war und dort seinen künstlerischen Durchbruch feierte, kehrte er 1960 in seine alte Heimat zurück. Die Kabinettausstellung konzentriert sich auf Bilder, die just in diesem Jahr der Rückkehr entstanden sind.
Die Ölgemälde und Gouachen, die noch bis 6. November zu sehen sind, zeigen Kurt Levy als virtuosen Koloristen, den das strahlende Licht der Tropen und die intensive Farbpalette des Rheinischen Expressionismus gleichermaßen inspirierten. Mittelpunkt seiner Malerei blieb auch in Deutschland die Landschaft beziehungsweise Stadtlandschaft.
Der 1911 in Bonn geborene Künstler wäre am Freitag, 23. September, 100 Jahre alt geworden.
Jüdisches Museum
Untermainkai 14-15
60311 Frankfurt
www.juedischesmuseum.de

Das Wochenende der offenen Ateliers
19. – 20. November 2011
Es ist wieder soweit: Künstlerinnen und Künstler öffnen in Frankfurt die Türen zu ihren Ateliers. Die „Open Doors“ finden 2011 zum fünften Mal statt und haben sich als erfolgreiches Veranstaltungsformat etabliert. Neugierige und an Kunst interessierte Besucher haben die einmalige Gelegenheit nach Belieben zwei Tage lang durch über 200 Ateliers zu streifen. Egal ob Sie sich selbst auf Spurensuche begeben oder an einer der angebotenen Führungen durch die Atelierhäuser teilnehmen, die „Open Doors“ bieten spannende Einblicke in kreative Arbeitsprozesse und vermitteln einen wunderbaren Überblick über das breite Spektrum der bildenden Kunst in Frankfurt.

HADERER
07. Juli 2011 – 27. November 2011
Anlässlich seines 60. Geburtstags präsentiert das caricatura – exklusiv
in Deutschland – die grosse, über 200 Originalarbeiten umfassende
Ausstellung des Superstars der Komischen Kunst.
caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
www.caricatura.de


Flamenco im Porträt
Fotografien von Günther Bauer
20. Mai – 30. November 2011
In Zusammenarbeit mit dem Fotografie Forum Frankfurt zeigt das Instituto Cervantes die Ausstellung „Flamenco im Porträt“ des Fotografen Günther Bauer. Es ist ein Fotoprojekt, dessen Wurzeln in einem achtjährigen Aufenthalt des Künstlers in Madrid liegen. Die Faszination des Rhythmus, der expressive Ausdruck von Gefühlen und der stetige Einfluss unterschiedlichster Kulturen (afrikanische, jüdische, arabische, indische) spiegeln sich in seinen intimen Schwarz-Weiß-Portraits der Flamenco-Interpreten wider.
Instituto Cervantes
Staufenstr. 1
60323 Frankfurt
frankfurt-cervantes.es

Ausstellung und Veranstaltungen zu Widerstandkämpfern aus dem Rhein-Main-Gebiet
01. – 30. November 2011
Den ganzen November widmet die Stadtteilbibliothek Rödelheim dem antifaschistischen Widerstand. Gemeinsam mit dem Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 präsentiert die Bibliothek der Stadtbücherei Frankfurt in einer Ausstellung mit Begleitprogramm Porträts und Biografien von Widerstandskämpfern aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Zum Auftakt der Ausstellung am Dienstag, 01. November, enthüllen die Künstler Thilo Weckmüller und Mathias Meyers ein Porträt des im Riederwald aufgewachsenen Albert N. Simmedinger (1910-1995). Simmedinger war aktives Mitglied der Kommunistischen Partei und koordinierte die Widerstandsarbeit im Unterbezirk Frankfurt. 1935 wurde er verhaftet und kam erst 1945 als Überlebender aus dem KZ Sachsenhausen wieder nach Frankfurt. Er gründete ein Hotel in Rödelheim und arbeitete 17 Jahre lang ehrenamtlich als Sozialbetreuer bei der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN). In dieser Funktion vertrat er die ehemals Verfolgten als Bevollmächtigter in ihren Entschädigungsverfahren. In der Gruppe Stadtteilerkundung in Frankfurt-Rödelheim half er als Zeitzeuge, den Nationalsozialismus und seine Verbrechen für Rödelheim zu dokumentieren.
Um „stille Helfer“, Menschen, die während der NS-Zeit jüdischen Mitbürgern das Leben retteten, geht es am Dienstag, 08. November. Dann stellt Petra Bonavita ihr Buch „Mit falschem Pass und Zyankali“ vor, das Frankfurter porträtiert, die still und leise, aber mit großem Mut und festem Glauben versuchten, Leben zu retten. Mit Lilo Günzler aus Schwanheim ist am Dienstag, 15. November, eine echte Zeitzeugin zu Gast in Rödelheim. Günzler, Tochter einer jüdischen Mutter und eines christlichen Vaters, liest gemeinsam mit Agnes Rummeleit, die sie bei ihrem Buchprojekt unterstützte, aus ihrer bewegenden Biografie.
Die beiden Töchter von Peter Gingold (1916-2006) sprechen am Dienstag, 22. November, mit Dirk Krüger vom Studienkreis über das Leben ihrer Eltern. Peter Gingold war im illegalen Widerstand in Deutschland und Frankreich, wo er seine Frau Ettie Stein-Haller kennen lernte, engagiert. Peter Gingold kämpfte gemeinsam mit seiner Frau in der Résistance gegen die deutsche Besatzung in Frankreich. Er war Journalist, KPD-Mitglied und Frontbeauftragter des Nationalkomitees Freies Deutschland für den Westen (CALPO). 1945 kehrte das Ehepaar Gingold nach Frankfurt zurück. Peter Gingold wurde führendes Mitglied der DKP und war unter anderem politisch aktiv in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), im Verband Deutscher in der Résistance (DRAFD) und im Auschwitzkomitee.
Zum Ende der Ausstellung kommt am 29. November Besuch aus Kronberg: Eugen Herman-Friede musste 1943 als so genannter Halbjude untertauchen und wurde zum „U-Boot“, wie sich die abgetauchten Berliner Juden selbst nannten. Er schloss sich der Widerstandsgruppe „Gemeinsam für Frieden und Aufbau“ an, die im Herbst 1944 enttarnt wurde. In seinem Buch „Abgetaucht! Als U-Boot im Widerstand“ erzählt Herman-Friede von seiner Jugend im Dritten Reich.
Stadtteilbibliothek Rödelheim
Radilostraße 17-19
60489 Frankfurt

Eloise Hawser – ,What From Come You‘
15. November – 17. Dezember 2011
Das 1822-Forum zeigt die Ausstellung „What from come you“ der an der Städelschule bei Tobias Rehberger studierenden Engländerin Eloise Hawser.
Über den Galerieraum verteilt die junge Künstlerin ihre Skulpturen und Objekte, die trotz ihrer auffallenden Unterschiedlichkeit in vielfältigen Beziehungen miteinander stehen. So erstellte sie mit computergestützten Techniken Gipsbüsten, die anonyme Köpfe mit gefächerten Elementen kombinieren, die an Papiersortierungssysteme erinnern, während sie ein solitär aufgestelltes Fotokopiergerät umbaute und himmelblau bemalte. Ein große Rolle in dieser Inszenierung spielen auch gebrauchte Verkleidungsstoffe von Stellwänden, die früher Großraumbüros gliederten und nun wie abstrakte Gemälde auf Rahmen gespannt sind. Das Spannungsfeld von Mensch, Maschine und Arbeit erfährt neue Interpretationsräume.
Frankfurter Sparkasse
Fahrgasse 9
60311 Frankfurt

Tourneeplakate des Graphik-Designer Prof. Günther Kieser
05. Dezember -18. Dezember 2011
Ausstellung:
Die Tourneeplakate der Konzertagentur “Lippmann + Rau” gestaltete der Graphik-Designer Prof. Günther Kieser, der in seinen meist surrealistischen Werken die Visualisierung der Musik anstrebte und für die entstehende Straßenkunst vor allem der Konzertplakate stilprägend war.
Populär ist neben vielen anderen Kiesers Entwurf zu Jimi Hendrix, aus dessen voluminöser Haarmähne zahlreiche Stromkabel medusa-gleich hervorschlängeln.
Der Club Voltaire zeigt – begleitend zur Lesung und zum Gespräch mit Fritz Rau am 18. Dezember 2011 – eine Auswahl der faszinierenden, eine neue Plakatkunst kreierenden Konzertplakate. Ausstellungseröffnung in Anwesenheit von Prof. Günther Kieser.
Club Voltaire
Kleine Hochstraße 5
60313 Frankfurt
www.club-voltaire.de

Die neuesten Bilder von Horst Mensinger
09. Dezember – 23. Dezember 2011
Der Grafiker und Künstler Horst Mensinger stellt unter dem Titel „Kein Abbild, ich bin wirklich…“ seine neuesten Bilder aus.
Horst Mensinger, der zunächst freiberuflich als Grafiker tätig war, dann in einer Druckwerkstatt psychisch behinderte Menschen beruflich betreut hat, „forscht“ als Künstler im Bereich der Farbe. Mit großer Materialkenntnis setzt er Farbe auf großen und in Reihe auf kleinen Leinwänden „in Szene“.
Horst Mensingers Bilder sind „leere“, „stille“ Bilder. Ihre Fläche besteht einzig aus dem Leuchten der aufgetragenen Farbe. Allein die Farbe ist das Bild. Ihre Gegenwart wird als unmittelbare Wirklichkeit für den schauenden Betrachter erfahrbar.
Klosterpresse im Frankensteiner Hof
Paradiesgasse 10
60594 Frankfurt
www.klosterpresse.de

ALEX KATZ. COOL PRINTS
15. September 2011 – 08. Januar 2012
Mit »Alex Katz. Cool Prints« setzt das Jüdische Museum die Reihe der Kunstausstellungen über bedeutende jüdische bildende Künstler der Gegenwart fort: Mit dem Namen Alex Katz verbindet der Kunstinteressierte auf Anhieb die Welt der amerikanischen Freizeitgesellschaft dargestellt auf großformatigen Gemälden. Die Druckgrafik, üblicherweise von Künstlern meist als reines Mittel der Verbreitung eingesetzt, spielt jedoch im Gesamtwerk von Alex Katz eine weitaus wichtigere Rolle. Katz hat seit der Mitte der 1960er eine Vielzahl von Drucktechniken mit namhaften Druckern in USA, Japan und Europa erprobt. Der Künstler setzt die Druckgraphik dann ein, wenn er die Konzeption eines Gemäldes weiterentwickeln möchte. Dabei kann die Drucktechnik auch manchmal zum Generator neuer Bildideen für spätere Gemälde werden. Die hier ausgestellten fünfzig Druckgraphiken stammen aus den vergangenen vier Jahrzehnten und ihre Motive kreisen um die Porträts seiner Frau Ada, Ikone und Muse in seinem Werk, sowie um die immer wiederkehrenden Inspirationsquelle der Landschaften in Maine.
Jüdische Museum
Untermainkai 14-15
60311 Frankfurt
www.juedischesmuseum.de


Erró. Porträt und Landschaft
06. Oktober 2011 – 08. Januar 2012
Der isländische Künstler Erró zählt zu den großen Einzelgängern in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Gleichermaßen pop und barock, plakativ und erzählerisch, gesellschaftskritisch und humorvoll, moralisch und abgründig schuf er innerhalb der letzten 50 Jahre ein opulentes, unverwechselbares Werk, das sich jeder Kategorisierung widersetzt. In seinen kritisch-narrativen Collagen kombiniert er malerisch reproduzierte Bildvorlagen aus unterschiedlichen populären Quellen zu vielsagenden, häufig verstörenden Tableaus. Die großen gesellschaftlichen Themen Politik, Krieg, Sexualität, Wissenschaft und Kunst reflektierend, erscheinen diese dichten visuellen Arrangements als Versuch, einen umfassenden Bilderatlas der modernen Welt zu schaffen.

BECKMANN & AMERIKA
07. Oktober 2011 – 08. Januar 2012
Max Beckmanns (1884–1950) in Amerika entstandenes Spätwerk ist erstmals Thema einer monografischen Sonderausstellung, die unter dem Titel “Beckmann & Amerika” vom 07. Oktober 2011 bis 08. Januar 2012 im Frankfurter Städel Museum gezeigt wird. Mit insgesamt 110 Exponaten, darunter 41 Gemälden sowie zahlreichen Zeichnungen, Aquarellen, Druckgraphiken und Skulpturen, gibt die Schau einen umfassenden Einblick in die faszinierenden letzten Lebens- und Schaffensjahre des bedeutenden Künstlers. Max Beckmann lebte und lehrte ab 1947 in St. Louis und schließlich in New York, wo er 1950 starb. Für den Künstler gingen diese entwicklungsgeschichtlich einschneidenden Jahre in Amerika mit Aufbruch und Weiterentwicklung einher. Mit Departure aus dem MoMA, The Beginning aus dem Metropolitan Museum of Art in New York sowie den Argonauten aus der National Gallery of Art in Washington ist es dem Städel gelungen, allein drei der insgesamt neun vollendeten Triptychen von Max Beckmann nach Frankfurt zu holen. Sie gelten als die Höhepunkte in Beckmanns Œuvre. Für Frankfurt am Main, wo Max Beckmann von 1915 bis 1933 lebte und an der Städelschule arbeitete und lehrte, ist das Ausstellungsprojekt von besonderer Bedeutung: Das Städel kann einen reichen Bestand an Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen Beckmanns vorweisen und hat bislang eine Reihe von Ausstellungen zu spezifischen Themen und Abschnitten seines Werks gezeigt.

Gabríela Friðriksdóttir. Crepusculum
29. September 2011 – 08. Januar 2012
Anlässlich des Ehrengastauftritts Islands bei der Frankfurter Buchmesse widmet die SCHIRN der isländischen Künstlerin eine Einzelausstellung. Die Arbeitsweise von Gabríela Friðriksdóttir zeichnet sich durch mediale Vielgestaltigkeit aus: Zeichnungen, Malereien, Fotografien und Skulpturen stehen gleichbedeutend neben Installationen und Performances. In ihren Werken führt die Künstlerin unterschiedliche kulturelle, religiöse und psychische Ebenen zu einem eigenwilligen ästhetischen Zeichen-, Formen- und Bedeutungskanon zusammen. Dies gilt vor allem für die Videofilme, die mit ihren surrealen Szenarien und der Aufhebung klassischer Erzählmuster eine wundersam anmutende Welt entstehen lassen: Traumbilder verweben sich mit Geschichten aus der altnordischen Mythologie, sexualpsychologische Bezüge mit dem Assoziationsfeld spiritueller Exerzitien, Vergangenes mit Gegenwärtigem.

KIENHOLZ. DIE ZEICHEN DER ZEIT
21. Oktober 2011 – 29. Januar 2012
Rebellisch, provokant und polarisierend hat das Kienholz’sche OEuvre seit seinen Anfängen Mitte der 1950er-Jahre stets großes Aufsehen erregt: zunächst die Werke von Ed Kienholz allein, später, ab 1972, die gemeinschaftlichen Projekte mit seiner Frau Nancy Reddin Kienholz. Kaum verwunderlich, stehen doch Religion, Krieg, Tod, Sex und die abgründigeren Seiten der Gesellschaft mit ihren sozialen Konflikten im Zentrum der Arbeit. Mit Themen wie der sexuellen Ausbeutung der Frau, der Rolle der Medien oder den Auswirkungen von ethnischen Konflikten legen sie den Finger auf Bruchstellen der westlichen Gesellschaften, die bis heute kaum gekittet worden sind und dem Werk eine ungebrochene Aktualität verleihen.
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
www.schirn.de

Tobias Zielony: Manitoba
12. November 2011 – 15. Januar 2012
Im Rahmen einer Einzelausstellung im MMK Zollamt wird der Künstler Tobias Zielony (*1973, Wuppertal) seinen neuen Zyklus “Manitoba” erstmals vollständig zeigen. In Winnipeg, der Hauptstadt des kanadischen Bundesstaates Manitoba, sind 42 Arbeiten entstanden, die das Leben von jugendlichen Mitgliedern einer Indianergang in ihrem urbanen Lebensraum zwischen Stadt und Reservat festhalten.
MMK Zollamt
Domstraße 10
60311 Frankfurt
www.mmk-frankfurt.de

SAME SAME BUT DIFFERENT: VOL.1 – VOL.3
25. November 2011 – 22. Januar 2012
Jeden Tag wird es hell, wird es dunkel. Jeden Tag stehen wir auf, tun die Dinge, die wir jeden Tag tun, bis wir zu Bett gehen wie jeden Tag, um am nächsten Morgen von vorn zu beginnen. Entfliehen wollen wir dieser ständig sich wiederholenden Gleichförmigkeit durch die hektische Suche nach „aufregenden“ Dingen, dem Kick, der unserem Leben eine neue Perspektive, Richtung, Abwechslung bringen soll.
ausstellungsraum und atelierhaus EULENGASSE
Seckbacher Landstraße 16
60389 Frankfurt
www.eulengasse.de

You Like This Garden?
Ross Birrell/David Harding und Douglas Gordon
18. November 2011 – 22. Januar 2012
Die Ausstellung “You Like This Garden?” der schottischen Künstler Ross Birrell, David Harding und Douglas Gordon führt ein Modell fort, das bereits in den letzten Portikus-Ausstellungen erkennbar war. Wieder existiert zwischen den Künstlern ein enger persönlicher Austausch und eine gemeinsame Geschichte, die über viele Jahre zurückgeht. Birrell, Harding und Gordon verbrachten alle drei geraume Zeit an der Glasgow School of Art, wo sich ihre Wege kreuzten. Fünfzehn Jahre lang, bis 2001, leitete David Harding die Bildhauer-Klasse der Akademie und gründete dort 1987 das heute geschichtsträchtige „Environmental Art Programme“. Douglas Gordon hat damals bei Harding studiert und Ross Birrell unterrichtet selbst an der Kunsthochschule. Die Themen Film und Sprache haben sie über die Jahre vereint und zu unterschiedlichen gemeinsamen Projekten bewegt.
PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
60594 Frankfurt
www.portikus.de

Objekt Atlas
24. Januar 2012
Die Ausstellung präsentiert Objekte aus der Sammlung des Museums sowie neu produzierte Arbeiten von sieben internationalen Künstlern, die 2011 Feldforschung im Museum betrieben. Malereien, Filme und dreidimensionale Installationen von Thomas Bayrle (D), Marc Camille Chaimowicz (UK/F), Antje Majewski (D), Otobong Nkanga (Nigeria) und Simon Popper (UK) sind in unmittelbarer Nähe zu ethnografischen Objekten aus Papua-Neuguinea, Samoa, den Salomonen, Indonesien, Äthiopien, Nigeria, Ghana, Kamerun, der Demokratischen Republik Kongo, Venezuela, Brasilien und Peru zu sehen. Helke Bayrle (D) und Sunah Choi (Korea) zeigen einen im Depot des Museums gedrehten Film, der die figurativen Details von über einhundert Artefakten untersucht. Erstmalig werden historische Zeichnungen und Fotografien von steinernen und hölzernen phallischen Pfosten, die von Alf Bayrle (Vater von Thomas Bayrle) 1934 während einer Expedition nach Äthiopien gefertigt wurden, zusammen mit den originalen Grabstelen, die das Museum 1934 erwarb, gezeigt. Ein Leseraum mit Archivmaterialien des wegweisenden Frankfurter Qumran Verlags für Ethnologie und Kunst sowie Kataloge und Nachschlagewerke erweitern die Feldforschungserfahrung des Besuchers im Museum.
Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29
60594 Frankfurt
www.weltkulturenmuseum.de

“Artists in Residence – Jahresausstellung der Gastkünstler in Frankfurt”
18. November 2011 – 26. Januar 2012
Zu sehen sind Arbeiten der Künstler und Künstlerinnen:
Katrin Huber / Salzburg, Nives Sertic / Dubrovnik, Sonia Shiel / Dublin, Magnus Logi Kristinsson / Helsinki, Akos Czigany und Erik Mátrai / Budapest, Jörg Auzinger / Wien, Jaehyung Lee / Seoul, Oscar Hugal und Wouter Van der Hallen / Antwerpen, Magnus Logi Kristinsson / Helsinki
ATELIERFRANKFURT
Hohenstaufenstraße 13-25
60327 Frankfurt
www.atelierfrankfurt.de
